Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wie erkennt man Gottes Willen?

Ich sehe das so: Bspw. Primavera ist ihren Glauben Treu. Sprich sie geht nicht "Fremd". Sie würde aber gerne Fremd gehen, weil sie weiß sie ist willkommen.

Der Glauben ist doch der selbe. Nur das Drumherum ist anders. Jesus ist Jesus, deswegen versteh ich persönlich das schlechte Gewissen nicht. Allerdings versteh ich grundsätzlich nicht wie primavera sich aufgrund unterschiedlicher Konfession so distanziert verhält.

Ich hab als Atheist schonmal an Gottesdiensten teilgenommen und hatte zu keinster Zeit ein schlechtes Gewissen.
 
Der Glauben ist doch der selbe. Nur das Drumherum ist anders. Jesus ist Jesus, deswegen versteh ich persönlich das schlechte Gewissen nicht.
Als Fußballfan hat man doch auch seine ganz persönliche favorisierte Manschaft. 😉 Währen alle gleich meiner Meinung, gäbe es kein wirklich interessantes Spiel. Zumal das ja dann nur in meinem liebling Stadion statt finden würde😀.

Ich versteh das so, als das Christen in einer sehr innigen Beziehnug zu und mit Gott leben. Da ich keine Beziehung zu Ihm habe, kann ich das auch nicht wirklich verstehen.
Natürlich sehe ich auch das der Glaube, egal welcher, viel Schaden angerichtet hat und immer noch an-richtet. Doch das ist menschenhand´s Sache, bei der der Glauben instrumentalisiert benutzt wird. In Form gebracht wird.

---

Das Abendmahl ist für mich einer äußerst intime Zeromonie. Da das bei beiden Gruppen so ist, "dringt" der Eine bei dem Anderen sehr weit in diese vorhandene/gelebte Intimsphäre ein.
Das braucht gegenseitiges Wollen und Respekt und Güte und Verständnis und Toleranzen und was weiß ich noch alles mehr, um letztlich das Gefühl der Absichtslosigkeit herstellen zu können - welche diesen Spagat ermöglichen wird den beide Manschaften möchten - um dann zusammen ein Lied spielen zu können. Was wiedrum dem Willen Gottes entsprich. Das zukünftige Miteinander und nicht gegen...

---

Zur Frage: Wie erkennt man Gottes Willen?

In der Kapelle auf dem Zentralfriedhof in Berlin steht in großen Lettern: "Wer unter Tränen säht, erntet mit Freuden"
Vielleicht ist es die schlichte Dankbarkeit die uns erkennen läßt. Was oder wen auch immer. Wer weiß.
Man kanns ja auch so sagen: "Wer unter liebe säht, erntet mit Dankbarkeit"

---

Tja... der Unterschied ist das Leben. Nicht jeden Unterschied kann man verstehen. Wozu auch. Der Glaube hilft dem Leben. Zu mehr ist es aus meiner Sicht nicht gedacht.

Naj... ich glaube da mehr an mich. Mit der Hoffnung hab ich´s weniger. Und wer mich wegen meines Glaubens anmacht, der muß auch mit meiner Respektlosigkeit rechnen. Auch mit dem Verweis desselben als Erinnerung an das Miteinander. 😉
 
Ich hab als Atheist schonmal an Gottesdiensten teilgenommen und hatte zu keinster Zeit ein schlechtes Gewissen.

Hab ich auch. Kindergottesdienst. Ging um Auferstehung.
Schlechtes Gewissen hatte ich nicht, aber es war sehr bewegend Momente. Bedrückend auch, da ich nicht mit allem einverstanden war was gesagt wurde. Nur... auch wenn ich gerne was dazu gesagt hätte, es stand mir als ausenstehender einfach nicht zu solch intimes was dort statt fand zu kritisieren, da ich die Zusammenhänge nicht so erlebe wie sie.

Das waren Momente in denen ich sehr in mich gekehrt war. Besonders eine Aussage eines Kindes war für mich sehr schmerzhaft, da ich den Wunsch sehr gut nachvollziehen konnte.
 
Ich habe da als Kind nie was intimes gefühlt. Eher das typische kleinbürgerliche Geschnatter, dass man auch ausserhalb von Kirchen mitbekommt.
Und ich weis noch, dass ich vor dem Pfarrer Angst hatte. Oder zumindest das Gefühl, so gut ist der docj garnicht, wie er macht.🙂
Ich verband das immer mit Zwang und Unbehagen, oder war genervt davon was ergreifendes hatte die Kirche für mich nie.
 
Ich habe da als Kind nie was intimes gefühlt. Eher das typische kleinbürgerliche Geschnatter, dass man auch ausserhalb von Kirchen mitbekommt.
Und ich weis noch, dass ich vor dem Pfarrer Angst hatte. Oder zumindest das Gefühl, so gut ist der docj garnicht, wie er macht.🙂
Ich verband das immer mit Zwang und Unbehagen, oder war genervt davon was ergreifendes hatte die Kirche für mich nie.

DANKE! Könnten meine Worte sein!

Ich hab Kirche auch immer nur mit Zwang verbunden. Meine erz-katholische Großmutter war für meine kirchliche Erziehung zuständig und sie hat mich ab dem Alter von 7 Jahren bis nach der Firmung jeden Sonntag gnadenlos in die Kirche gezerrt.

Ich fand es auch immer grauenvoll - ich hatte panische Angst vor jeder Beichte, die dem sonntäglichen Abendmahl vorausging, hatte Angst vor dem Pfarrer, hab gefroren und hatte - da ich vor dem Gottesdienst wegen dem sog. "Nüchternheitsgebot" nie frühstücken durfte - immer Hunger und Kreislauf-Probleme.

Und ansonsten - es war jeden Sonntag dasselbe, immer die gleiche Leier der immergleichen Wörter - und es hat mich grenzenlos gelangweilt. 🙄
 
Ja, ging mir genauso. War die Tante.
irgendwann bin ich einfach nicht mehr hin. Es gab in meiner Heimatstadt damals ein sogenanntes "Elefantenkino" - will heißen, daß nonstop jede Stunde dasselbe Programm wiederholt wurde. Fox-tönende-Wochenschau - Kurzfilme - Fortsetzungsfilme.
Da wars auf jeden Fall besser und interessanter.
 
Bei mir hatte es nach der Firmung dann zum Glück auch ruckartig aufgehört, nachdem mein Vater sich schlicht und einfach geweigert hat, allsonntäglich den Chauffeur zu spielen und meine Oma und mich in die Kirche zu fahren.

Seitdem habe ich auch konsequent an keinem katholischen Gottesdienst mehr teilgenommen.

Edit:
zumal ich nach kath. Kirchenrecht ja eh ein unehelicher "Bastard" bin... meine Mutter war in 1. Ehe katholisch verheiratet und liess sich dann nach 3 Jahren scheiden - das erkennt aber die Kirche aufgrund des Sakraments der Unauflöslichkeit der Ehe nicht an.
Und als sie dann 2 Jahre später wieder heiratete, wurde sie exkommuniziert - darf also nicht mehr am Abendmahl teilnehmen. Und ich bin - da ich aus der 2. Ehe stamme - unehelich. 🙄
Interessanterweise kenne ich eine Frau aus dem Nachbarort - die ist auch geschieden, hat aber nicht wieder geheiratet, sich aber zum po**en fast jede Woche einen anderen Kerl ins Bett gezerrt. DIE ist nicht exkommuniziert worden und hockt jede Woche im Gottesdienst in der 1. Reihe und ist als erste vorne dabei, wenn die Hostien verteilt werden.

Und so eine Doppelmoral find ich einfach nur ABSTOßEND. :mad:
 
Meinen letzten Kirchenbesuch hatte ich bei der Hochzeit meines besten Freundes, ich ging wirklich nur für ihn dorthin (ich sagte ihm zuvor, dass er mir dafür wirklich etwas schuldet..😀) und als ich drin war, fühlte ich mich irgendwie wie in einer Schafherde...oben der goße, plärrende Meister und unten...Määhhh...

Jahre zuvor ging ich wegen der bevorstehenden Konfirmation in die Kirche, aber das möge man mir bitte verzeihen, ich war erst so um die 14 und dachte tatsächlich, mir blüht irgendwas Fieses, wenn ich zur Konfirmation antrete und zuvor nicht die von der Pastorin erwähnten X Kirchengänge absolviert hätte. Na ja...wir alle machen mal Fehler. 😀
 
Und so eine Doppelmoral find ich einfach nur ABSTOßEND. :mad:

Geht aber auch anders. Sich vor Gott scheiden/anullieren lassen geht.

Was politische Meinungen von Christen angeht, so sei sie Ihnen zugestanden, so wie allen anderen auch. Meine persönliche moralische Bewertung dazu, die verkneife ich mir da gerne. Tut eh nix zur Sache beitragen. Deswegen würde ich niemanden der z.B. Bigotterie bezeichnen, nur weil er/sie eine eigene Meinung hat.

Natürlich spielen die persönlichen, vor allem die gravierenden (Grund-) Erfahrungen mit dem Glauben als solches und der Kirche insgesamt eine tragende Rolle. Ist sie so schlecht wie bspw. bei Dir, Acro, dann gibt es sicher Aversionen. Das darf ja sein. Die aber dann bitte nicht auf alle Christen übertragen gehört!
Denn genau der Tenor findet sich hier im Thread wieder. Muß man sich nicht wundern das Primavera dagegen "strampelt" wenn´s zu persönlich wird, wenn man um eine Sache etc.pp. redet. Doch das ist eine reine Gefühlsaussage von mir!!!
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben