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Was soll ich noch tun…

Ich versuche weiterhin positiv zu denken. Ja, ist schlimm gar nichts von Ihm zu wissen. Kopfkino malt sich da natürlich das Schlimmste aus. Ich hab mittlerweile zeitweise das Gefühl, das ich meinen eigenen Sohn gar nicht mehr kenne. Er scheint zur Zeit völlig in seinem Luxus aufzugehen. Hier war alles nur schlechter. Wie gesagt, ich bekomm zur Zeit nur schlechtes von dort drüben. Manchmal hab ich schon gar keine Lust mehr irgendwas zu schreiben, da ich mir auch nicht endlos weh tun lasse.
Ein Zehnjähriger läßt sich leicht ködern mit den Annehmlichkeiten des Reichtums. Kleine Kinder sind wie Tiere, erst kommt das Fressen, dann irgendwo fernab die Moral, da ist das Kriegen und Haben das Allerwichtigste und das kannst Du nicht so bieten wie die Mutter. Aber warte erst mal ab was passiert wenn er voll in die Pubertät kommt, die hat dann nämlich die Mutter samt ihrem Neuen auszubaden. In dem Alter dreht sich in den Hirnen der Kinder alles um 180 Grad. Echt schade für Dich, daß Du nicht einfach die nächsten 6 Jahre überspringen kannst, wie die Lage dann aussieht. Denn auch Dein Sohn wird irgendwann erkennen, daß Geld nicht alles ist im Leben. Solche Erkenntnisse gehören zum Erwachsenwerden dazu. Also solltest Du jetzt etwas zurückdrehen, entspannen und Dich mehr auf Dich selber konzentrieren. Für mich wirkt das wie ein Fall, den man aussitzen kann, die Zeit wird es richten.
 
Ein Zehnjähriger läßt sich leicht ködern mit den Annehmlichkeiten des Reichtums.
Das kann in diesem Fall zutreffen... muss aber gar nicht. Der Junge kann auch deshalb so abweisend sein, weil er von der Mutter viel Negatives über den Vater zu hören bekommt, weil er sich vom Vater im Stich gelassen fühlt, weil er keinen Ärger mit der Mutter bekommen will usw.. Das weiß man alles nicht.

@Pelsuma, deshalb fände ich ein möglichst bald stattfindendes ausführliches persönliches Treffen so wichtig, damit ihr beide mal ganz in Ruhe reden könnt und du herausfinden kannst, wie dein Sohn wirklich empfindet und was er sich für die Zukunft wünscht.

Und wenn du dabei feststellen solltest, dass die Kindsmutter dich bei deinem Sohn schlechtredet und versucht, ihn so zu beeinflussen, dass ihr den Kontakt verliert, dann tu was dagegen! Aber nicht auf die gleiche Weise wie die Mutter. Bleib deinem Sohn gegenüber souverän... mach seine Mutter nicht schlecht, aber vermittle ihm Sicherheit, dass du immer für ihn da bist, wenn er dich braucht. Stell dann überzeugende Belege für negative Einflussnahme der Mutter zusammen und geh sytematisch dagegen vor. Vielleicht hilft es schon, wenn Fachpersonen ins Boot geholt werden und zwischen euch vermitteln. Ansonsten muss das Familiengericht eingeschaltet werden.

Hat dein Anwalt Erfahrung mit solchen Fällen? Ist er ein Fachanwalt für Familienrecht?
 
Zunächst einmal gilt es, eine geregelte Umgangsregelung mit deinem Sohn wieder herzustellen.
130 km sind keine unüberwindbare Strecke zB für Wochenenden.
Sowohl deine Exfrau als auch du seid verpflichtet, den Kontakt für deinen Sohn zuregeln.
Am besten mit Hilfe des JA.
 
Momentan kommt kaum Antwort, wenn ich Ihm schreibe. Das tut natürlich weh. Ich versuche es weiterhin und hoffe einfach darauf, dass er sich dadurch nicht noch weiter von mir entfernt. Natürlich muss ich auch an mich denken. Was für mich zur Zeit sehr schwer ist, da ich es überhaupt nicht gewohnt bin. Wenn mein Sohn zur Zeit kein Interesse hat, muss ich das ja irgendwie akzeptieren. Aber ich bin manchmal kurz davor einfach hinzufahren. Was kann schon passieren. Es ist einfach nur endlos traurig. Wie er sich schon jetzt verändert hat.
 
Mal ein anderes Anliegen. Ich bin zur Zeit ja nicht unbedingt in der besten Verfassung. Körperlich muss ich leider auch einiges abklären lassen. Ich hader nun mit mir, was das beste sein könnte um wieder in die Spur zu kommen. Tagesklinik oder Job. Ich weiß es einfach nicht.
 
Es ist keine Schande erst die Psyche wieder aufzubauen. Wenn du kurzfristig einen Therapieplatz bekommst: schlag zu.
 
Wäre am 09.01.25. Ich hab mich die erste Zeit, als mein Sohn weg war, gehen lassen. Jetzt bekomm ich die Quittung dafür, bzw. merk ich jetzt erst wie ungesund das war. Selbst Schuld, nur will ich verhindern, dass mich das irgendwann zerstört.
 
Ich hader nun mit mir, was das beste sein könnte um wieder in die Spur zu kommen. Tagesklinik oder Job. Ich weiß es einfach nicht.
Mach dir klar, was du mehr willst und was wichtiger ist. Die Tagesklinik wird von der Mutter und vom Familiengerixht in jedem Fall gegen dich verwendet. Sie sagen nicht, des Vater kümmert sich um seine Gesundheit und übernimmt somit Verantwortung.

Die Mutter wird sagen, der Vater ist verrückt, darum bin ich ja auch abgehauen. Jetzt sieht man es, niemand geht umsonst in die Klinik. Also Job antreten wäre die bessere Variante.

Aber es kann natürlich sein, dass du sowas wie Tagesklimik, Psychotherapie usw. wirklich brauchst. So dringend, das du ohne dem nicht mehr auf die Beine kommst. Dann wäre das vorrangig. Denn dann könntest du dich gar nicht richtig um dienen Sohn kümmern, auch wenn du dürftest.

Also wäge das mal ab. Du kannst das erstmal parallel betreiben, Umgang und Klinik. Das findet sich schon mit der Zeit.
 
In guter Verfassung bin ich zur Zeit nicht grad, auch körperlich geht es bergab. Job wäre schon sehr wichtig. Im Moment kreisen meine Gedanken viel oder hauptsächlich um meinen Sohn. Es wird bei mir nur langsam kritisch, da ich immer mehr geschockt bin, das es z.B nicht einmal ein Telefonat gab in fast 5 Monaten. Er sich nicht meldet und das ich jetzt hier alleine sitze…Manchmal kommt mir das vor wie ein Albtraum. Da kann ich noch soviel spazieren gehen. Mittlerweile hilft auch das nicht mehr.
 

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