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Warum???

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Also ich sehe genau solche Aussagen als genauso krankhaft, wie die Tat selbst. Denn es ist genau die selbe Art Grausamkeit, wenn man die Möglichkeit hätte. Jeder Mensch ist zu allem fähig, es gibt keine bösen Gene. Man sieht hier bestens, Grausamkeit und die Neigung zur Zerstörung wurzelt in jedem von uns. ..

Da hast du recht. Wobei für mich ein kleiner Unterschied besteht:
Werde ich gewalttätig gegen jemanden, der hilf- und wehrlos ist und mir absolut nichts getan hat oder werde ich gewaltätig gegen jemand, der grundlos gegen Hilflose Gewalt anwendet?

Das hieße ja - mal übertrieben gesagt 😉 - dass ich getrost zuschauen kann, wie jemand zu Tode gequält wird nur weil ich ein lieber Mensch bin und auf keinen Fall eingreifen werde, weil - das wäre dann ja auch wieder Gewaltanwendung...🙄
 

Hallo Lilalaunefee,

schau mal hier: Warum???. Hier findest du vielleicht was du suchst.

H
Doch Du scheinst es zu wissen?
Das wäre interessant für mich Näheres zu erfahren.

*schreib ich dir per PN*


Ich möchte meine Kritik sogar erweitern, dass der Staat in der Prävention beinahe völlig versagt.


*das dürfte einer der Hauptgründe für die wachsende Gewaltbereitschaft sein*


Doch Prävention, ist der immer noch beste Opferschutz und da erschrecken mich halt die Äußerungen, die hier wie selbstverständlich im Bezug auf Selbstjustiz und Verneinung der allgemein gültigen Menschenrechte, u.a. festgeschrieben in unserem Grundgesetz, doch sehr.

Hier wird offen aufgerufen zu einem Verstoß gegen das Gewaltmonopol des Staates, das Recht auf Unversehrtheit, und Verurteilung ohne rechtsstaatlichen Prozess.
Das jedoch ist weder cool noch schlau, zeigt absolut nicht die Überlegenheit der betreffenden Schreiber, besonders tierlieb, geschweige denn selbst rechtstreu zu sein.
Das ist höchstens gefährlich nahe am Strafgesetzbuch des § 138 StGB oder sogar § 126 StGB oder einer Moderation einzuschreiten, um sich nicht selbst der Strafverfolgung auszusetzen (§ 138 StGB).
Doch erfreulicherweise bellen hier einige lediglich nur recht laut.

Rhenus, du urteilst zu hart. Das ist eine Geschichte, die jedem nahe gehen dürfte. Und wenn man sich da immer mehr reindenkt - was man nicht tun sollte, sonst dreht man am Rad - dann möchte man eben Rache üben für den kleinen Hund. Ich verstehe das vollkommen. Und behaupte sogar, dass es Dinge gibt, bei denen mir Rechtsstaatlichkeit und Folgen für mich egal wären. Aber das ist eine andere Sache 😉
 
Ich geb´s offen zu... wenn jemand einem meiner Tiere sowas antäte und ich würd ihn dann später aus dem Auto raus auf einer einsamen Landstraße sehen, ohne Zeugen - ich könnt für nix garantieren.

...und wie ich dir das garantieren könnte!!

Man hört ja auch immer von Jägern die auf Katzen schießen. Der Jäger der meinen Tiger schießen würde, könnte das langfristig nicht überleben. Ich bin alles andere als gewalttätig, aber wenn ich mich ungerecht behandelt fühle könnte ich absolut übel handeln, nach Hause fahren und schlummern wie in Baby.
 
Hier wird offen aufgerufen zu einem Verstoß gegen das Gewaltmonopol des Staates, das Recht auf Unversehrtheit, und Verurteilung ohne rechtsstaatlichen Prozess.

Genau! Denn die Dinge welche du aufgezählt hast, sind nicht in jedem Fall angemessen.

Das jedoch ist weder cool noch schlau, zeigt absolut nicht die Überlegenheit der betreffenden Schreiber

Es hat auch niemand behauptet, sich anschließend wie Supermann zu fühlen. Wie kommst du also darauf?

geschweige denn selbst rechtstreu zu sein.

Die rechtstreue hört da auf, wo sie bereits mit Füßen getreten wurde. Eigenlich ne ganz simple und logische Sache.

Das ist höchstens gefährlich nahe am Strafgesetzbuch des § 138 StGB oder sogar § 126 StGB oder einer Moderation einzuschreiten, um sich nicht selbst der Strafverfolgung auszusetzen (§ 138 StGB).

Du stehst da winkst mit deinen Paragraphen und Gesetzbüchern zu Leuten, die solche dinge erlebt haben? Vielleicht solltest du mit der Bibel winken: "Auge um Auge, Zahn um Zahn"

Doch erfreulicherweise bellen hier einige lediglich nur recht laut.

Glücklicherweise gab es bislang auch für eine derartige Handlungsweise keinen Grund. Und ich hoffe, dass dies so bleibt.

Aber wenn dies der Fall wäre, könntest du winken wie die Teletubbies...
 
Zuletzt bearbeitet:
Beissen,Kratzen,Tretten oder laut schreien es gibt immer eine Möglichkeit sich zu wehren und gerade in solchen Situationen entwickelt man Wahnsinnskräfte und hat ein sehr geringes Schmerzempfinden aber ich denke halt der hat es nichtmal versucht.

Und das verstehe ich nicht.
Tine wen es immer eine möglichkeit gäbe sich zu wehren,würde es vielen Opfern besser gehen.
Genau Du denkst Er hat sich nicht gewehrt wissen tut es aber keiner.
Im Bericht ist so denke ich bewusst nur die grausamkeit der Täter beschrieben worden.
Es geht ans Herz und tut weh
genau dieses Ziel wurde erreicht.

Keiner von uns weis genau was der junge Mann gemacht hat,das Tier hat grausam gelitten
Jugendliche sind ausgerastet gegen ein Hilfloses Wesen.

Es ist einfach brutal und doch etwas,was immer wieder geschieht.
Wird sich der junge Mann jemals wieder einen Hund zulegen können,ohne diese schrecklichen erinnerungen vor Augen ?
Wird Er sich überhaubt noch ohne Angst alleine raus trauen ?
 
Das brutalste grausamste Wesen auf dieser Erde ,findet man in einer Spezis-Mensch genannt.:wein:🙁
 
Hallo,

das ist das Leid unserer Gesellschaft. 🙁

Menschen geben an, was "hübsch" ist, in dem sie Tiere auf Ausstellungen prämieren. Da gibt es eben Gute und Schlechte!
Das Ergebnis daraus sehen wir in den Bildern.

Wenn ich sehe, was im Pferdesport betrieben wird, um das Tier „artgerecht einzusperren“, werde ich jedesmal traurig. Meine Bekannte hatte aus einem Hundewurf den „Abfall“: Falsche Farbe, schlechte Beine, schlechter Körperbau, zu klein, etc.
Na ja,
den gibts dann etwas billiger, aber die Zucht, das Halten und die Ernährung muß bezahlt werden. :mad:

Er wurde gerade mal vier Jahre alt, starb Blind und Todkrank.

Der Mensch sollte sich überlegen, ob "weniger nicht manchmal mehr ist" anstatt Tiere zum wegwerfen zu produzieren und sich damit zu entschuldigen, als Tierschützer das Beste für das Tier zu wollen. 😕

Gruß Hajooo
 
Rhenus wie gesagt mich wundern die Reaktionen hier nicht.Ich fühle mich nicht als Richter berufen denoch denke ich das Tierqüaler härter bestraft werden müssen,daß sich da im Gesetz was ändern sollte.

Nun ja, das ist alles dein legitimes Recht zu fordern, dass Gesetze verschärft werden, doch hier wird massiv zur Selbstvergeltung und Gewalt aufgerufen. Dagegen bin ich.

Doch mich verwundert diese gespielte Aufregung durchaus, denn man muss nur ihre Beiträge über längere Zeit aufmerksam lesen, und sich die vielen widersprüchlichen Aussagen merken.

Wir müssen dringend an unserer gesellschaftlichen Ethik und Deeskalation von Gewalt arbeiten.
So war es früher nahezu unmöglich, dass jemand bei einem nichtigen Streit auf Wehrlose eintrat.
Ich bezweifele, dass dies mit härteren Strafen (siehe USA) zu bewältigen ist.
Doch wenn an sich friedliche Menschen zur Gewalt und Gegengewalt aufrufen, wenn sie Tiere mit Menschen gleichgestellt, oder gar höher bewertet wissen wollen, dann stimmt doch etwas nicht, oder?

Für mich ist das ein wenig kurios, jeder spricht von Recht, was er einfordert und eingehalten werden wissen will, doch selbst äußert man bedenkenlos Selbstjustiz und Gewaltvorstellungen.
Wo bleibt da eine Rechtsstaatlichkeit, wenn ich keine Gesetze und Rechtmäßigkeit akzeptiere, die auf gemeinsame demokratische Entscheidungen basieren?
Jeder hat das Recht sich politisch zu engagieren und dafür einzusetzen, dass gewisse Strafen verschärft werden. Das wird übrigens ständig getan, doch tragen Strafverschärfungen absolut nicht zum gewünschten Erfolg bei.
Denn wenn eine Gesellschaft zunehmend verroht, dann helfen Strafen kaum noch.
Eine Gewalt fängt immer in den Köpfen an und wenn man ihnen nicht in Beiträgen widerspricht, dann wird diese Gewalt realisiert und schließlich sogar als gerechtfertigt empfunden.

Du schriebst: „Die Gedanken sind frei!“
Doch wenn diese Gewaltverherrlichungen niedergeschrieben werden, sind sie nicht mehr frei und zu tolerieren.

Einige Gewalttaten wird man nie verhindern können. Wir nehmen es auch hin, dass durch übermotorisierte Autos und fehlendes Tempolimit, tagtäglich Menschen sterben, die auch Angehörige haben, die leiden.
Das ist ebenfalls eine Form von Gewalt.

Hier in diesem Fall sind die notwendigen Strafrahmen durchaus vorhanden. Mich regt eher auf, dass das bestehende Gesetz nicht die richtige Anwendung finden, oder die Täter nicht ermittelt werden.

Um beim Fall zu bleiben:
TierSchG - Einzelnorm

Ich denke, dass der festgesetzte Strafrahmen durchaus ausreichend ist, zumal hier der Raubüberfall dazu kommt.
 
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