@Tyra:
Zunächst
Soll heißen, dass sie mich vollgelabert hat, bis ich nachgegeben habe und nicht das, was vielleicht der eine oder andere Schelm darunter verstehen könnte...
😱
Schlafentzugstherapie sorgt dafür, dass ich erst zu müde bin, um mir noch etwas anzutun und später dafür, dass ich einmal durchschlafen kann (Schlafstörungen). Danach geht es mir erstmal wieder etwas besser.
im Grunde bist allein du es die dir selber helfen muss
Ich bin ein Männchen und habe nicht vor zu wechseln...
😎
Was deine Haltung ggü deiner Freundin angeht...echt hart durch Erpressung per Selbstmorddrohung von ihr Schweigen und Verhalten in deinem Sinne zu verlangen...
Das hast Du falsch verstanden: Sie schweigt von sich aus, weil sie es selbst als Verrat ansehen würde, wenn sie mich einfach einweisen lässt... Mittlerweile droht sie mir jedoch, mich einzuweisen, weil sie mich nicht verlieren will...
Um das Missverständnis aufzulösen, jetzt doch meine derzeitige Lage. Ich wollte sie nicht schildern, als ich ins Forum kam, sondern vielmehr sehen, ob andere ähnliche Probleme haben und wie sie diese lösen, aber jetzt muss ich wohl doch auspacken, damit man mich besser versteht:
Die Eltern sind bis heute die Hölle:
Von Anfang an wurde ich von Kindern gemobbt. Meine Eltern haben nicht nur nichts getan, sondern sogar noch oben draufgehauen. Wenn mir jmd. etwas weggenommen hatte, war ich auf einmal Schuld, dass mich die anderen ärgern. Statt mir zu helfen, wurde ich von den Eltern angeschrien, fertig gemacht. Meine Schwester war 19 als ich zur Welt kam. Ich wuchs somit als Einzelkind auf, denn sie hat sich auch bald abgekapselt, sich einen Mann geschnappt und ist ausgezogen. Ich war also auf mich allein gestellt. Sie hatte in ihrer Kindheit nur Mist gebaut und ich durfte es dann ausbaden. Ich sollte anders werden als meine Schwester. Ich sollte funktionieren. Als Prestige-/ und Vorzeigeobjekt sollte ich Bestleistungen erbringen und nach außen hin wurde immer die heile Welt vorgetäuscht. In Wirklichkeit wurde ich geschlagen, wenn ich z.B. in Mathe eine Aufgabe nicht gleich verstanden habe. Brachte ich eine 1 nach Hause und fand sich auch nur ein Fehler angestrichen, so nörgelte die Mutter sofort rum und machte die 1 schlecht. Ich wurde zur Schule geschleust und wieder nach Hause in das kleine Kaff-Dorf, wo ich niemanden kenne. Soziale Kontakte waren daher nicht knüpfbar/aufrechtzuerhalten. Ich galt als Streber, war der Liebling aller Lehrer und wurde ausgegrenzt. Man wollte mich absägen wo es nur ging, weil man auf meine Noten neidisch war. Die Mitschüler haben mich nur ausgenutzt. Allerdings hatte ich in der Schule wegen der guten Verbindung zu den Lehrern viel Macht. Auch konnte ich wegen meiner geistigen Überlegenheit Rache an jedem üben, indem ich ihn z.B. einfach falsche Lösungen abschreiben ließ, damit er durchfällt. In der Kollegstufe wurden alle plötzlich ganz freundlich zu mir, da sie von mir abhängig wurden. Jeder wollte mich bei Gruppenarbeiten dabei haben, da ich ja immer alles alleine löste und sie fürs Nichtstun ebenfalls eine gute Note erhielten.
Dann kam die Wende in mir. Ich hatte in der 11. Klasse eine Mandeloperation und anschließend einen Blutsturz, an dem ich fast gestorben wäre. In dieser Zeit (ca. fünf Wochen) wurde ich von den Eltern ebenfalls fertig gemacht. Ich konnte nicht sprechen und hatte ein schmerzverzerrtes Gesicht. Sie hingegen waren der Ansicht, ich würde blöd tun und drohten mich zu schlagen, wenn ich mich nicht normal aufführe. Toll, ich konnte vor Schmerz kaum reden, sollte aber ein fröhliches Gesicht ziehen und erzählen, wie ich Tag für Tag schön die weiße Krankenhauswand anstarre. In dieser Zeit habe ich auf mein Leben zurückgeblickt. Ich stellte fest, dass ich zwar sehr viel Macht hatte, jedoch war diese auch nötig, um mich gegen meine Feinde wehren zu können. Für Schlägereien bin ich zu schwach, sodass ich mich eben mit anderen Mitteln behaupten muss. Ich sah, dass ich also gehasst wurde und mittels Macht mich tagtäglich gegen Widersacher zu erwehren hatte. Folglich war klar, dass Macht und Geld (Eltern sind reich) nicht glücklich macht. Schließlich sah ich schon vor mir, dass ich für immer im Elternhaus festgehalten werden würde und dass ich diese Hölle nicht mehr länger ertragen könnte. Bis heute werde ich wie ein Kind behandelt (werde 22). Mein Leben wurde sinnlos und seitdem hatte ich schwere Depressionen. In der zwölften Klasse kam ein Mädchen zurück, dass ein Austauschjahr in den USA durchgeführt hatte. Vorher (bis zur 10. Klasse) schien sie Interesse an mir zu haben, was ich aufgrund meines jungen Alters damals nicht erkannte. Ich konnte mit Frauen noch nichts anfangen. Es gab daher Missverständnisse (Sie: "Du siehst gut aus." Ich: "Aha", und gehe unbeeindruckt weiter. Sie: "Du Ar***." Ich: "Hä? Was ist jetzt los?"...), weil ich mit ihren Zuneigungsbekundungen nichts anfangen konnte. Ende der 10. Klasse ging sie in Hass in die USA und ich war froh, dass ich die gestörte Tussi endlich los war. Während des Krankenhausaufenthalts in der 11. Klasse wurde mir erst bewusst, was sie wollte und welche Chance ich vergeigt hatte. In der 12. kam sie eben wieder zurück und sie viel mir gleich um den Hals. Ich war erfreut und wollte nun alles besser machen. Ferner dachte ich, bislang nichts erreicht zu haben und sie sollte daher der einzige, mir noch verbliebene Lebenssinn sein. In der 13. Klasse musste ich jedoch unter Gelächter zweier Mitschüler von selbigen erfahren, dass sie eine Nymphomanin ist und derzeit vergeben ist. Das stürzte mich in schwere Depressionen. Ich redete schließlich mit ihr, fiel vor ihr auf die Knie und flehte sie an, bei mir zu bleiben. Sie nahm mich in den Arm, sagte, dass sie mich auch liebt und meinte, dass ich ihr bester Freund sein sollte. Eine Beziehung sei nicht möglich. Daraufhin habe ich einige Suizidversuche begangen. Einmal wurde ich erwischt und in die Psychiatrie eingewiesen. Nach zwei Tagen kam ich wieder heraus. Die Eltern zerissen das Rezept für ein Antidepressivum und ließen eine psychologische Behandlung nicht zu, da sie meinten, dass es Schwachsinn sei und ich dies nicht bräuchte. Auch in der Psychiatrie drohten sie mir noch am Tag meiner Einlieferung mit Schläge. Anschließend war Abitur und die Uni begann. Ein Neuanfang. Die alten Verräter weit weg, das Mädchen ebenfalls. Stattdessen eine neue Stadt, neuer Wirkungskreis, neue Leute. Die Eltern zwingen mich bis heute, drei Stunden täglich zu pendeln, aber wenigstens sah/sehe ich sie nur noch am Wochenende und am Abend-/Morgentisch. Ich dachte mir, dass ich nun alles ändern könnte und mit den gesammelten Erfahrungen offen den Menschen (und den Frauen) gegenüber treten könne.
So viel zur Vorgeschichte. Nun zu meiner Freundin:
Das erste und zweite Semester war toll. Erfolge, alles neu, ein Platz am Lehrstuhl für Zivilrecht mit Forschungsauftrag für die KBSt beim BMI (googelt, dann wisst ihr, um was es geht) und ein kleiner Freundeskreis mit Leuten, die alle genauso "seltsam" sind wie ich und ebenfalls eine schlechte Vergangenheit hatten. Darunter meine Freundin. Alles gut...bis zur vorlesungsfreien Zeit am Ende des zweiten Semesters. Meine Eltern fuhren in Urlaub. VIER WOCHEN!!!! Ich muss immer mit, egal ob ich will oder nicht. Es war die Hölle. Ich verfiel erneut in Depressionen wie in der 13. Klasse. Zu Beginn des dritten Semesters wollte sich meine Freundin um mich kümmern und ich vertraute mich ihr an. Zu dem Zeitpunkt war ich bereits in sie verliebt, aber es war noch nicht Liebe (Liebe/verliebt sein sind zweierlei). Ich bat sie, an meinem Geburtstag nicht zu gratulieren und nichts zu schenken. Unter Tränen verstieß se dagegen. Das war das Missverständnis: Ich dachte nämlich, ihre Gefühle verletzt zu haben, dass sie mich also womöglich liebt und ich nun etwas falsch gemacht hätte. Ich nahm sie in den Arm, wir hielten Händchen, ich beruhigte sie, ich hakte mich bei ihr ein und wir spazierten ein wenig, um sie zu beruhigen. Zwei Tage später wollte ich wieder ihre Hand halten, als ich nun dachte, sie würde mich lieben, aber sie zog eiskalt zurück und reagierte verärgert. Ich verstand die Welt nicht mehr und begann noch am selben Abend wieder einen Suizidversuch nach über 1,5 Jahren. Nach dem Wochenende beichtete sie mir, dass sie Berührungsängste und Näheprobleme hätte, so eine Art Menschenphobie oder ähnliches. Sie könne nicht einmal die Nähe ihrer Eltern ertragen. Dass sie zuvor drei Monate lang täglich Umarmungen zuließ lag daran, dass sie versuchte "sich normal zu geben". Da gestand ich ihr meine Liebe zu ihr und sie brach fast zusammen. Sie könne nicht lieben, weil sie es überhaupt nicht könne. Es läge nicht an mir, sondern sie hat keine Empfindunge/Gefühle für irgendwas. Vor Jahren soll sie schon einmal geliebt worden sein und sie habe sich genauso verhalten, sodass er litt und sie die Freundschaft völlig kündigte, da es nicht mehr ging.
Es liegt also zwischen meiner Freundin und mir ein Fall unerwiderter Liebe vor. Seitdem wollte ich definitiv wieder nur noch sterben bis heute. Sie hingegen wollte es auf keinen Fall zulassen.
So, jetzt erst zu Deinem Kommentar, Tyra:
Ich wollte unabhängig von ihr sterben. Ich habe sie nicht erpresst. Sie jedoch will mich nicht verlieren. Wenn ich einen Suizidversuch begangen habe und sie mich dabei erwischte, versuchte sie mit Worten mich von der Vollendung abzuhalten und mich zu beruhigen. Wir haben das ganze dritte Semester lang nur geweint. Es war schrecklich.
Sie hat mich dazu gezwungen, weiterzuleben. Ich bot ihr gleich zu Beginn an, sich von mir völlig zu trennen, d.h. keine Freundschaft zu haben, sondern sich wie Luft zu behandeln. Ich habe ihr gesagt, wie es laufen wird und das sie nur psychischen Schaden nehmen wird. Ich habe sie somit angebettelt, mich fallen zu lassen, was sie jedoch nicht tat. Sie meinte, Berührungen würden negative Gefühle in ihr erzeugen und Hass ohne das sie das wollte. Sie könne es nicht steuern. Genau dies ist bei mir der Fall, wenn man mich zwingt zu existieren, ohne sich um mich zu kümmern und die Verantwortung zu übernehmen die vorliegt, wenn man jmd. zum Leben zwingt. Ich zog also Parallelen, um ihr zu zeigen, was sie damit erreicht, wenn sie mich zwingt zu leben und sich dafür nichts ändert, nämlich dass ich anfangen würde, sie zu hassen. Es hat sich daher folgendermaßen weiterentwickelt: Sie lässt nun Umarmungen zu und hält auch manchmal meine Hand. Sie ist glücklich, weil sie nun auch ihre besten Freundinnen umarmen könne. Sie weiß jetzt erst, wo man welchen Arm hintun muss, wenn man jmd. umarmt, etc. Sie wollte Nähe zulassen und nach ca. einem Jahr klappt dies nun sehr gut. Sie versucht für mich da zu sein und äußerlich verhält sie sich so, wie ich mir eine Beziehung vorstelle: Gegenseitige Hilfe, Zweisamkeit in Maßen, körperliche Nähe entwickelt sich langsam aber stetig (alles außer küssen und Sex, weil ich bei diesen Dingen selber Berührungsängste und Näheprobleme bekomme), man kann über alles reden, vertrauen.
Alles, was jetzt noch fehlt, ist Liebe bei ihr. Das sie also meine Gefühle erwidert. Meine Definition von Liebe/Beziehung: Die geistig/seelisch/psychische Ebene von Gefühlen und Empfindungen der Sehnsucht nach dem anderen, der Freude und Glücksgefühle, wenn man ihn wiedersieht, des Schmerzes, wenn er länger weg ist, der Geborgenheit, des Schutzes, des Vertrauens, des Bedürfnisses diese psychische Liebe durch Worte und Zärtlichkeiten (kein küssen, kein Sex) zum Ausdruck zu bringen.
Ich habe nämlich krankhafte Verlustängste. Ich befürchte, dass sie sich in irgend so einen Idioten verlieben könnte oder dass nach dem Studium sich die Wege trennen und man sich aus den Augen verliert, wie es mit den Mitschülern auch war. Wenn sie jedoch genauso empfände wie ich, so bräuchte ich diese Ängste nicht mehr zu haben. Ich habe ihr auch schon gesagt, dass sie niemals von Freundschaft reden sollte oder dass ich ihr Freund sei, da es so etwas nicht gibt und sie mich damit verletzt. Dieses "lass uns lieber nur Freunde sein" sehe ich als Verar***ung. Freundschaft ist bei mir schlimmer als Feindschaft. Ein Feind sagt: "Dich mache ich kalt." Ein Freund sagt: "Du bist ganz nett", was aber bedeutet: "Ich mache Dich kalt." Feindschaft ist ehrlich, Freundschaft ist hinterhältig (mir viel kein besseres Beispiel ein, ohne dass es Seiten füllen würde). Es gibt Zweckgemeinschaften (z.B. selbes Studium, selbes Problem => kooperieren) oder Liebe. Dazwischen gibt es nichts. Jedenfalls redet sie jetzt von einem Band, dass uns verbindet und sie sagt, dass sie für mich die tiefsten Gefühle hat, die sie zu empfinden imstande sei. Einmal redete sie auch von freundschaftlicher Liebe.
Es gibt mit den Eltern Probleme, das Jurastudium ist hart und frustrierend (allgemein, nicht nur für mich), und ich habe Verlustängste. Nun habe ich zusehendst Angst bekommen, dass sie sich etwas antun könnte, wenn ich Suizid begehe. Sie war auch einmal zusammengebrochen. Eine ihrer Freundinnen landete vor zwei Monaten auf der Intensivstation als diese sich fast totgehungert hatte. Derzeit steht meine Freundin unter einer Dreifachbelastung, da sie insgesamt drei Suizidenten um sich herum hat, um die sie kämpft. Ich denke, dass ich Verantwortung für sie trage und mir deshalb nichts antun darf. Deswegen habe ich auch seit Monaten nichts mehr angestellt. Ferner hat sie ihren Ton (leider) gewechselt. Sie erteilt jetzt mehr oder weniger Befehle, statt liebevoll zu sein, wenn ich an Suizid denke. Ich habe ihr bereits klar gemacht, dass sie mich damit in den Tod treibt. Sie hat es verstanden und wendet nun einen Mix aus Befehl und Fürsorge an. Daher habe ich mich nun an das Studentenwerk gewandt. Ich bekomme einen Platz im Studentenwohnheim, der Psychologe bietet Sprechstunden an, von der ich bereits einmal Gebrauch gemacht habe (ich ging mit meiner Freundin dort hin), ich werde in meiner Fakultät das Hausrecht ausüben und die Eltern festnehmen lassen, falls sie der Aufforderung, zu gehen, nicht Folge leisten sollten. Die Profin. und andere sind informiert, die Justizwache, die sonst während der Examina anwesend ist, wird daher wohl auch in der Fakultät sein, sobald der "Umzug" erfolgt (verschwinden von zuhause und nie mehr zurückkehren. Die Eltern wissen noch von nichts.).
Meine Freundin ist stolz auf mich und blüht langsam wieder auf. Gegen Ende des dritten Semesters kam ich übrigens auf die Idee ob wir nicht eine Beziehung auf Kurzdistanz versuchen sollten, falls ich jemals umzöge, d.h. zusammensein, aber nicht zusammen wohnen. Ihr gefiel die Idee gut. Jetzt fragte ich sie, ob sie uns eine Chance geben würde und sie meinte, "das sehen wir dann, wenn es soweit ist". Sie schließt nichts mehr aus, aber sie kann es auch nicht versprechen. Die Entwicklung hat ihr jedoch gezeigt, dass sie zu schnell gesagt hatte, dass dies und das nie klappen würde, woraus nun aber doch etwas geworden ist, sodass wir beide nun hoffnungsvoller sind. Allerdings bin ich bemüht, nun an Medikamente zu kommen. Die Psychiatres nützen mir noch nichts, da ich für Geschwafel nicht empfänglich bin. Zudem ist die derzeitige Situation (vorlesungsfreie Zeit zuhause bei den Eltern ohne meine Freundin) eine Belastungsprobe. Hoffentlich überstehe ich dies, notfalls mit Medikamenten, die mich solange sedieren, bis es soweit ist, dass hier herauskomme.
Kurz:
Ich habe meine Freundin nicht erpresst. Sie will, dass ich lebe, also soll sie für mich da sein. Schafft sie das nicht, sterbe ich. Das liegt nicht nur an ihr, sondern auch an den sonstigen Belastungen. Sollte ich mal psychisch grausam zu ihr sein, dann liegt es daran, dass sie mich zum Leben zwingt, sich dann jedoch nicht der damit verbundenen Verantwortung stellt und sie somit in mir die unbewusst entstehenden negativen Gefühle erzeugt. Ich habe ihr oft angeboten "auszusteigen", was sie nicht wollte. Ich funktionalisiere meine Krankheit nicht. Derzeit sind die entscheidenden Schritte dank der Fürsorge meiner Freundin gemacht und ich kann jetzt nur abwarten, bis die Stichtage näher kommen. Auch wegen der zunehmenden Angst, dass meine Freundin wegen mir Suizid begehen könnte (oder wegen mir und ihrer Freundinnen), erfülle ich jetzt ihre Wünsche und habe diese Schritte getan. Sie hat mein nötiges Vertrauen mittlerweile erhalten und ich hoffe, dass sie mich nicht enttäuschen wird. Zum Abschied (man sieht sich erst zu Beginn der Vorlesungen Mitte Oktober wieder) meinte sie, dass ich viel erreicht hätte und sie lediglich eine Figur am Wegesrand sei. Da habe ich versucht ihr nochmals klar zu machen, dass sie diejenige ist, die das erreicht hat, dass sie nicht eine Randfigur ist, sondern die starke Frau, die ich mir als Lebensgefährtin an meiner Seite wünsche und dass es mich verletzt, wenn sie immer noch nicht kapiert hat, wie wichtig sie mir ist, dass ich das ohne sie nicht geschafft hätte und dass ich sie auch weiterhin an meiner Seite brauche und haben möchte. Scheinbar beginnt sie allmählich zu kapieren. Langsam aber sicher.
So, das war viel, jedoch nötig, um Fehleindrücke auszuräumen. Derzeit benötige ich keine Hilfe, da bereits genug angelaufen ist und nun seine Wirkung entfalten muss. Ich werde mir ähnliche Threads ansehen, mir Gedanken machen und ggf. meinen Senf dazugeben, wie bisher auch.