Hallo,
mein Name ist Henrik, ich bin 38 Jahre alt und ich befinde mich momentan an einem beruflichen Scheideweg. Für mein Anliegen muss ich leider etwas ausholen, da es relativ kompliziert ist.
Seit mehreren Jahren leide ich u.a. an Depressionen und Angststörungen. Die Ursache dafür konnte nie hinreichend begründet werden. Vor kurzem habe ich einen 2-monatigen Aufenthalt in einer Tagesklinik verbracht. Dort wurde auf Anraten eines Freundes ein mehrwöchiger AD(H)S-Test an mir durchgeführt mit dem Ergebnis: schweres ADS mit Verdacht auf ADHS im Kindesalter. Anschließend habe ich mich noch an unserer Universität einem IQ-Test unterzogen. Das Ergebnis 144. Damit gelte ich nicht nur als hochbegabt, sondern befinde mich an der Schwelle zur Höchstbegabung. Seitdem habe ich mich ausführlich mit dem Thema Hochbegabung beschäftigt und es die Antwort auf alle meine Fragen. Dort habe ich z.B. erfahren, dass eine ständige Unterforderung bei Hochbegabten zu Depressionen und Angststörungen führen kann.
Mein Leben ist sehr kompliziert verlaufen. Es fängt mit meiner schulischen Laufbahn an. Ab der zweiten Hälfte meines ersten Schuljahres wurde ich verhaltensauffällig und wurde als klassischer “Klassenclown“ abgestempelt. Heute weiß ich, dass ich einfach nur unterfordert war. Am Ende vom Lied hat es nur für einen (schlechten) Hauptschulabschluss gereicht.
Und jetzt kommen wir zu meinem Anliegen. Einer meiner ersten Gedanken nach der Feststellung meiner Hochbegabung war: „Jetzt kannst du ja doch noch studieren“. Das Problem ist, dass ich vor dem Studium die mittlere Reife und das Abitur nachholen müsste, was 4-5 Jahre in Anspruch nimmt. Anschließend kommen noch min. 4-5 Jahre des Studiums hinzu. Zusammengerechnet sind das 8-10 Jahre und dann bin ich fast 50. Hier ist also die Frage nach dem Mehrwert. Hinzukommt, dass je älter ich werde, desto schwerer fällt mir das Lernen. Die Depressionen und Angststörungen erschweren mir zusätzlich mich zu konzentrieren. Gleichzeitig bin ich mir ziemlich sicher, dass ich mit einem Hauptschulabschluss niemals zu einer beruflichen Erfüllung kommen kann und ich zu einem tristen Dasein verdammt bin. Jetzt ist meine Frage ob jemand von euch einen Rat für mich hat.
mein Name ist Henrik, ich bin 38 Jahre alt und ich befinde mich momentan an einem beruflichen Scheideweg. Für mein Anliegen muss ich leider etwas ausholen, da es relativ kompliziert ist.
Seit mehreren Jahren leide ich u.a. an Depressionen und Angststörungen. Die Ursache dafür konnte nie hinreichend begründet werden. Vor kurzem habe ich einen 2-monatigen Aufenthalt in einer Tagesklinik verbracht. Dort wurde auf Anraten eines Freundes ein mehrwöchiger AD(H)S-Test an mir durchgeführt mit dem Ergebnis: schweres ADS mit Verdacht auf ADHS im Kindesalter. Anschließend habe ich mich noch an unserer Universität einem IQ-Test unterzogen. Das Ergebnis 144. Damit gelte ich nicht nur als hochbegabt, sondern befinde mich an der Schwelle zur Höchstbegabung. Seitdem habe ich mich ausführlich mit dem Thema Hochbegabung beschäftigt und es die Antwort auf alle meine Fragen. Dort habe ich z.B. erfahren, dass eine ständige Unterforderung bei Hochbegabten zu Depressionen und Angststörungen führen kann.
Mein Leben ist sehr kompliziert verlaufen. Es fängt mit meiner schulischen Laufbahn an. Ab der zweiten Hälfte meines ersten Schuljahres wurde ich verhaltensauffällig und wurde als klassischer “Klassenclown“ abgestempelt. Heute weiß ich, dass ich einfach nur unterfordert war. Am Ende vom Lied hat es nur für einen (schlechten) Hauptschulabschluss gereicht.
Und jetzt kommen wir zu meinem Anliegen. Einer meiner ersten Gedanken nach der Feststellung meiner Hochbegabung war: „Jetzt kannst du ja doch noch studieren“. Das Problem ist, dass ich vor dem Studium die mittlere Reife und das Abitur nachholen müsste, was 4-5 Jahre in Anspruch nimmt. Anschließend kommen noch min. 4-5 Jahre des Studiums hinzu. Zusammengerechnet sind das 8-10 Jahre und dann bin ich fast 50. Hier ist also die Frage nach dem Mehrwert. Hinzukommt, dass je älter ich werde, desto schwerer fällt mir das Lernen. Die Depressionen und Angststörungen erschweren mir zusätzlich mich zu konzentrieren. Gleichzeitig bin ich mir ziemlich sicher, dass ich mit einem Hauptschulabschluss niemals zu einer beruflichen Erfüllung kommen kann und ich zu einem tristen Dasein verdammt bin. Jetzt ist meine Frage ob jemand von euch einen Rat für mich hat.