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Was gefällt Euch an Eurem Glauben und an Eurer Religion?

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AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Ich wollte Dich nur darauf aufmerksam machen, das genau das für viele Gläubige da draussen ganz anders aussieht.

Nur mal ein Beispiel: Irgendwann fiel mir auf das ich Sehnsucht nach etwas hatte, was mir lange fehlte. So betete ich an einem Abend und am nächsten Morgen fügten sich dann die Möglichkeiten so, das ich bekam, was mir jahrelang gefehlt hatte.

Passiert einem Gläubigen soetwas (zum Beispiel), wird das dann als Gottesbeweis verstanden. Wäre dann auch für mich innerlich nicht richtig, wenn ich dann dem Zufall dankbar sein sollte.

Gebete wurden von mir aber schon öfters erhört. Dabei muss man auch bedenken das Gebete sehr speziell sind und nicht: Ich bete um Tageslicht am Morgen. Dann weiter ist es so das Gott aber auch sicher kein Wunschkasten ist: Gebet rein, Erfüllung raus.

Also die persönlichen und privaten Gottesbeweise existieren zu Hauf.


Eine krasse Geschichte, von den harmlosen, welche mir passiert sind, ist genau so passiert (sogut ich mich erinnern kann):



Ich lebte in einer WG, es war noch am Anfang meines Glaubens. An zwei der Wandseiten in meinem Zimmer war Teppich (blau) befestigt als Tapete. Ich wollte ein Jesus Kreuz haben, da ich auch eines bei meinem Freund sah. So hatte ich beispielweise in meinem Zimmer mal Zeit und man konnte auf dem Wandteppich zeichnen, da dieser Strukturen zeichnete mit einer deutlichen Tönung, wenn man darauf in eine Richtung vorher glatt strich und dann in maximal 3 Richtungen gegenzeichnete, das so gezeichnete konnte man deutlich erkennen, es blieb auch so darauf zu sehen, bis man wieder glattstrich um zu löschen (quasi wie eine Tafel mit Kreide).

So stand ich davor und zeichnte ein einfaches Kreuz an diese Teppich-Wand. zunächst wählte ich eine kleine Größe. Dann betrachtete ich von meinem Schreibtisch aus, es war mir nicht groß genug. So korrigierte ich mehrmals, dann merkte ich das es schon zu groß geworden war, so verkleinerte ich noch eins, zwei mal, evtl. vergrößerte ich dann auch noch mal. Nach einer halben Stunde (etwa) war es fertig, ja so in der Größe (Umriss) gefiel mir es. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern ob ich dafür gebetet hatte, so ein Kreuz zu bekommen, doch ich glaube schon am nächsten Tag, möglich wäre jetzt auch das 2, 3 Tage noch vergingen, ich habe es nur so schnell in Erinnerung... ...kam mein Freund (späterer Patenonkel) auf mich draufzu und sagte ich solle mitkommen, der Herr sowieso will mir ein Kreuz schenken.

Wer ist der Herr sowieso? Nunja, es war ein alter Mann, in dessen Garten und an dessen Haus mein Freund arbeitete, privat, sozusagen als dessen Hausmeister. Er, der Herr sowieso war ein reicher Mann, denn er hatte z.B. zwei Häuser, einen Desingnergarten und viele Ölgemälde. Dort angekommen gingen wir auf den Dachboden, es müssen Zimmer dort auch oben gewesen sein. Ich erinnere mich nur noch recht dunkel an diese Umgebung. Dort oben stand es auf dem Boden, ein Jesus Kreuz. Ich wurde gefragt ob es mir gefällt. Ich sah es mir an und war eig. sprachlos, ich wollte es unbedingt. Obendreien wurde mir gesagt das es schon sehr alt ist und auch geweiht, das ist für jemanden im Anfang des Glaubens nat. willkommen. So trug ich es und war eig. nur sehr freudig.

In meinem Zimmer angekommen stellte ich es auf die Matratze, welche am Boden mein Bett darstellte gegen die Wand gelehnt. So saß ich wohl auf meinem Schreibtischstuhl und betrachtete das Kreuz. Dann sah ich herauf und erschrak etwas. Meine Zeichnung muss wohl noch an der Wand gewesen sein, das ist nun schon 16 Jahre her. Dann hielt ich es davor. Die Größe passte sehr genau, erstaunlich. Ich glaube nur der mittlere Steg war etwa 1cm breiter gezeichnet. Ich habe das Kreuz heute noch, Jahre und 5 oder 6 weitere Wohnungen später stützte es mal auf mich herab und hat mich tats. erschlagen bzw. zu Boden geworfen, so das zusätzlich ein stabiler Tisch dabei kaputt ging, das ist aber eine andere Geschichte, diese wäre auch viel kürzer.

Das Kreuz vermesse ich kurz für euch: 80cm x 50cm, der mittlere Steg hat 11cm breite und 2,5cm dick. Ich glaube das ist Eichenholz.


Grüße,
peace

Na wenn Du unbedingt ein Kreuz hättest haben wollen, hättest Du Dir ja eines bauen können.

Was ist Dir wichtig ? Ein totes Stück Holz an der Wand oder Dein Glaube oder glaubst Du an ein totes Stück Holz an der Wand , ich dachte Du glaubst an Gott ?

Aber er hat sich doch eins gemalt🙂 und das andere geschenkt bekommen, ich finde
seine Geschichte schön.
Mann muss auch nicht immer alles beweisen, zumindest mein Herz wird durch solche
Geschichten erwärmt.

Danke Peaceberg
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Die Frage zu stellen, was jemandem an seinem Glauben gefällt, ist doch nur die halbe Miete.
Einen Ungläubigen wie mich täte es auch interessieren, WARUM es jemandem gefällt, und wie man überhaupt auf solche Ideen kommt. Vor allem wenn Dinge wie schlichte Vernunft, historische Tatsachen, Wahrscheinlichkeitsberechnungen oder anderes entgegenstehen. Wenn dann jemand sagt, weil das halt seine persönliche Phantasie, sein Wunschtraum ist, OBWOHL er von den entgegenstehenden Dingen weiß, okay, sowas hat vermutlich jeder von uns und das ist auch akzeptabel.
Betrachte das "Zerpflücken" also als sowas wie eine wissenschaftliche Analyse. Sprich simple Neugier, was macht die Gläubigen ticken, und haben sie sich selber schon mal darüber Gedanken gemacht oder nicht.

... in irgendeinem Artikel zum zunehmenden Unglauben in Europa, könnte im Spiegel (?) gewesen sein, wurde speziell der schwindende christliche Glaube mal als zunehmende "Trotzdem-Religion" bezeichnet. Daß gar nicht so wenige Gläubige gläubig sind obwohl sie wissen (Aufklärung gibt´s inzwischen genug, in allen Medien), daß der Glaube so wie ihn die Kirchen predigen, mit dem bekannten Mythen-Jesus Gottessohn statt einem realen historischen Rabbi, hochgradig unwahrscheinlich ist. Aber sie glauben "trotzdem". In der frommen Hoffnung, am Ende doch Recht zu behalten und den "Ungläubigen" eine lange Nase drehen zu können. Oder nur um auf Nummer Sicher zu gehen denn es könnte schließlich doch was dran sein, wenn seit fast 2000 Jahren Leute dran geglaubt haben.

Wer nicht ("wissenschaftlich") zerlegt werden will, sollte sich lieber gleich outen, was bei ihm des Pudels Kern ist.
... aber wer das geheimhalten will .... sollte auch das mitteilen. Dann heißt es halt, nachfragen zwecklos, da zu persönlich.

Der thread heisst nun mal so wie er heisst.
Und es gab ja schon einige schöne spannenden antworten.
Man sollte auch gönnen können. Menschen das gute, positive was sie aus ihrem glauben ziehen z.b. Auch wenn man es nicht verstehen kann und will.

Wenn es dir um das geht, was du da oben beschreibst, dann mach doch nen eigenen Thread auf.
"Warum wir ungläubigen wissen, dass es keinen Gott geben kann und warum wir ohne eh besser leben"...oder so...🙄
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Zum einen, wenn es aber niemanden gäbe welcher dir dein Spielzeugauto klaut und in einer Welt wie du und einige andere sie sich wünschen käme das ja nicht vor denn, wir wären ja dann alles gute Menschen, woher willst du denn wissen das dieses Verhalten ziemlich mies ist?

Zum anderen habe ich doch gar nichts von einem roten Spielzeugauto geschrieben. Und ich meine nicht nur Diebstahl sondern auch Mord und andere Dinge.

Andersrum wenn es auf der Welt nur dunkel wäre woher wollen wir denn wissen wie und was überhaupt "Hell" ist. Wir wissen es weil wir diesen Gegensatz täglich zu sehen bekommen.😉

Erstmal stimme ich dir darin zu, dass es grundsätzlich einfacher ist, etwas einzuschätzen, wenn man "es klar vor Augen hat", direkt damit konfrontiert ist, und es überhaupt existiert. Viele Dinge sind aber auch nur dieselben Dinge wie ein anderes Ding - nur eben "in rot, gelb, blau oder grün", "größer" oder "kleiner". Soll heißen, dass man mit Abstraktion und Assoziation ziemlich weit kommen KANN, auch gerade mit Dingen, die man nicht kennt, die einem fremd sind bzw. fremd erscheinen. Auch Instinkt und/oder Intuition sind nicht zu unterschätzen.

Man muss bspw. nicht zwingend auf die Herdplatte fassen, um zu wissen, dass sie heiß ist. Man muss auch nicht zwingend foltern oder töten, um das in einen moralischen bzw. ethischen Kontext zu setzen.

Konfuzius meinte, dass die guten Prinzipien, die in einer Familie gelten bzw. gelten sollten, die selben guten Prinzipien sind, die auch im Staat gelten bzw. gelten sollten. Das muss man nicht "wissen", man kann es "ableiten".

Was nun betrifft, wie man weiß, dass ein Verhalten "ziemlich mies" ist, so kann man das gleichfalls ableiten. Viel eher noch würde ich sogar sagen, dass man durch sein (reflektiertes) Gefühl ein Verhalten relativ präzise in seinen moralischen bzw. ethischen Kontext setzen kann.

Natürlich behelfen wir uns heutzutage in großem Maße mit Gesetzen, Geboten, Verboten, Verordnungen, Regeln und dergleichen, aber das alles ist "nur" positives Recht, welches aus überpositivem Recht abgeleitet ist und aus meiner Sicht nichts anderes als ein Gefühl ist. Das vielleicht als "kleine Brücke" zu "Glaube" und "Gott".

Kennt ihr eigentlich Harvey, diesen 2 Meter großen, weißen Hasen, der unsichtbar ist? Bester Freund und Berater von Elwood. Wen interessiert es schon, ob Harvey tatsächlich existiert oder nicht?
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Na wenn Du unbedingt ein Kreuz hättest haben wollen, hättest Du Dir ja eines bauen können.

Was ist Dir wichtig ? Ein totes Stück Holz an der Wand oder Dein Glaube oder glaubst Du an ein totes Stück Holz an der Wand , ich dachte Du glaubst an Gott ?

Warum stellt man ein Foto auf von seinen Liebsten, welche einem sogar umgeben oder trägt etwas von ihnen mit? Im Prinzip würde ich sogar soweit gehen: Warum schüttet man gern aus der Flasche ins Glas? Der Nutzen bleibt doch der Gleiche... ...ob nun mit Glas oder nicht. Nungut es gibt die Minimalisten, eine Richtung welche mich anspricht, jedoch auf alles verzichten um des Verzichtens Willen, will ich nicht, denn die Dinge, welche ich brauche stehen ausser Frage dessen, alles andere sehe ich gern weit weg von mir.

Wer an Jesus Christus glaubt, glaubt nicht an ihn, sondern an den, der ihn gesand hat und wer an Gott glaubt, der aus dem Testament, dem Gesetz und die Propheten hervor geht, seine Geschichte hat mit dem Menschen, der soll auch an Jesus glauben, so lehrte er es (so glaubt auch an mich). Wer ein (aus Deiner Sicht totes) Jesus Kreuz trägt, besitzt oder verehrt, den brauch man nur zu fragen wieso der Mensch das tut. Ich glaube kaum das jemand an solches Kreuz ansich glaubt (ohne tieferen Sinn dahinter), höchstens womit es damit sichtbar oder unsichtbar in Verbindung steht, nämlich das was man selbst damit verbindet. So trägt man ein solches Kreuz oder hängt es in einen Raum, damit der Raum zeigt was hier in Verbindung gesehen werden will und/oder man selbst es nach aussen zeigen will. Es ist ein Bekenntnis, ein Zugehörigkeitszeichen, dieses jedoch auch zweckentfremdet werden kann, so wie jedes Zeichen.

Letztendlich ist es wie ein besonderer Gegenstand, welcher uns an etwas erinnert, wie ein Mahnmal oder Denkmal. Das hat der Mensch schon immer gemacht, ich weiß nicht was daran falsch sein sollte. Aus dem Blick aus dem Sinn ist doch ein realistisches Wort, wenn es nicht allen so geht, kann ich das verstehen. Ich bin kein Typ der z.B. selbstgemachte Fotos sammelt und doch habe ich mal welche gemacht und welche bekommen, dann fand ich es gut, das es diese gab, doch besonderen Wert lege ich darauf nicht. Doch ohne das Kreuz, welches nun mir gehört, würde mir etwas fehlen. Gott ändert sich dadurch für mich nicht und mein Glaube würde gewiss nicht leiden, doch verbessern würde er sich auch nicht. Doch kommt jemand in meine Wohnung und die Gespräche gehen um alles, nur nicht um Gott, dann ist da wenigstens etwas zu sehen, was Fragen ermöglicht und siehe da, das Kreuz bekommt plötzlich einen weiteren Sinn.


Grüße,
peace
 
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AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Vielleicht gäbe es nicht so viel Mickymaus-Niveau, wenn mal jemand etwas wirklich originelles bringen würde. Etwas was nicht schon millionenmal durchgekaut, zerpflückt und widerlegt wurde.


Ja gut, ein Satz: Wie sollte es gehen das das so betrachtet unendliche Wesen, dessen wirklich anzunehmendes, einzigartiges, göttliches Wesen im Rahmen einer beschränkten, physischen Beweisbarkeitslage ausgemacht und bewiesen werden kann?

Ich meine vereinfacht beschrieben: welche PH-Stäbchen-Alternative will man verwenden um dann daran nachzuweisen, das Gott in der Materie enthalten ist?

Das alternative Mess-Stäbchen müsste dann von Gott selbst kommen, was das widerum unglaubwirklich machen würde, denn die einen würden meinen das es auf irgendwelche in Verbindung stehende Protonen reagiert und andere würden auf Higgs-Bosonen setzen, welche durch reagierende Quanten-Strings in Resonanz verfallen (just for fun). Die Stäbchen-Packung würde die kath. Kirche wegschließen und die wenigen zertifiziert in Medien findbar beschriebenen Versuche, wären höchst umstritten...


...doch die Substanz zur Messung würde man nicht eindeutig erklären können und Pessimisten würden dahinter eine Verschwörung sehen, Optimisten würden eher dadurch an Gott glauben, doch sich nicht sicher sein wer Gott ist, aber (trotz der Phantasie) -> das alles gab es ja schon auf irgend eine Weise bestimmt einmal...

Widerlegen kann man mir selbst meine geistige Entrückung nicht, das ich angetroffen habe den Jesus, an den ich glaube, zudessen ich dabei gesprochen habe und er zu mir etwas gesagt hat.

Ich selbst zweifle daran nicht, es war viel zu authentisch, soetwas vergisst man nicht, eher im Gegenteil erinnert man sich an viele Details. Genauso gut könnte ich mich an einer glühenden Herdplatte sehr schmerzhaft verbrennen und später, nach langer Zeit und ohne sichtbare Narben, versuchen mir das auszureden - es kann evtl. funktionieren, doch warum sollte man sich selbst so falscher Absicht beeinflussen zu versuchen?

Widerlegen kann man sicher eine Menge, doch zum Beispiel die vielen Wunderheilungen sind starke Argumente für den Glauben. Ich selbst habe aus sehr naher Hand eine Wunderheilung erfahren, da diese jedoch hauptsächlich geistiger Art war (Depressionen) kann ich verstehen, warum das zu subjektiv und gegenstandslos wird.

Worum es mir ging ist: wer nach starken Beweisen für den Glauben sucht, der muss Menschen anhören und deren Lebensgeschichten im Glauben. Wenn man nun explizit solchen Menschen kein Vertrauen zukommen lassen kann und will, dann verstehe ich im Umkehrschluss nicht das Interesse nach Beweisbarkeit.

Selbst wenn man misstrauisch ist, was solche Lebensgeschichten anbetrifft, wenn man jedoch 100 rel. vollständig angehört hat, sollte man evtl. überlegen ob es noch vernüftig ist zu 100% Misstrauen zu behalten, und alle Geschichten einfach abzulehnen.

Das wäre jetzt meine Idee dazu, nat. nur für die welche daran interessiert sind. Soetwas kann man auch googeln...


Grüße,
peace
 
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AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Wenn mich einer besucht, dann kann ich ihm doch sagen, das ich ein gläubiger Mensch bin, und ihn fragen, ob er mit mir über Gott diskutieren möchte oder über Religion.
Das ich die Worte : " Ich bin ein Mensch der an den biblischen Schöpfer glaubt.", nicht über die Lippen bekomme hab ich noch nie festgestellt.

Das hat aber nichts mit Minimalismus zu tun oder mit Einschränkungen, sondern mit der Tatsache, das ich keinen Sinn darin sehe, meinem Glauben darüber Ausdruck zu verleihen, das ich zwei Holzstücke kreuze und die zusammenbastel.

Na und ein Foto stellt man sich auf den Tisch, weil , ja warum eigentlich, ich denke damit man in der Zeit, wo man seine Lieben nicht um sich hat , sich zumindest einbilden zu können, sie wären da.

Vielleicht aber auch als Trophäe, also mein Bekannter hängt ein Foto einer unbekannten Schönheit auf , um irgendwelche Dates zu beeindrucken, so nach dem Motto , wenn die sehen, das ist meine Ex ( obwohl er nie mit der zusammen war) halten die mich für einen tolleren Hecht ....so ähnlich wie seine Urlaubsfotos, von den Urlauben, die er nie gemacht hat , den Geschäftstreffen, die nie stattgefunden haben ...etc.

Da hast Du Recht manche Leute versuchen mit Patches oder Emblemen ihre Zugehörigkeit zu etwas auszudrücken, ich hab das Verhalten nicht, denn ich gehöre nicht zu irgendwas.

Nem Rocker die Kutte zu verbrennen, wäre dann wohl sowas wie nem Pfarrer das Holzkreuz anzuzünden oder nem Totenverehrer aufs Grab zu pinkeln.

Nun ich denke mir jeder verbindet sich damit , womit er sich verbinden will oder stellt sich so dar wie er sich darstellen möchte , bei manchen finde ich das aber reichlich übertrieben. Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, das viele Menschen der Meinung sind religiöse Gegenstände , seien was heiliges , anbetungswürdiges, besonderes. So ähnlich wie das goldene Kalb , das sie sich mal gebastelt haben .

Na jedem wie es beliebt denke ich mir , manche reden ja auch mit Kieselsteinen und bekommen angeblich Antwort.
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

....Hallo !
Was genau meinst du damit ?

Gruß
Pia Jette

Nordrheiner meint damit die Lernunwilligen. Die zu faul sind, über ihren bequemen Tellerrand hinauszublicken. Manche Themen wie etwa die Evolutionstheorie sind aber auch sauschwer für einen, der am liebsten für alles eine simple Erklärung wie "das hat Gott so gemacht" hätte. Um die ET nachvollziehen zu können, muß man nämlich tatsächlich denken. Sowas aber auch. 🙄
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Die Evolution ist schon lange keine Theorie mehr, sondern in großen Teilen bewiesen. Vor 400 Millionen Jahren sind "wir" aus dem Wasser gekommen. Und daher ist mir auch klar, warum ich Fisch mag.
 
AW: Was gefällt Euch an Euerem Glauben und an Euerer Religion?

Ich wollte Dich nur darauf aufmerksam machen, das genau das für viele Gläubige da draussen ganz anders aussieht.

Nur mal ein Beispiel: Irgendwann fiel mir auf das ich Sehnsucht nach etwas hatte, was mir lange fehlte. So betete ich an einem Abend und am nächsten Morgen fügten sich dann die Möglichkeiten so, das ich bekam, was mir jahrelang gefehlt hatte.

Passiert einem Gläubigen soetwas (zum Beispiel), wird das dann als Gottesbeweis verstanden. Wäre dann auch für mich innerlich nicht richtig, wenn ich dann dem Zufall dankbar sein sollte.

Gebete wurden von mir aber schon öfters erhört. Dabei muss man auch bedenken das Gebete sehr speziell sind und nicht: Ich bete um Tageslicht am Morgen. Dann weiter ist es so das Gott aber auch sicher kein Wunschkasten ist: Gebet rein, Erfüllung raus.

Also die persönlichen und privaten Gottesbeweise existieren zu Hauf.
Einem Nichtgläubigen passieren solche Anhäufungen an Zufällen aber genauso. Das ist das was ich als "Schicksal" beschrieben habe (zu dem aber noch mehr gehört als nur das), manchmal häuft sich im Positiven alles mögliche an, was man nie für möglich gehalten hätte oder aber so perfekt paßt, als ob man es vorher bestellt hätte, aber dummerweise gibt es derartige Anhäufungen auch von Negativem, wenn es wirklich knüppeldick aus allen Richtungen gleichzeitig kommt, daß man vor lauter Problemen kaum noch aus den Augen schauen kann.
Und während man sehr gern irgendwas oder wem dankbar ist, wenn Positives passiert und man sich freut, was macht man dann wenn das Negative eintritt? Ärgert man sich, sucht man die Schuld bei sich selbst, oder verflucht man dann Gott und die Welt?
Been there, done that, und kein Beweis für irgendeine Gottesexistenz. Zufälle, wie Münzwürfe oder Lottozahlen. Der eine spielt lebenslang Lotto und gewinnt trotzdem nie, der andere geht einmal in den Lottoladen und nimmt gleich den Hauptgewinn mit. Ist das gerecht? Kaum. Ist das Zufall? Ja.
 
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