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Was tun, wenn die Ängste einen ständig auffressen?

Ja, Tiere zeigen einem sehr gut, was wichtig ist. Das Jetzt. Sie sind immer gegewärtig. Als es mir so beschissen ging, war für 2 Wochen eine Katze einer Freundin zu besuch. Es war für mich sehr beeindruckend wie die Katze die ganze Zeit gegwärtig war. Sie denkt ja nicht nach. Sie ist einfach da und spielt oder schläft oder oder oder.

Wovor hast du dann Angst in der Zukunft? Ist es etwas Greifbares oder das du nicht weißt was kommen mag? Oder denkst, du dass du das nicht bekommst was du dir sehr wünschen würdest?

Das ist doch toll, wenn du dein Leben ändern kannst. Wie würdest du es genau verändern wollen?
Ja, ich glaub eine Beziehung ist immer toll, Dann könntest du morgens an die schönen gemeinsamen Stunden denken. Kleiner Tipp du kannst morgens dir auch Vorstellen wie schön es mal wird, wenn du dann eine Beziehung hast. Ein paar gute Gedanken helfen auch sehr, es muss nicht Tee sein. Du könntest auch Musik dir anhören.

Was denkst du, darf passieren damit du dich mehr annehmen kannst?
 
Das macht nichts, laughingbuddha 🙂.

Du hast völlig recht, wenn mein Hund noch leben würde, würde ich sie so wie früher jeden Tag einfach nur knuddeln und mit ihr durch die Wälder streifen und versuchen, aus ihren Augen die Welt zu betrachten. Sie hat mich gelehrt, im Alltag inne zu halten und ganz genau auf die Umwelt zu achten. Früher habe ich sie mir geschnappt und bin mit ihr für zwei Stunden raus.

Es hilft mir sehr, dass ich nicht die einzige bin, die sich zur Zeit so fühlt. Oft komme ich mir total lächerlich vor, wenn ich aufwache und dann manchmal erstmal die Tränen ein wenig fließen, wenn der Abend zuvor noch nicht so war.

Es fällt mir schwer, Ziele zu stecken. Ich habe große Angst vor der Zukunft. Nicht mal beruflich. Bisher habe ich immer Arbeit gefunden und auch wenn es mir wichtig ist, etwas erfüllendes zu machen, die Arbeit ist nicht eines der wichtigsten Dinge meines Lebens.

Edit: Ich weiß nicht ... zur Zeit habe ich das Gefühl, mich und mein Leben zum Großteil ändern zu können. Ich fände es schön, eine erfüllende Beziehung zu haben, auch wenn ich nicht wie besessen danach suche. Ich würde mich gerne mehr lieben können und akzeptieren, dass viele Dinge einfach vorbei sind, ohne so schrecklich traurig oder ängstlich dabei zu sein.

Ja mir tut es auch immer gut, wenn ich sehe, dass jemand ähnliche Gefühle und/oder Gedanken hat, wie ich. Geteiltes Leid, ist schließlich halbes Leid. 😉

Die Zukunftsängste kann ich auch nachvollziehen. Ich habe zum Beispiel oft Angst davor, stecken zu bleiben, zu versauern, mich nicht mehr weiterzuentwickeln und davor, dass gewisse Dinge sich zum negativen hin entwickeln. Um dem entgegenzuwirken setze ich mir eben Ziele. Damit meine ich keine großen übergeordneten Dinge. Sondern einfache Sachen, die das Leben aber mit Inhalt füllen. Zum Beispiel habe ich vor, nächstes Jahr einen Fallschirmsprung zu machen. 🙂 Außerdem möchte ich innerhalb der nächsten 2 bis 3 Jahre eine Trekking Tour durch Neuseeland machen. Geld wird schon gespart. 🙂 Und was ich definitiv machen werde, ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, sobald ich mental und körperlich wieder stabiler bin.

Sowas hält mich letztlich am Leben, weil es Dinge sind, an die ich mich in Zukunft gern erinnern werde.
 
Mein Hund war auch immer gegenwärtig, obwohl sie sich durchaus an Dinge erinnert hat, die sich ihr in der Vergangenheit eingeprägt haben. Trotzdem hat sie den Moment gelebt und auch für sich inne gehalten. Sie lag oft fast meditativ in unserem Garten und hat in den Himmel gesehen, dem Wind gelauscht, das Gras beobachtet, wie es sich hin und her wiegt ... ich habe mich dann oft zu ihr gesetzt oder neben sie ins Gras gelegt und auch einfach nur geschwiegen und die Welt beobachtet. Haha, achje, jetzt kamen mir leicht die Tränen, weil ich sie so sehr vermisse.

Ich habe Angst, dass es für viele Entscheidungen ziemlich bald zu spät ist. Entscheidungen, die ich jetzt getroffen haben sollte oder die vielleicht sogar schon früher hätten fallen sollen. Beruflich z. B. Dann, wie ich gegen meine Probleme angehen kann und will. Ich habe Angst, dass sich manches festsetzt. Ich habe Angst vor dieser eigenen, inneren Leere in mir, die alles verschlingt und dafür sorgt, dass ich mich oft ganz weit weg fühle, obwohl um mich herum alle lachen.

Irgendwie befürchte ich, dass der Zug auch dafür abgefahren ist, eine Beziehung für mich zu finden, in der ich glücklich werde. Ich weiß auch überhaupt nicht, ob ich Kinder möchte, habe aber oft das Gefühl, dass das ein Großteil der Welt von mir erwartet. Ich fühle mich für vieles noch zu jung und unreif, vielem bin ich noch nicht gewachsen, aber ich habe das Gefühl, ich habe oft nicht die Berechtigung dazu oder als wäre es total unnormal, sich so zu fühlen.

Meine größte Angst ist also, in ein paar Jahren oder auch Jahrzehnten dazustehen und allein zu sein und zu bleiben. Und zu bemerken, dass ich falsche Entscheidungen getroffen habe, die ich nicht mehr ändern kann und dass es dann zu spät ist.

Ich kann mich nicht lieben. Habe ich noch nie. Mir sagen viele, dass ich hübsch bin und klug und sehr humorvoll etc., aber ich kann das überhaupt nicht verstehen oder nachvollziehen. Auch, wenn meine Freunde mir sagen, wie wichtig ich ihnen bin oder dass ich wirklich für sie ein ganz besonderer Mensch bin, der Freundschaft eine neue Note gegeben hat. Ich frage mich dann oft "Warum mögen die mich überhaupt?". Ich z. B. wäre nicht wirklich gerne mit mir selbst befreundet. Ich würde mir selbst ziemlich auf die Nerven gehen, denke ich. Viele sagen mir, sie halten mich für sehr stark, aber ich fühle mich oft ganz schwach. Meine Chefin hat erst neulich zu mir gesagt, dass sie es total beneidenswert findet, wie man Morgens schon so strahlen und gut gelaunt sein kann, dabei habe ich mich damals echt zum Kotzen gefühlt und fühle mich auch meistens so, wenn meine Kollegen anerkennend sagen "Die Findefuchs ist immer hilfsbereit und freundlich!".
 
Ja, so etwas ist schwer. Könnte es eine Verbindung zwischen dem Tod deines Hundes und dem, dass du dich Morgens schlecht fühlst geben?

Findest du die Angst berechtigt, weil es dir ja bereits so vorkommt, dass du in deiner Vergangenheit falsche Entscheidungen bereits getroffen hattest und dadurch projezierst du das ganze auf die Zukunft. Du bekommst Angst und denkst, Oh gott, was ist wenn ich wieder solche Entscheidungen treffe wie damals, dann...
Kann das sein?
Doch du darfst nicht vergessen, dass du dich positiv entwickelst und dadurch automatisch bessere Entscheidungen triffst. Weißt du woher diese Leere kommt?

Du bist 26. Endgültigkeit ist da doch etwas übertrieben findest du nicht? Du machst so als würdest du die nächsten 70- XX Jahre nie wieder irgendjemand finden können. Nein ist vorbei. Schluss und aus...

Ja, das Problem ist, du lebst in einer angsterfüllten Zukunft. Du schaust in die Zukunft und nimmst das Negative mit in die Zukunft und dann schaust du zurück und denkst dir, oh gott, das wird sich ja nie ändern. Nur leider ist es eine reine Illusion die du dir da ausgedacht hast. Du kannst gar nicht wissen was passieren wird. Es geht nicht.

Hehe, du würdest dir sehr auf die Nerven gehen. Entschuldigung der einzige Mensch mit dem du dauerhaft zusammen lebst bist du selbst. Gehst du dir jetzt nicht auf die Nerven? Komisch 😉
 
Ja, so etwas ist schwer. Könnte es eine Verbindung zwischen dem Tod deines Hundes und dem, dass du dich Morgens schlecht fühlst geben?

Findest du die Angst berechtigt, weil es dir ja bereits so vorkommt, dass du in deiner Vergangenheit falsche Entscheidungen bereits getroffen hattest und dadurch projezierst du das ganze auf die Zukunft. Du bekommst Angst und denkst, Oh gott, was ist wenn ich wieder solche Entscheidungen treffe wie damals, dann...
Kann das sein?

Exakt, ja so ist es. Und in einer Endlosschleife dazu "Die Zeit läuft mir davon!". 🙁 Ich muss oft weinen, weil ich das Gefühl habe, keine Zeit mehr zu haben, aber ich kann es nicht mal spezifisch auf eine bestimmte Entscheidung festlegen.

Ich habe mich schon vorher oft so gefühlt nach dem Aufwachen, aber seit mein Hund seit fast 2 Jahren tot ist, ist es wieder sehr viel schlimmer da. Ich hatte mal eine ganz schlechte Phase, da ist sie auf einmal jede Nacht in mein Zimmer gekommen und hat sich zu mir gelegt. Das hat mir unglaublich geholfen. Es fällt mir sehr schwer, Menschen zu vertrauen. Ich vermisse es, dass ich das vertraute Kratzen an meiner Tür höre.

Du bist 26. Endgültigkeit ist da doch etwas übertrieben findest du nicht? Du machst so als würdest du die nächsten 70- XX Jahre nie wieder irgendjemand finden können. Nein ist vorbei. Schluss und aus...

Ja, irgendwo ist es schon sehr übertrieben. Vor drei Jahren habe ich verständnislos die Augenbrauen zusammengezogen, wenn mir jemand das gesagt hat, was ich da gerade geschrieben habe. Aber ich kenne so viele Leute in meinem Alter, die so reden und das unabhängig voneinander. Hier schreiben auch einige, dass quasi ab Anfang 30 vieles nachlässt und der Zug für ein paar Sachen abgefahren ist ... 🙁

Ich habe sowieso große Probleme, Männern zu vertrauen, ich habe da ein sehr sensibles und empfindsames Herz, das man sehr leicht anfangs verletzen kann.

Ich bin sehr nüchtern und sachlich geworden. Das nervt mich oft selbst. Es erschreckt auch manche Leute.


Ja, das Problem ist, du lebst in einer angsterfüllten Zukunft. Du schaust in die Zukunft und nimmst das Negative mit in die Zukunft und dann schaust du zurück und denkst dir, oh gott, das wird sich ja nie ändern. Nur leider ist es eine reine Illusion die du dir da ausgedacht hast. Du kannst gar nicht wissen was passieren wird. Es geht nicht.

Ja, genauso fühle ich mich. So ein gigantisches Ohnmachtsgefühl, das mich überrollt. Wie eine riesige Welle. Ich habe mittlerweile Angst, mir was zu wünschen oder zu hoffen, eben weil es nur ein Wunsch oder eine Hoffnung bleiben könnte.


Hehe, du würdest dir sehr auf die Nerven gehen. Entschuldigung der einzige Mensch mit dem du dauerhaft zusammen lebst bist du selbst. Gehst du dir jetzt nicht auf die Nerven? Komisch 😉

Okay, du hast auch wieder recht. 😀 Jetzt fühle ich mich gerade nicht von mir genervt. Aber heute Morgen und heute Nachmittag. Da war ich auch total demotiviert. Und sehr oft wünsche ich mir, einfach jemand anderes zu sein, nur nicht ich 🙁.
 
hallo findefuchs

ich habe nicht alles gelesen ,auch nicht soviel zeit...wollte nur kurz schreiben, ich kenne ängste auch ...schlimme zeiten waren das und ich habe gelernt, jedes gefühl will nur berechtigung haben,alle deine gefühle wollen beachtet werden,wenn man sie verdrängt ,kommen sie an unangenhemerer stelle wieder hoch...
angst will auch nur etwas sagen ,zeigen...konflikte und sowas werden durch ängste geziegt..

naja irgendwie könnte ich ein roman über angst schreiben...habe jahre mit angst gelebt....die ich heute nicht mehr habe.
möchte dir dazu auch buchtipp geben...geht da um gefühle und wie man mit ihnen umgehen kann.auch um angst.

von safi nidiayse
"herz öffnen statt kopf zerbrechen" heisst das.

und ich finde du solltest du bleiben, ich mag dich, du bist eine tolle und starke frau.🙂
 
Ja, der Schmerz liegt tief in dir noch wegen deines Hundes. Er hat dir soviel Kraft gegeben. Nur es bringt dir nichts, das du deshalb noch weiter runtergezogen wirst. Verarbeite bitte den Tod deines Hundes. Ich glaube, auch wenn es schmerzhaft am Anfang ist, begib dich wieder in Situation in deinem Kopf wo dein Hund für dich da war. Am Anfang kommen dir vielleicht die Tränen, aber ich bin mir sicher, dass du dadurch immer mehr deine Trauer ablegen kannst und dir dein Hund in guter Erinnerung bleibt und so kann er dir auch Kraft schenken, selbst wenn er schon gegangen ist.
Ich habe meinen Großvater vor einem Jahr verloren und habe es selbst noch nicht wirklich verarbeitet. Aber jedes Mal, wenn ich wieder mich an eine alte Situation denke, werde ich traurig doch danach geht es mir besser und dass es mir allgemein etwas besser geht bleibt.

Mir kommt es auch so vor als hätte ich keine Zeit mehr. Ich kann es mir immoment nur durch einen Verlust erklären. Ich vermute, es hat mit dem unverarbeiteten Tod zu tun. Genau weiß ich es nicht, aber für mich gibt es genügend Hinweise um diesen Weg zu bestreiten und zu schaun, ob es dadurch besser wird.

Da kommt auch wieder die Endgültigkeit hoch. Nur weil der eine oder andere es sagt, heißt es nicht, dass es stimmt. Tut mir leid, krasses Beispiel, aber dann hätten auch damals die Nazis Recht haben müssen, weil es verdammt viele davon in Deutschland gab. Nur weil es viele sagen, heißt es nicht, dass es für jeden einzelnen so ist. Was wäre das für eine Welt?

Ja, das ist auch ein Hilfeforum. Das da viele sind, die Sachen negativ sehen verwundert mich nicht allzu sehr. Sonst wäre es ein Fröhlichkeitsforum und jeder würde es empfinden, wie toll es doch ist endlich über 30 zu sein. Es gibt bestimmt irgendwo so ein Forum. Da sollte ich mich mal anmelden 😉 Und glaub mir solche Menschen gibt es auch. Eine Freundin meiner Schwester ist über Dreißig und sie hat ein gutes Leben.

Ja, das kenn ich. Ich vertraue auch sehr schwer einer Frau in Real. Aber das hält mich nicht davon ab, davon zu träumen irgendwann mal so gefestigt sein, dass ich den Mut dazu habe und so weiter.

Dann darfst du lernen wieder langsam deine Emotionen zu zeigen und auch darauf vertrauen, dass es Menschen gibt, die mit dir so umzugehen wissen.

Hast du dir schon mal vorgestellt, dass sich dieses gigantische Ohnmachtsgefühl einfach nach innen Umkehrt und ab sofort anders rum läuft? Das tut es einfach so, jedes Mal wenn es vorbei kommt.

Wenn du in der Zukunft stehst, was du ja offensichtlich öfters mal machts und du blickst zurück auf dein Leben, siehst du da nicht die kleinen Entscheidungen die dein Leben im Nachhinein positiv verändern und langsam aber stetig dein gesamtes Leben umkrempeln. Und ehe du dich versiehst passieren Dinge, die einfach nur toll für dich sind. Und wenn du nun noch mal aus der Zukunft blickst, merkst du, dass einige Sachen sich schon positiv verändert haben und du siehst deine eigenen guten Entscheidungen.
Eine ist z.B. dass du heute hier geschrieben hast. Dadurch hast du soviel mehr Klarheit bekommen und damit hast du doch schon deine Zukunft zu einem kleinen Stückchen verbessert und das läuft jetzt immer weiter und es verändert sich immer mehr und mehr zum Guten und ehe du dich versiehst, wird deine Zukunft immer strahlender und schöner.

Das ist aber normal. Steck zwei frisch Verliebte für 10 Tage zusammen auf engen Raum und sie gehen sich irgendwann auf die Nerven. Lässt du ihnen dann wieder etwas Freiraum und bringst sie wieder zusammen, dann sind sie wieder total frisch verliebt. Deshalb mag der Mensch auch so gern Gesellschaft, weil auf Dauer, nervt er sich, aber wenn er dann wieder nach einer Zeit mit sich alleine ist, mag er diese Zeit auch total gerne.
 
Ich hatte am Donnerstag eine richtig schlimme Panikattacke. Mir geht es immer noch sehr schlecht deswegen. Es war so schlimm, dass ich überlegt habe, ins Krankenhaus zu fahren. Die Panickattacke hat mich mal wieder aus heiterem Himmel getroffen und erst nach ein paar Stunden ging es mir besser. Gestern hatte ich auch mal wieder Streit mit meinem Vater und jetzt zweifele ich schon wieder total an mir und bin so gekränkt. 🙁


Da kommt auch wieder die Endgültigkeit hoch. Nur weil der eine oder andere es sagt, heißt es nicht, dass es stimmt. Tut mir leid, krasses Beispiel, aber dann hätten auch damals die Nazis Recht haben müssen, weil es verdammt viele davon in Deutschland gab. Nur weil es viele sagen, heißt es nicht, dass es für jeden einzelnen so ist. Was wäre das für eine Welt?

Ja, das ist auch ein Hilfeforum. Das da viele sind, die Sachen negativ sehen verwundert mich nicht allzu sehr. Sonst wäre es ein Fröhlichkeitsforum und jeder würde es empfinden, wie toll es doch ist endlich über 30 zu sein. Es gibt bestimmt irgendwo so ein Forum. Da sollte ich mich mal anmelden 😉 Und glaub mir solche Menschen gibt es auch. Eine Freundin meiner Schwester ist über Dreißig und sie hat ein gutes Leben.

Danke, das hat mir sehr geholfen. Du hast eigentlich total recht. Nur weil mehrere hier im Internet gewisse Dinge schreiben, heißt das nicht, dass es so sein muss. Aber ich bin in gewissen Dingen so leicht zu verunsichern. Durch dieses ganze Jugendwahn-Gerede habe ich mittleweile gar keine Lust mehr, mit einem Mann eine Beziehung einzugehen, eben aus dem Grund, dass ich ja nur zweite Wahl sein könnte, weil er keine Frau mit Anfang 20 bekommen kann oder meint, so eine nicht bekommen zu können. Was ja auch irgendwie total lächerlich ist, ich bin vor kurzem 26 geworden und die 4-6 Jahre machen das Kraut auch nicht so großartig fett.
 
Danke, das hat mir sehr geholfen. Du hast eigentlich total recht. Nur weil mehrere hier im Internet gewisse Dinge schreiben, heißt das nicht, dass es so sein muss. Aber ich bin in gewissen Dingen so leicht zu verunsichern. Durch dieses ganze Jugendwahn-Gerede habe ich mittleweile gar keine Lust mehr, mit einem Mann eine Beziehung einzugehen, eben aus dem Grund, dass ich ja nur zweite Wahl sein könnte, weil er keine Frau mit Anfang 20 bekommen kann oder meint, so eine nicht bekommen zu können. Was ja auch irgendwie total lächerlich ist, ich bin vor kurzem 26 geworden und die 4-6 Jahre machen das Kraut auch nicht so großartig fett.

Ich kann dir als angehende Oma sagen, dass das auch Unsinn ist mit diesem auf ein Alter kucken. Vor allem das mit dem "Nachlassen". Und was würdest du auch mit einem Mann wollen, der so eine Einstellung hätte ? Haben Männer also das Recht, ihr Leben voll auszuleben, während Frauen demnachzufolge nur eine Lebenserwartung von 30 oder 35 haben und dann zu nichts zu gebrauchen sind ? Wohl kaum.

An mir ist nichts groß anders, wie vor einigen Jahren. Eigentlich gar nichts. Das liegt auch daran, dass man eben nur langsam altert und nicht von jetzt auf nachher. Ich sehe meinem nächsten Geburtstag inzwischen locker entgegen, was das Alter angeht. Ich kann weder was dran ändern, noch wird es was an mir verändern. Eine Beziehung werde ich dann haben, wenn der richtige Mensch kommt, der auch zu mir passt. In diesem Jahr war das leider der falsche (weil ich diese Chance hatte). Ok, dass mit der Beziehung macht mir natürlich schon was aus. Oder meine ganze durch negative Erfahrungen geprägte Geschichte, was Sexualität angeht. Wäre auch unsinn zu sagen, dass ich damit glücklich bin. Aber das ich jetzt 30 werde, wird weder meine Chancen insgesamt geringer machen, noch wird es im negativen was ändern, dass weiß ich inzwischen. Und das beruigt mich auch.
 
Ich kann dir als angehende Oma sagen, dass das auch Unsinn ist mit diesem auf ein Alter kucken. Vor allem das mit dem "Nachlassen". Und was würdest du auch mit einem Mann wollen, der so eine Einstellung hätte ? Haben Männer also das Recht, ihr Leben voll auszuleben, während Frauen demnachzufolge nur eine Lebenserwartung von 30 oder 35 haben und dann zu nichts zu gebrauchen sind ? Wohl kaum.

An mir ist nichts groß anders, wie vor einigen Jahren. Eigentlich gar nichts. Das liegt auch daran, dass man eben nur langsam altert und nicht von jetzt auf nachher. Ich sehe meinem nächsten Geburtstag inzwischen locker entgegen, was das Alter angeht. Ich kann weder was dran ändern, noch wird es was an mir verändern. Eine Beziehung werde ich dann haben, wenn der richtige Mensch kommt, der auch zu mir passt. In diesem Jahr war das leider der falsche (weil ich diese Chance hatte). Ok, dass mit der Beziehung macht mir natürlich schon was aus. Oder meine ganze durch negative Erfahrungen geprägte Geschichte, was Sexualität angeht. Wäre auch unsinn zu sagen, dass ich damit glücklich bin. Aber das ich jetzt 30 werde, wird weder meine Chancen insgesamt geringer machen, noch wird es im negativen was ändern, dass weiß ich inzwischen. Und das beruigt mich auch.

DANKE dir für diesen Beitrag. Ich würde 10mal Danke drücken, wenn ich könnte. Genauso geht es mir auch. Bis auf die Tatsache, dass ich emotional gereifter bin, habe ich mich nicht mal wirklich vom Aussehen her verändert, im Gegensatz zu 20.

Ich finde es oft abstoßend und widerlich, wenn Männer in älteren Jahren Frauen wie ein Verbrauchsgut hinstellen mit Verfallsdatum, aber so tun, als würden Männer unberührt davon bleiben. Wie dieser dämliche Spruch "Männer sind wie guter Wein blabla". Trifft das nicht allgemein auf Menschen zu? Ein paar Lachfalten mehr und andere Lebensumstände in den 30ern sind doch kein Untergang, aber viele tun so, als wären sie dann schon 80.

Ich habe mal einen echt schlimmen Blog im Internet gefunden von einem Typen, der wissenschaftlich aufgedröselt hat, dass Frauen ab Mitte 20 stark (!!!) an Attraktivität verlieren, weil ihre Fruchtbarkeit nachlässt und sie somit weniger Nutzen für die Fortpflanzung haben, also auch nicht mehr so anziehend auf Männer wirken müssen. Und dass Männer immer reizvoll bleiben, bzw. die Chance haben, von jüngeren Frauen genommen zu werden, weil die Natur ja will, dass Männer möglichst viel und weit ihre Samen verstreuen. Das hat mich echt wütend und fertig gemacht. :mad:

Ich bewundere dich sehr für deine Einstellung. Ich habe auch immer wieder ein wenig bei dir mitgelesen und weiß, dass dies für dich bestimmt nicht leicht war. Ich wünsche mir, dass ich eines Tages genauso wie du denken kann und das auch wirklich tue, nicht um mich selbst zu beruhigen. Und ich wünsche dir von Herzen, dass du jemanden für dich findest, der dich erfüllt und dir Gutes tut. Danke dir für deine ehrlichen und offenen Worte. 🙂
 

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