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Was wäre anders, wenn die Evolutionstheorie unbewiesen bleibt?

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Hallo Nordrheiner,

was ist denn deine Antwort auf die Threadfrage?

Liebe Grüße
Bandit

Ich denke: Für die meisten Menschen würde sich nichts ändern, egal ob sie wissenschaftlich arbeiten oder nicht. Aber es gibt eine kleine Gruppe Menschen, die darüber nachdenken, welche Konsequenzen unser Denken für das Handeln hat – und umgekehrt. Es geht um Denkmodelle – und ihre Auswirkung auf uns, auf unsere Kinder, auf die Gesellschaft. Es geht um Ursachen, die vor Deiner Zeit begannen und auch noch nach Deiner Zeit sich auswirken. Und mit den Menschen denke ich gerne gemeinsam nach und möchte und werde dafür Infos liefern.


Es ist mir persönlich nicht so wichtig, ob dieser oder jener Beweis gegen die Evolutionstheorie vorliegt oder nicht. Ich halte es nur für wichtig, auf die Theorie als Theorie hinzuweisen, damit die Bereitschaft wächst, sie im Falle eines Falles leichter loslassen zu können. Und wenn Du einmal begriffen hast, wohin das Denkmodell Evolution – auf einem ganz anderen Gebiet – führt bzw. führen kann, dann wird es Dir leichter fallen, die Finger von der Evolutionstheorie zu lassen, wenn Du weisst, dass es nur eine Theorie ist.


Und die Evolutionstheoretiker sind nach meiner Meinung sicher unwissentlich aber maßgeblich daran beteiligt, dass sich Menschen falsch oder garnicht auf die Zukunft vorbereiten. So ungefähr wie der nette Nachbarsjunge, der Dir sagt, dass Speed doch eher gut sei und weist als Beweis auf den Kumpel hin, der die ganze Zeit über glücklich grinst.


LG; Nordrheiner
 
Bei all dem was ja schon durch Wissenschaft erwiesen scheint fällt mir immer ein Spruch meines damaligen Chemielehrers ein:
Wissenschaft ist das Schaffen, dass Wissen schafft.

Und Vorsicht: Schaffen ist nicht weit vom 'erschaffen' weg, mit welchem Hintergrund auch immer.

Alles bewiesen?
In manchen Belangen sind es die besseren 'Verkäufer', möglicherweise. Aber 'Wissen' ist doch ziemlich....relativ.

Ich frage mich auch heute noch, sonstwieviele Jahre danach als es mir vorgegaukelt wurde, wie ein Wissen bewiesen werden kann wonach manch Uranisotop eine Halbwertzeit von 4,4 Mrd. Jahre hat?
Ergibt sich diese absurde Zahl aus dem Alter der Erde, oder ergibt sich das Alter der Erde aus dieser immernoch absurden Zahl?
 
Ich frage mich auch heute noch, sonstwieviele Jahre danach als es mir vorgegaukelt wurde, wie ein Wissen bewiesen werden kann wonach manch Uranisotop eine Halbwertzeit von 4,4 Mrd. Jahre hat?
Ergibt sich diese absurde Zahl aus dem Alter der Erde, oder ergibt sich das Alter der Erde aus dieser immernoch absurden Zahl?

Das ist relativ einfach. Man misst, wieviel z.B. in einem Jahr zerfällt. Damit kann man ausrechnen, wann die Hälfte zerfallen sein wird.
 
Es ist mir persönlich nicht so wichtig, ob dieser oder jener Beweis gegen die Evolutionstheorie vorliegt oder nicht. Ich halte es nur für wichtig, auf die Theorie als Theorie hinzuweisen, damit die Bereitschaft wächst, sie im Falle eines Falles leichter loslassen zu können. Und wenn Du einmal begriffen hast, wohin das Denkmodell Evolution – auf einem ganz anderen Gebiet – führt bzw. führen kann, dann wird es Dir leichter fallen, die Finger von der Evolutionstheorie zu lassen, wenn Du weisst, dass es nur eine Theorie ist.

Genau das habe ich beschrieben, Erkenntnisse, Erforschungen und Beobachtungen als Theorie deklarieren und verunglimpfen, damit Platz geschaffen wird für die eigene Theorie, die ja, weil sowieso alles nur Theorie ist, genauso gut oder schlecht ist wie jede andere Theorie. Das es sich in dem einen Fall um Beobachtungen in der Natur und Realität handelt und im anderen Fall um etwas menschlich ausgedachtes, geglaubtes, das wird verwässert und verschleiert.

Genau das also war des Pudels Kern. Ein fahrender Skolast. Der Kasus ist wirklich zum Lachen.
 
Die Mathematik hat zwei Seiten.

Sie kann, wenn sie sich auf Beobachtung und Experiment stützt, Erkenntnisse bringen und Gesetzmäßigkeiten ausdrücken.

Sie kann aber auch völlig losgelöst aus sich selber heraus Gesetzmäßigkeiten entwickeln, die mit der Realität nichts zu tun haben.

Mathematik ist also mit Vorsicht zu betrachten. Es ist keine nur an der Natur orientierte Wissenschaft.

Ja, gut beschrieben. Die eine Seite, die du beschreibst, entspricht vielleicht eher der angewandten Mathematik, die andere der reinen Mathematik.

Und in der reinen Mathematik werden Dinge gemacht, da fragt man sich manchmal, was das denn noch mit der Realität zu tun haben mag. Im Extremfall sind das eigentlich reine Hirngespinste. Das bewog mich auch dazu, als ich mich entscheiden musste, erstmal Richtung Naturwissenschaft zu gehen. Trotzdem mag ich die reine Mathematik 🙂

Von der Striktheit der Überprüfung der Behauptungen her ist die Mathematik jedenfalls noch viel, viel genauer als die Naturwissenschaften, und diese wiederum viel, viel genauer als die Geisteswissenschaften, bei denen mir "labern wir mal drüber" oft das oberste Erkenntnisprinzip zu sein scheint. Insofern liegen Mathematik und Geisteswissenschaften auf genau entgegengesetzten Seiten von der Naturwissenschaft aus, und ich kann nicht ab, wenn man die in einen Topf wirft. Insbesondere hat der mathematische Beweis mit geisteswissenschaftlichem Erkenntnisgewinn nun wirklich gar nichts zu tun.
 
@Nordrheiner

Irgendwo in diesem Thread habe ich dir vorgeworfen, du hättest eine Diskussionskultur, die "unter jeder Sau" wäre. Beitrag #466 ist ein schönes Beispiel dafür.

* Eine Biologin nimmt sich Zeit, genau auf deine Fragen einzugehen.
* Eine Zeit lange diskutierst du konstruktiv mit
* Sobald du merkst, wie sie Überwasser bekommt, wirst du patzig und ziehst alles ins Lächerliche.

Eine Diskussion macht nur Sinn, wenn man zumindest prinzipiell bereit ist, seinen eigenen Standpunkt zu bewegen. Wenn du eh von deiner absoluten Wahrheit überzeugt bist, warum diskutierst du dann mit uns Unwissenden ?

Oh, Fe. ist eine Dame? Wusste ich echt nicht.

Nu, wenn eine Pflanze zum Leben Nahrung benötigt – und zur Aufnahme ein spezielles System – dann sehe ich NULL Logik, entweder Nahrung zur Verfügung zu stellen und kein Aufnahmesystem – oder umgekehrt, ein Aufnahmesystem, aber keine Nahrung. Jetzt sag Du mal. Klingt da irgendwas logisch??
Wenn Du Suppe ißt – und zur Aufnahme einen Löffel benötigst, dann macht das Ganze nur gemeinsam Sinn: Suppe PLUS Löffel.
Fe will uns glauben machen: Entweder a) kriegst Du einen Löffel ohne Suppe oder b) eine Suppe und keinen Löffel, aber beide Varianten können durchaus sinnvoll sein.

Sinnvolle Erklärung (für mich): Wenn Du nur einen Löffel kriegst, aber keine Suppe, so könntest Du den Löffel dazu verwenden, nach dem Kellner zu winken oder zu werfen, vorausgesetzt, Du befindest Dich im Restaurant.


Nee, da muss ich ein bißchen witzeln… ich darf nicht alles ernst nehmen, was ich lesen muss. Aber böse meine ich es, wenn ich mal witzel, trotzdem nicht.

LG; Nordrheiner
 
@fe.
War da nicht was mit nem Meteoriten auf dem Mars?
War aber sehr spekulativ..
Meteorit vom Mars, ja. Aber, wie du sagst, alles sehr spekulativ. Könnte auch sonstwoher aus dem All gekommen sein.

Ich glaub nicht recht dran, auszuschließen ist es aber wohl nicht, aber selbst wenn, dann verlagert es die Frage nach der Entstehung des Lebens nur an einen anderen Ort (über den wir dann allerdings noch weniger wissen).
 
Das ist relativ einfach. Man misst, wieviel z.B. in einem Jahr zerfällt. Damit kann man ausrechnen, wann die Hälfte zerfallen sein wird.
Danke für die Erklärung welche aber eben auch den 'Mangel' hat dass von einem gleichbleibenden Zerfall ausgegangen wird, die Rechnung also nur einer Wahrscheinlichkeit, einer theoretischen Annahme, folgt.

Mein Chemielehrer von einst konnte mir diese einfache Frage auch nicht beantworten, womit ich allerdings keine Wertung vornehme sondern lediglich etwas für mich selber feststelle.
Den endgültigen Beweis für die Richtigkeit von diesem oder jenen werden wir hier sicherlich auch nicht mehr belegen oder widerlegen können, etwas was zusätzlich 'belasten' kann, will man doch fast immer etwas nachweisen (oder glauben) können...
 
Platz für den eigenen idealistischen Standpunkt zu schaffen, denn dieser hat nun mal keine materiellen, realistischen, an der Natur und der realen Welt orientierten Grundlagen. Es ist etwas Ausgedachtes, etwas Geglaubtes.

Ja und? Wo ist das Problem dabei? Mich ficht es doch nicht an, wenn jemand etwas glaubt, das ich nicht nachvollziehen kann. Ich verstehe das ganze Gewese darum nicht. Warum ist es wichtig, andauernd zu betonen, dass alles was nicht der gängigen Lehrmeinung entsprich ganz doll verwerflich ist? Kann mir das bitte mal irgendwer erklären. Ja, das ist eine ernst gemeinte Nachfrage. Gute Nacht.
 
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