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Wenn das Bewerbungsgespräch zum Verhör wird

Dann beantwortet man die Fragen nicht, sondern geht einfach wieder.

Hängt von der Position ab, in der man ist. Wenn man das Arbeitsamt in den Hacken hat, ist das leichter gesagt als getan.
Abgesehen davon weißt du ja manchmal gar nicht von den internen Machenschaften in Unternehmen oder Einrichtungen. Das wird manchmal so verschleiert. Da wird sogar schnell noch geheiratet, um nicht den gleichen Namen zu haben.
 
Ich sehe ein Vorstellungsgespräch nicht als Verarsche sondern als ernsthaften Abgleich der Interessen an. Und die können übereinstimmen oder auch nicht. Kommt so oder so vor. Besser man weiß es gleich als später.

Es überrascht mich ehrlich gesagt immer wieder, wie oft Bewerber einen mit einer gewissen Art Abwehrhaltung gegenüber sitzen. So als wäre das Bewerbungsgespräch ein Wettbewerb wo der Bessere gewinnt.

Ich kenne das auch wenn Leute mir gegenüber sitzen und man richtig merkt wie sie Angst davor haben, etwas falsch zu beantworten oder einen Angriff nicht abwehren zu können. Dabei habe ich doch weitaus Besseres zu tun als nur Leute einzuladen um sie dann fertig zu machen.

Auf der anderen Seite ist das Internet inzwischen voll mit "Bewerbungsratgebern" welche Tipps geben wie man Fragen zu Schwächen usw. beantworten kann. Standardantwort ist so etwas wie "Schokolade" oder "Ich arbeite immer zu viel." Der Sinn der Frage ist aber ein ganz anderer. 1. Ist der AN auch selbstkritisch und 2. Kann man an den Schwächen arbeiten?

Und ja, manchmal bohrt man ein wenig nach und baut ein wenig Druck auf. Aber ganz ehrlich, ein Bewerber der schon im Gespräch vor Stress zusammen bricht, wie soll der im täglichen Arbeitsalltag mithalten? Oder jemand der nicht für sich selbst stehen kann? Uwe Unterwürfig ist kein geeigneter Kandidat.

Einfach locker bleiben, dann geht vieles besser.
 
Ich kenne das auch wenn Leute mir gegenüber sitzen und man richtig merkt wie sie Angst davor haben, etwas falsch zu beantworten oder einen Angriff nicht abwehren zu können. Dabei habe ich doch weitaus Besseres zu tun als nur Leute einzuladen um sie dann fertig zu machen.

Nichts kommt ja von nichts. Vermutlich haben sie schlechte Erfahrungen gemacht oder Angst keine Stelle zu bekommen oder solche Verhör Bewerbungsgespräche oft verdient. Das erhöht den Druck. Kann zig Ursachen dafür geben.

Aber ganz ehrlich, ein Bewerber der schon im Gespräch vor Stress zusammen bricht, wie soll der im täglichen Arbeitsalltag mithalten?

Na, ja ich möchte nicht wissen, wie manche Bewerber ihren späteren Arbeitgebern manchmal die Taschen füllen.
 
Man muss sich nicht alles gefallen lassen, man ist ja auch noch wer!

Und hier



hätte ich mir nicht verkneifen können zu erwidern

"Oh schön, dann sind wir ja schon zu zweit. "

Und das auf Französisch *grins*

Das Gespräch beenden und mitteilen, dass das Unternehmen keinen guten Eindruck hinterlässt und aus Zeitgründen das Gespräch an dieser Stelle beendet.

Zum Kotzen solche Leute

Lasst Euch nicht unterkriegen

Ihr seid die wahren Helden

Kolya
 
[...]
Na, wenn du jemanden, der dich gezielt auf Schwachstellen anspricht als Freund bezeichnest. Da gehen die Meinungen offenbar auseinander. Aber okay. Das ist dann so.
Hat doch jeder seine Schwachstellen. Ich habe auch kein Problem damit meine zu benennen. Würde ich sie beschönigen oder gar vertuschen, "schieße" ich mir doch selber ins Bein. Das ist wie Selbstbetrug. Spätestens wenn die Situation kommt. Damit riskiert man seine Probzeit nicht zu bestehen.
Schwächen zuzugeben, ist eine Stärke, von der beide Seiten porfitieren können.
Deine Schokalden "Storry", dass könnte eine Übersprungshandlung sein, um eine gewisse Verlegenheiten zu überspielen. Wäre nichts für mich. Denn wenn in meiner Bewerbung steht, dass ich auch in sehr stressigen Situationen die Ruhe bewahren und den überblick behalten kann, käme das bissle komisch rüber. Zumal ich um meine Ausstrahlung und um meine Kompetenzen weiß. Gerade wenn man viel mit Kundschaft zu tun hat, ist das sehr wichtig.

Ich habe bei einem Gespräch gesagt, dass ich etwas ganz bestimmtes zwar kann, aber es erfahrungsgemäß bei mir viel zu lange dauern würde. Dafür habe ich das zu wenig gemacht. Genau dieses Detail war sehr wichtig für den Arbeitgeber, ohne das ich das wußte. Ich habe das nur der fairnes wegen und unaufgefordet erwähnt, weil ich das bei der Führung durch die Firma gesehen hatte. Der hat sehr gefreut darüber, meinte auch, dass wäre in kürzester Zeit mein Aus gewesen, wenn er mich eingestellt hätte. Ansonsten wäre alles zu 100% perfekt gewesen. Auch für mich. Er fand es auch schade. Tja....

Du sagst Du hast bisher jeden Job bekommen. Ging mir früher auch so. Doch das kann sich ganz schnell ändern. Vor 30 Jahren war vieles anders. Da fehlte mir einiges an Berufserfahrungen usw.. Logisch. Trotzdem musste sich jeder so gut wie möglich "verkaufen".

Das man mit einem gewissen Lampenfieber in Bewerbungsgespräch geht, ist doch ganz natürlich. Die Ängste baut man sich meist selber auf.
Warum sollte mich jemand verarschen wollen, der mich zum Berwerbungsgespräch einläd?
Das die Personal hier und da selber gestresst sind, was solls. Sind doch auch nur Menschen. An der Stelle kann ich doch mit meinen sozialen Fähigkeiten bzw. mit kognitiven Fähigkeiten punkten. Beim "Verhör" hört es aber auch für mich auf.
 
Spontan würde ich sagen:

Unfreundlichkeit von seiten des Unternehmens, das einen zu einem Bewerbungsgespräche eingeladen hat, ist ein NoGo.

So eine Stelle sollte man nur im Notfall antreten.
 
manchmal kann das auch ein Trick sein: Bei manchen Personalern wird das ja gezielt angewandt um zu schauen, wie der bewerber reagiert. War bei meinem Partner mal so. Den haben sie im Vorstellungsgespräch so richtig fertig gemacht. Als er nachhause kam, war er echt kreidebleich. Aber er hat den Job bekommen. Jedoch bekommt er noch heute Angstschweiß, wenn er diesen Personaler auf dem Gang trifft. Keine Ahnung, was das soll, aber anscheinend gibt es Personaler, die das für sinnvoll halten.
Wobei ich das jetzt eher von etwas gehobeneren Positionen (also dort wo stress auszuhalten ist) kenne. Da wird das offenbar angewandt. Aber die Firma, die Du beschreibst scheint ja eh einen ziemlichen Höhenflug zu haben, wenn sie sich mit ihren 5 Mitarbeitern was einbilden: Dass man da für eine Bürokraft einen Aufwand macht als ginge es um einen Posten im management einer großen Firma ist echt nur noch lächerlich. Hake es ab und sei froh, dass Du da nicht arbeiten musst. Wäre sicher nicht schön geworden. Wenn die Leute dort so ein Geltungsbedürfnis haben, dass sie bewerber fertig machen müssen, dann würde ich in so einem Saftladen nicht arbeiten wollen. Du verdienst was besseres.
Viel Glück: Sicher kommt bald die viel bessere Stelle!
 
Es überrascht mich ehrlich gesagt immer wieder, wie oft Bewerber einen mit einer gewissen Art Abwehrhaltung gegenüber sitzen. So als wäre das Bewerbungsgespräch ein Wettbewerb wo der Bessere gewinnt.

Ich kenne das auch wenn Leute mir gegenüber sitzen und man richtig merkt wie sie Angst davor haben, etwas falsch zu beantworten oder einen Angriff nicht abwehren zu können. Dabei habe ich doch weitaus Besseres zu tun als nur Leute einzuladen um sie dann fertig zu machen.

Auf der anderen Seite ist das Internet inzwischen voll mit "Bewerbungsratgebern" welche Tipps geben wie man Fragen zu Schwächen usw. beantworten kann. Standardantwort ist so etwas wie "Schokolade" oder "Ich arbeite immer zu viel." Der Sinn der Frage ist aber ein ganz anderer. 1. Ist der AN auch selbstkritisch und 2. Kann man an den Schwächen arbeiten?

Und ja, manchmal bohrt man ein wenig nach und baut ein wenig Druck auf. Aber ganz ehrlich, ein Bewerber der schon im Gespräch vor Stress zusammen bricht, wie soll der im täglichen Arbeitsalltag mithalten? Oder jemand der nicht für sich selbst stehen kann? Uwe Unterwürfig ist kein geeigneter Kandidat.

Einfach locker bleiben, dann geht vieles besser.

Mich wundert es auch immer wieder, wie Menschen sich verschrecken lassen und wieviel Panik sie vor einem Vorstellungsgespräch schieben.

Dabei ist es ja, wie der Name bereits aussagt, nur ein Gespräch unter Menschen. Nicht mehr oder nicht weniger.

Ich habe noch nie irgendwas auswendig gelernt vor so einem Gespräch . Ich hatte die notwendigsten Informationen und Fragen in einer Mappe zusammengestellt , damit ich nichts vergesse und einfach gewartet, wie sich das Gespräch den entwickelt.

Nach meiner Erfahrung ist es so, dass auch der Chef nicht so angespannt ist, wenn man es selber nicht ist.

Oft kam es dann auch dazu, dass man richtig gute Gespräche geführt hat, manchmal noch nicht mal nur über die Arbeit.

Ich hatte mal ein Vorstellungsgespräch, das ging ewig, aber einfach, weil man so ins Plaudern kam und ich dann am Ende mit der Chefin über alles mögliche geredet habe. (Das war aber dann leider die Stelle, die zur Vollzeitstelle ausgebaut werden sollte, weshalb ich nicht wollte.) Aber es war ein richtig netter Mittag, der offensichtlich auch für die Chefin eine sehr unerwartete Wendung nahm und wir sehr viel Kaffee getrunken und gelacht haben.
 
Nichts kommt ja von nichts. Vermutlich haben sie schlechte Erfahrungen gemacht oder Angst keine Stelle zu bekommen oder solche Verhör Bewerbungsgespräche oft verdient. Das erhöht den Druck. Kann zig Ursachen dafür geben.

Aber wenn mir das Gespräch nicht passt oder ich mich unwohl fühle kann ich ja jederzeit gehen. Es bindet mich ja keiner da fest.

Und wenn ich mich schon im Gespräch nicht wohl fühle, dann will ich die Stelle doch erst gar nicht haben.

Na, ja ich möchte nicht wissen, wie manche Bewerber ihren späteren Arbeitgebern manchmal die Taschen füllen.

Es mag manchmal so sein. Aber sicher nicht immer. Ein Arbeitnehmer kostet schon viel Geld. Und der Chef möchte ja auch letztlich mit seinem Unternehmen einen Gewinn erzielen, sonst bräuchte er keines führen.
 

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