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Was wäre anders, wenn die Evolutionstheorie unbewiesen bleibt?

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Ich möchte dir zwei Fragen stellen:
1.) Siehst du Newtons Gravitationsgesetzt als bewiesen an ?
2.) Kannst du beweisen, dass du durch Evolution entstanden bist ?

Einen Beweis im geisteswissenschaftlichen Sinn (Mathematik) kann eine Naturwissenschaft nicht erbringen.

Aber sie kann sinnvolle Theorien entwickeln die so lange "richtig" sind bis es ein Gegenbeispiel gibt. Und dann wird halt weiter geforscht. In den Naturwissenschaften gibt es kein "q.e.d.".
 
Ich möchte dir zwei Fragen stellen:
1.) Siehst du Newtons Gravitationsgesetzt als bewiesen an ?
Innerhalb der Grenzen, in denen es geprüft und verifiziert wurde: Ja.

2.) Kannst du beweisen, dass du durch Evolution entstanden bist ?
Ich halte es für erwiesen, dass der Mensch (und somit auch ich) aus frühem Leben (Einzellern) durch Evolution entstanden ist. Wie sich aus der unbelebten Natur das Leben entwickelt hat, halte ich für noch ziemlich unklar. Dazu gibt es Ideen und Vorstellungen, aber kaum gesicherte Erkenntnis.
 
Aber sie kann sinnvolle Theorien entwickeln die so lange "richtig" sind bis es ein Gegenbeispiel gibt.

Und, kann - bzw. sollte - man Menschen Deiner Meinung nach zwingen, diese "richtigen Theorien" anzunehmen, weil sie keine Gegenbeispiele haben, die den Entwicklern und Anhängern dieser "richtigen Theorie" gefallen? Wäre das nicht eine Diktatur der Geisteshaltung?

Was also wird hier versucht?

Mir kommt es so vor, als wollten Rosenliebhaber nun am liebsten mit der ganz großen Schere alle anderen Blümchen plätten, denn die Rose ist das "einzig Wahre".

Das nenne ich mal diktatorisch.

Nicht meins. Jeder soll glauben dürfen was er/sie will, auch wenn es mir noch so behämmert erscheinen mag. So lange derjenige derartig freundlich und lebenstauglich wirkt, wie ein Nordrheiner es tut, werde ich den Teufel tun mich derartig aufzublähen, ihm vorschreiben zu wollen, was er zu glauben hat. Und wenn er an den Weihnachtsmann glauben würde, so ist das seine Sache. Niemand hat das Recht deshalb seinen Geisteszustand, seine Moral oder Integrität in Frage zu stellen, wie es hier (und im Nachbarthema) fortwährend geschieht, wohl in Stellvertretung für viele andere Gläubige, die ähnlich gestrickt sind.
 
Einen Beweis im geisteswissenschaftlichen Sinn (Mathematik) kann eine Naturwissenschaft nicht erbringen.
Ich krieg die Krätze,

- wenn man die Mathematik in die Geisteswissenschaften einsortiert

- wenn man in einem Satz die beiden Worte "Beweis" und "Geisteswissenschaft" unterbringt
 
Wenn dies der Fall ist, ist in der Tat kaum erklärlich, wie die Evolution zu diesem Ergebnis kommen konnte.
Sagen wir mal – garnicht erklärlich

Aber wir kennen wohl in diesem Fall die Zwischenstufen nicht und können nicht wirklich beurteilen, welchen Nutzen sie hatten. Fossilien dieser Pflanzen wird man kaum finden.
Du drückst Dich so aus, als ob es feststeht, dass es Zwischenstufen gäbe – wir sie nur nicht genau kennen würden. Dem ist aber nicht so!


Die Bildung dieses Kastens/Bläschens/Hohlraums muss nicht notwendigerweise ursprünglich den Vorteil der Nahrungsaufnahme gehabt haben.
Nein?? welchen Vorteil sollten sie denn gehabt haben?

Vielleicht war auch zuerst die Nahrungsaufnahme da und später hat sich erst das Fangsystem entwickelt.
Sorry, aber das macht doch Null Sinn!

Wenn für die Nahrungsaufnahme das Fangsystem erforderlich ist, ist es sehr unglücklich, das Fangsystem erst später zu entwickeln.

Hast Du das Beispiel nicht richtig verstanden? Liegt es evt. an mir? Hab‘ ich was unklar geschrieben? Lies ggf. nochmal…



Wenn die Pflanze an einer Stelle lebte, an der regelmäßig irgendwelche Tiere verenden,
Machst Du Dich jetzt über mich lustig?
Meinst Du einen speziellen Tierfriedhof? So in dem Sinne: „Ei, schau mal, da vorne ist die Pflanze. Lass uns mal ganz in der Nähe dieser Pflanze sterben, sie hat doch keine Beine, kann nicht zu uns. Da müssen wir schon so nahe sterben, sozusagen über ihr – aber ohne sie zu zerdrücken!! – , denn sie hat noch kein Fangsystem, kann keine Insekten fangen und auch keine Beine, um auch nur ein paar Meter weit zu laufen. Und vergiss nicht, wenn ich tot bin, den anderen was davon zu erzählen. Keiner darf woanders sterben! Kapiert?“

kann es von Vorteil gewesen sein, die dabei frei werdenden nahrhaften Stoffe aufzunehmen. Und dann kann es auch von Vorteil gewesen sein, die Zersetzung der tierischen Stoffe zu beschleunigen.

Der obigen fettgedruckten Behauptung stimme ich daher nicht zu.

Andere Variante: „Wo soll ich wachsen, Mamapflanze? Nicht hier, Schatz. Da vorne ist ein Tierfriedhof, da schleichst Du Dich mal hin und wächst dort weiter.“


Nee, Fe., jetzt haste Dir aber janz schön verjaloppiert.

Die Evolutionstheoretiker stehen vor diesem Beispiel wie der Ochs vor’m Berg. Keine Erklärung macht Sinn. Und deine – sei mir nicht böse – dreimal nicht.


LG; Nordrheiner
 
So lange derjenige derartig freundlich und lebenstauglich wirkt, wie ein Nordrheiner es tut, werde ich den Teufel tun mich derartig aufzublähen, ihm vorschreiben zu wollen, was er zu glauben hat. Und wenn er an den Weihnachtsmann glauben würde, so ist das seine Sache. Niemand hat das Recht deshalb seinen Geisteszustand, seine Moral oder Integrität in Frage zu stellen, wie es hier (und im Nachbarthema) fortwährend geschieht, wohl in Stellvertretung für viele andere Gläubige, die ähnlich gestrickt sind.

Er kann glauben, was er will, von mir aus auch an den Weihnachtsmann.

Aber ich lasse mir nicht das Recht nehmen, zu sagen, was ich davon halte.
 
Innerhalb der Grenzen, in denen es geprüft und verifiziert wurde: Ja.

Schade, dass du nicht in diese Falle getappt bist ;-)

Ich halte es für erwiesen, dass der Mensch (und somit auch ich) aus frühem Leben (Einzellern) durch Evolution entstanden ist. Wie sich aus der unbelebten Natur das Leben entwickelt hat, halte ich für noch ziemlich unklar. Dazu gibt es Ideen und Vorstellungen, aber kaum gesicherte Erkenntnis.

Dass wir beide uns aus der unbelebten Natur entwicklelt haben ist aber im Rahmen der Naturwissenschaft eine sinnvolle Annahme oder ?
Genau so war mein Beitrag nämlich gemeint.


Danke übrigens, dass du dir Zeit genommen hast, so viele Beiträge zu schreiben. Es war gut jemanden an Bord zu haben, der sein Wissen nicht nur aus der Wikipedia und dem Scientific American hat.
 
Das Problem besteht darin, dass Erkenntnisse von zwei extremen Positionen angezweifelt werden.

Von der Position, es ist alles nur Theorie, also ist auch jede Theorie richtig, oder alle falsch, oder meine richtig.

Von der anderen Position, nur was man sehen kann, also unmittelbare Tatsachen sind glaubenswürdig, beweisbar.

Es läuft darauf hinaus Erkenntnisse anzuzweifeln. Erkenntnisse kann man auf verschiedene Arten machen. Wissenschaftliche Experimente, eingehende Untersuchungen, Analysen und Beobachtungen.

Die Erkenntnis, dass das Leben von alleine entstanden ist, ist eine Erkenntnis, die man nicht praktisch vorführen kann, die sich aber aus Beobachtung und Experimenten erschliest, ergibt.

Das Newtonsche Gravitationsgesetz gilt heute nicht mehr, da es die relativistischen Effekte bei hohen Geschwindigkeiten nicht richtig darstellen kann und nicht kennt. Newton ist sozusagen durch neue Erkenntnisse verbessert und erweitert worden. Ähnlich wie Darwin übrigens.

Nochmal, der empiristische Standpunkt ist hier sehr stark und der Standpunkt alles anzuzweifeln und gar keine Erkenntnisse zu zu lassen. Beides funzt einfach nicht.
 
Was bitte ist Mathematik ?
Solang du sie nicht unter die Geisteswissenschaften packst, ist mir das relativ egal. Mathematik ist halt Mathematik. Manche faseln auch von einer "Strukturwissenschaft". Da kann ich mit leben, aber ich benutze den Begriff nicht.

Aber es gibt nicht nur Geistes- und Naturwissenschaft und alles muss sich darin einsortieren lassen.

Du kannst gern von Nicht-Naturwissenschaft reden. Aber wirf die Mathematik nicht in einen Topf mit den Geisteswissenschaften, denn mit denen hat sie viel weniger gemein als mit den Naturwissenschaften. Aus gutem Grund gibts meist eine mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät, aber keine mathematisch-geisteswissenschaftliche.
 
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