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Was war das?

  • Starter*in Starter*in Jule18
  • Datum Start Datum Start
Kann sein, dass ich Borderlinerin bin.....

Nächstes Erstgespräch am 10 August mit der Option auf den 4. August. "Die Chancen stehen sehr gut, dass da am 4. August noch was frei ist, ich rufe Sie an!"
 

Hallo Jule18,

schau mal hier: Was war das?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hä? Was soll das denn bedeuten...ne Geheimsprache?

Das mit Borderline, Depression etc..dahingehend noch den Tipp: vermeiden dich hinter Erkrankung zu verstecken...dich da reinzuflüchten etc. sondern klare Zielsetzung: weg davon...lernen damit umzugehen, aktiv damit auseinandersetzen, tatsächlich was im Alltag ändern, zurück in ein normales Verhalten und Leben finden. Ansonsten isolierst du dich selber.
Auch wichtig: Finger weg von jeder Art von Drogen...es reicht sich auf die psychischen Probleme zu konzentrieren...statt Drogen sollte man eher auf Sport setzen...das hebt auch die STimmung, bekämpft sehr gut Depressionen

Kannst ja mal berichten was in deinen ersten Therapiestunden so gelaufen ist.
Und was machst du zwischendurch...wie sieht dein Alltag aus? Bist du genügend beschäftigt, unter Leuten? Hast du mal in SAchen Sport was angefangen?

Gruß
Tyra
 
Tyra meinte:
Hä? Was soll das denn bedeuten...ne Geheimsprache?

Nein, dass sind die ICD-10 Codes meiner Krankheiten, d.h. ich hab F60,31 (Borderline) und F33,2 (rezidivierende, schwere depressive Störung ohne psychotische Symptome). Der Doc meinte meine "Hallus" passen gut und das Krankheitsbild einer Borderlinerin und das hätte nichts mit Psychose zu tun, weil ich den Dreh zu Realität hinkriege, den Psychotiker nicht schaffen.

Zur Zeit bemühe ich mich um eine Therastelle und mein Psychiater hilft mir die Wartezeiten zu minimieren und will mir Antidepressiva geben.
Am 10. August hab ich Vorsprechen bei einer weiblichen Psychiaterin, die er auf Grund der sexuellen Erfahrungen für sinnvoller hält. Sie ist ebenso psychologische Psychotherapeutin, also ideal für mich. Weiblich, Therapeutin und darf Medis verschreiben.

Alltag: Ich hab einen Job in der Ganztagsbetreuung kleiner Grundschulkinder bis zum Ende der Ferien hier (nächsten Dienstag). Danach hoffe ich das noch 2 Wochen weitermachen zu können und geh dann hoffentlich studieren.
Sport mach ich seit Jahren, ich spiele Fußball und überlege meine Trampolinkarriere neu zu beleben.

Danke der Nachfrage! Borderline kriegt man nie ganz weg... YEAH! TOLL! *Ironie aus*....

Jule
 
Hallo Jule,

danke für die Erklärungen, da hab ich was Neues dazugelernt.

Das mit dem Ärzten klingt ja sehr gut und vielversprechend, weibliche Psychiaterin finde ich ebenfalls sehr gut.

Ich weiß dass Borderline nie ganz weggeht, aber ich weiß auch wenn Borderliner genügend auf sich achten, ihr Lebensumfeld und ihre Lebensweise ein wenig anpassen und auch in Therapie sind und lang genug bleiben ihr Leben ganz gut in den Griff kriegen können. Man hat da zwar ne Schwachstelle...aber darauf kann man sich ja einrichten und lernen damit zu leben.

Ich drück dir weiter die DAumen...auch in Hinsicht noch zwei Wochen länger arbeiten zu können und mit Studium etc. Was willst du eigentlich studieren?

Trampolin finde ich cool....ein wenig fliegen kann nie schaden..hebt bestimmt auch die Laune.

LG
Tyra
 
Hallo Jule,

dann mach das mit Klinik, ist ggf. der richtige Einstieg in eine sorgfältige Therapie, danach ambulant weiter.

Wenn du der Ärztin,die Klinik vorschlug nicht vertraust, kannst du dir auch noch einen zweiten fachärztlichen Rat einholen. Nicht verzagen: einfach fragen und dann MACHEN. Das kriegst du schon hin!

Gruß
Tyra
 
Hallo!

Ne, geht gar nicht. Ich müssts meinen Eltern sagen, die noch NICHTS wissen und glauben bei mir sei alles wunderprächtig, etc.

Ich komm mit meinen Eltern nicht klar, dauernd machen die mich zur Sau (letztens weil ich mir Erdnüsse aus dem Schrank genommen hab, oder weil ich geduscht habe...) und meine Mutter ist ja soooo krank und und und, ich kann das niemals sagen!

Und was wird dann aus dem Studium? Was wird aus Plänen, was wird dann?!

Jule
 
Hallo Jule,l

nu immer mit der Ruhe und achte ein wenig auf die richtige Reihenfolge.

Ich denke du bist bereits 18 Jahre alt? Lt. deinem ersten Beitrag hieß es : ich war damals 17...daher gehe ich davon aus, dass du nun volljährig bist? Was hast du dann denn noch mit deinen Eltern am Hut? Du kannst doch ohne deren Einverständnis zu Ärzten und Klinik und Therapien machen ohne Ende, ist doch deine Gesundheit, was geht die denn das noch an?

Gesundheit sollte Vorrang haben auch vor deiner Angst den Eltern was zu sagen. Es wird Zeit für die Wahrheit. Muss ja nicht gleich bis ins Detail sein, sondern man kann pauschal sagen: "Mir geht es mies, hab ein Trauma aufzuarbeiten, bzw. bin als psychisch krank diagnostiziert worden und Arzt rät zur Klinik...tschüsschen dann"....Auf Dauer läßt die sich eh nicht verbergen. Deine Psyche ist ja bereits derart geschädigt, dass Ärzte dir zur Klinik raten.
Meiner Erfahrung nach ist es ohnehin besser immer offen und direkt mit allen Dingen umzugehen...anderen happy sunshine vorzumachen kostet zu viel Energie und macht in vielen Fällen krank, ist ein Mitverursacher psychischer Erkrankung...siehe meine Schwester...20 Jahre sich selbst und allen anderen ggü unehrlich und das ERgebnis: Angstpsychose...das war ein WArnschuss..ich hoffe sie lernt sich noch zu ändern...das gleiche hoffe ich von dir!

Es ist egal was deine Eltern denken, wenn deine Mutter so doof drauf ist, warum ziehst du dann nicht aus, oder hörst noch hin,wenn sie rummault? Bei mir war es früher ähnlich zu Hause, wir Geschwister sind alle so mit 16, 17 Jahren abgehauen, mit Freunden oder Freundin in eine WG und das Thema miesmuschlige Eltern war abgehakt.

Es geht hier in erster Linie um dich und deine GEsundheit, alles andere solltest du erstmal nach hinten schieben.

Du kannst meiner Ansicht nach deine Pläne, Studium etc. sowieso nur hinkriegen wenn du diesen Trauma-Belastungspunkt verarbeitet hast und eine gute Therapie gemacht hast, die dich überhaupt erst in die Lage bringt STudium und weitere Pläne zu verwirklichen. Nach Therapie hast du noch Zeit genug zur Verwirklichung deiner Pläne und kannst gestärkt und ohne diesen Ballast ins Studium gehen...also: mach dich erstmal mit Therapie fit für die Zukunft, dann klappt das auch alles!

Also los! Ich drück dir die Daumen und tu was notwendig ist...nicht immer zu viele BEdenken haben, keine Ausreden suchen, kümmer dich erstmal um deine psychische ERkrankung.

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab denen alles gesagt... Meine Eltern wissen Bescheid (Borderline, SVV, Depression, Antidepressivum und Psychiater).
 

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