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Wenn das Bewerbungsgespräch zum Verhör wird

[...]
Nach meiner Erfahrung ist es so, dass auch der Chef nicht so angespannt ist, wenn man es selber nicht ist.

Oft kam es dann auch dazu, dass man richtig gute Gespräche geführt hat, manchmal noch nicht mal nur über die Arbeit.

[....]

Das ist beides auch meine Erfahrung. Kenne auch viele, die sagen nichts anderes. Im Alltag ist das ja auch so. Unsicherheit kann sich übertragen.

Ich hatte als Chef auch schon Einstellungsgespräche, da dachte ich von meinem Gegenüber.... bleib doch einfach locker! Ein guter Personaler/ChefIn sollte auch diese Situation entspannen können. Das Ganze ist doch keine Einbahstrasse.

Was mich nervt, dass sind die ganzen Ratgeber die schreiben oder sagen... mach dies nicht, mach jenes nicht usw. Das verunsichert doch erst recht. Ich tu das was zu mir passt. Auch wenn das jetzt bissle platt klingt. Alles andere wäre doch gekünstellt.

Als ich meine Firma gegründet hatte, musste ich auch erst lernen mit der Cheftage hart zu verhandeln. Um mir das zu vereinfachen, habe ich mir gesagt; die kochen doch auch nur mit Wasser. Die wollen doch mein "goldenes Ei".😀
In meinen jungen Jahren hätte ich mich das nie im Leben getraut. Eine gewisse Selbstsicherheit muss man sich eben selber erarbeiten. Bissle Mut braucht's ja immer. Lampenfieber darf doch sein. Das macht auch authentischer.
Wahrscheinlich machen sich viele viel zu viel Gedanken wie man rüber kommen könnte.

Würde ich mich als Pilot bewerben, ich glaube ich würde schon im Vorzimmer abstürzen. 😀 Soll heißen, es kommt doch immer darauf an, was das für eine Stelle ist.
Einen Stresstest für eine Bürostelle, den finde ich völlig überzogen und auch bissle albern.
 
Ich habe auch kein Problem damit meine zu benennen.

Ist doch super. So sind Menschen eben verschieden.

Erinnert mich an eine Gegebenheit, als ich 16 war. Ich hab ja zuerst die mittlere Reife absolviert und bin dann aufs Gymnasium. Hatte mich kurzzeitig für die Ausbildung der Erzieherin beworben, hab es dann aber vorgezogen Abi zu machen. Wie auch immer, ich also zum Bewerbungsgespräch. Damals hat man es mit Datenschutz noch nicht so gehabt und der dortige Schulleiter (war eine schulische Ausbildung) hat gleich 2 Bewerberinnen zum Gespräch gebeten. Zuerst hat er mich befragt, alles i.O. Dann kam er zu meiner Mitbewerberin und fragte: Was haben Sie denn für Schwächen? Meint sie wahrheitsgetreu (hat sich als Erzieherin für die Ausbildung beworben): Ich höre schlecht. Hab massive Hörprobleme (Hörfehler) . Dem Schulleiter ist natürlich alles entglitten, denn kleine Kinder und schlecht hören ist eben nicht so ganz günstig. 🙄
War im nachhinein irgendwie sehr strange die Situation.
 
Ist doch super. So sind Menschen eben verschieden.

Erinnert mich an eine Gegebenheit, als ich 16 war. Ich hab ja zuerst die mittlere Reife absolviert und bin dann aufs Gymnasium. Hatte mich kurzzeitig für die Ausbildung der Erzieherin beworben, hab es dann aber vorgezogen Abi zu machen. Wie auch immer, ich also zum Bewerbungsgespräch. Damals hat man es mit Datenschutz noch nicht so gehabt und der dortige Schulleiter (war eine schulische Ausbildung) hat gleich 2 Bewerberinnen zum Gespräch gebeten. Zuerst hat er mich befragt, alles i.O. Dann kam er zu meiner Mitbewerberin und fragte: Was haben Sie denn für Schwächen? Meint sie wahrheitsgetreu (hat sich als Erzieherin für die Ausbildung beworben): Ich höre schlecht. Hab massive Hörprobleme (Hörfehler) . Dem Schulleiter ist natürlich alles entglitten, denn kleine Kinder und schlecht hören ist eben nicht so ganz günstig. 🙄
War im nachhinein irgendwie sehr strange die Situation.
Das ist aber ein Handicap. Sie hätte ja nur sagen brauchen, dass sie ein Hörgerät hat. Wenn es nicht schon in ihren Unterlagen gestanden hat. Sehr eigenartig das alles.
Ich meinte mit Schwächen, eine gewisse fachliche Fähigkeit die ich nicht ganz beherrsche.
 
Na, ja ich möchte nicht wissen, wie manche Bewerber ihren späteren Arbeitgebern manchmal die Taschen füllen.

UNd? Der AG ist doch nicht die Wohlfahrt (witziger Weise selbst nicht wenn man für die Wohlfahrt arbeitet) Natürlich soll ein Mitarbeiter dem Arbeitgeber später Gewinne bringen. Ansonsten könnte man sich den ganzen Mist ja schenken.

Im Prinzip ist es doch ein ganz normaler Handel. Der AN bietet dem AG seine Arbeitskraft an und der AG kauft diese mit dem Gehalt. Im Bewerbungsgespräch sind das dann 2 Partner die auf Augenhöhe über das Produkt, nämlich die Arbeitskraft, verhandeln.

Ich verstehe deshalb auch immer nicht wieso manche Bewerber sich scheuen konkrete Gehaltsvorstellungen zu nennen oder sich über die Gebühr runter handeln lassen. Das ist doch kein türkischer Basar.
 
Du hast meine Aussage missverstanden.
In vielen Bewerbungen wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Ich erlebe das selbst oft genug.
Das geht beim Lebenslauf schon los. Da wird aus dem Sommerurlaub gleich ein Auslandsaufenthalt, aus Fehlstunden durch Schulverweigerung werden Praktika usw.

Sie hätte ja nur sagen brauchen, dass sie ein Hörgerät hat.

Hatte sie ja nicht und eine Erzieherin, die nicht hört, wenn sich die Kinder in der Bauecke prügeln ist eben nicht so optimal. 😀
 
Hatte sie ja nicht und eine Erzieherin, die nicht hört, wenn sich die Kinder in der Bauecke prügeln ist eben nicht so optimal. 😀
Hörgeräte kann man sich zulegen. Ist doch kein Problem.
Viele Erzieher (zumindest im Bereich Krippe/ Kita) haben nach ihrem Berufsleben eh einen Hörschaden.
 
Du hast meine Aussage missverstanden.
In vielen Bewerbungen wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Ich erlebe das selbst oft genug.
Das geht beim Lebenslauf schon los. Da wird aus dem Sommerurlaub gleich ein Auslandsaufenthalt, aus Fehlstunden durch Schulverweigerung werden Praktika usw.
Das mag sein. Das bis zu einem gewissen Grad geschummelt wird, um eine kleine Lück zu schließen, ist längst bekannt. Das Maß muss jeder selber mit sich ausmachen. Irgendwo hört es auf. Dann kann man das Betrug nennen.

Hatte sie ja nicht und eine Erzieherin, die nicht hört, wenn sich die Kinder in der Bauecke prügeln ist eben nicht so optimal. 😀
Ich denke sowas kann man ganz bewußt tun, damit man abgelehnt wird - nur um nicht sanktioniert zu werden. Schließlich hat man sich beworben. Vermutlich war das der Fall. Eine durchaus üblich Methode.
 
Sehe ich teils, teils.

Wenn ich das mal juristisch betrachte: so'n Arbeitsvertrag ist halt nicht ganz ohne, vor allem für den AG nicht. Er geht damit viele Verpflichtungen ein und hat dich dann an der Backe, wenn du dich querstellst.
Es ist jetzt auch mal egal, ob die Stelle anspruchsvoll ist oder nicht; du hast genau so AN-Rechte und kostest Geld. Und nur weil eine Stelle befristet ist, bedeutet das nicht, dass man keine Qualifikationen zu haben braucht.

Das ist die eine Seite.

Natürlich gibt es AG/Personaler, die keine Lust haben, unprofessionell wirken oder einfach nicht wissen, was sie wollen. Ich wurde leider auch mal eingeladen für ein Praxissemester, wo mir dann danach gesagt wurde, dass die das Praktikum gar nicht anbieten können.
Ich wurde auch schon sehr seltsame Fragen gestellt wie "Warum haben Sie eine Ausbildung in einem Beruf gemacht, den Frauen machen?" oder "Finden Sie die Stadt nicht auch hässlich?"

Auch, wenn man sich sicher ist, dass man diesen Job nicht annehmen wird oder nicht genommen wird --> dennoch professionell bleiben.
Ich weiß, dass man oft in so Situationen ist, wo man seine Meinung sagen möchte, aber es ist letztendlich besser, sich nichts anmerken zu lassen.
Es gibt halt echt Bewerber, die dann anfangen, 'ne Szene zu machen: nicht gut.

Ich habe vor kurzem eine Zusage für eine Stelle bekommen, wo ich mich in der Vergangenheit bereits beworben habe. Die hatten mir ein halbes Jahr nach Bewerbung abgesagt. Da hätte ich auch Dampf lassen können - ist im Nachhinein aber vielleicht besser gewesen, einfach gar nichts zu sagen.

Der Grund, wieso Personaler manchmal so komisch sind, kann viele Gründe haben. Es kann sein, dass die das immer so machen, es kann sein, dass denen langweilig ist, es kann sein, dass das zum Test gehört, vielleicht wollen sie so arbeitsrechtliche Konsequenzen umgehen, keine Ahnung.
 
bei dem, was ich erlebt habe, kein Wunder

Ja ich weiß.
Hast schon recht, was die AG einen abverlangen, ist schon fast ein Seelenstrip. Im Gegenzug gibt es nur bal bla bla....

Da fällt mir ein. Als ich in der Schweiz das erste mal gewechselt habe, war das total anders. Mein Lebenslauf etc. = ach was, Papier ist geduldig. 😀 Wir würden lieber mit dem alten AG telefonieren. Dürfen wir? Ja natürlich. Schwein gehabt. Eingestellt. Das wäre üblich sagte man mir. Und weils so schon easy war, hat der mir auch gleich ein neues Apartment besorgt. 😎 Das wiederum wußter der vom alten AG. 😎
 

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