Hallo Jule,l
nu immer mit der Ruhe und achte ein wenig auf die richtige Reihenfolge.
Ich denke du bist bereits 18 Jahre alt? Lt. deinem ersten Beitrag hieß es : ich war damals 17...daher gehe ich davon aus, dass du nun volljährig bist? Was hast du dann denn noch mit deinen Eltern am Hut? Du kannst doch ohne deren Einverständnis zu Ärzten und Klinik und Therapien machen ohne Ende, ist doch deine Gesundheit, was geht die denn das noch an?
Gesundheit sollte Vorrang haben auch vor deiner Angst den Eltern was zu sagen. Es wird Zeit für die Wahrheit. Muss ja nicht gleich bis ins Detail sein, sondern man kann pauschal sagen: "Mir geht es mies, hab ein Trauma aufzuarbeiten, bzw. bin als psychisch krank diagnostiziert worden und Arzt rät zur Klinik...tschüsschen dann"....Auf Dauer läßt die sich eh nicht verbergen. Deine Psyche ist ja bereits derart geschädigt, dass Ärzte dir zur Klinik raten.
Meiner Erfahrung nach ist es ohnehin besser immer offen und direkt mit allen Dingen umzugehen...anderen happy sunshine vorzumachen kostet zu viel Energie und macht in vielen Fällen krank, ist ein Mitverursacher psychischer Erkrankung...siehe meine Schwester...20 Jahre sich selbst und allen anderen ggü unehrlich und das ERgebnis: Angstpsychose...das war ein WArnschuss..ich hoffe sie lernt sich noch zu ändern...das gleiche hoffe ich von dir!
Es ist egal was deine Eltern denken, wenn deine Mutter so doof drauf ist, warum ziehst du dann nicht aus, oder hörst noch hin,wenn sie rummault? Bei mir war es früher ähnlich zu Hause, wir Geschwister sind alle so mit 16, 17 Jahren abgehauen, mit Freunden oder Freundin in eine WG und das Thema miesmuschlige Eltern war abgehakt.
Es geht hier in erster Linie um dich und deine GEsundheit, alles andere solltest du erstmal nach hinten schieben.
Du kannst meiner Ansicht nach deine Pläne, Studium etc. sowieso nur hinkriegen wenn du diesen Trauma-Belastungspunkt verarbeitet hast und eine gute Therapie gemacht hast, die dich überhaupt erst in die Lage bringt STudium und weitere Pläne zu verwirklichen. Nach Therapie hast du noch Zeit genug zur Verwirklichung deiner Pläne und kannst gestärkt und ohne diesen Ballast ins Studium gehen...also: mach dich erstmal mit Therapie fit für die Zukunft, dann klappt das auch alles!
Also los! Ich drück dir die Daumen und tu was notwendig ist...nicht immer zu viele BEdenken haben, keine Ausreden suchen, kümmer dich erstmal um deine psychische ERkrankung.
Gruß
Tyra