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Was wäre anders, wenn die Evolutionstheorie unbewiesen bleibt?

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Hö? Überzeugung oder Unsicherheit? Schwarz oder Weiss? Kaffee oder Tee? Fleisch oder Fisch? Bla oder Blub? ;-)

Ja sicher sicher... wenn einem sonst nix mehr einfällt. 🙄

Nö. Glauben fühlt sich ganz anders an. Besser. Viel besser. Er macht einen auch noch glücklich und schenkt einem inneren Frieden. Er hilft einem mit Schicksalsschlägen besser fertig zu werden, ist Kraft- und Hoffnungsquelle. Er ist eine Gnade und macht einen dankbar. Das tut verflixt gut. Eine Medizin, eine Therapie, eine Labsal für etwas unfassbar Geprügeltes, so wie ich mich innerlich fühlte, bevor mir diese Gnade zuteil und ich ein glücklicher Mensch wurde.

Darum wünsche ich es auch jedem. Es ist einfach toll.

Nö. Du hast nur wiederholt bzw. genauer ausgeführt, was ich geschrieben habe. Innere Gewissheit ist doch nichts anderes als deine Definition von Glauben. Es lebt sich eben in jeder Hinsicht einfacher und angenehmer ohne diese störenden Ungewissheiten. Diese bohrenden existenziellen Fragen, die die Stimmung "vergiften" mit ihren Zweifeln und Unsicherheiten.
Aus deinen Worten hört man deutlich heraus wie unzufrieden du vorher gewesen sein musst. Und dann kam zufällig die "Offenbarung" um die Ecke und hat dir auch ganz zufällig genau das erzählt, was du gerne hören wolltest. Wie praktisch.🙄

Dieses wohlige Gefühl vom Glauben kommt allerdings immer zu einem Preis. So wie bei jeder anderen Droge eben auch.
Würdest du es eigentlich überhaupt wissen wollen wenn sich beweisen ließe, dass dein Glauben falsch ist? Eine Welt ganz ohne Mystik, Spiritualität und Gott? Oder wäre das für dich nicht mehr lebenswert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tabula Rasa,



Das freut mich sehr, dass Du in deinem Glauben den Weg gefunden hast um dein Leben besser leben zu können!

Da kann man nur gratulieren!

Um Missverständnissen vor zukehren, noch folgendes:
Ich beneide Dich oder andere nicht um Ihren Glauben!
Ich habe für mich einen anderen Weg gefunden und fühle mich so ähnlich wie Du es geschrieben hast.
Auf ein Nenner gebracht dankbar!

Hallo Bandit, ich käme auch nicht auf das schmale Brett, davon auszugehen, dass man meine Gefühlslage allein durch den Glauben an Gott erreichen könnte. Jeder Jeck ist anders. Ich meinte mit meiner Aussage "das gönne ich jedem", jetzt auch nicht das Glauben an Gott speziell (wobei Glauben in vielerlei Hinsicht geschehen und konstuktiv wirken kann: Der Glaube an das Leben - der Glaube an das Gute/die Liebe (im Menschen & generell) - der Glaube an sich selbst u. ä. m.) - sondern ich meinte diese innere Gemütsverfassung, die ich als extrem angenehm und kräftigend empfinde.

Wobei ich eben oft den Eindruck habe, dass viele Menschen denen der Glaube gänzlich fehlt oder der ihnen abhanden kam, sehr gequält, unentspannt und aggressiv wirken. Damit meine ich wieder nicht das Glauben an Gott speziell, sondern generell den Glauben=Vertrauen in eine Art "großes Ganzes", das man auch Leben oder Schicksal nennen könnte. Ich gehe davon aus, dass sehr viele Leute an etwas Übergeordnetes glauben (ohne es als Gott zu benennen) und sich als Teil davon empfinden - die Natur z. B.

Auch das kann unbestreitbar glücklich machen. Formuliere ich es also um: Ein tiefer, fester Glaube (an ein übergeordnetes Prinzip und/oder an sich selbst) kann das Innere stabilisieren und sehr heilsam sein.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Tabula Rasa

Und ich verstehe auch, dass vor ein paar hundert oder tausend Jahren die Leute irgendwie "barbarischer" waren. Nur, aber ich spreche aus der heutigen Zeit, will mir nicht so wirklich in den Kopf, wie genau die Schwelle übertreten wird, einen anderen Menschen zu töten.

Heutzutage, auch ich, würde doch nicht einfach einen anderen Menschen töten. Irgendwie scheinen die Menschen damals schon recht "speziell" gewesen zu sein.

Das ist jetzt aber nicht Dein Ernst, oder? Hast Du mal geschaut was auf dieser Welt los ist? Da war das unmittelbare Morden früher lediglich deutlich ehrlicher. Heutzutage läuft so etwas verdeckt und in Masse ab, während vorne am Pult ein Redner steht und der Welt verkündet, es wäre uns noch nie so gut gegangen. Bigotterie in Reinkultur, während der Götze "Geld" seine Opfer fordert. Die Flüchtlinge aus Nordafrika, die von der EU zum Absaufen freigegeben wurden, sind da nur ein Beispiel. Aber Haupsache man kann einen Betriebsauflug der Abgeordneten finanzieren, der fast genauso teuer ist, wie die verweigerte Geldhilfe gewesen wäre, um tausende Menschen zu retten.

Nee Du, es mag barbarischer gewesen sein (auch davon bin ich mit Blick in diverse Krisenherde nicht überzeugt), aber es war offener, im Sinne von überschaubar und absehbar. Heute werden wir durch die Hintertür ausgespäht, die Gedankendiktatur ist nur einen Lidschlag entfernt und die Medien versuchen bereits seit geraumer Zeit uns die Mehrheitsmeinung ins Hirn zu dröhnen. Wer abweicht wird gekillt, aktuell "nur" indem er aus der sozialen Ordnung herausgemobbt wird. Aber auch da ist der Schritt zum Entsorgen sehr klein. Momentan noch über Rufmord. Die symbolische Kreuzigung. Perfid ist es dennoch.

Kurzum, ich halte den Menschen als solches noch fast für genauso roh und ungeschliffen wie zu seinen Zeiten als er noch in der Höhle saß. Lediglich die Zivilisation trennt uns vom Wildsein. Aber die Wissenschaft arbeitet daran. ;-) Und dann wäre das noch die Seele und die Spiritualität. Aber das hatten wir ja bereits . .
 
Ja sicher sicher... wenn einem sonst nix mehr einfällt. 🙄

Stimmt. Viel fällt mir zu Deinem Geschriebenen wirklich nicht ein.

Nö. Du hast nur wiederholt bzw. genauer ausgeführt, was ich geschrieben habe. Innere Gewissheit ist doch nichts anderes als deine Definition von Glauben. Es lebt sich eben in jeder Hinsicht einfacher und angenehmer ohne diese störenden Ungewissheiten. Diese bohrenden existenziellen Fragen, die die Stimmung "vergiften" mit ihren Zweifeln und Unsicherheiten.

Ja - und? Dennoch "weiss" ich es nicht, nach der Definition des Rationalisten, mit Beweis und Rückversicherung. Ich bin im Endeffekt auf dieser Beweis-Ebene genauso ungewiss wie jeder Atheist/Rationalist. Nur, dass es mir nichts mehr ausmacht. Das ist ein feiner Unterschied, den Du scheinbar nicht verstehen willst.

Aus deinen Worten hört man deutlich heraus wie unzufrieden du vorher gewesen sein musst. Und dann kam zufällig die "Offenbarung" um die Ecke und hat dir auch ganz zufällig genau das erzählt, was du gerne hören wolltest. Wie praktisch.🙄

Eigentlich wollte ich gar nichts mehr hören. Aber das was da so praktisch ums Eck kam, das war sehr viel besser als irgendwas Erzähltes, was ich gerade hören wollte. Aber gut, Du kannst das nicht nachvollziehen, ist ja auch in Ordnung so. Einigen wir uns, uns nicht einigen zu können.

Dieses wohlige Gefühl vom Glauben kommt allerdings immer zu einem Preis. So wie bei jeder anderen Droge eben auch.

Und der wäre konkret?

Würdest du es eigentlich überhaupt wissen wollen wenn sich beweisen ließe, dass dein Glauben falsch ist? Eine Welt ganz ohne Mystik, Spiritualität und Gott? Oder wäre das für dich nicht mehr lebenswert?

Sie wäre zumindest deutlich langweiliger. 🙂
 
Ich möchte gern noch einen anderen Aspekt einbringen. Auf die meisten Fragen gibt eis eine richtige Antwort, aber viele falsche.
Zum Beispiel die Frage: Wieviel ist 3*5 ?
Es gibt viele falsche Antworten. z.B. 24 oder 16 oder -8 (Genau genommen gibt es unendlich viele falsche Antworten)

Auf die Frage, wie wir entstanden sind, gibt es eine naturwissenschaftliche Antwort. Es gibt wohl immer Diskussionen über dieses und jenes Detail, aber im Großen und Ganzen sind sich die Wissenschaftler über die Geschichte der Erde einig.

Es gibt aber viele nicht-wissenschaftliche Antworten, die sich alle untereinander widersprechen.
Schon bei den christlichen Kreationisten gibt es so viele Stömungen, die alle nicht kompatibel sind und die sich von der Lehre der anderen distanzieren. Dann gibt es noch die Moslems und viele viele weitere. Auf Hawai glauben die Priester z.B. die Göttin Pelele hätte mit ihrem Grabstock die Vulkane erschaffen.

Hier in diesem Thread kämpfen mindestens drei Anhänger ganz unterschiedlicher Meinungen Schulter an Schulter gegen die Evolution.
Das ist natürlich kein "Beweis", dass die Naturwissenschaft recht hat. Aber ein Punkt, über den man doch mal nachdenken könnte ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier in diesem Thread kämpfen mindestens drei Anhänger ganz unterschiedlicher Meinungen Schulter an Schulter gegen die Evolution.
Das ist natürlich kein "Beweis", dass die Naturwissenschaft recht hat. Aber ein Punkt, über den man doch mal nachdenken könnte ?

Stimmt. Gleich mehrere Meinungsvertreter stellen sich gegen eine Diktatur der Wissenschaft als allgemeingültigen Absolutheitsanspruch. Warum? Nun, weil Wissenschaft keine Religion sein sollte.

Btw. nenne doch mal die drei. Ich sehe maximal Einen (der gegen das Prinzip Evolution wäre). ?
 
Das ist jetzt aber nicht Dein Ernst, oder? Hast Du mal geschaut was auf dieser Welt los ist? Da war das unmittelbare Morden früher lediglich deutlich ehrlicher. Heutzutage läuft so etwas verdeckt und in Masse ab, während vorne am Pult ein Redner steht und der Welt verkündet, es wäre uns noch nie so gut gegangen. Bigotterie in Reinkultur, während der Götze "Geld" seine Opfer fordert. Die Flüchtlinge aus Nordafrika, die von der EU zum Absaufen freigegeben wurden, sind da nur ein Beispiel. Aber Haupsache man kann einen Betriebsauflug der Abgeordneten finanzieren, der fast genauso teuer ist, wie die verweigerte Geldhilfe gewesen wäre, um tausende Menschen zu retten.

Nee Du, es mag barbarischer gewesen sein (auch davon bin ich mit Blick in diverse Krisenherde nicht überzeugt), aber es war offener, im Sinne von überschaubar und absehbar. Heute werden wir durch die Hintertür ausgespäht, die Gedankendiktatur ist nur einen Lidschlag entfernt und die Medien versuchen bereits seit geraumer Zeit uns die Mehrheitsmeinung ins Hirn zu dröhnen. Wer abweicht wird gekillt, aktuell "nur" indem er aus der sozialen Ordnung herausgemobbt wird. Aber auch da ist der Schritt zum Entsorgen sehr klein. Momentan noch über Rufmord. Die symbolische Kreuzigung. Perfid ist es dennoch.

Kurzum, ich halte den Menschen als solches noch fast für genauso roh und ungeschliffen wie zu seinen Zeiten als er noch in der Höhle saß. Lediglich die Zivilisation trennt uns vom Wildsein. Aber die Wissenschaft arbeitet daran. ;-) Und dann wäre das noch die Seele und die Spiritualität. Aber das hatten wir ja bereits . .

Sicher, da widerspreche ich dir nicht. Ist es aber nicht etwas zu einfach und auch falsch, es auf eine Abwesenheit von Gott und eine Anwesenheit von Wissenschaft zurückzuführen?
 
Sicher, da widerspreche ich dir nicht. Ist es aber nicht etwas zu einfach und auch falsch, es auf eine Abwesenheit von Gott und eine Anwesenheit von Wissenschaft zurückzuführen?

Das fragst Du MICH?! 😀 Gott ist für mich A L L E S, umfasst ergo auch die Wissenschaft. Die ist gut und richtig. Ich sehe sie nur nicht als Religion, denn ich bin zwar gläubig, jedoch NICHT religiös - in KEINSTER Weise. ;-)
 
Das fragst Du MICH?! 😀 Gott ist für mich A L L E S, umfasst ergo auch die Wissenschaft. Die ist gut und richtig. Ich sehe sie nur nicht als Religion, denn ich bin zwar gläubig, jedoch NICHT religiös - in KEINSTER Weise. ;-)

Okay.

Du scheinst mehr die Richtung eines Pantheisten oder gar Buddhisten zu sein, Nordrheiner mehr so ein Sektierer bzw. fanatischer Katholik.

Ich liebe diese Kategorien und verabscheue sie. Meine "Religion", wenn man es denn als solche bezeichnen möchte, ist eher die des Menschen, der Freude und des Lachens, und manchmal auch der Ernstheit.
 
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