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Was wäre anders, wenn die Evolutionstheorie unbewiesen bleibt?

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Dann lies ihn nicht. Wenn nur alles im Leben so einfach wäre.

Wenn ich sowas lese, dann denke ich: Bla blabla blaaahaaa blaaaaaAAAAAA blubb.

*gähn*

Jaja aber selber nen Kommentar verkneifen kannste dir trotzdem nicht. 🙄

Aber m. A. n. lautet die Frage: Warum haben so viele Leute Probleme mit Spiritualität? Sieht man ja hier. ;-)

Wer mit abenteuerlichen Behauptungen um sich wirft ohne irgendeinen Beweis außer irgendwelchen "göttlichen Offenbarungen" oder der Bibel, braucht sich nun mal nicht zu wundern wenn ein paar kritische Fragen und Bemerkungen dazu kommen.
 
Und, kann man schon Zwischenergebnisse vermelden?

Ich denke nicht, dass dieser Thread irgend ein Ergebnis haben wird. Man kann einen Menschen de fakto nicht überzeugen, wenn er einmal eine bestimmte Meinung hat. Zumindest nicht so schnell.
Man kann nur einen kleinen Samen des Zweifels in seine Seele legen. Dieser Samen kann langsam aufgehen, und dann wird er seine Meinung von selber ändern. Veilleicht erst Jahre später.

Diese Hoffnung können beide Seiten natürlich gleichermaßen hegen. 🙂
 
Welche Seite liegt vorn?

Das wird noch ausselektiert. Die Evolution ist ein langsamer Prozess. Kann natürlich auch sein Gott entscheidet das und muss kurz darüber nachdenken. Aber wie wir wissen ist ein Tag bei dem da oben wie 1000 Jahre. So oder so, es wird lange dauern😀
 
@TurboTom - Du hast es gut erkannt. Aber m. A. n. lautet die Frage: Warum haben so viele Leute Probleme mit Spiritualität? Sieht man ja hier. ;-)


Das ist meine Sichtweise:
Unsere spirituellen Traditionen sind viele Tausend Jahre alt. Aus diesem Grund sind sie eng mit vorwissenschaftlichen Vorstellungen verwoben.

Die meisten Menschen kann man in eine der beiden Gruppen einordnen:

* Die einen lieben die Spiritualität so sehr, dass sie an den vorwissenschaftlichen Vorstellungen festhalten. (Magie, Geister, Götter usw...)
Für mich ist das keine Lösung, weil das Hirn auf der Strecke bleibt.

* Die anderen lieben die Naturwissenschaft so sehr, dass sie die Spritualität über Bord werfen.
Für mich ist das keine Lösung, weil das Herz auf der Strecke bleibt.
 
Erst mit dem Endeffekt wird der Nutzen für den Daseinskampf erreicht, nicht aber mit irgendeiner Entwicklungsstufe!
Wenn dies der Fall ist, ist in der Tat kaum erklärlich, wie die Evolution zu diesem Ergebnis kommen konnte.

Aber wir kennen wohl in diesem Fall die Zwischenstufen nicht und können nicht wirklich beurteilen, welchen Nutzen sie hatten. Fossilien dieser Pflanzen wird man kaum finden.

Die Bildung dieses Kastens/Bläschens/Hohlraums muss nicht notwendigerweise ursprünglich den Vorteil der Nahrungsaufnahme gehabt haben.

Vielleicht war auch zuerst die Nahrungsaufnahme da und später hat sich erst das Fangsystem entwickelt. Wenn die Pflanze an einer Stelle lebte, an der regelmäßig irgendwelche Tiere verenden, kann es von Vorteil gewesen sein, die dabei frei werdenden nahrhaften Stoffe aufzunehmen. Und dann kann es auch von Vorteil gewesen sein, die Zersetzung der tierischen Stoffe zu beschleunigen.

Der obigen fettgedruckten Behauptung stimme ich daher nicht zu.
 
Vielleicht ist es im Sinne einer Versöhnung sinnvoll, einmal genau zu definieren, was eigentlich die Aussage der Naturwissenschaft ist. Ich selber bin kein Wissenschaftler, dennoch möchte ich es versuchen:

Kann die Naturwissenschaft beweisen, dass wir durch Evolution entstanden sind?

Ich denke nein.

* Erstens ist der Begriff des Beweises der Naturwissenschaft überhaupt fremd. In der Mathematik kann man Sätze beweisen. Kein einziges Stück des naturwisschaftlichen Wissens gilt als "bewiesen".
* Die Evolution ist ein fixer Bestandteil der Biologie, weil sie so vieles erklären kann. Die Evolution von Mikroben kann man sogar im Labor beobachten.
* Dass wir durch Evolution aus unbelebter Materie entstanden sind, ist im Rahmen der Naturwissenschaft eine sinnvolle Annahme.

Die Annahme ist aus folgenden Gründen sinnvoll:
- Es ist eine Tatsache, dass wir existieren
- Die Schöpfungsmythen der verschiedenen Kulturen halten einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht Stand.
- Es gibt grobe Vorstellungen, wie die ersten Replikatoren entstanden sein könnten
- Es gibt recht konkrete Vorstellungen, wie wir uns aus den ersten Replikatoren entwickelt haben.

Also ist es, in Ermangelung einer anderen Erklärung, bis auf weiteres sinnvoll davon auszugehen.
Dass wir durch die Kräfte der Evolution aus unbelebter Materie entstanden sind, ist eine Annahme, die innerhalb des wissenschaftlichen Weltbilds als sinnvoll erscheint.
Nicht mehr und nicht weniger behauptet die Naturwissenschaft. Gibt es jemanden, der dieser Sichtweise widerspricht ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Erst mit dem Endeffekt wird der Nutzen für den Daseinskampf erreicht, nicht aber mit irgendeiner Entwicklungsstufe!
Es war schon immer eine Angewohnheit von mir, Sätze zu lesen, als wären es Zitate, in welchen man Weisheit ausmachen kann. Das klappt jetzt gerade nicht, widerspricht aus meiner Sicht den Gesetzen und Prinzipien von Leben und und Entwicklung.

Wenn ich mir das Leben, die Menschen, die Jugendlichen, die Kinder so betrachte, dann ist die Entwicklungsstufe durchaus relevant. Überdies sehe ich das Leben nicht als "Daseinskampf", und was soll der "Endeffekt" oder "Nutzen des Endeffekt" eines menschlichen Lebewesens sein?

Stelle mir das gerade so vor: "Kind, ich S**** auf deine Entwicklungsstufe, alle deine Entwicklungsstufen. Auf den Endeffekt kommt es an. Verstehst du?"

Und nochmal:

Welcher Endeffekt sollte das sein, welcher alle Entwicklungsstufen eines Kindes so unwichtig macht?
 
Zuletzt bearbeitet:
@TomTurbo: Ich widerspreche deinem Posting. Es gibt nicht nur sinnvolle Annahmen in der Naturwissenschaft, sondern viele Dinge sind wirklich bekannt und geklärt. Wenn du einen Stein hochhebst und dann loslässt, dann fällt er runter. Das ist eine Tatsache, nicht nur eine "sinnvolle Annahme".
 
@TomTurbo: Ich widerspreche deinem Posting. Es gibt nicht nur sinnvolle Annahmen in der Naturwissenschaft, sondern viele Dinge sind wirklich bekannt und geklärt. Wenn du einen Stein hochhebst und dann loslässt, dann fällt er runter. Das ist eine Tatsache, nicht nur eine "sinnvolle Annahme".

Ich möchte dir zwei Fragen stellen:
1.) Siehst du Newtons Gravitationsgesetzt als bewiesen an ?
2.) Kannst du beweisen, dass du durch Evolution entstanden bist ?
 
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