Weisst Du - das Hilferuf-Forum kann Dir auch dann helfen, wenn user Dir ihre Sicht der Dinge mitteilen, egal ob Du sie gut findest oder nicht.
Denn dies würde dazu führen, dass Du prüfen müsstest, ob es eine andere Realität gibt.
Daher aus meiner Sicht - als entfremdeter Vater:
Du hast 5% Chance- wenn überhaupt.
Hast Du anfangs den Kontakt schleifen lassen?
Dann war dies der erste, leider Deiner Verfassung sicherlich geschuldete, erste Systemfehler.
Entfremdung geschieht, indem es einen betreuenden Elternteil gibt, der präsent ist - und den anderen.
Die Alternative wäre gewesen präsent zu sein.
Klar - so easy. Aber wie denn bitte? Das fragt man nicht.
Der zweite Fehler war, dass Du die Aktionen /Mitteilungen dem Jugendamt gegenüber nicht mitbekommen hast.
SIE hat sich permanent beschwert, eine Aktenlage aufgebaut, in der Du der Versager bist.
Kann ja sein. Dass es aber nicht der Realität entspricht, müsstest Du beweisen.
Aber wie - wenn Du nichts davon wusstest?
Das fragt man nicht.
Der dritte Systemfehler passierte, als sie bei Nacht und Nebel umzog.
Passiert, daher aktenkundig, und zu lange her: kann man nicht rückgängig machen - sagt man.
Der vierte Fehler war, dass sie dort einen kannte, selbst aus wohlhabenden Verhältnissen stammen soll.
Man fragt - da Dein Sohn 10 ist - auch ihn.
Er antwortet: Papa hatte nicht so viel Geld wie wir jetzt haben, ich hab ein handy, Fernseher, playstation und wir gehen alle 2 Tage nach MacDoof.
DAS genau sind die Bedürfnisse eines Kindes mit 10, die befriedigt werden sollen, damit alles gut ist.
Mitleid mit Papa? Fehlanzeige. Sowas kommt erst deutlich später.
Dem Kind geht es aktuell noch darum, ein Bett, Essen, Zimmer, Freunde, Klamotten, handy und ein Ausstattung haben zu können, um mithalten zu können.
Wo das alles her kommt und was dafür "arbeiten" bedeutet, ist Deinem Sohn vollkommen fremd.
Aber alles muss da sein.
Daher wundert es mich kein bisschen, dass der Sohn das "neue Leben" genießt.
Hinzu kommt vermutlich, dass die Mutter ihn zu beeinflussen weiss. Nämlich in dem Sinne, dass jetzt alles besser ist.
Der Sohn kann sich (theoretisch) dagegen stellen und sagen: ich will all das nicht, aber zurück zu Papa.
Damit verliert er sofort die Mutter und sein Umfeld, und ob Papa aktuell um ihn kämpft und welche Gerichtsverfahren er dazu bemüht, woher das Geld kommen soll, begreift kein Kind in dem Alter.
Du solltest allen Ernstes ins Auge fassen, dass Du das Kind verloren hast.
Tust Du das nicht, so stirbst Du einen emotionalen Tod auf Raten, den Du mittels Aufenthalt in Kliniken nur verlängerst aber nicht beseitigst.
Du wirst Dich irgendwann darauf besinnen müssen, ob Du "weiter leben willst"; dies je eher desto besser: Alles andere ist verlorene Liebesmühe und verlorene zeit Deines Lebens.
Frag also den Anwalt, ob er eine reele Chance sieht, bei Entfremdung tatkräftige Maßnahmen zu bewirken:
hat er kein wirkungsvolles Konzept( das Du finanzieren kannst (!) ), so solltest Du Dich für Deine eigene Zukunft entscheiden.
So etwa läuft es , der bitteren Erfahrung entfremdeter Elternteile zufolge.
Alles gute Dir!!