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Was haltet ihr von Steinmeiers Idee zum sozialen Pflichtdienst

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Finde ich super!
Kollegen, die vor Jahren Zivildienst (Krankenhaus, Altenheim etc.) gemacht haben, sagen, sie haben sehr profitiert von dieser Zeit und haben für's Leben gelernt.
Ich habe einen 15jährigen Sohn - ich denke, so ein Jahr nach der Schule ist absolut notwendig und wir haben daher sowieso ein FSJ im Blick, auch wenn die Regelung bis dahin nicht kommt.
 
Davon halt ich nichts. Dient doch im Grunde nur dazu, den Pflegekräfte-Engpass irgendwie auszugleichen und sorgt dafür, dass Altenheime und Co. noch weniger Leute einstellen, weil die sich lieber welche vom sozialen Pflichtdienst holen. Ausserdem ist auch nicht jeder für sowas geeignet.
Im Allgemeinen habe ich gegen sowas nichts, aber mein Gefühl sagt mir auch das dies, mal wieder eine Aktion ist um an billigste Arbeitskräfte zu kommen und das würde den Bereich noch mehr unter Druck setzen und da dass nun mal so ist, bzw. bei uns hier so läuft, dann "Nein".
 
Ich finde es gut. Dann wird vielen wenigstens für eine kurze Zeit bewusst, was es heißt, zu arbeiten und sich an Regeln zu halten. Einige täten gut daran, mal ein wenig gegängelt und gerade gezogen zu werden.

Und, dem ein oder anderen wird vielleicht auch bewusst, dass sich in Deutschland viele Menschen für das Allgemeinwohl einsetzen. Sorgt vielleicht ja auch für einen Denkanstoß und Perspektivwechsel.
 
Mittlerweile finde ich das eine gute Idee.
So mancher der das für sich ausschliesst kommt durch ausprobieren doch drauf, dass ein sozialer Beruf Spass macht und ihm liegt.
Ich habe einen Bekannten der Tetraplegiker ist und seit Abschaffung des Zivildienstes enorme Probleme hat, Assistenten für seine verschiedenen Belange zu finden. Für ihn und Menschen mit ähnlichen Problemen wäre die (wieder)einführung eines solchen Dienstes ein absoluter Gewinn.
Also win - win würde ich sagen!
 
Von Zwang halte ich überhaupt nichts. Aus meiner Sicht muss so etwas über Anreize laufen. Nicht nur dass die Zeit als Renteneinzahlung zählt, auch weitere mögliche Vorteile wie z.B. kostenlose Ersthelferausbildung, Erstehilfekurs-Zertifikat, vielleicht Führerschein(zuschuss) usw., je nach dem was man macht, sollte als Belohnung winken, wenn man schon kaum Geld bekommt.
Möglich auch dass ein Teil davon für eine spätere Ausbildung in dem Bereich als Zeit angerechnet werden kann, um so früher in den Beruf einsteigen und eher Geld verdienen zu können.
Qualifikationen eben, welche sich auch danach noch für das weitere (Berufs)leben verwenden lassen. Das könnte gleichzeitig die große Chance für junge Menschen aus ärmeren Elternhäusern sein.
 
Ja, nö, halte ich für ne Totgeburt, sowas gabs ja schonmal nannte sich Wehrersatzdienst und musste ja unbedingt abgeschafft werden.

Aber man musste ja unbedingt wieder anfangen mit Krieg spielen, danke Fr. Merkel an dieser Stelle, das deutsche Soldaten wieder Menschen töten dürfen, toll gemacht, viel gelernt aus 2 Weltkriegen, nicht.

Vielen Jungs hätten 12 Monate Wehrdienst nicht geschadet, ganz im Gegenteil, und man hätte ja splitten können, die die ballern wollen sollen Berufssoldaten werden, die anderen halt eher Richtung Zivil/ Katastrophenschutz oder sowas machen, dann hätte es genug "Freiwillige".

Aber wie gesagt, erst abschaffen dann rumjammern, tja da hätte man/frau halt mal das Gehirn vorher einschalten sollen, nicht nachher, aber so ists ja viel leichter, gell

Jetzt ist der Zug abgefahren, die rechtliche Grundlage fehlt, und sollen gerne die Politiker alle ein freies unbezahltes Jahr einschieben, pro Legislaturperiode im Bundes/Landtag, das wäre mal mit gutem Beispiel voran gehen.

Oder am besten ; die Urkainischen Kräfte mal an vorderster Font aktiv unterstützen, da hätte es dann anschließend genung andere neue Kandidaten, natürlich aufm Fahrrad hinfahren, bzw. so weit ists doch gar nicht bis in die Ukraine von Berlin aus, rüber nach Polen, Perso reicht ja, dank EU, und schwupp die wupp kann der Scholz mit dem Helm vom Opa mal beweisen, daß das deutsche Sturmgewehr doch nicht so schlecht ist wie alle behaupten, bei der gut funktionierenden Spritbremse ist außerdem kein Geld mehr über, und dank 9€ Ticket alle Züge eh voll.

Also geht der Aufruf an alle MdBler, Stiefel geschnürt, in Reih und Glied, und losmarschiert, das kann dann gleich als aktiver Betriebsausflug gelten.

Das wäre sicher im Sinn von vielen Wählern.


Hmmm, muß doch irgendwie nenn Sarkasmusclown gefrühstückt haben. 😁
 
Der Klassiker für das Sommerloch.
Welches Recht hat der Staat, in die Lebensplanung junger Menschen einzugreifen um sie für ein Jahr als billige Arbeitskräfte Aufgaben erledigen zu lassen, für die Fachkräfte zur Verfügung stehen müssten?
Sicher herrscht ein Mangel an Pflegekräften, weil die Arbeitsbedingungen denkbar unattraktiv sind. Wer glaubt dann tatsächlich, junge Menschen dafür begeistern zu können, die das zwangsweise machen müssen?
 
Anreize schaffen wäre besser.
Was bringt es wenn jemand keine Motivation hat und die Tätigkeit dann nur lustlos macht, ständig krank ist etc.
Darunter leiden letztendlich pflegebedürftige und kranke Menschen.
Scheinbar geht es auch wieder darum Engpässe im Gesundheitswesen auszugleichen.
 
Ich finde die Idee nicht schlecht, aber ich würde sie anders umsetzen: ich würde für Frauen und Männer ein z.B. 6 wöchiges verpflichtendes Praktikum in ihre Schullaufbahn integrieren in einem sozialen Bereich und dafür dann den Unterrichtsstoff etwas kürzen. So gegen Ende der Schullaufbahn, wenn sie auf jeden Fall schon mindestens 16 Jahre alt wären.

Ich denke, so würden sie einen gewissen Einblick bekommen in soziale Berufe, sie wären gezwungen eine Zeitlang zu arbeiten, aber es wäre kurz genug, dass sie keinen finanziellen Ausgleich brauchen oder wenn dann nur gering.

Und es wäre zumutbar. Und natürlich nur, wenn es für Männer und Frauen wäre.
 
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