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Warum werde ich als Student von Handwerkern so runtergemacht?

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Die Arbeit von Leuten, die sich die Hände schmutzig machen, wird im Übrigen mittelfristig eher durch Maschinen und Roboter wegrationalisiert werden als die Arbeit von Akademikern durch die sog. Künstliche Intelligenz. Und ob diese Handwerker dann noch was anderes finden, womit sie ihren Lebensunterhalt finanzieren können, steht in den Sternen.....
Das sehe ich übrigens komplett andersrum.
Wer nicht gerade ein absoluter Experte auf seinem Gebiet ist, wird durch die KI eher ersetzt werden.
Sieht man heute schon in der Informatik.
Einfache Programmierer werden aussortiert, dass kann die KI schneller und günstiger.
Journalismus läuft auch schon zum großen Teil automatisch ab.
Das medizinische auswerten von bildgebenden Materialien wird auch immer mehr automatisiert, da weniger Fehler und präzisere Erkennung.
Eine Reparatur von Pkws oder ein Dach zu decken fällt der KI hingegen sehr schwer.
 
Ja gut mag sein das ich wenig Bezug zur Praxis habe. Aber warum unterstellst du mir das ich nicht arbeiten will? Dann hätte ich schon Hartz 4 beantragt.
Ich studiere eben das was in mir Begeisterung weckt und mir gefällt eben diese Studienrichtung. In diesen Fächern ist nun mal fast alles in Theorie (außer Klavier) aber selbst da lernen wir noch andere Dinge. Da haben wir als Nebenfach Physik und lernen über Akustik und Mechanik und wir rechnen daher auch viel.
Ich arbeite ja neben dem Studium aber es dauert halt länger da ich nur 50 50 mache. Vollzeit Arbeit und Studium bringt man nicht unter einem Hut.
Ich habe Gott sei dank schon eine Eigentumswohnung und habe daher keine Miete oder so zu zahlen und Strom verbrauche ich auch sehr wenig und Auto habe ich keins.
Das meiste was ich verdiene fallen in die Studiengebühren.
Was spricht denn eigentlich dagegen sich weiterzubilden?
Hallo,

Es spricht nichts dagegen, sich fortzubilden. Aber den Unmut der Handwerkenden verstehe ich schon. Du studierst Dinge, die die Welt nicht braucht. Nur um des Studierens Willen wahrscheinlich. Sitzt im gemachten Nest und träumst vor dich hin.

LG,
SFX
 
Hallo,

Es spricht nichts dagegen, sich fortzubilden. Aber den Unmut der Handwerkenden verstehe ich schon. Du studierst Dinge, die die Welt nicht braucht. Nur um des Studierens Willen wahrscheinlich. Sitzt im gemachten Nest und träumst vor dich hin.

LG,
SFX
Dummheit und Bequemlichkeit, man könnte auch sagen, Faulheit.
Dummheit und Bequemlichkeit? Hast selbst sicher nicht studiert.
 
Wir alle brauchen Leute, die sich für uns die Hände schmutzig machen. Ohne Handwerker würde unsere Gesellschaft nicht existieren können. Theologen und Religionspädagogen sind dagegen entbehrlich. Ich kann den Unmut dieser Leute verstehen, weil sie jeden Tag etwas für diese Gesellschaft tun. Ob Du aber jemals nach Deinem langen Studium einen Job findest, steht in den Sternen.
Typisch deutsch deine Haltung ...
 
Warum ein schönes Leben, hast du eine Ahnung wie es ist wenn man mehrere Studiengänge studiert? Ich habe wenig Freizeit und lerne auch am Wochenende.
Welches Klischee über studierende meinst du?
Ich habe zwei Fächer studiert, bin nebenbei arbeiten gegangen und habe danach noch mein Staatsexamen gemacht. Also ja, ich weiß, dass so ein Studium, sofern man es vernünftig macht, natürlich auch Arbeit bedeutet. Aber im Vergleich zu einem Vollzeitjob ist es trotzdem (zumindest meiner Erfahrung nach) nicht zu vergleichen, ist man doch ganz anders eingespannt und muss sich ja auch später noch weiterhin um seine Karriere kümmern, nebenbei Fort-/Weiterbildungen absolvieren usw.

Ich meine das Klischee, dass manche Studierende ein wenig in ihrer eigenen Bubble leben und sich einige aufgrund ihres Status' als etwas Besseres sehen. Schließlich hat man am Ende einen höheren Abschluss und viel theoretisches Wissen. Warum sich die Hände schmutzig machen, wenn man mit dem Kopf (andere für sich) arbeiten (lassen) kann? Bei manchen Studierenden fehlt es da mMn einfach an einem gewissen Respektslevel ggü. den Menschen ohne akademischen Abschluss.
Es ist gar nicht so extrem wertend gemeint, wie es vielleicht rüberkommt. Bin ja selbst Akademiker. Aber es ist einfach ein Klischee, das mir bei einigen deiner Aussagen in den Sinn kam.
 
Das sehe ich übrigens komplett andersrum.
Wer nicht gerade ein absoluter Experte auf seinem Gebiet ist, wird durch die KI eher ersetzt werden.
Sieht man heute schon in der Informatik.
Einfache Programmierer werden aussortiert, dass kann die KI schneller und günstiger.
Journalismus läuft auch schon zum großen Teil automatisch ab.
Das medizinische auswerten von bildgebenden Materialien wird auch immer mehr automatisiert, da weniger Fehler und präzisere Erkennung.
Eine Reparatur von Pkws oder ein Dach zu decken fällt der KI hingegen sehr schwer.
Ich denke langfristig gibt es sich nicht viel, es gibt ja auch schon Hausdruckmaschinen, die ein Haus in wenigen Tagen hochziehen können. Die Robotik macht auch Fortschritte, siehe zB. Googles RT-2, das mit Gegenständen grundlegend hantieren kann. Vielleicht ist das Lebensmodell des Threaderstellers für die Mehrheit in Zukunft geeignet, und er muss sich keine Sorgen machen. (Damit will ich aber nicht die harte Arbeit von Arbeitnehmern klein reden, die Stand heute natürlich unentbehrlich sind!)
 
Ich denke langfristig gibt es sich nicht viel, es gibt ja auch schon Hausdruckmaschinen, die ein Haus in wenigen Tagen hochziehen können. Die Robotik macht auch Fortschritte, siehe zB. Googles RT-2, das mit Gegenständen grundlegend hantieren kann. Vielleicht ist das Lebensmodell des Threaderstellers für die Mehrheit in Zukunft geeignet, und er muss sich keine Sorgen machen. (Damit will ich aber nicht die harte Arbeit von Arbeitnehmern klein reden, die Stand heute natürlich unentbehrlich sind!)
Was für ein Lebensmodell soll das sein?
Das Jahr Auszeit nach dem Abitur, das er sich hart erarbeitet und vom Munde abgespart hat?
Oder die Eigentumswohnung, die er mit dem Nebenjob finanziert hat?
Wenn das so sein sollte, dann bekommt er meinen vollen Respekt.
Falls er das alles nur hinterhergeworfen bekam, sollte er nicht so verächtlich über andere Menschen reden. Die müssen nicht nur Miete bezahlen, sondern ihr eigenes Leben vollständig selber finanzieren
 
Ich kenne das auch aus meiner Verwandtschaft. Handwerker bilden sich ein nur körperliche Arbeit ist richtige Arbeit und Studieren ist was für Weicheier und Arbeitsscheue. Nur sie sind richtige Kerle die zupacken ist auch so ein dummes Machomänner Ding.
Dahinter stehen ihre Komplexe, dass sie keine höhere Bildung haben und das lassen sie dann an Studenten aus, sehr respektlos. Wenn du dann auch noch Geisteswissenschaften studierst und nicht Maschinenbau oder Ingenieurswesen bist du ganz unten durch, nur sinnlose Laberfächer für sie unnützes Wissen.
Sie sind dann aber sauer, wenn so ein Studierter mehr verdient als sie.

Ich möchte betonen, dass ich nicht alle Handwerker meine, sondern nur einige die ich kenne. Die Vorurteile sind auf beiden Seiten riesengroß. Klar gibt es auch arrogante Studenten, aber die Handwerker stehen dem ganz bestimmt nicht nach. Kannst du dir nicht einen Job im Büro oder im Einzelhandel suchen wir doch meist auch besser bezahlt.
 
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