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Wenn das Bewerbungsgespräch zum Verhör wird

Wie geil! Schade bin ich nicht so selbstbewusst. Hätte nämlich auch ein paar mal das machen sollen!

Für sowas fehlt mir leider auch der Mut, obwohl ich gestern große Lust gehabt hätte, diese zwei selbstherrlichen Schnösel einfach sitzen zu lassen.

Das Beste war ja, die haben echt so dermaßen wichtig getan, als wären sie Geschäftsführer bei Porsche oder irgendeinem anderen großen Konzern und auf meine Frage, wieviele Mitarbeiter denn in diesem Unternehmen arbeiten, kam dann ganz stolz : "FÜNF!" Ich konnte mir ein Grinsen kaum verkneifen.
 
Ach, solche blöden Situationen hat jeder Mal.

Ich habe das mal in einem Krankenhaus erlebt, da war auch recht schnell klar, dass die mich nicht wollen und dass ich dort nicht arbeiten will. Der Grund war allerdings konfessioneller Natur und ich habe mich dann mit der Oberin tatsächlich zu theologischen Fragen in die Haare gekriegt, das war köstlich.

Wenn es absehbar ist, dass es nix wird, dann kann man auch Klartext reden, finde ich.
 
Solche netten Gespräche hatte ich auch schon. Ich frage mich da halt immer, was da eigentlich der Sinn dahinter ist? Ich meine, man kommt dorthin und weiß nach kurzer Zeit, die wollen dich eh nicht. Warum dann überhaupt die Einladung? Ich habe auch einiges in meinem Lebenslauf stehen, was nicht so super ist. Ein Personaler sagte mir dann mal geradeheraus, er wolle mir ja nicht zu nahe treten, 🙄 aber mit diesem Lebenslauf hätte ich eh nirgends eine Chance, also er würde mich definitiv nicht einstellen. Leider war ich in diesem Moment so perplex, dass ich nicht auf die Idee kam, zu fragen, wozu er mich dann eigentlich eingeladen hat. Nur um mir das mitzuteilen?!

Ich habe echt das Gefühl, manche Personaler machen die Bewerber fertig, um sich selber groß fühlen zu können. Einmal sagte mir eine Geschäftsführerin, dass ich in meinem Alter eh nix mehr finde, da ich ja jederzeit schwanger werden könne, daher würde sie mir dringend raten, gleich den vertrag zu unterschreiben und froh zu sein, dass sie mir eine Chance gibt. 😀 Ich habe dankend abgelehnt.
 
Wobei es auch sehr , sehr nette Bewerbungsgespräche gibt.

Ich hatte mal eines wegen einer Teilzeitstelle - und die Stelle war in der Zeitung auch zur Teilzeit ausgeschrieben - bei einem sehr großen Unternehmen.

Das Gespräch hat die Leiterin der Niederlassung mit mir geführt und es war total interessant und sie hat viel erzählt, ich auch und sie hätte mich auch eingestellt.

Nur hat sich im Laufe des Gesprächs herausgestellt, dass die Stelle langfristig auf 100 Prozent aufgestockt werden sollte und das wollte ich nicht.

Am Ende hatten wir einen netten Mittag und die Geschäftsführerin hat mir höchstpersönlich eine E-Mail geschrieben, dass ihr der Mittag gefallen hat und sie es schade fände, dass ich ich die Stelle so nicht möchte und ob ich es mir nicht nochmal überlegen möchte.
 
So ein Gespräch hatte ich auch mal. Schon nach 2 Minuten war mir klar, dass ich zum Verhör geladen wurde. 🙄
Die Stellenbeschreibung war für meine Fähigkeiten ideal. Schlußendlich kam beim Verhör unterschwellig raus, dass ich eine Dumpfbacke bin, die nur für Hilfsarbeiten taugen würde. 😎 😀 Offensichtlich wollte man in der kleine Firma jemanden, der weniger kann um selbst besser dazustehen. Denn der mit dem ich hätte zusammen arbeiten müssen, war mit dabei. Der war mir eine Spur zu egozentrisch.

Ich weiß nicht mehr genau was ich bei der Verabschiedung gesagt habe, nur noch das ich auf eine möglich Einstellung verzichtet habe.😱😀
Würde mir so ein "Verhör" nochmal passiern, ich würde das entsprechend kommentieren und gehen.

Das nächste Bewerbungsgespräch, dass lief ab wie beim "Kaffeeklatsch" = total locker und entspannt. Es gab viele Detailfragen, auch von mir. War alles kein Problem. Im Gegenteil, man war froh das nachgefragt wurde, so mein Eindruck. Der Einstellungstermin hätte gepasst.
Die Stelle habe ich aber nicht bekommen, war eh nur eine Blindbewerbung. Ich hatte ja meine Anstellung, wollte mich halt verbessern.

Tja... es gibt überall solche und solche.
Man sollte sich echt nicht alles gefallen lassen. Aber das sagt sich auch ziemlich leicht, wenn man nicht darauf angewiesen ist.

Alles Gute.... 🙂
 
Die Frage, warum man mich denn eingeladen hätte, wenn doch aus meiner Vita die störenden Punkte klar hervorgehen, habe ich auch mal mit Hinweis auf ihre und meine Zeitverschwendung gestellt.

Ich habe keine Antwort bekommen.
 
Dann wurde ich gefragt, wie ich in Stresssituationen reagiere. I

Ich hab bei sowas immer gesagt, ich esse dann zu viel Schokolade oder Süßes oder ich nasche gern.

Ich hab bisher jeden Job bekommen.

Wenn die Arbeitgeber dich verarschen wollen, verarsche einfach sie und drehe den Spieß um.

😀

Was die können, kannst du schon lange und dass man zu viel nascht ist ja nun wahrlich nicht schlimm.
Die Kunst liegt darin, den AG zum Horst zu machen, das aber mit Geschick und so, dass es nicht offensichtlich ist.


Bei der Frage was haben Sie für Schwächen gebe ich grundsätzlich Schokolade, zu viel Fleiß oder meine Art mir alles aufzuhalsen an.
 
Ich hab bei sowas immer gesagt, ich esse dann zu viel Schokolade oder Süßes oder ich nasche gern.

Ich pflege dann zu sagen, dass ich mich konzentriere und schnell und konzentriert arbeite und ich Stress nicht als so schlimm ansehe und dann einfach Prioritäten setze. (Ist aber tatsächlich so. Lieber zu viel , als zu wenig.)

Ich hab bisher jeden Job bekommen.

Hätte ich oft auch, nicht alle aber einige. Nur haben mir jeweils manchmal die Bedingungen nicht so gut gefallen, weshalb ich den Job dann nicht haben wollte. Jeden Mist wollte ich auch nicht haben.

Wenn die Arbeitgeber dich verarschen wollen, verarsche einfach sie und drehe den Spieß um.

Sie verarschen nicht, sie fragen nur.

Ich sehe ein Vorstellungsgespräch nicht als Verarsche sondern als ernsthaften Abgleich der Interessen an. Und die können übereinstimmen oder auch nicht. Kommt so oder so vor. Besser man weiß es gleich als später.

Was die können, kannst du schon lange und dass man zu viel nascht ist ja nun wahrlich nicht schlimm.
Die Kunst liegt darin, den AG zum Horst zu machen, das aber mit Geschick und so, dass es nicht offensichtlich ist.

Ich ziehe ein ernsthaftes Gespräch , ohne gegenseitige Verarsche vor. Dann weiß man wenigstens gleich woran man ist. Der künftige Arbeitgeber sollte nämlich nicht der Gegenspieler oder Feind sein, sondern jemand, mit dem man zusammen arbeiten kann und auch muss.

Bei der Frage was haben Sie für Schwächen gebe ich grundsätzlich Schokolade, zu viel Fleiß oder meine Art mir alles aufzuhalsen an.

Ich erkläre da dann oft, dass ich sehr konzentriert bin und es alles sehr schnell erledigt haben will. Dass Geduld gelegentlich nicht grade meine Stärke ist , weil ich alles ratz-fatz vom Tisch haben möchte.
 
Ich sehe ein Vorstellungsgespräch nicht als Verarsche sondern als ernsthaften Abgleich der Interessen an.

Kommt drauf an, ob es ein Gespräch ist, in dem es ernsthaft darum geht jemanden einzustellen oder ein Alibi Gespräch, das man führen muss, damit es nicht aussieht, man wüsste schon vor Bewerbungsbeginn, wen man haben will.

Einst selbst mitbekommen. Stadtverwaltung im 5000 Seelenkaff. Man wusste schon vor dem Bewerbungsprozess, dass das Kind einer Kollegin die Stelle bekommen wird. Aber um den Schein zu wahren und weil Fred von nebenan fragte, wann denn wieder Verwaltungsfachangestellte genommen werden, musste man das Bewerbungsprozedere veranstalten. Die hätten mehrere Hektar Regenwald sparen können, wenn sie sich das geschenkt hätten.

Übrigens geht das manchmal soweit, dass man schnell noch heiratet, um einen anderen Namen zu haben.
In der Kita meiner Schwester passiert. Die Geschäftsleiterin war die Tochter des Vereinschefs (welch ein Zufall) und hatte den gleichen Namen. Damit das dann nicht zu offensichtlich wurde, hat sie kurz zuvor noch schnell geheiratet und heißt jetzt nicht wie ihr Vater. Zufälle gibts.

Sie verarschen nicht, sie fragen nur.

Solche Fragen sind Verarsche und Verhör. Meine Meinung.

Der künftige Arbeitgeber sollte nämlich nicht der Gegenspieler oder Feind sein, sondern jemand, mit dem man zusammen arbeiten kann und auch muss.

Na, wenn du jemanden, der dich gezielt auf Schwachstellen anspricht als Freund bezeichnest. Da gehen die Meinungen offenbar auseinander. Aber okay. Das ist dann so.
 
Kommt drauf an, ob es ein Gespräch ist, in dem es ernsthaft darum geht jemanden einzustellen oder ein Alibi Gespräch, das man führen muss, damit es nicht aussieht, man wüsste schon vor Bewerbungsbeginn, wen man haben will.

Dann beantwortet man die Fragen nicht, sondern geht einfach wieder.

Na, wenn du jemanden, der dich gezielt auf Schwachstellen anspricht als Freund bezeichnest. Da gehen die Meinungen offenbar auseinander. Aber okay. Das ist dann so.

Es kommt doch immer darauf an WIE man miteinander spricht. Nicht so sehr über was.
 

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