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Was kann ich ändern es geht den Bach runter

Hallo Tuny,

eine interessante Liste hast Du da geschrieben. Nun ich habe mal probiert ob es auf meine Frau oder mich passt, leider nein. Bei uns liegt das Problem wo and leider wissen wir nicht wo

Das ist natürlich oft ein längerer Suchprozess mit langsamen und schrittweisen Erkenntnissen. Vielleicht ist es schon ein guter Schritt, überhaupt in solche Richtungen zu denken und nach anderen Erklärungen zu suchen. Oder es ist ein Schritt, sich einzugestehen, dass man einfach im Moment mal keine Lösung weiß. Das wäre dann sinnvoll, wenn man sonst immer glaubt, alles können und planen zu müssen. Vielen fällt das Eingeständnis von Nicht-Verstehen ja ziemlich schwer.

Aber wie wäre überhaupt deine Vostellung von Veränderung? Was müsstest du in euerer Partnerschaft bemerken, damit du am Ende sagst, dass sich etwas zum positiven verändert hat?
Also angenommen jemand gibt dir einen genialen Tipp. Du setzt ihn um, und er funktioniert: Was würdest du an konkreten Veränderungen bemerken oder wann würdest du erkennen, dass es geklappt hat?
 
Das ist natürlich oft ein längerer Suchprozess mit langsamen und schrittweisen Erkenntnissen. Vielleicht ist es schon ein guter Schritt, überhaupt in solche Richtungen zu denken und nach anderen Erklärungen zu suchen. Oder es ist ein Schritt, sich einzugestehen, dass man einfach im Moment mal keine Lösung weiß. Das wäre dann sinnvoll, wenn man sonst immer glaubt, alles können und planen zu müssen. Vielen fällt das Eingeständnis von Nicht-Verstehen ja ziemlich schwer.

Aber wie wäre überhaupt deine Vostellung von Veränderung? Was müsstest du in euerer Partnerschaft bemerken, damit du am Ende sagst, dass sich etwas zum positiven verändert hat?
Also angenommen jemand gibt dir einen genialen Tipp. Du setzt ihn um, und er funktioniert: Was würdest du an konkreten Veränderungen bemerken oder wann würdest du erkennen, dass es geklappt hat?

Hi Tuny,
bei uns liegt das Problem im allgemeinen. Ich möchte Dir mal ein Beispiel geben. Meine Frau wurde vom Mann Ihrer Mutter rausgeschmissen (nicht Ihr Vater) Ihre Mutter hält zu Ihren Mann und nicht zur Tochter. Jetzt kommt es, die Mutter hatte nicht soviel Anstand zu meiner Frau Ihren Geburtstag zu kommen weil Ihr Mann was dagegen hatte.
Ich mich natürlich aufgeregt. Entschuldige die weitläufige Erklärung.

Also wenn sie uns braucht weiss sie wo wir wohnen und darüber rege ich mich auf, meine Frau macht dumm und redet nicht mit mir wenn ich was sage. Das war eines der vielen Sachen wo es dann Streit gibt. Wenns keinen geben soll dann muss ich nur nix sagen. Aber sage mal selbst, hält man das auf Dauer aus?

Nun frage ich mich was für eine Art von Veränderungen sollte ich durchführen damit ich sie bemerke. Trennung? Na ja bemerke ich mit Sicherheit. Aber alles aufgeben ist doch auch nicht immer die Lösung
schönen Abend noch
 
Hi Tuny,
bei uns liegt das Problem im allgemeinen. Ich möchte Dir mal ein Beispiel geben. Meine Frau wurde vom Mann Ihrer Mutter rausgeschmissen (nicht Ihr Vater) Ihre Mutter hält zu Ihren Mann und nicht zur Tochter. Jetzt kommt es, die Mutter hatte nicht soviel Anstand zu meiner Frau Ihren Geburtstag zu kommen weil Ihr Mann was dagegen hatte.
Ich mich natürlich aufgeregt. Entschuldige die weitläufige Erklärung.

Also wenn sie uns braucht weiss sie wo wir wohnen und darüber rege ich mich auf, meine Frau macht dumm und redet nicht mit mir wenn ich was sage. Das war eines der vielen Sachen wo es dann Streit gibt. Wenns keinen geben soll dann muss ich nur nix sagen. Aber sage mal selbst, hält man das auf Dauer aus?

Nun frage ich mich was für eine Art von Veränderungen sollte ich durchführen damit ich sie bemerke. Trennung? Na ja bemerke ich mit Sicherheit. Aber alles aufgeben ist doch auch nicht immer die Lösung
schönen Abend noch

Habt ihr schonmal über Paartherapie nachgedacht?

Weil: dort wird ja versucht, jedem von Euch eine Stimme zu geben - bisher ( habe nicht alle 9 Seiten gelesen - sorry) habe ich nur verstanden: es kracht bei Euch und von Dir wird überlegt, wie der Tonfall ist, damit es nicht kracht.

Das lässt mich vermuten, dass etwas mit der Kommunikation nicht stimmt - daher Paartherapie als Gedanke.
 
Nun frage ich mich was für eine Art von Veränderungen sollte ich durchführen damit ich sie bemerke. Trennung? Na ja bemerke ich mit Sicherheit. Aber alles aufgeben ist doch auch nicht immer die Lösung
schönen Abend noch

Eventuell solltest du dir zuerst darüber klar werden, welchen Zustand du eigentlich möchtest. So meinte ich auch meine Frage: Was für ein Zustand wäre das, in dem du sagen würdest, dass die Probleme gelöst sind? Am besten ist es, das so konkret wie möglich auszumalen. "Wir würden mehr miteinander reden, öfter lachen" oder was auch immer. Je detaillierter desto besser.
Weniger streiten wäre hier zum Beispiel keine gute Aussage, da sie nur besagt, was nicht sein soll, aber nicht, was stattdessen sein müsste.

bei uns liegt das Problem im allgemeinen. Ich möchte Dir mal ein Beispiel geben. Meine Frau wurde vom Mann Ihrer Mutter rausgeschmissen (nicht Ihr Vater) Ihre Mutter hält zu Ihren Mann und nicht zur Tochter. Jetzt kommt es, die Mutter hatte nicht soviel Anstand zu meiner Frau Ihren Geburtstag zu kommen weil Ihr Mann was dagegen hatte.
Ich mich natürlich aufgeregt. Entschuldige die weitläufige Erklärung.

Also wenn sie uns braucht weiss sie wo wir wohnen und darüber rege ich mich auf, meine Frau macht dumm und redet nicht mit mir wenn ich was sage. Das war eines der vielen Sachen wo es dann Streit gibt. Wenns keinen geben soll dann muss ich nur nix sagen. Aber sage mal selbst, hält man das auf Dauer aus?

Also wenn ich das richtig verstehe, dann übernimmst du in dieser Situation eine Funktion, die ja eigentlich deine Frau erledigen müsste. Nämlich den Unmut über die Strukturen in der Familie deiner Frau auszusprechen und die Dinge beim Namen zu nennen. Wie reagiert denn deine Frau normalerweise auf solches Verhalten ihrer Mutter, wenn du nicht eingreifst? Kommt sie sich auch hintergangen vor? Ist sie ärgerlich, geknickt oder erträgt sie es gleichgültig?
Und warum glaubst du redet deine Frau nicht mehr mit dir, wenn du deine Meinung dazu kundtust? Was denkst du könnte es da für Gründe geben?
 
Eventuell solltest du dir zuerst darüber klar werden, welchen Zustand du eigentlich möchtest. So meinte ich auch meine Frage: Was für ein Zustand wäre das, in dem du sagen würdest, dass die Probleme gelöst sind? Am besten ist es, das so konkret wie möglich auszumalen. "Wir würden mehr miteinander reden, öfter lachen" oder was auch immer. Je detaillierter desto besser.

Guter Ansatz

Weniger streiten wäre hier zum Beispiel keine gute Aussage, da sie nur besagt, was nicht sein soll, aber nicht, was stattdessen sein müsste.

Wieso muß "stattdessen" etwas sein? Die Kunst besteht im Weglassen.

Also wenn ich das richtig verstehe, dann übernimmst du in dieser Situation eine Funktion, die ja eigentlich deine Frau erledigen müsste. Nämlich den Unmut über die Strukturen in der Familie deiner Frau auszusprechen und die Dinge beim Namen zu nennen. Wie reagiert denn deine Frau normalerweise auf solches Verhalten ihrer Mutter, wenn du nicht eingreifst? Kommt sie sich auch hintergangen vor? Ist sie ärgerlich, geknickt oder erträgt sie es gleichgültig?
Und warum glaubst du redet deine Frau nicht mehr mit dir, wenn du deine Meinung dazu kundtust? Was denkst du könnte es da für Gründe geben?

@Ronja00 - so eine Ex habe ich. Sie hält zu ihrer Mutter (die mir nicht zu nahe getreten ist nis nach der Trennung) und ist mit 53 Jahren zurück zu "Mutti" (sehr erwachsen😀). Dabei belügt sie ihre Mutter seit sie sprechen kann. - Wenn Deine Frau sich von ihrer Mutter aus-/benutzen läßt und auf Deinen Einspruch dann noch gereizt reagiert, kannst Du erstmal wenig dagegen tun. Es bliebe dann vlt. wirklich die Frage, was ihr wichtiger ist. So wie es z. Z. läuft, ist das doch auch für Dich kein Zustand.

Viele Grüße
 
Wieso muß "stattdessen" etwas sein? Die Kunst besteht im Weglassen.

Der Gedanke ist folgender: Die Situationen und Anlässe, in denen es vorher zum Streit kam, müssen ja mit irgend etwas anderem gefüllt werden. Ich kann das Streiten ja nur weglassen, wenn ich stattdessen irgendetwas anderes tue (und wenn es nur tief durchatmen und bis Zehn zählen ist). "Nichts" zu tun wäre ja nicht wirklich "nichts tun", sondern bezeichnet lediglich die Abwesendheit einer konkreten Definition für das, was ich stattdessen tue.

Darauf zielte die Anmerkung ab: Mit was will man die Zeit ausfüllen, die frei wird, wenn kein Streit und keine dicke Luft mehr im Raum sind? Wie kann man auf Situationen, in denen man sich vorher gestritten hat, anders reagieren? Was hat man früher zusammen gemacht?
 
Der Gedanke ist folgender: Die Situationen und Anlässe, in denen es vorher zum Streit kam, müssen ja mit irgend etwas anderem gefüllt werden. Ich kann das Streiten ja nur weglassen, wenn ich stattdessen irgendetwas anderes tue (und wenn es nur tief durchatmen und bis Zehn zählen ist). "Nichts" zu tun wäre ja nicht wirklich "nichts tun", sondern bezeichnet lediglich die Abwesendheit einer konkreten Definition für das, was ich stattdessen tue.

Darauf zielte die Anmerkung ab: Mit was will man die Zeit ausfüllen, die frei wird, wenn kein Streit und keine dicke Luft mehr im Raum sind? Wie kann man auf Situationen, in denen man sich vorher gestritten hat, anders reagieren? Was hat man früher zusammen gemacht?

Danke, so ergibt es Sinn. Und ich glaube, ähnlich habe ich mich auch schon ausgedrückt.

Viele Grüße
 
Habt ihr schonmal über Paartherapie nachgedacht?

Weil: dort wird ja versucht, jedem von Euch eine Stimme zu geben - bisher ( habe nicht alle 9 Seiten gelesen - sorry) habe ich nur verstanden: es kracht bei Euch und von Dir wird überlegt, wie der Tonfall ist, damit es nicht kracht.

Das lässt mich vermuten, dass etwas mit der Kommunikation nicht stimmt - daher Paartherapie als Gedanke.

Eine solche Therapie vergiss es, da bekommt meine Frau keine 10 Pferde hin und ich kenne welche bei den es auch nichts gebracht hat. Trotzdem danke für Deinen Tip
 
Guter Ansatz



Wieso muß "stattdessen" etwas sein? Die Kunst besteht im Weglassen.



@Ronja00 - so eine Ex habe ich. Sie hält zu ihrer Mutter (die mir nicht zu nahe getreten ist nis nach der Trennung) und ist mit 53 Jahren zurück zu "Mutti" (sehr erwachsen😀). Dabei belügt sie ihre Mutter seit sie sprechen kann. - Wenn Deine Frau sich von ihrer Mutter aus-/benutzen läßt und auf Deinen Einspruch dann noch gereizt reagiert, kannst Du erstmal wenig dagegen tun. Es bliebe dann vlt. wirklich die Frage, was ihr wichtiger ist. So wie es z. Z. läuft, ist das doch auch für Dich kein Zustand.

Viele Grüße

hallo, ganz so ist es bei meiner Frau nicht , sie macht nicht was die Mutter will sie lässt sich nur ausnutzen

der Spruch mit dem Hund ist übrigens von Friedrich Wilhelm Nietzsche 🙂
 

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