Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Warum werde ich als Student von Handwerkern so runtergemacht?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Also im Prinzip verstehe ich nicht warum sich Menschen ständig wegen nichts an die Gurgel gehen müssen.
Und dann lese ich sowas und zack fällt es mir ein...
Nicht dein Problem, wenn andere zu faul oder zu dumm für ein Studium sind
Ernsthaft?
Was hebt dich denn bitte ab von der Gesellschaft? Deine Rechtschreibung?
Für eine studierte und allwissend Person hast du wirklich wenig Einblicke in das Menschliche.
 
Wir alle brauchen Leute, die sich für uns die Hände schmutzig machen. Ohne Handwerker würde unsere Gesellschaft nicht existieren können. Theologen und Religionspädagogen sind dagegen entbehrlich. Ich kann den Unmut dieser Leute verstehen, weil sie jeden Tag etwas für diese Gesellschaft tun. Ob Du aber jemals nach Deinem langen Studium einen Job findest, steht in den Sternen.
Gibt das den Typen das Recht, über Studenten herzuziehen und sie anzupampen, die sich ihr Studium selbst mit Handwerksarbeiten als Hilfsarbeiter finanzieren? Theologen und Religionspädagogen sind nicht entbehrlich, weil wir auch noch Menschen brauchen, die in der Lage sind, vernünftige Werte zu vermitteln. Ärzte, Ingenieure, Juristen, Naturwissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler etc. sind auch nicht entbehrlich. Ebenso wenig die Frauen, die diese Berufe ausüben.

Handwerker sind auch nichts Besseres oder Wertvolleres als Akademiker, auch wenn manche das gern hätten. Und sie geben der Gesellschaft auch nicht mehr als Akademiker. Oder ist ein Hilfsarbeiter in der Lage, eine Bypass-OP durchzuführen oder ein Haus zu entwerfen oder dir vor Gericht zu deinem Recht zu verhelfen? Eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn alle Berufe angemessen vertreten sind.

Die Arbeit von Leuten, die sich die Hände schmutzig machen, wird im Übrigen mittelfristig eher durch Maschinen und Roboter wegrationalisiert werden als die Arbeit von Akademikern durch die sog. Künstliche Intelligenz. Und ob diese Handwerker dann noch was anderes finden, womit sie ihren Lebensunterhalt finanzieren können, steht in den Sternen.....
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehe ich genauso.

Klar gehst du jetzt auch nebenbei etwas arbeiten. Aber im Vergleich zu deinen Handwerker-Kollegen machst du dir ja eher ein schönes Leben. Das klingt etwas hart, aber ganz objektiv betrachtet kannst du mir vielleicht zustimmen. Du schreibst ja selbst, dass sie sich diesen Job, in dem man sich die Hände schmutzig macht, selbst ausgesucht haben. In dieser und einiger deiner anderen Aussagen schwingt eine große Portion Arroganz mit. Und ich glaube, das ist deren Hauptproblem mit dir (und bestätigt leider eines der vielen Klischees über Studierende).
Warum ein schönes Leben, hast du eine Ahnung wie es ist wenn man mehrere Studiengänge studiert? Ich habe wenig Freizeit und lerne auch am Wochenende.
Welches Klischee über studierende meinst du?
 
Wer nicht studiert hat, empfindet alles, was Studierende oder Akademiker/innen sagen, als arrogant. Das ist ja nichts Neues, juckt mich aber nicht.

Dann hätten sie eben in der Schule mehr tun müssen, statt später neidisch zu sein.
 
@Hajooo Dein Beitrag #14 trifft den Nagel auf den Kopf.

@hannesberlin
Du gehst nur (im Sinne von ausschließlich) die Schulbank drücken, hast dir gleich vier (!) Studiengänge ausgesucht (Theologie, Philosophie und Religionspädagogik, Klavier).
Normalerweise studiert man, weil man einen Job möchte, darum ist Bildung auch kostenlos bzw. wird aus Steuergeldern finanziert. Mein Eindruck ist, bitte korrigier mich, Du möchtest gar nicht arbeiten. Denn bist Du mit den Studiengängen fertig, möchtest Du den nächsten beginnen. Es ist dein Lebenskonzept, frei sein, studieren, jobben nebenbei.
Wann zahlst Du denn in die Sozialkassen ein? Rentenversicherung beispielsweise? Familie usw.?
Dir fehlt etwas entscheidendes: Praxis. Mit Kollegen jeden Tag arbeiten, auf deren Zuarbeit angewiesen sein, usw. Das Studium ist nur eine Eintrittskarte in den Job, mehr nicht. Oft sind die lang studierten diejenigen, die sich für sehr kompetent halten und auch Detailwissen haben, aber leider Theoretiker sind. Dann aber den Praktikern was erzählen wollen. Die wissen zwar nicht immer warum etwas so funktioniert, aber was sie tun müssen damit es funktioniert.
 
Also im Prinzip verstehe ich nicht warum sich Menschen ständig wegen nichts an die Gurgel gehen müssen.
Und dann lese ich sowas und zack fällt es mir ein...

Ernsthaft?
Was hebt dich denn bitte ab von der Gesellschaft? Deine Rechtschreibung?
Für eine studierte und allwissend Person hast du wirklich wenig Einblicke in das Menschliche.
Was soll mich bitte abheben? Sorry wegen der Rechtschreibung ich tippe mit dem Handy.
Ich sage ja selbst das ich handwerklich nicht besonders geschickt bin, deshalb habe ich großen Respekt vor solchen Arbeitern.
 
Was soll mich bitte abheben? Sorry wegen der Rechtschreibung ich tippe mit dem Handy.
Ich sage ja selbst das ich handwerklich nicht besonders geschickt bin, deshalb habe ich großen Respekt vor solchen Arbeitern.
So ist es oft. Akademiker oder Studenten haben durchaus Respekt vor Handwerkern und ihren Arbeiten, nur ist das oft eine Einbahnstraße. Wer nicht studiert hat, darf Akademiker und Studierende und deren Leistungen umgekehrt nach Herzenslust abwerten. Kommt dann irgendwann auch beim geduldigsten Menschen die Retourkutsche, sind natürlich wie immer die bösen, arroganten Akademiker die Schuldigen. Absolut primitiv und proletenhaft, diese Einstellung.

Von Leuten, die so ticken, kann man sich nur absetzen. Hier im Forum ist das aufgrund der Ignorierliste besonders einfach. 😉
 
Was soll mich bitte abheben? Sorry wegen der Rechtschreibung ich tippe mit dem Handy.
Ich sage ja selbst das ich handwerklich nicht besonders geschickt bin, deshalb habe ich großen Respekt vor solchen Arbeitern.
Dich meine ich doch gar nicht damit. Mit deiner unsicheren Art kommst du schon fast sympathisch rüber.
Aber mit @Sarnade hast du doch einen guten Lehrmeister gefunden.
es ist schon eine erstaunliche Fähigkeit sich mit seinem Wissen zu profilieren und gleichzeitig platte Phrasen dreschen.

und Sarnade, waren letztens nicht noch alle "dummen" Arbeitslos? Jetzt sind diese schon Handwerker... das ist ja schon mal ein riesen Fortschritt in den letzten 4 Wochen..
Welchen Fortschritt hast du zu vermelden in dieser Zeit?

Ich persönlich halte mich an Marisol
Einfach ignorieren.

Ein schönes Wochenende euch allen
 
@Hajooo Dein Beitrag #14 trifft den Nagel auf den Kopf.

@hannesberlin
Du gehst nur (im Sinne von ausschließlich) die Schulbank drücken, hast dir gleich vier (!) Studiengänge ausgesucht (Theologie, Philosophie und Religionspädagogik, Klavier).
Normalerweise studiert man, weil man einen Job möchte, darum ist Bildung auch kostenlos bzw. wird aus Steuergeldern finanziert. Mein Eindruck ist, bitte korrigier mich, Du möchtest gar nicht arbeiten. Denn bist Du mit den Studiengängen fertig, möchtest Du den nächsten beginnen. Es ist dein Lebenskonzept, frei sein, studieren, jobben nebenbei.
Wann zahlst Du denn in die Sozialkassen ein? Rentenversicherung beispielsweise? Familie usw.?
Dir fehlt etwas entscheidendes: Praxis. Mit Kollegen jeden Tag arbeiten, auf deren Zuarbeit angewiesen sein, usw. Das Studium ist nur eine Eintrittskarte in den Job, mehr nicht. Oft sind die lang studierten diejenigen, die sich für sehr kompetent halten und auch Detailwissen haben, aber leider Theoretiker sind. Dann aber den Praktikern was erzählen wollen. Die wissen zwar nicht immer warum etwas so funktioniert, aber was sie tun müssen damit es funktioniert.
Ja gut mag sein das ich wenig Bezug zur Praxis habe. Aber warum unterstellst du mir das ich nicht arbeiten will? Dann hätte ich schon Hartz 4 beantragt.
Ich studiere eben das was in mir Begeisterung weckt und mir gefällt eben diese Studienrichtung. In diesen Fächern ist nun mal fast alles in Theorie (außer Klavier) aber selbst da lernen wir noch andere Dinge. Da haben wir als Nebenfach Physik und lernen über Akustik und Mechanik und wir rechnen daher auch viel.
Ich arbeite ja neben dem Studium aber es dauert halt länger da ich nur 50 50 mache. Vollzeit Arbeit und Studium bringt man nicht unter einem Hut.
Ich habe Gott sei dank schon eine Eigentumswohnung und habe daher keine Miete oder so zu zahlen und Strom verbrauche ich auch sehr wenig und Auto habe ich keins.
Das meiste was ich verdiene fallen in die Studiengebühren.
Was spricht denn eigentlich dagegen sich weiterzubilden?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben