Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Was wäre anders, wenn die Evolutionstheorie unbewiesen bleibt?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich dachte, die Saurier hätten es einfach nur nicht schnell genug auf Noahs Arche geschafft bzw. waren für diese zu schwer? 🙂

(Das hätte auch ein Blutbad geben können, wenn Noah Tyrannosaurus Rex mit auf die Arche gelassen hätte.)


Kleine Randnotiz: Nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen, war T-Rex ein Aasfresser, quasi der Megageier der Kreidezeit. 🙂 Tja, so ist das mit der Wissenschaft. 😀
 
Dann wohl eher 3. bzw. dem 3. Semester entsprechend, da regulärer Studienbeginn normalerweise im Wintersemester. Das wäre immer noch relativ früh.

mich würde nicht wundern, wenn es in Ba-Wü auch unter den Professoren Gläubige geben würde, die der Evolutionstheorie verhalten gegenüber stehen, das ist vielleicht in anderen, eher atheistisch geprägten Bundesländern vielleicht anders, btw. einer meiner Bekannten ist Biolehrer in der Oberstufe 😉
Das klingt schlimm. Aber vielleicht ist deren Studium zu lange her?
 
Dann wohl eher 3. bzw. dem 3. Semester entsprechend, da regulärer Studienbeginn normalerweise im Wintersemester. Das wäre immer noch relativ früh.


Das klingt schlimm. Aber vielleicht ist deren Studium zu lange her?

Das denke ich nicht; die Sache ist aber letztlich die, es gibt Argumente für und wider Evolution, wer einen atheistischen Background hat wird sich auf die Pro-Argumente konzentrieren, wer einen religiösen Background hat wird sich auf die Kontra-Argumente konzentrieren.

Die Ironie bei der Geschichte ist, dass die Mehrdeutigkeit des hebräischen Urtextes durchaus Raum lässt für die Interprätation einer von Gott gelenkten Evolution, ich glaube trotzdem nicht daran, bzw. das Thema interessiert mich nur marginal.

Interessanter Artikel dazu, sehr lang (PDF zum Download), hatte ihn mal vor Jahren gelesen:

Bibel und Evolution

Falls der Link nicht geht, sollt er hier zu finden sein:

http://www.gottesbibel.info/
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber die Evolotionstheorie ist in meinen Augen Pseudowissenschaft, es gibt gläubige Chemiker und Biologen, die das ablehnen und das gerade eben aus ihren naturwissenschaftlichen Kenntnissen heraus.

Hallo Kassandra,
Wissenschaften sind: Geisteswissenschaften, Humanwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Agrarwissenschaften, Philosophie, Rechtswissenschaften, Sozialwissenschaften, Strukturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, (christliche) Theologie
Die Evolutionstheorie wird demnach nicht zu den Wissenschaften gezählt.

Mit welchen Augen eine wissenschaftliche Theorie zu betrachten ist, kannst Du in folgendem Link nachlesen:
http://www.evolutionstheorie.info/naturalismus/evolution/evolution-popper1.htm

Es gibt noch einen zweiten Link des Genetikters Dr. Wolf-Ekkehard Lönning, Max-Planck-Institut, Köln. http://www.unser-auge.de/DieZEIT_analyse.html

In dem zweiten Link wird ein Streit geschildert, der zwischen dem Genetiker Dr. Wolf-Ekkehard Lönning und dem Prof. Kutschera besprochen wird und dessen Veröffentlichung sowie Inhalt von dem Wissenschaftsjournalisten Herrn Urs Willmann gesteuert wird. Ausgang dieses Artikels „www.unser-auge.de...“ ist eine gesperrte web-site des o.g. Genetikers.

Zu der Sperrung äusserte sich Prof. Dr. Peter Zöller-Greer (Herausgeber des Professorenforum-Journals wie folgt:
Ich las in der "Zeit" von dem skandalösen Sperren Ihrer Web-Seite.
Ein Hammer des wissenschaftlichen Maulkorbs!


Es ist nicht so, dass ich den religiösen Glaubensüberzeugungen des Dr. Lönning zustimme. Wir dürften uns in wichtigen Punkten eher gegenüberstehen. Aber seine Beiträge und Argumente finde ich sehr überzeugend und nötigen mir Respekt ab. Auch zeigt der zweite Link, wie schlimm es manche Experten und Anhänger der Evolutionstheorie empfinden, wenn sie auf fachliche Probleme der Evolutionstheorie hingewiesen werden.


LG, Nordrheiner
 
In welchem Semester ist der?

Mich wundert das. Es gibt so viele Beispiele, bei denen man nachvollziehen kann, was die Evolution bewirkt hat, dass man da doch als Biologe nicht dran vorbeisehen kann. Ein Erstsemester weiß davon aber vielleicht noch nichts, der muss erstmal Grundlagen lernen.

Vielleicht versteht er auch was miss (oder du verstehst ihn miss): Bei manchen Dingen kennt man die Details nicht, da kann es auch mal passieren, dass eine phylogenetische Gruppe mal im Stammbaum des Lebens woandershin sortiert werden muss, als man ursprünglich mal dachte. Aber man stellt deswegen doch nicht die ganze Evolution in Frage.

Hallo, Fe.,

Du hast ja Recht. Ein Erstsemester kann noch nicht alles wissen. Aber wie ist das mit dem Wissen eines Züchtungsforschers, einem Dr. der Genetik? Ein solcher stieß u.a. auf folgendes Problem.



Beispiel: Utricularia

Diese Pflanze mit lateinischem Namen Utricularia vulgaris wächst aus Moorgräben in die Höhe und hat ein trickreiches System aufgebaut, um sich zu stärken. Unter der Wasseroberfläche erbeutet das Grünzeug kleinste Wassertiere, und zwar mithilfe Tausender kleiner Bläschen. Paddelt ein Zweighornkrebschen daher – angelockt vom abgesonderten Schleim der Pflanze – und streift dabei eines der feinen Sinneshaare des Wasserschlauchs, ist es bereits verloren. Mitsamt dem Umgebungswasser wird das Beutetier in die Falle geschlürft. Zwei Millisekunden nachdem der Winzling das Sinneshärchen berührt hat, ist die Klappe wieder zu. Das Grünzeug pumpt das Wasser ab, spritzt über Drüsenschläuche Verdauungssäfte auf die Beute und verdaut sie wie ein tierischer Magen.

Nun, Fe., könntest Du uns erklären, wie man sich die Bildung des Wasserschlauchbläschens aus einem Blattzipfel vorstellen soll. Welche richtungslose Mutation soll im normalen Blattzipfel zuerst erfolgt sein und dann irgendeinen Auslesewert gehabt haben? Hatte sie diesen nicht, so ging sie als belanglos verloren. (Hinweis: Ausdrücklich betonen die Darwinisten, dass Mutation und Selektion zusammenwirken müssen, wenn etwas Neues entstehen soll.) Durch welche blind zusammengewürfelten, richtungslosen Kleinmutationen soll das Wasserschlauchbläschen entstanden sein?...Wie sollen wir uns den ersten Anfang zur Bildung dieser Kastenfalle, die wie ein tierischer Magen arbeitet, eigentlich vorstellen?...Soll die Bildung mit dem Entstehen der Kastenfalle beginnen oder mit der Produktion der Verdauungssäfte? - Sobald wir dies überlegen, zeigt sich die...Ohnmacht der Darwinschen Theorie, denn selbst eine vollkommene Kastenfalle mit der erstaunlichsten Fähigkeit, blitzschnell Tiere zu erbeuten, hätte ohne Verdauungssäfte nicht den geringsten Wert im Daseinskampf, weil die Beute nicht verdaut würde. Was aber soll es andererseits einem gewöhnlichen Blattzipfel nützen, wenn er noch so wirksame Verdauungssäfte ausscheidet, er kann ja die Beute nicht festhalten, was unbedingt nötig ist. Aber selbst wenn Kastenfalle und Verdauungssäfte zusammenwirken, so ist für den Daseinskampf noch nichts gewonnen...Die gelösten Eiweißstoffe müssen ja auch aufgesogen und in arteigenes Pflanzeneiweiß verwandelt werden. Die Bildung des Wasserschlauchbläschens erfordert also das vollendet harmonische Zusammenspiel vieler verschiedenartiger Gene und Entwicklungsfaktoren. Erst mit dem Endeffekt wird der Nutzen für den Daseinskampf erreicht, nicht aber mit irgendeiner Entwicklungsstufe!


Gerne lese ich sachlichen Beitrag zu diesem Beispiel.

LG; Nordrheiner
 
( aus "Wiki" )Während Charles Darwin die Evolution, d. h. das Andersartigwerden der zu variablen Populationen zusammengeschlossenen Organismen im Verlaufe zahlreicher Generationenabfolgen, noch als Theorie betrachtete, war für den 14 Jahre jüngeren Wallace die „Deszendenz mit Modifikation“ bereits eine Tatsache. Am Faktum der biologischen (organismischen) Evolution hat seit August Weismann kein sachkundiger Biologe mehr gezweifelt, wobei Evolutionsvorgänge im Mikro- wie im Makromaßstab, realhistorische Naturvorgänge darstellen.[9][10][11] Diese können experimentell überprüft (Evolutionsforschung auf dem Niveau von Anpassungen) und mit altersdatierten Fossilabfolgen rekonstruiert werden (evolutive Bauplan-Transformationen im Verlauf der Jahrmillionen).[10][11][12] Die biologische Evolution ist eine „Systemeigenschaft von Populationen“, da mit jeder Nachkommenschaft neue Variabilität entsteht, wobei immer nur jene Individuen überleben und sich wieder fortpflanzen, welche an die sich stetig ändernde Umwelt angepasst sind.[13][11] Früher sprachen Biologen noch von „der Evolutionstheorie“; seit der Etablierung der modernen Evolutionsbiologie wurde deutlich, dass es keine derartige, alle Teilaspekte der Evolution erklärende „Generaltheorie“ gibt. Die Evolutionsbiologie ist ein Theoriensystem zur Erklärung verschiedener Prozesse der Stammesentwicklung (Phylogenese) der Organismen, wobei auch die chemische Evolution (Biogenese, manchmal auch A-Biogenese genannt) in diese Generaldisziplin der Lebenswissenschaften integriert worden ist.[7]
 
Natürlich nicht. Die Autoren der Bibel hatten aber lediglich keine Ahnung, daß der Mensch zu sowas fähig ist - sonst hätten sie das verboten. In einer Zeit, in der schon ein einfacher Mundraub dazu führt, daß sich die ganze Erdbevölkerung aller Zeiten "versündigt", wäre das sicherlich auch glaubhaft gewesen.
 
Richtig erkannt! :daumen:

Immer neue Ergebnisse die uns mehr Erkenntnisse bringen! 😉

Vielleicht hat Noah auch die Arche extra so klein gebaut damit die ganzen Saurier aussterben?

War das die gleiche Sintflut wie die in der Bibel, von der da geschrieben wurde?
Warum konnten die Sumerer die Sintflut überleben?
Waren sie Blinde Passagiere auf der Arche?

Nach der Sumerischen Königsliste ist Gilgamesch der 5. König der ersten Dynastie von → Uruk nach der Sintflut. Die literarischen Texte erzählen von Gilgamesch als einem herausragenden Herrscher und Helden. Zweierlei rühmt man an ihm: Zum einen seine Kraft und Furchtlosigkeit, die ihn dramatische Abenteuer bestehen lässt, zum anderen seine überragende Weisheit durch Einblicke in die „Tiefe“, in die Zeiten vor der Flut. Er ist es, dem man die Anlage der riesigen Stadtmauer von Uruk zuschreibt und die Kenntnis des richtigen, weil uranfänglichen Tempelbaus und der Rituale, die man im Umgang mit den Göttern kennen muss.

Quelle: Startseite :: bibelwissenschaft.de

Liebe Grüße
Bandit 🙂


Klick mich! Ich bin die längst gegebene Antwort, auf die obige Arie. Dann mal noch viel Spaß beim Ausagieren der diversen Befindlichkeiten gegenüber der Religion. Ich für meinen Teil hab es nicht so damit.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben