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Was tun, wenn die Ängste einen ständig auffressen?

Hallo findefuchs,
Da ich an Jesus Glaube, lege ich meine Ängste immer im Gebet vor Ihm ab. Für mich hat es sich als effektives Mittel erwiesen, denn Er hat selbst gesagt, wir sollen unsere Sorgen auf ihn werfen. Nur so finde ich Ruhe und Frieden und fühle mich frei von Laster dieser Art. Als Buchtipp hätte ich "leg deine nerven in Gottes Hände", was man kostenlos bei Startseite | Verbreitung der Heiligen Schrift e.V. *anfordern kann.*
 
Hallo findefuchs,
Da ich an Jesus Glaube, lege ich meine Ängste immer im Gebet vor Ihm ab. Für mich hat es sich als effektives Mittel erwiesen, denn Er hat selbst gesagt, wir sollen unsere Sorgen auf ihn werfen. Nur so finde ich Ruhe und Frieden und fühle mich frei von Laster dieser Art. Als Buchtipp hätte ich "leg deine nerven in Gottes Hände", was man kostenlos bei Startseite | Verbreitung der Heiligen Schrift e.V. *anfordern kann.*
Sorry... bin Atheist. Bei dieser Form von Angstabgabe verzerrt sich das ganz Angstbild noch mehr ins negative, da es ja ohne Ihn nicht mehr geht, wie man bei Dir sieht. ER hat es aber, nach meinen Glaubensverständnis, anders gewollt. Aber egal. Deine Missionieren finde ich nervig.
 
DANKE dir für diesen Beitrag. Ich würde 10mal Danke drücken, wenn ich könnte. Genauso geht es mir auch. Bis auf die Tatsache, dass ich emotional gereifter bin, habe ich mich nicht mal wirklich vom Aussehen her verändert, im Gegensatz zu 20.

Ich finde es oft abstoßend und widerlich, wenn Männer in älteren Jahren Frauen wie ein Verbrauchsgut hinstellen mit Verfallsdatum, aber so tun, als würden Männer unberührt davon bleiben. Wie dieser dämliche Spruch "Männer sind wie guter Wein blabla". Trifft das nicht allgemein auf Menschen zu? Ein paar Lachfalten mehr und andere Lebensumstände in den 30ern sind doch kein Untergang, aber viele tun so, als wären sie dann schon 80.

Ich habe mal einen echt schlimmen Blog im Internet gefunden von einem Typen, der wissenschaftlich aufgedröselt hat, dass Frauen ab Mitte 20 stark (!!!) an Attraktivität verlieren, weil ihre Fruchtbarkeit nachlässt und sie somit weniger Nutzen für die Fortpflanzung haben, also auch nicht mehr so anziehend auf Männer wirken müssen. Und dass Männer immer reizvoll bleiben, bzw. die Chance haben, von jüngeren Frauen genommen zu werden, weil die Natur ja will, dass Männer möglichst viel und weit ihre Samen verstreuen. Das hat mich echt wütend und fertig gemacht. :mad:

Ich bewundere dich sehr für deine Einstellung. Ich habe auch immer wieder ein wenig bei dir mitgelesen und weiß, dass dies für dich bestimmt nicht leicht war. Ich wünsche mir, dass ich eines Tages genauso wie du denken kann und das auch wirklich tue, nicht um mich selbst zu beruhigen. Und ich wünsche dir von Herzen, dass du jemanden für dich findest, der dich erfüllt und dir Gutes tut. Danke dir für deine ehrlichen und offenen Worte. 🙂

Ja, diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht, dass manche Männer das so sehen. Aber zum Glück nicht alle...und ich würde so jemanden eh nicht brauchen bzw. so ein Mann wäre generell zu nichts zu gebrauchen, wenn das Alter die Grundlage einer Beziehung sein soll. Männer zeigen mitunter ja sogar schon früher Alterungsanzeichen wie z.B Haarausfall usw.

Vielleicht habe ich auch das Glück, meine Mutter als Beispiel zu haben, die auch heute noch jung aussieht. Mit über 40 Wurde sie auch noch für unter 30 gehalten z.B. Ich habe auch keine Falten oder so. Ich denke, es ist daneben auch viel wichtiger, was für ein Typ Mensch man ist, als die Frage, wie alt man jetzt von der Zahl ist. Ich wirke auch nicht wie das Bild, dass man sich unter einer "seriösen" erwachsenen Frau vielleicht klischeemäßig vorstellt.

Das schwere ist nicht mein Alter, dass hat eigentlich nichts damit zu tun, wie ich gemerkt habe.
Sondern, dass ich Sexualität und Dinge, die damit zusammenhängen nur durch Gewalt und Demütigungen erlebt habe. Und das macht mir auch heute noch zu schaffen, macht bestimmte Dinge für mich schwerer als für manch andere vielleicht.

Ich hatte dieses Jahr trotzdem verhältnismäßig positive Erlebnisse und das, obwohl ich nur wenig dafür getan habe. Ok, bei meinem Hauptbemühen bin ich gescheitert, was aber nicht bedeutet, dass sich niemand für mich interessiert hätte. Und warum sollte das nächstes Jahr anders sein ? Man kann als Frau in jedem Alter eine erfüllende Beziehung finden, wie es ja auch hier im Forum wieder Beispiele beweisen. Ich habe keine Angst mehr, leer auszugehen. Wenn das passieren sollte, dann wird das an mir liegen, aber nicht daran, dass ich keine Chancen gehabt hätte.

Von dem Blog ausgehend dürfte ich schon keine Attraktivität mehr haben. Natürlich ist es Unsinn, Frauen auf ihre Fruchtbarkeit oder Gebährleistung zu reduzieren. Vielleicht finde ich mit mitte 40 ja mal nen Liebhaber der 20 Jahre jünger ist als ich. 😀
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann dir als angehende Oma sagen, dass das auch Unsinn ist mit diesem auf ein Alter kucken. Vor allem das mit dem "Nachlassen".
That said.

Eine der schönsten Frauen, die ich kannte, war zerfurcht im Alter, sie hat darüber müde gelächelt, sie mochte diese Falten nicht, aber sie wusste, welches Leben sie hatte. Das genügt. Und ist wichtig. Nicht Männerfrauenillustriertengerede.
 
Liebe Findefuchs,


denganzen Thread habe ich noch nicht gelesen, aber ich werde das noch nachholen.

Nur so viel: ich kenne deine Gedanken und Gefühle sehr, sehr gut.


Als ich Anfang 20 war, erinnerte ich nicht viel an meine Vergangenheit, auch daß sie traumatisch gewesen ist wollte ich damals nicht so recht glauben. Aber: außer Angst und Wut kannte ich kaum Emotionen, zwischendurch Verzweiflung und immer wieder so unendliche Müdigkeit!

Nach außen hin hielten mich alle für stark, heute weiß ich: ich war's wirklich. Damals aber war ich oft so resigniert, weil keiner zu merken schien, wie schwach ich mich fühlte. Das kenne ich sehr gut. Und liegt so lange zurück. 🙂

Heute bin ich 50. Lebe in einer glücklichen Ehe, bin voller Neugier und Tatendrang, bin manchmal bissl „durch den Wind“ und chaotisch, aber das Leben fühlt sich so gut an.

Dasmöchte ich dich wissen lassen, damit du zumindest weißt: es wird nicht immer so bleiben, wie es jetzt ist. Weil: du kämpfst. Das ist das Wesentliche. Du hast nicht resigniert, du arbeitest an dir.


Findefuchs meinte:
Mir ist klar geworden, dass all die schönen Zeiten nie wieder zurückkommen werden und auch all die verpassten Chancen.

Ja, so fühlt sich das an. Und du wirst irgendwann wissen, daß das ein Irrtum ist. Nichts geht verloren, nichts verpaßt du. Weil: alles, was du jetzt lebst, ist wichtig, auch wenn es sich nicht so anfühlt. Es wird dich zu dem Menschen formen, dich stark werden und wachsen lassen, der du jetzt ja schon bist, nur eben noch nicht ganz. Du verpaßt keine Chancen, dann, wenn du bereit bist, wirst du erkennen, daß du niemanden versäumt hast, sondern dich um den wichtigsten Menschen kümmern mußtest, den du kennst, dich selbst nämlich.


Findefuchs meinte:
Durch dieses ganze Jugendwahn-Gerede habe ich mittleweile gar keine Lust mehr, mit einem Mann eine Beziehung einzugehen, eben aus dem Grund, dass ich ja nur zweite Wahl sein könnte, weil er keine Frau mit Anfang 20 bekommen kann oder meint, so eine nicht bekommen zu können. Was ja auch irgendwie total lächerlich ist, ich bin vor kurzem 26 geworden und die 4-6 Jahre machen das Kraut auch nicht so großartig fett.


Weißt, ich bin manchmal einungeschicktes Etwas. Ich hab mich immer nach älteren Partner/innen gesehnt, jemanden, an den ich mich anlehnen kann, was man sich halt so vorstellt. Und weil ich mich nie hübsch fand, immer zu pummelig, später richtig dick, dachte ich: ich könnte ja froh sein, wenn mich überhaupt mal jemand will. 😀


Dumm gelaufen. Was ich heute habe ist nicht 2. Wahl, sondern: den liebevollsten, klügsten Kerl, den ich mir nur wünschen konnte. Auch heute noch, nach mittlerweile 11 Jahren Beziehung und Ehe. Ok, bissl dumm gelaufen, er ist 10 Jahre jünger als ich und manche Leute halten ihn für meinen Sohn, weil der unverschämte Kerl auch noch jünger aussieht, als er ist. Kann wirklich „dumm“ laufen.

Tu dir bitte einen Gefallen: wenn du so weit bis, daß Platz in deinem Leben für Nähe ist, dann probiere aus, spiele, genieße. Und begnüg dich niemals mit der 2.Wahl, nie, hörst du? Das bist du nicht nur dir schuldig, sondern auch den Menschen an deiner Seite.


Findefuchs meinte:
Ich habe mal einen echt schlimmen Blog im Internet gefunden von einemTypen, der wissenschaftlich aufgedröselt hat, dass Frauen ab Mitte20 stark (!!!) an Attraktivität verlieren, weil ihre Fruchtbarkeit nachlässt und sie somit weniger Nutzen für die Fortpflanzung haben, also auch nicht mehr so anziehend auf Männer wirken müssen. Unddass Männer immer reizvoll bleiben, bzw. die Chance haben, von jüngeren Frauen genommen zu werden, weil die Natur ja will, dass Männer möglichst viel und weit ihre Samen verstreuen. Das hat michecht wütend und fertig gemacht.
Findefuchs meinte:


*lächel – ist es nichtbemerkenswert, daß sich kränkende Worte so bereitwillig in unser Gedächtnis eingraben? Würdest du so eine Torfnase wollen? 😛


Man kann davon halten, was man will, aber es ist heutzutage nicht mehr so, daß Frauen mit 40, 50, sogar 60 als unattraktiv gelten. Ich lebe in einer glücklichenEhe, die auch offen ist für andere Beziehungen. Ich verschenke mich nie an 2. Wahl. Und es ist ein sehr schönes Gefühl, Zeit mit Menschen zu verbringen, die mich genau so, wie ich bin, annehmen und Nähe mit mir teilen wollen, unabhängig vom Alter.

Sei versichert: diejenigen, die solche Blogs fabrizieren, haben der Welt nicht so viel Umwerfendes mitzuteilen, deshalb müssen sie eben Humbug tippern. Laß sie sich ihre Welt gestalten, wie sie wollen, sie sind kein Maßstab für dich.
 
Ich danke euch wirklich aufrichtig für eure ehrlichen Worte. Sie haben mir gerade echt geholfen und mich aufgebaut und mir vor allem etwas Mut gegeben. Es ist fantastisch zu sehen, wie viele starke Frauen es gibt, die sich nicht unterkriegen lassen.

Ich schreibe die Tage mehr, wie es mir geht und was in mir vorgeht. Ich hatte heute nur wieder eine leichte Panikattacke und ich habe Angst, dass es dann wieder losgeht, wenn ich zu viel darüber schreibe, wie es mir geht und was in mir passiert, weil es dann realer und greifbarer wird und ich mich eigentlich ablenken sollte. Ich hoffe sehr, dass ich in ein paar Tagen wieder stabiler bin und ich keine Attacken mehr bekomme 🙁.

Ich danke euch von Herzen für alles und hoffe, euch wieder hier lesen zu können. :herz:
 
Findefuchs, gerade habe ich Deine Eröffnungszeilen noch einmal gelesen. Diese abweichende Wahrnehmung Deiner selbst von außen, der Eindruck, Du seiest stark, fühlst es für Dich aber gar nicht, ist nichts, was nicht zu ändern wäre. Wirklich nicht. Denn die Stärke kann sich, so einfach sich das jetzt anhört, auch in der Schwäche zeigen: wenn die anderen sie dann nicht erkennen, auffangen können, dann ist das selten zu ändern - manchmal doch, weil auch ihnen dann etwas mehr auffällt. Aber traue es ihnen ruhig zu. Es ist eine schwierige Balance und Enttäuschungen bleiben nicht aus, aber auch Bereicherungen sind möglich, ganz unerwartet! Nun, das mag Gerede von mir sein.

Ich hoffe, dass Deine Panikattacken bald, sehr bald nachlassen, Du wieder Ruhe findest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich schreibe hier mal wieder, weil ich ein wenig schriftliche Aussprache brauche und mir es öfters ganz gut tut, mir hier von der Seele zu schreiben, wie es mir geht und wie andere darüber denken.

Die letzten Wochen ging es mir total schlecht. Vielleicht haben es manche von euch mitbekommen, aber ich habe wieder familiäre Probleme (wegen meiner Oma) und allein dadurch, dass wieder etwas sehr reales passiert, hat sich dieses unglaublich große Trauma in mir breit gemacht. Es war so eine Mischung aus Nervenzusammenbruch und Panikattacke, die ich dann hatte. Überhaupt nicht schön 🙁.

Meine Panikattacken haben nachgelassen. Aber das war sehr hart umkämpft und ich musste arg runterschalten. Jetzt bekomme ich "nur" noch Herzrasen und Atemprobleme, wenn mir etwas Angst macht oder die Gedanken mich überfordern (die ich leider nicht abschalten kann).

Ich weiß auch nicht, was das manchmal mit einem gefühlt ziemlich großen Teil der Menschheit ist. Wir werden heute öfters 80, 90 Jahre alt und da soll dann schon alles oder das meiste mit Anfang 30 nachlassen? Das will ich nicht glauben!

Ich selbst bin 26 Jahre alt, werde aber immer noch nach meinen Ausweis gefragt. Ich habe nicht eine Falte, da habe ich dank meiner Eltern eine gute Veranlagung mitbekommen. Aber auch bei Leuten, die genauso alt wie ich sind, sehe ich maximal nur ein paar ausgeprägtere Mimikfalten. Aber das sehe ich auch schon oft zum Teil bei Teenagern.

Es gibt doch einen beachtlichen Unterschied zwischen "altersbedingten" Falten und Mimikfalten, die eigentlich Fältchen sind. Und die es eigentlich auch gibt, damit die Gesichtshaut sich für die Mimik verschieben kann.

Aber sogar meine Freundinnen drehen zum Teil wegen ihres Alters total am Rad. Eine sehr gute Freundin von mir hat ein halbes Jahr total rumgesponnen, nachdem sie 25 geworden ist. Da hieß es auf einmal, sie bekommt angeblich immer mehr Falten, oder "sie kann nicht mehr so, wie mit 20". Und das finde ich - sorry - etwas lächerlich. Aber wenn ich ihr gesagt habe, dass zwischen Anfang 20 und Mitte 20 nur ein paar Jahre liegen, meinte sie, dass das ein gigantischer Unterschied sein kann. Ich verstehe es nicht. Besagte Freundin ist sogar glücklich in einer Beziehung, hat einen tollen Job, tolle Hobbies, ist sehr gebildet und sieht gut aus. Und trotzdem stresst sie sich. Anfang 20 ist für sie die absolute Perfektion. Manchmal spricht sie so über Jugendliche, als würden uns schon mindestens 30 Jahre von dieser Generation trennen und als könnten wir deren Eltern sein. :/

Den Bock schießt nur eine andere Bekannte von mir ab. Die ist Ende 20 und sagt, sie ist schrecklich depressiv wegen ihres Alters. Sie merkt, wie ihre Attraktivität deutlich nachlässt und dass sie die Jugendlichen und Frauen mit Anfang 20 beneidet, weil die noch so viele Möglichkeiten haben und bei denen alles noch straff und attraktiv ist. Mit der konnte ich irgendwann nicht mehr weggehen, weil sie ständig nach jungen Frauen geschielt hat und meinte, "Ach, die sind so hübsch und haben noch alles vor sich, wie schade, dass das bei mir schon alles vorbei ist in meinem Alter" und das am laufenden Band. Ja. Wir reden hier von Ende 20.

Der Vater einer Freundin (sie ist Anfang 30) meinte mal zu ihr, als sie sich bei ihren Eltern im Garten gesonnt hat, dass man langsam wirklich sieht, dass sie keine 20 mehr ist. Er meinte das nicht mal beleidigend, einfach wie eine normale Feststellung. Und auch sie sagt, mit Anfang 30 ist der Zug abgefahren fürs Kinderkriegen und um den richtigen Mann zu finden.

Eine Frau die ich kenne (mit der bin ich weder befreundet, noch würde ich sie als Bekannte bezeichnen) meint auch immer wieder, dass es bewiesen ist, dass die besten Jahre einer Frau die 20er sind und die besten Jahre des Mannes die 30er. -.-

Eine andere gute Freundin, die auch Mitte 20 ist meinte, ihr Frauenarzt hätte gesagt, dass man schon mit Ende 20 in einer Risikoschwangerschaft ist, weil der Körper nicht mehr so mitmacht. Jetzt fühlt sie sich total verunsichert und nervös, weil sie zwar Kinder will, aber jetzt noch nicht und sie einfach vorher noch viel reisen und Berufserfahrung sammeln möchte.

Das macht mir alles schreckliche Angst und setzt mich dermaßen unter Druck, wahnsinn. Das könnt ihr euch nicht vorstellen. Weil ich doch sehr leicht zu verunsichern bin, wenn ich mir denke "26 ist doch noch richtig jung", mir aber viele etwas anderes vermitteln. Und wenn es mir scheiße geht, ich mit meinen Ängsten und Perspektiven zu kämpfen habe, ja sogar mit meiner Lebensfreude irgendwie, dann tut das richtig weh, wenn solche Sätze oder Gedankengänge kommen. Noch schlimmer finde ich, dass es von Frauen selbst kommt.

Ihr glaubt nicht, was ich in meiner riesigen Angst vor ... dem Leben? Meinem Alter? Der Meinung anderer Leute? Der Frage richtig oder falsch? gegoogelt oder getan habe. 🙁

Mir hilft es so sehr, wenn mir jemand sagt (und wenn es nur ein Kollege ist), dass man in meinem Alter noch alles vor sich hat und richtig jung ist. Und dann merke ich manchmal, wie lächerlich die ganze Kiste eigentlich ist und dass ich mich reinziehen lasse. Meine Mutter sagt, dass viele sich oft so "alt" fühlen, weil sie mit Mitte 20 oft mehr Verantwortung tragen müssen, als mit Anfang 20. Weil oft das Arbeitsleben richtig losgeht, oder das Studium zuende geht, oder in eine finale Phase. Und dass die mülligen Medien leider ihren großen Teil dazu beitragen. Ich meine, es gibt Leute, die spritzen sich mit Anfang und Mitte 20 Botox und benutzen Antifaltencremes für 50-jährige. Hallo?! Was ist das für eine Welt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir hilft es so sehr, wenn mir jemand sagt (und wenn es nur ein Kollege ist), dass man in meinem Alter noch alles vor sich hat und richtig jung ist. Und dann merke ich manchmal, wie lächerlich die ganze Kiste eigentlich ist und dass ich mich reinziehen lasse. Meine Mutter sagt, dass viele sich oft so "alt" fühlen, weil sie mit Mitte 20 oft mehr Verantwortung tragen müssen, als mit Anfang 20. Weil oft das Arbeitsleben richtig losgeht, oder das Studium zuende geht, oder in eine finale Phase. Und dass die mülligen Medien leider ihren großen Teil dazu beitragen. Ich meine, es gibt Leute, die spritzen sich mit Anfang und Mitte 20 Botox und benutzen Antifaltencremes für 50-jährige. Hallo?! Was ist das für eine Welt?

Ich finde, dass es in jedem Fall zu beachten gilt, wieviel wir Menschen uns durch Meinungen von Aussen positiv oder negativ beeinflussen lassen können.

Ob die besten Jahre in den 20igern oder 30igern liegen...

wer beurteilt das? Und was soll dort bewiesen sein?

Es gibt auch immer noch Menschen, die mit 70 oder 80 Sport machen, ein neues Hobby entdecken oder einen abenteuerlichen Wunsch sich verwirklichen.

Die Qualität der "besten Jahre" - die sollte jeder Mensch mit seinem eigenen Selbstwertgefühl für sich definieren dürfen.

Wäre ja noch schöner, wenn mir jemand vorschreibt, wann meine besten Jahre sein sollten... tz tz 😉
 
Mir geht es seit zwei Tagen wieder furchtbar schlecht. Also, mir geht es seit 2-3 Wochen wegen meiner Familiengeschichte ständig sehr schlecht, aber seit zwei Tagen ist es wieder ganz schlimm.

Und wie bei Dominosteinen, die man aufgestellt hat, löst das eine Art Kettenreaktion aus und meine ganzen anderen furchtbaren Ängste brechen hervor. Jetzt reicht wieder nur ein Wort über etwas, das mir Angst macht und ich hänge emotional an der Decke oder bekomme es nicht mehr aus dem Kopf.

Ich habe mich einen Tag lang so über alles aufgeregt, dass ich mich spontan übergeben habe. Das ist mir noch niemals zuvor passiert und ich habe einfach nichts mehr gepackt.

Ich habe wieder seit ein paar Tagen furchtbare Albträume, oder Träume, die mich sehr aufwühlen. Nichts Nettes mehr und auch keine Nächte mehr, an denen ich einfach nur schlafe und mich an nichts mehr erinnern kann.

Auch das Problem, dass ich mich nach dem Aufwachen furchtbar, ja hundeelend fühle, ist wieder da und dieses Mal ganz schlimm. Ich bin einmal aufgewacht und habe dann direkt zum Weinen angefangen, an einem anderen Tag habe ich Stunden gebraucht, um diese Leere, die Traurigkeit und diese furchtbare Aufgewühltheit aus mir rauszubekommen und nicht mehr total verpeilt zu sein ...

Im Moment zweifele ich wieder an so viel, habe Angst und würde am liebsten vor allem weglaufen, aber das kann ich nicht. Ich habe das Gefühl, wieder die Kontrolle zu verlieren.
 

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