Geißblatt67
Sehr aktives Mitglied
Liebe @Splitterbunt , du hast es perfekt zusammengefasst. Genau so ist es. So gut hätte ich es selbst nicht formulieren können!
Ich will das nicht für meine eigenen Kinder, auf keinen Fall. Meine Eltern wollten/wollen mir natürlich auch nicht bewusst schaden, das weiß ich. Sie konnten/können es halt nicht anders.
Mit meiner Therapeutin kann ich darüber reden (ich habe leider nur noch 7 von 8 Stunden Rezidivprophylaxe übrig, dann ist die Langzeittherapie erst mal ausgeschöpft), das hilft mir auch. Ist aber auch nicht viel. Es ist ja nicht so, dass ich abgesehen vom Elternthema keine Probleme hätte. Aber das führt hier zu weit und auch nirgendwo hin.
Doch, ich muss es jetzt schreiben: Ich habe Angst, dass ich, wenn die Sorge um meine Eltern beendet ist (sprich, wenn sie gestorben sind) selbst zu krank bin, um mein Leben noch so zu genießen, wie ich gerne würde. Ich trauere dem Leben nach, das ich nicht hatte. Klar, wenn die Eltern sterben, wird einem die eigene Sterblichkeit bewusst. Bei mir kommt dazu, dass ich nicht gesund bin.
Ich will das nicht für meine eigenen Kinder, auf keinen Fall. Meine Eltern wollten/wollen mir natürlich auch nicht bewusst schaden, das weiß ich. Sie konnten/können es halt nicht anders.
Mit meiner Therapeutin kann ich darüber reden (ich habe leider nur noch 7 von 8 Stunden Rezidivprophylaxe übrig, dann ist die Langzeittherapie erst mal ausgeschöpft), das hilft mir auch. Ist aber auch nicht viel. Es ist ja nicht so, dass ich abgesehen vom Elternthema keine Probleme hätte. Aber das führt hier zu weit und auch nirgendwo hin.
Doch, ich muss es jetzt schreiben: Ich habe Angst, dass ich, wenn die Sorge um meine Eltern beendet ist (sprich, wenn sie gestorben sind) selbst zu krank bin, um mein Leben noch so zu genießen, wie ich gerne würde. Ich trauere dem Leben nach, das ich nicht hatte. Klar, wenn die Eltern sterben, wird einem die eigene Sterblichkeit bewusst. Bei mir kommt dazu, dass ich nicht gesund bin.