Hallo ihr,
meine Geschichte ist sehr lang, ich möchte aber auch garnicht weit ausholen. Ich möchte mir alles von der Seele schreiben, in der Hoffnung, dass es mir gut tun wird.
Ich habe vor einigen Jahren einen Mann kennen und lieben gelernt. Wir hatten einige Hürden zu nehmen, um unsere Liebe leben zu können. Vor ca. 3 Jahren zog ich zu ihm, mit meinen Kids. Fahrtzeit 2 Stunden von unserer Heimat entfernt.
Ich habe fast alles aufgegeben und auch leider dadurch Freunde und Bekannte verloren, alles für die Liebe.
Und nein, ich hatte keine rosarote Brille auf. Ich habe in all den Jahren noch nie so stark für einen Mann empfunden, empfand ihn für mich mit all seinen Ecken und Kanten für mich perfekt. Es beruhte auf Gegenseitigkeit, er sprach auch davon, dass er sich vorstellen kann, nochmal zu heiraten. Er redete davon, dass ich die Liebe seines Lebens sei, dass er das noch nie bei jemanden so gefühlt hatte. Ein sehr gefühlvoller Mann ist er, auch noch einer von der "alten Schule", Autotür aufhalten, Jacke entgegen reichen und Hilfe beim anziehen etc. Ich könnte soviel darüber schreiben, aber das würde zu lang werden.
Unsere Liebe und Gefühle waren perfekt, so wie es sein sollte. Aber Liebe reicht manchmal nicht aus um glücklich zu sein und anzukommen. Das Umfeld gehört nun mal auch dazu, Freunde, Bekannte, Familie, Kinder etc.
Ich musste viel "ertragen" in der Zeit wo wir dort zusammen wohnten, u.a. akzeptierten mich seine Kinder nicht. Seine Ex-Frau - mit der 25 Jahre zusammen war - war bei jeder Familienfeier (seiner Eltern, seiner Geschwister, alle Geburtstagen, Weihnachten etc.) immernoch eingeladen und dabei. Er kümmerte sich noch um sehr sehr viele Dinge, was sie nicht alleine konnte. All das habe ich mitgetragen. Ja, ich war eifersüchtig, aber es hielt sich in Grenzen.
Ich bin in dem neuen Ort nicht angekommen und wurde "krank". Mein Fehler war, nicht von Anfang an als ich es gemerkt habe, dass in mir etwas nicht stimmte, mit ihm darüber zu reden. Ich habe mir monatelang gesagt "Gib dir noch Zeit", "Du bist stark, das schaffst du", "Das wird schon wieder". Aber dann kam mein ganz tiefes Loch, ich war wirklich am Boden und man diagnostizierte eine schwere Depression. Psychologen/Therapeuten, Tageskliniken... alles dicht, ich war monatelang auf der Warteliste. Während meiner Depression entschied ich mich zurückzuziehen und besprach das auch mit ihm. Natürlich wollten wir beide nicht "getrennt sein", jeder unter der Woche alleine wohnen, aber ich sah in dem Moment keinen Ausweg. Also hatten wir gemeinsam alles geplant, in meiner Heimat zusammen die Wohnung angemietet, seine und meine Wohnung fast identisch eingerichtet (es war sein Wunsch!!! Dass wenn der eine beim anderen ist, dass man sich direkt zuhause fühlt), alles gemeinsam geplant und immer wieder über die Situation gesprochen. Viel zusammen geweint, weil es ja nicht das war, was wir uns für die Zukunft vorstellten. Aber vorerst war es nun mal jetzt so. Ich muss erstmal wieder gesund werden, zu mir zurück finden, mein Ich wieder finden!
4 Wochen vor dem Umzug trennte er sich von mir. Es gab nie ein klärendes Gespräch um über alles vernünftig zu reden und zu schauen, gibt es nochmal einen Neustart. Trennungsgrund für ihn war, dass er erst wieder zu sich selber finden muss, es war ihm alles zuviel, er hatte sich während meiner ganz schwierigen Phase aufgegeben... so seine Worte.
4 Wochen später bin ich dann mit meinen Kids umgezogen und nichts ist mehr in Ordnung für mich.
Ja, der Umzug half mir, dass es mir besser geht, ich wieder ICH bin. Aber mein Leben und meine Liebe ist zerstört. Ich bin einsam, habe nur meine beste Freundin hier und noch eine weitere Freundin die mir nach meinem damaligen Wegzug geblieben ist.
Familie? Den Kontakt zu meinem Geschwister habe ich abgebrochen, weil es nur Ärger gab mit dieser Person. Lügen war da an der Tagesordnung, das gehört für mich nicht in eine Familie. Ich hasse Lügen.
Meinen Vater gibt es für mich seit einigen Jahren nicht mehr, auch da Lügen und Betrügen an der Tagesordnung.
Meine Mutter... schwierige Situation. Ich hatte keine schöne Kindheit und immer wenn das Thema aufkommt, redet sie sich alles schön und tut so, als hätte sie nie was gemacht. Daher Rückzug meinerseits, vielleicht nur 1-2 x pro Monat Kontakt.
Eigentlich hatten wir nach der Trennung vereinbart, dass wir uns nach ein paar Monaten treffen und in Ruhe nochmal sprechen und auch vielleicht einen Neuanfang wagen.... wir hatten kaum Kontakt seit dem Wegzug und haben vor einigen Wochen für Ende diesen Monats einen Termin zum Sprechen vereinbart. Mir ging es nun mit der Zeit besser und klar hatte ich immernoch Hoffnung für uns.
Er hat es nun abgesagt und sieht zurzeit keine Rückkehr. Nun sitze ich wieder hier, fange wieder von vorne an damit umzugehen. Mir geht es sehr schlecht, fühle mich einsam. Ich möchte mich mit ihm aussprechen, egal wie der Weg danach aussieht.
Natürlich war die Hoffnung sehr groß, dass wir wieder zueinander finden, weil wir sehr stark geliebt haben. Wir hatten sehr viele schöne Zeiten zusammen, tolle Urlaube mit den Kindern, wir hatten soviele gemeinsame Ziele.... es war alles gut und machbar für die weitere Zukunft mit entsprechender Kommunikation und jetzt ist es endgültig vorbei.
Ich habe Angst vor Weihnachten, vor dem Jahreswechsel..... ich fliehe vor allem.... habe jetzt mit meinen Kids Urlaub gebucht, dass wir Weihnachten nicht zuhause sind.
Wir haben einmal in der letzten Woche telefoniert gehabt, ich erkenne diesen Mann nicht mehr wieder. Es ist nicht der, für den ich dieses starke Gefühle empfinde. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Wenn ich ihn so reden höre und vor allem wie er mit mir spricht, sein Verhalten in der letzten Woche, empfinde ich all das, was er mir in unserer Beziehung zu UNS gesagt hat, als eine Lüge!
Vielleicht versteht mich keiner, ich kann das nicht beschreiben wie unser Leben war, wie unsere Liebe war :-( Ich bin über 40 Jahre alt, er auch. Da weiß man von was man spricht, das ist keine "Kinderliebe".
Mein Herz ist sehr stark gebrochen.
Ich wünsche mir diese eine Aussprache und vielleicht auch immernoch eine Chance für uns. Wäre ich fremd gegangen, kann ich das alles nachvollziehen, aber so irgendwie nicht. Er verharrt da richtig drin, uns keine Chance mehr zu geben.
Danke fürs "zuhören"!
meine Geschichte ist sehr lang, ich möchte aber auch garnicht weit ausholen. Ich möchte mir alles von der Seele schreiben, in der Hoffnung, dass es mir gut tun wird.
Ich habe vor einigen Jahren einen Mann kennen und lieben gelernt. Wir hatten einige Hürden zu nehmen, um unsere Liebe leben zu können. Vor ca. 3 Jahren zog ich zu ihm, mit meinen Kids. Fahrtzeit 2 Stunden von unserer Heimat entfernt.
Ich habe fast alles aufgegeben und auch leider dadurch Freunde und Bekannte verloren, alles für die Liebe.
Und nein, ich hatte keine rosarote Brille auf. Ich habe in all den Jahren noch nie so stark für einen Mann empfunden, empfand ihn für mich mit all seinen Ecken und Kanten für mich perfekt. Es beruhte auf Gegenseitigkeit, er sprach auch davon, dass er sich vorstellen kann, nochmal zu heiraten. Er redete davon, dass ich die Liebe seines Lebens sei, dass er das noch nie bei jemanden so gefühlt hatte. Ein sehr gefühlvoller Mann ist er, auch noch einer von der "alten Schule", Autotür aufhalten, Jacke entgegen reichen und Hilfe beim anziehen etc. Ich könnte soviel darüber schreiben, aber das würde zu lang werden.
Unsere Liebe und Gefühle waren perfekt, so wie es sein sollte. Aber Liebe reicht manchmal nicht aus um glücklich zu sein und anzukommen. Das Umfeld gehört nun mal auch dazu, Freunde, Bekannte, Familie, Kinder etc.
Ich musste viel "ertragen" in der Zeit wo wir dort zusammen wohnten, u.a. akzeptierten mich seine Kinder nicht. Seine Ex-Frau - mit der 25 Jahre zusammen war - war bei jeder Familienfeier (seiner Eltern, seiner Geschwister, alle Geburtstagen, Weihnachten etc.) immernoch eingeladen und dabei. Er kümmerte sich noch um sehr sehr viele Dinge, was sie nicht alleine konnte. All das habe ich mitgetragen. Ja, ich war eifersüchtig, aber es hielt sich in Grenzen.
Ich bin in dem neuen Ort nicht angekommen und wurde "krank". Mein Fehler war, nicht von Anfang an als ich es gemerkt habe, dass in mir etwas nicht stimmte, mit ihm darüber zu reden. Ich habe mir monatelang gesagt "Gib dir noch Zeit", "Du bist stark, das schaffst du", "Das wird schon wieder". Aber dann kam mein ganz tiefes Loch, ich war wirklich am Boden und man diagnostizierte eine schwere Depression. Psychologen/Therapeuten, Tageskliniken... alles dicht, ich war monatelang auf der Warteliste. Während meiner Depression entschied ich mich zurückzuziehen und besprach das auch mit ihm. Natürlich wollten wir beide nicht "getrennt sein", jeder unter der Woche alleine wohnen, aber ich sah in dem Moment keinen Ausweg. Also hatten wir gemeinsam alles geplant, in meiner Heimat zusammen die Wohnung angemietet, seine und meine Wohnung fast identisch eingerichtet (es war sein Wunsch!!! Dass wenn der eine beim anderen ist, dass man sich direkt zuhause fühlt), alles gemeinsam geplant und immer wieder über die Situation gesprochen. Viel zusammen geweint, weil es ja nicht das war, was wir uns für die Zukunft vorstellten. Aber vorerst war es nun mal jetzt so. Ich muss erstmal wieder gesund werden, zu mir zurück finden, mein Ich wieder finden!
4 Wochen vor dem Umzug trennte er sich von mir. Es gab nie ein klärendes Gespräch um über alles vernünftig zu reden und zu schauen, gibt es nochmal einen Neustart. Trennungsgrund für ihn war, dass er erst wieder zu sich selber finden muss, es war ihm alles zuviel, er hatte sich während meiner ganz schwierigen Phase aufgegeben... so seine Worte.
4 Wochen später bin ich dann mit meinen Kids umgezogen und nichts ist mehr in Ordnung für mich.
Ja, der Umzug half mir, dass es mir besser geht, ich wieder ICH bin. Aber mein Leben und meine Liebe ist zerstört. Ich bin einsam, habe nur meine beste Freundin hier und noch eine weitere Freundin die mir nach meinem damaligen Wegzug geblieben ist.
Familie? Den Kontakt zu meinem Geschwister habe ich abgebrochen, weil es nur Ärger gab mit dieser Person. Lügen war da an der Tagesordnung, das gehört für mich nicht in eine Familie. Ich hasse Lügen.
Meinen Vater gibt es für mich seit einigen Jahren nicht mehr, auch da Lügen und Betrügen an der Tagesordnung.
Meine Mutter... schwierige Situation. Ich hatte keine schöne Kindheit und immer wenn das Thema aufkommt, redet sie sich alles schön und tut so, als hätte sie nie was gemacht. Daher Rückzug meinerseits, vielleicht nur 1-2 x pro Monat Kontakt.
Eigentlich hatten wir nach der Trennung vereinbart, dass wir uns nach ein paar Monaten treffen und in Ruhe nochmal sprechen und auch vielleicht einen Neuanfang wagen.... wir hatten kaum Kontakt seit dem Wegzug und haben vor einigen Wochen für Ende diesen Monats einen Termin zum Sprechen vereinbart. Mir ging es nun mit der Zeit besser und klar hatte ich immernoch Hoffnung für uns.
Er hat es nun abgesagt und sieht zurzeit keine Rückkehr. Nun sitze ich wieder hier, fange wieder von vorne an damit umzugehen. Mir geht es sehr schlecht, fühle mich einsam. Ich möchte mich mit ihm aussprechen, egal wie der Weg danach aussieht.
Natürlich war die Hoffnung sehr groß, dass wir wieder zueinander finden, weil wir sehr stark geliebt haben. Wir hatten sehr viele schöne Zeiten zusammen, tolle Urlaube mit den Kindern, wir hatten soviele gemeinsame Ziele.... es war alles gut und machbar für die weitere Zukunft mit entsprechender Kommunikation und jetzt ist es endgültig vorbei.
Ich habe Angst vor Weihnachten, vor dem Jahreswechsel..... ich fliehe vor allem.... habe jetzt mit meinen Kids Urlaub gebucht, dass wir Weihnachten nicht zuhause sind.
Wir haben einmal in der letzten Woche telefoniert gehabt, ich erkenne diesen Mann nicht mehr wieder. Es ist nicht der, für den ich dieses starke Gefühle empfinde. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Wenn ich ihn so reden höre und vor allem wie er mit mir spricht, sein Verhalten in der letzten Woche, empfinde ich all das, was er mir in unserer Beziehung zu UNS gesagt hat, als eine Lüge!
Vielleicht versteht mich keiner, ich kann das nicht beschreiben wie unser Leben war, wie unsere Liebe war :-( Ich bin über 40 Jahre alt, er auch. Da weiß man von was man spricht, das ist keine "Kinderliebe".
Mein Herz ist sehr stark gebrochen.
Ich wünsche mir diese eine Aussprache und vielleicht auch immernoch eine Chance für uns. Wäre ich fremd gegangen, kann ich das alles nachvollziehen, aber so irgendwie nicht. Er verharrt da richtig drin, uns keine Chance mehr zu geben.
Danke fürs "zuhören"!