Als ich damals eine Wohnung bewohnt hatte, die eine Kellerwohnung war, fingen die Probleme kurz nach dem Einzug an. Ich selbst habe einen Tag vorm Einzug den VM ganz nett und freundlich gefragt, ob ich schon am 31.des Monats in die Wohnung könnte, weil ich erstmal alles durchputzen wollte, damit ich dann meine Möbel nicht zwischen Spinnweben und Staub abstellen muss. Er war damit einverstanden, musste aber nochmal schnell an der EBK etwas reparieren, was angeblich noch defekt wäre. Habe da aber nichts dran gesehen. Hm.
Jedenfalls ein paar Wochen später, als ich mich dann nett eingerichtet hatte und es auch wieder wohnlich aussah und nur ein paar Kartons noch in der Ecke rum standen wo die Sachen noch einsortiert werden sollten, kam es dann, dass das Waschmaschinenwasser aus der Dusche wieder hochdrückte und ich erstmal einen großen Schreck bekam. Ich meldete den Schaden beim VM und er kümmerte sich darum, dass die Rohre wieder frei wurden. Okay soweit so gut. Dann aber, einige Wochen später, fing das wieder an und ich wunderte mich jetzt schon. Da fing er dann auch an zu behaupten, ich sei daran Schuld und ich soll endlich zugeben, dass ich sonstwas in die Toilette oder andere Abflüsse geschmissen hätte. Das war ganz klar eine Unterstellung und als er dann den großen Kanaldecke auf dem Hof geöffnet hatte, konnte ich Reste von Baumwurzeln erkennen und er meinte "Nee nee" das ist von Ihnen!" 😕 Ja klar, ich geh auch raus, schneide mir irgendwo Äste oder Wurzeln ab und nehm die in die Wohnung und schmeiss die ins Klo oder stopf die durch Waschbecken oder Dusche. Echt komisch, dass einem sowas unterstellt wird. Das kam dann noch ein drittes Mal vor und schon zweimal kam eine Firma, die die Rohre frei gespült hatte. Ich hatte dann gekündigt und zog aus. Er aber wollte von mir die Kosten für den Mietausfall haben, solange, bis der Vertrag (der so gesetzt war, das, wenn ich länger als ein Jahr dort gewohnt hätten, dann auch die Miete gestaffelt höher würde). Und schon während der letzten Monate, wo ich dort gewohnt hatte, habe ich mir einen Anwalt genommen und er sich dann auch und behauptete immer noch felsenfest, ich würde Schuld haben und forderte von mir inzwischen schon über 2.500€ zurück. Ich aber machte ebenfalls Kosten bei ihm geltend, denn ich konnte die Wohnung nicht richtig nutzen und musste bei Eltern oftmals Wäsche waschen und mich duschen. Das war alles für mich auch psychisch belastend und letztes Jahr war dann die Gerichtsverhandlung. Der geladene Zeuge, der ein Vertreter der Rohrreinigungsfirma war, kam nicht. Alles sehr komisch. Denn eigentlich ist er ja sozusagen kein Zeuge oder wie darf ich das verstehen?! Jedenfalls habe ich noch vor Gericht gesagt, dass er bis Dato sich geweigert hatte, eine Kamera durch das Rohr gehen zu lassen, damit man auch sieht, was alles da drin sei. Er hat auch die ganze Zeit seit dem das erste Mal eine Verstopfung entstanden ist, behauptet, dass das Rohr was von meiner Whg. zum Kanalschacht verläuft das einzige war, was zu gesetzt war. Ja klar, Handybilder von besagen, dass das Wasser gelaufen ist, wo die Nachbarn aus den oberen Stockwerken ihr Badewasser abgelassen haben. Leider hat der Richter diese Fotos und ein Video nicht akzeptiert. Ich bin die geschädigte, die dem Ex-VM 1000€ zurück zahlen darf. Super. Dem habe ich auch auf Immobilienportalen gemeldet, als er die Wohnung 2mal neu vermieten wollte und jemanden gesucht hat.