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Was wäre anders, wenn die Evolutionstheorie unbewiesen bleibt?

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Wenn Du Suppe ißt – und zur Aufnahme einen Löffel benötigst, dann macht das Ganze nur gemeinsam Sinn: Suppe PLUS Löffel.
Fe will uns glauben machen: Entweder a) kriegst Du einen Löffel ohne Suppe oder b) eine Suppe und keinen Löffel, aber beide Varianten können durchaus sinnvoll sein.
Es gibt nicht nur Suppe oder keine Suppe und Löffel oder keinen Löffel.

Das Problem ist, dass du keinen blassen Schimmer davon hast, wie Pflanzen oder andere Lebewesen Stoffe aufnehmen und was sie für Stoffe aufnehmen. Für dich gibts nur "frisst Tiere" oder "frisst keine Tiere" - ein Biologe hat keine Schwierigkeiten, sich was dazwischen vorzustellen. (Von der zufälligen Aufnahme von Nährstoffen tierischen Ursprungs über die gezielte Aufnahme und ggf. enzymatische Zerlegung solcher Stoffe bis zum chemischen Anlocken oder Umbringen dieser Tiere und die Entwicklung gezielter Fangmechanismen).
 
Fe will uns glauben machen: Entweder a) kriegst Du einen Löffel ohne Suppe oder b) eine Suppe und keinen Löffel, aber beide Varianten können durchaus sinnvoll sein.

Dein prinzipieller Gedankengang ist schon richtig. Es gibt viele Beispiele hierfür.
Z.B ein Weibchen lockt die Männchen mit Pheromonen an. Was bringen Pheromone wenn niemand einen Rezeptor hat ? Was bringt ein Rezeptor wenn niemand Pheromone aussendet ?
Oder noch extremer: Ein Vogel braucht zum Fliegen Federn + Flugmuskulatur + Neuronen zur Steuerung der Flugbahn + starkes Herz-Kreislaufsystem.
Wenn eines fehlt, kann er nicht fliegen.

Dennoch gibt es für all diese Beispiele sinnvolle Erklärungen.

Du hast das mit dem Löffel und dem Kellner als Scherz geschrieben, aber prinzipiell ist es doch eine gültige Antwort, oder ? 🙂
 
Danke für die Erklärung welche aber eben auch den 'Mangel' hat dass von einem gleichbleibenden Zerfall ausgegangen wird, die Rechnung also nur einer Wahrscheinlichkeit, einer theoretischen Annahme, folgt.
Die theoretische Annahme ist, dass es für jedes radioaktive Isotop eine Halbwertszeit gibt, in der immer die Hälfte der Atome zerfällt (nach 2 Halbwertszeiten ist dann nur noch ein Viertel der Atome nicht zerfallen, nach drei Halbwertszeiten ein Achtel und so weiter, nach n Halbwertszeiten sind von a Atomen noch a/(2 hoch n) da, exponentieller Zerfall nennt sich das).

Das ist für kurzlebige Isotope völlig bekannt und gut geprüft. Bei Uran hat das natürlich keiner über 4 Milliarden Jahre lang beobachtet, wie auch, so alt werden wir nicht, so alt ist die ganze Menschheit nicht.

Trotzdem ist es eine sehr vernünftige Annahme, dass das bei Uran auch nicht anders ist. Unter dieser Annahme, dass das auch bei Uran nicht anders ist als bei all den kürzerlebigen radioaktiven Isotopen, kann man die Halbwertszeit schwierigkeitslos berechnen, indem man sich anguckt, wie viele Atome Uran in einer bestimmten Menge pro Zeiteinheit zerfallen.

Tatsächlich hat man meiner Erinnerung nach sogar in Erwägung gezogen, ob sich die Naturgesetze und die Halbwertszeiten im Laufe der Jahrmillionen und Jahrmilliarden geändert haben könnten, aber grade der Zerfall von Uran und anderen schweren Isotopen in den natürlichen Reaktoren von Oklo sprach dagegen. (Siehe WP-Artikel Oklo, Abschnitt Forschung, näheres dazu weiß ich aber nicht.)

Mein Chemielehrer von einst konnte mir diese einfache Frage auch nicht beantworten, womit ich allerdings keine Wertung vornehme
Dann nehme ich sie vor: Das ist traurig.

Aber gut, er ist wohl Chemiker, kein Physiker.
 
Es gibt nicht nur Suppe oder keine Suppe und Löffel oder keinen Löffel.

Das Problem ist, dass du keinen blassen Schimmer davon hast, wie Pflanzen oder andere Lebewesen Stoffe aufnehmen und was sie für Stoffe aufnehmen.
Deswegen frag ich dann ja auch einen Genetiker, der beim Max-Planck-Institut tätig war.

Für dich gibts nur "frisst Tiere" oder "frisst keine Tiere" - ein Biologe hat keine Schwierigkeiten, sich was dazwischen vorzustellen.
Ja, das glaub ich ja. Das mit der Fantasie ist auch voll in Ordnung.

(Von der zufälligen Aufnahme von Nährstoffen tierischen Ursprungs über die gezielte Aufnahme und ggf. enzymatische Zerlegung solcher Stoffe bis zum chemischen Anlocken oder Umbringen dieser Tiere und die Entwicklung gezielter Fangmechanismen).

Alles ok, Fe.
 
Danke für die Erklärung welche aber eben auch den 'Mangel' hat dass von einem gleichbleibenden Zerfall ausgegangen wird, die Rechnung also nur einer Wahrscheinlichkeit, einer theoretischen Annahme, folgt.

Mit dieser Aussage hast du prinzipiell recht. Man geht von einem gleichbleibenden Zerfall aus und das ist zunächst mal eine Annahme.
Allerdings ist diese Annahme wohl begründet, weil man untersucht ja viele verschiedene radioaktive Elemente. Es gibt auch Elemente, die in einigen Tagen oder Wochen zerfallen. Alle haben diese gleichbleibenden Zerfallsraten.
Man weiß auch, warum es zu diesem Zerfall kommt, was also bei den Elementarteilchen passiert.
Insgesamt ist die Annahme schon sehr solide.
 
Genau das habe ich beschrieben, Erkenntnisse, Erforschungen und Beobachtungen als Theorie deklarieren und verunglimpfen, damit Platz geschaffen wird für die eigene Theorie, die ja, weil sowieso alles nur Theorie ist, genauso gut oder schlecht ist wie jede andere Theorie. Das es sich in dem einen Fall um Beobachtungen in der Natur und Realität handelt und im anderen Fall um etwas menschlich ausgedachtes, geglaubtes, das wird verwässert und verschleiert.
.

Aber Kobaltblau,
Erkenntnisse aus Forschungen und Beobachtungen sind Erkenntnisse aus Forschungen und Beobachtungen. Soweit klar? Und Schlußfolgerungen führen dann zur Meinung.
Und mangelt es an Beobachtung und Forschungsergebnissen, dann hilft die Theorie oder sogar die Fantasie weiter.

Es ist echt hilfreich, Kobaltblau, wenn Du Erkenntnisse und Theorie nicht verwechselst.
Differenzieren ist nicht wirklich Deine Stärke, oder?😱



Und solange Du nicht weisst, worum es geht, ist es nicht wirklich schlau, das schon ohne jede Kenntnis vorab zu beurteilen.



LG; Nordrheiner

 
... und mit seinen Ansichten offenbar das ganze Institut in Verruf gebracht hat 🙂

Wenn Du schon so gut Bescheid weisst, Fe, dann schildere doch mal die Fehler des Dr. Lönning.
Mir scheint es eher so zu sein, dass es sich hier um einen Fall übler Nachrede, wissenschaftlichen Maulkorb handelt, an dem Du noch Deinen Spass hast.
 
Nur weil wer irgend wo gearbeitet hat bedeutet nicht, dass seine Thesen richtig sind.
Man muss nur anschauen was Nikola Tesla am Ende seines Lebens so gemacht hat...
 
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