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Was haltet ihr von Steinmeiers Idee zum sozialen Pflichtdienst

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Welches Recht hat der Staat
das hat von 1956 bis 2011 auch keiner beanstandet und ja das Recht hat der Staat, genauso wie Recht zu sprechen, Steuern zu erheben, Landesgrenzen zu errichten, Kinder zu unterrichten/erziehen, deine Sicherheit zu gewährleisten, dafür zu sorgen daß es allen gut geht.

Ich fand das damalige System gut, man kann über den Dienst an der Waffe geteilter Meinung sein, aber was die damaligen Zivis geleistet haben, vor allem im sozialen Sektor und da besonders in der Pflege, man sieht ja zu was die Abschaffung geführt hat, ist beispiellos und hat D zu dem gemacht was es heute ist.

Es gibt eine unvergleichbare einfache, gerechte soziale Hängematte in Deutschland, die weltweit einzigartig ist, da ist ein Jahr in einem freiwillig gewählten Bereich für die sozialen Belange aller Menschen in D eine gute Sache.
Kann ja auch gerne angerechnet werden auf Studium oder Ausbildung.
Es gibt Menschen in D, die fahren ins Ausland um Gutes zu tun, im eigenen Land ist das aber verpönt, und es würde helfen, Vorurteile abzubauen und vielen Menschen, gerade den sozial schwachen eine wertvolle Hilfe sein.

Nehmen ist immer einfach, aber aktiv was verbessern zu viel verlangt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieser populistische Vorschlag kommt ja sowie nur deswegen auf, weil man die PFlegeberufe extrem unattraktiv gemacht hat und jetzt die Not groß ist. Dank staatlicher Eingriffe gibt es auch keine marktwirtschaftliche Lohnfindung und der Injektionszwang hat auch noch mal potentialle Arbeitnehmer abgeschreckt. Und was macht der gute Sozialist, wenn die Menschen zu diesen Bedingungen nicht mehr arbeiten wollen? Genau, Zwang!
Nein, nicht die Bedingungen verbessern und die freie Marktwirtschaft zulassen, was habt ihr denn gedacht.
Am besten eine kleine Gruppe die dann von der Mehrheit dazu gezwungen wird. 3 Wölfe und ein Schaf bestimmten demokratisch was es zum Abendessen gibt. Hier kann man mal solidarisch mit einer Minderheit sein, denn irgendwann einmal wird man selbst mal zu einer Minderheit gehören und auf deren Wohlwollen angewiesen sein. Und möchte wirklich jemand von einer Person gepflegt werden die dort gegen ihren Willen für wenig Geld dazu gezwungen wird? Die ist bestimmt hochmotiviert...
 
das hat von 1956 bis 2011 auch keiner beanstandet und ja das Recht hat der Staat, genauso wie Recht zu sprechen, Steuern zu erheben, Landesgrenzen zu errichten, Kinder zu unterrichten/erziehen, deine Sicherheit zu gewährleisten, dafür zu sorgen daß es allen gut geht.

Ich fand das damalige System gut, man kann über den Dienst an der Waffe geteilter Meinung sein, aber was die damaligen Zivis geleistet haben, vor allem im sozialen Sektor und da besonders in der Pflege, man sieht ja zu was die Abschaffung geführt hat, ist beispiellos und hat D zu dem gemacht was es heute ist.

Es gibt eine unvergleichbare einfache, gerechte soziale Hängematte in Deutschland, die weltweit einzigartig ist, da ist ein Jahr in einem freiwillig gewählten Bereich für die sozialen Belange aller Menschen in D eine gute Sache.
Kann ja auch gerne angerechnet werden auf Studium oder Ausbildung.
Es gibt Menschen in D, die fahren ins Ausland um Gutes zu tun, im eigenen Land ist das aber verpönt, und es würde helfen, Vorurteile abzubauen und vielen Menschen, gerade den sozial schwachen eine wertvolle Hilfe sein.

Nehmen ist immer einfach, aber aktiv was verbessern zu viel verlangt.
Ich denke nicht, dass es hier verpönt ist, sich zu engagieren. Es gibt ja das freiwillige soziale Jahr, das pro Jahr von etwa 100.000 jungen Menschen wahrgenommen wird. Daneben entscheiden sich für den freiwilligen Wehrdienst etwa 15.000 pro Jahr..

Viele junge Menschen engagieren sich in Vereinen und Verbänden.
Warum sollte man gerade jetzt damit anfangen, eine Generation mit einem Zwangsjahr zu belasten, wo auf freiwilliger Basis viel geleistet wird und die Menschen auch motiviert sind.
 
vollkommen Richtig den die "Null Bock-Generation"muß Verantwortung und Pflichtbewußstsein lernen
wenn es schon im Elternhaus nicht funktionierte dann eben so
 
Hallo
Zu meiner Zeit gab es Bundeswehr oder Zivildienst, Ich habe damals verweigert und mußte dafür Zivildienst machen. Mir hat es sehr gut getan, habe in einem Alten- und Pflegeheim gearbeitet. Das war der Absprung vom Elternhaus in die Selbstständigkeit. Mir hat es sehr gut getan und ich will diese Zeit nicht vermissen.
Besser als den ganzen Tag bei Mama im Kinderzimmer sitzen und am Smartphone daddeln.
lg
Nobert
 
Von Zwang halte ich überhaupt nichts. Aus meiner Sicht muss so etwas über Anreize laufen. Nicht nur dass die Zeit als Renteneinzahlung zählt, auch weitere mögliche Vorteile wie z.B. kostenlose Ersthelferausbildung, Erstehilfekurs-Zertifikat, vielleicht Führerschein(zuschuss) usw., je nach dem was man macht, sollte als Belohnung winken, wenn man schon kaum Geld bekommt.
Möglich auch dass ein Teil davon für eine spätere Ausbildung in dem Bereich als Zeit angerechnet werden kann, um so früher in den Beruf einsteigen und eher Geld verdienen zu können.
Qualifikationen eben, welche sich auch danach noch für das weitere (Berufs)leben verwenden lassen. Das könnte gleichzeitig die große Chance für junge Menschen aus ärmeren Elternhäusern sein.

Genauso sieht es aus. Würde man das und die ganzen sozialen Berufe attraktiver gestalten (auch bessere Entlohnung) würde es mehr Leute geben die das machen wollen und wir bräuchten keinen Zwang.
 
Ein Land muss das Recht dazu haben seine Integrität zu bewahren. Dazu gehört die Aufrechterhaltung von Infrastruktur, Wehrfähigkeit und Verwaltung.
Allerdings sollte ein Land dies primär freiwillig sicherstellen, durch bezahlte Berufe und nicht durch Pflichtdienste.

Die Frage ist nur, ob das immer geht. Also wenn wirklich mal ein Kriegsfall mit deutscher Beteiligung eintritt, wäre es vermutlich wichtig mehr Soldaten einziehen zu können als unser kleines Berufsheer. Das spricht dafür, dass man neben dem Berufsheer eine Armee aus Wehrpflichtigen unterhält - auch um im Ernstfall die ehemaligen Wehrpflichtigen schnell wieder einberufen zu können.

Da nicht jeder Soldat werden will oder kann, müsste eine Alternative her. So war es früher auch. Wer verweigert hat, musste den Zivildienst machen.
Ich habe dies damals knapp ein Jahr lang in einem Krankenhaus gemacht und ich fand die Zeit sehr schön und positiv für meine charakterliche Entwicklung. Man lernt eine neue Seite von der Gesellschaft und Verantwortung für Menschen, seien sie krank, alt oder eingeschränkt.

Ich fand diese Jahr auch praktisch, weil ich mich während meiner Schulzeit noch nicht für einen Beruf entschieden hatte und ich im Zivildienst erste Erfahrungen in der Berufswelt sammeln konnte, ohne Angst vor Konsequenzen, weil ich dort ja eh nach einem Jahr weg sein würde.

Ich bin deswegen unentschlossen, ob man einen Pflichtdienst einführen sollte.
Aber es sollte primär aus Sicht der Persönlichkeitsentwicklung der Menschen und der Verteidigungsfähigkeit des Landes gesehen werden. Es sollte nicht eine billige Alternative für Sozialberufe sein. Ein Pflichtdienst darf nicht vorrangig Menschen verpflichten ihre Arbeitskraft unter Wert zur Verfügung zu stellen.
 
Ich würde es gut finden.
Den ein oder anderen würde es sicherlich gut tun in einem Sozialenbereich zu arbeiten.
Wo ich noch zur Grundschule ging hatten wir immer mal wieder junge Männer gehabt die Zivildienst gemacht haben.
Die haben mit uns kinder dann in den pausen gespielt oder angebote gemacht.
Bei mathe Aufgaben geholfen und so weiter.
 
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