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Was wäre anders, wenn die Evolutionstheorie unbewiesen bleibt?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das Thema hier ist Evolution (steht bei mir jedenfalls)

Und wie sich etwas entwickelt kann man hier sehr schön sehen. Es werden Meinungen aufgestellt, diskutiert, verworfen oder weiterverfolgt. Einige Denkrichtungen verschwinden völlig, andere sind stabiler.
Manche weisen in neue Denkrichtungen, andere bleiben beim Alten.

PS:Es gewinnen immer die "Gläubigen"

Selektion 😀

(survival of the fittest)
 
Also hat in deiner Welt tendenziell jeder Recht und jede noch so subjektive Empfindung und Überzeugung ist genauso viel Wert bzw genauso richtig wie jede Andere?
Nein, das ist zu pauschal. Subjektiv hat jeder Recht. Das halte ich für richtig.
Und subjektive Empfindungen sind subjektiv gleichwertig. Es kommt auf den Maßstab an, mit dem man Recht oder Wertigkeit abmisst. Subjektivität ist kein Beweis dafür, dass es nicht auch Objektivität, die für alle gilt, gibt.


Sorry aber in deinen Augen ist deine Religion und wie du Gott verstehst und deutest doch auch die einzig korrekte Art oder nicht?
So in etwa. Andernfalls müsste ich verschiedene Meinungen parallel vertreten, was etwas schizophren wäre. Oder?

Du respektierst andere Religionen vielleicht aber bist wahrscheinlich sogar überzeugter davon, dass sie sich irren als ich. Von daher wirkt das ziemlich scheinheilig.

Ich kann es nur immer wieder betonen: Es gibt Fakten, die allen Menschen oder zumindest einer Gruppe von Menschen zugänglich sind. Und es gibt Fakten, die nur diesem einen Menschen zugänglich sind. Für mich ist es wichtig, hier zu differenzieren und zu tolerieren.
Meine Toleranzgrenze ist erreicht, wenn jemand „seine“ Wahrheit, die nur er haben kann, mit Gewalt zu meiner machen möchte. Aus dem gleichen Grund schlage ich niemanden, der das, was ich als alleine richtig erkenne, nicht annimmt.

Es gibt nur zwei für mich akzeptable Wege, dass der Andere seine Meinung ändert.

  1. Durch Gespräch, dass der Andere mir folgt, meine Argumente für besser hält.
  2. Durch Gott, der die besten Argumente hat, bzw. durch Offenbarung.

    Und umgekehrt gilt das Gleiche auch für mich.

    Und solange weder das Eine noch das Andere zutrifft, bin ich für Austausch von Informationen und Meinungen sowie für friedliche Koexistenz.



    LG, Nordrheiner

 
Herrje, friek - Glauben ist INNERES WISSEN. Wie oft denn noch? Unglaublich . . 😀

Nein das KANN es lediglich auch bedeuten! Es kann Überzeugung genauso wie Unsicherheit ausdrücken.

Aber bestätigt doch nur, dass man damit unangenehme Ungewissheiten bei unbeweisbaren Fragen beseitigt. Ob nun innere Gewissheit oder tatsächliche ist für den Einzelnen doch völlig egal. Fühlt sich beides gleich an.

Aber mehr fällt dir wirklich nicht ein als das?🙄
 
Dann musst Du halt auch 900Jahre alt werden😀

Da bin ich mir nicht sicher, ob 900 Jahre erforderlich sind. Ich denke, dass bei mir etwas früher hier Schluss ist.

Wir Menschen wollen soviel wissen – und wir haben soviele Wünsche. Kaum ist eine Frage beantwortet, stehen 3 neue Fragen vor der Türe. Kaum ist ein Wunsch erfüllt, haben wir einen neuen Wunsch.
Ich hörte mal einen Pfarrer, der auf dieses Phänomen einging. Er sagte: „Wir werden auf alle Fragen eine Antwort finden und wunschlos glücklich sein, wenn wir eines Tages bei Gott sind.“

Die Frage, die sich mir stellt, lautet: Wie gehen wir damit um?

Ich denke: Der eine Mensch sucht auf jede Frage eine Antwort zu finden – und versucht, jeden Wunsch zur Erfüllung zu bringen – und der andere Mensch sucht den Weg zu Gott.

Als Ökonom gefällt mir die zweite Variante besser, hat irgendwie mehr Charme. Womit ich den ersten Weg nicht verteufel – im Gegenteil – nur eben nicht für vorrangig halte.

LG, Nordrheiner
 
Nein das KANN es lediglich auch bedeuten! Es kann Überzeugung genauso wie Unsicherheit ausdrücken.

Aber bestätigt doch nur, dass man damit unangenehme Ungewissheiten bei unbeweisbaren Fragen beseitigt. Ob nun innere Gewissheit oder tatsächliche ist für den Einzelnen doch völlig egal. Fühlt sich beides gleich an.

Aber mehr fällt dir wirklich nicht ein als das?🙄

ABER MIR:

Mit dieser Meinung könntest Du in dem einen oder anderen Fall Recht haben.
Aber wissen tust Du es nicht.
Wenn Du wirklich wissen – aber nicht glauben willst, was richtig ist, wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als dem Phänomen „Glauben“ auf den Grund zu gehen.

LG, Nordrheiner

 
Nein das KANN es lediglich auch bedeuten! Es kann Überzeugung genauso wie Unsicherheit ausdrücken.

Hö? Überzeugung oder Unsicherheit? Schwarz oder Weiss? Kaffee oder Tee? Fleisch oder Fisch? Bla oder Blub? ;-)

Aber bestätigt doch nur, dass man damit unangenehme Ungewissheiten bei unbeweisbaren Fragen beseitigt. Ob nun innere Gewissheit oder tatsächliche ist für den Einzelnen doch völlig egal. Fühlt sich beides gleich an.

Nö. Glauben fühlt sich ganz anders an. Besser. Viel besser. Er macht einen auch noch glücklich und schenkt einem inneren Frieden. Er hilft einem mit Schicksalsschlägen besser fertig zu werden, ist Kraft- und Hoffnungsquelle. Er ist eine Gnade und macht einen dankbar. Das tut verflixt gut. Eine Medizin, eine Therapie, eine Labsal für etwas unfassbar Geprügeltes, so wie ich mich innerlich fühlte, bevor mir diese Gnade zuteil und ich ein glücklicher Mensch wurde.

Darum wünsche ich es auch jedem. Es ist einfach toll.

Aber mehr fällt dir wirklich nicht ein als das?🙄

Nee, das reicht mir völlig. 🙂 Schlaf mal schön.
 
Tabula Rasa

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Dazu fällt mir Blob ein.

Nordrheiner

Erstmal was Technisches: Früher waren deine Texte in großen Buchstaben geschrieben, jetzt werden die Buchstaben immer kleiner. Weiß nicht, ob das eine besondere Bedeutung hat, aber es erschwert die Lesbarkeit.

Weiters fragte ich dich, wie sich ein vorbildlicher Christ verhält. Und du antwortest darauf, dass Missionieren verboten sei und ich dich nicht in Versuchung führen solle.

Verstehe ich das richtig, dass du meinst, dass ein vorbildlicher Christ missionieren muss?

Zusatzfrage: Wenn ein Christ nicht missioniert, dann ist er kein vorbildlicher Christ?

Tabula Rasa

Und Danke für deine, du nanntest es Bibelexegese - bzgl. der Kreuzigung von Jesus. Als Geschichte oder gar "Gleichnis" kann ich das verstehen. Der Gute opfert für seine Überzeugungen sein Leben, das kann ich verstehen. Und ich verstehe auch, dass vor ein paar hundert oder tausend Jahren die Leute irgendwie "barbarischer" waren. Nur, aber ich spreche aus der heutigen Zeit, will mir nicht so wirklich in den Kopf, wie genau die Schwelle übertreten wird, einen anderen Menschen zu töten.

Heutzutage, auch ich, würde doch nicht einfach einen anderen Menschen töten. Irgendwie scheinen die Menschen damals schon recht "speziell" gewesen zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nordheiner

Kommen wir doch einfach mal zum Punkt. Du sagst, dass dir der Sinn von Evolution nicht verständlich ist, aber der Sinn von Gott schon.

Dann versuche doch mal, ohne großes Herumgeschwurbel, uns allen mit einfachen Wörtern verständlich zu machen, was der Sinn, die Absicht und der Wille Gottes aus deiner Sicht ist.
 
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