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  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    27
Status
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Nicht nur hier, auch woanders, z.B. bei Youtube. Sollen die Computerprogramme mich informieren, wenn sie glauben, etwas sei relevant für mich. Spart mir Zeit, die ich anders nutzen kann.
Das wäre in der Tat dann eine Form von Werbung mit der ich leben könnte. Mir scheint aber die aktuelle Realität sieht eher anders aus. Und ich glaube nicht, dass sich das so ganz von selbst "zum Guten wendet". Zudem stellt sich mir bei diesen Algorithmen immer die Frage nach dem Datenschutz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du informierst dich immer aus einer vorgefertigten Tüte.

Es geht wie immer um das größere Ganze, das Big Picture.

Wir haben heute schon einen Informationsoverload. Doch das ist nichts dagegen, was in den nächsten Jahren noch kommen wird. Wo immer mehr und mehr Informationen gleichzeitig und in Echtzeit auf uns einrieseln werden.

Diese Flut an Informationen können wir gar nicht alleine bewältigen. Also brauchen wir Computer, also Algorithmen, die uns dabei helfen. Die eine Vorauswahl dessen treffen, was relevant ist und was nicht, und uns nur noch das relevante zur Entscheidung stellen.

Wir werden unsere Zeit nicht mehr damit verbringen zu suchen, sondern zu entscheiden. Wir werden die Entscheider sein, mehr nicht. Die Vorauswahl treffen dann Computer mit intelligenten Algorithmen, die unsere Vorlieben kennen, unser Alter, unser Geschlecht, unser Standort, unseren Beruf, unseren Partnerschaftsstatus usw.

Je mehr Daten sie haben, aus je mehr Daten sie lernen können, desto besser werden sie. Und wie gesagt, anders ist das gar nicht zu bewerkstelligen.
 
Du informierst dich immer aus einer vorgefertigten Tüte.

Es geht wie immer um das größere Ganze, das Big Picture.

Wir haben heute schon einen Informationsoverload. Doch das ist nichts dagegen, was in den nächsten Jahren noch kommen wird. Wo immer mehr und mehr Informationen gleichzeitig und in Echtzeit auf uns einrieseln werden.

Diese Flut an Informationen können wir gar nicht alleine bewältigen. Also brauchen wir Computer, also Algorithmen, die uns dabei helfen. Die eine Vorauswahl dessen treffen, was relevant ist und was nicht, und uns nur noch das relevante zur Entscheidung stellen.

Wir werden unsere Zeit nicht mehr damit verbringen zu suchen, sondern zu entscheiden. Wir werden die Entscheider sein, mehr nicht. Die Vorauswahl treffen dann Computer mit intelligenten Algorithmen, die unsere Vorlieben kennen, unser Alter, unser Geschlecht, unser Standort, unseren Beruf, unseren Partnerschaftsstatus usw.

Je mehr Daten sie haben, aus je mehr Daten sie lernen können, desto besser werden sie. Und wie gesagt, anders ist das gar nicht zu bewerkstelligen.
Bleib von mir aus Optimist, ich sehe das nicht so. Ich sehe Gefahren, vor allem im Bereich Datenschutz. Auch die Manipulierbarkeit steigt durch solche Algorithmen, weil Algorithmen eben auch manipulierbar sind. Ich bin da sehr misstauisch, und ich denke das ist auch angebracht.
 
Du bist doch gegenüber allem misstrauisch. Ich habe lieber Algorithmen, die mir etwas empfehlen und filtern, als Menschen. Im Gegensatz zu den Menschen kann man nämlich die Algorithmen jederzeit kontrollieren, sofern sie open sind.

Aber das ist egal, wie du das findest. Kommen wird es so oder so.
 
Wenn sie mir nicht wichtig wären, wäre ich kein Unterstützer der Piraten. Allerdings muss unterscheiden zwischen privaten Unternehmen und dem Staat. Keiner ist gezwungen Google zu benutzen oder Facebook oder am Payback-System teilzunehmen.

Beim Staat sieht das anders aus. Da kann nicht raus. Deshalb muss die Aktivitäten des Staates sehr viel kritischer betrachten als die von Google oder anderen Unternehmen.
 
Deshalb muss die Aktivitäten des Staates sehr viel kritischer betrachten als die von Google oder anderen Unternehmen.
Sehe ich total anders. Westliche Staaten sind demokratisch, Unternehmen sind das nicht. Daher hat man über Unternehmen niemals die direkte Kontrolle wie über eine Demokratie. Daher muss man auf die Unternehmen stärker schauen. Die aktuellen Entwicklungen bestätigen das übrigens.
Bei heutigen globalisierten Unternehmen wie Google handelt es sich zudem oft um Nahezu-Monopolisten.
 
Mich nervt Werbung in Radio und TV. Hauptsächlich deswegen habe ich beides aus meinem Haushalt entfernt.

Die ( panische ) Angst vor "Manipulation" durch Werbung kann ich persönlich nicht teilen. Wer sich als mit Vernunft ausgestatteter Mensch bezeichnet, besitzt das nötige Handwerkszeug, die Inhalte zu hinterfragen und gegebenenfalls zu verwerfen. Ich halte es nicht der Rede Wert, sich in diesem Fall darüber aufzuhalten. Anders sieht es bei Menschen aus, die die nötigen Hinterfragungsmechanismen noch nicht entwickelt haben wie z.B. Kinder, ferner Menschen, die die notwendigen Mechanismen auf Grund von kognitiven Einschränkungen nicht entwickeln können.

Manipulation? Das machen wir Menschen alle tagtäglich und ständig. Auch hier im Forum "manipuliert" jeder User, der einen Beitrag schreibt, die Leser. Versucht, seine Meinung an die Frau/den Mann zu bringen um sich zu positionieren oder um Zustimmung zu bekommen, sich bestätigt zu fühlen. Wir können nicht mit anderen Menschen in Kontakt treten ohne auf diese in irgendeiner Weise einzuwirken. Aber müssen wir deshalb gleich von Manipulation sprechen? Welches Wort wählen wir, wenn jemand gezielt (durch z.B. Folter) versucht unsere Gedanken zu kontrollieren oder zu verändern wenn banaler Firlefanz wie Werbung schon durch das brutale Wort Manipulation besetzt ist?
 
Sehe ich total anders. Westliche Staaten sind demokratisch, Unternehmen sind das nicht. Daher hat man über Unternehmen niemals die direkte Kontrolle wie über eine Demokratie. Daher muss man auf die Unternehmen stärker schauen. Die aktuellen Entwicklungen bestätigen das übrigens.
Bei heutigen globalisierten Unternehmen wie Google handelt es sich zudem oft um Nahezu-Monopolisten.

Unsinn.

Beim Staat kann man nicht einfach nicht mehr teilnehmen, bei Unternehmen schon. Du siehst Google kritisch? Nutze eine andere Suchmaschine. Du willst deine privaten Informationen nicht preisgeben? Dann sei kein Mitglied eines sozialen Netzwerks wie Facebook.

Was aber der Staat macht, dagegen kannst du dich in der Regel nicht wehren und wenn, dann nur mit Klagen.

Was war denn mit der Vorratsdatenspeicherung, mit Elena, mit Acta, mit Nacktscannern, mit den Web-Sperren, mit dem Bundestrojaner usw. ?

Da hilft auch der Verweis auf die Demokratie nicht. Denn die Mehrheit ist immer noch schlecht um solche Themen informiert oder sie interessiert es einfach nicht.

Google hat übrigens kein Monopol. Denn jedem steht es frei, woanders zu suchen. Google macht die Sache sogar einfacher als andere. Denn bei ihnen kann man ganz einfach seine Daten exportieren, Stichwort: Data Liberation.
 
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