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Warum soll ich optimistisch sein?

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Für weitere Antworten geschlossen.
das ist es.
diese zwei kleinen Wörter.

Lieber Pessimist, ich hadere auch oft, in schlechten Phasen manchmal sogar täglich damit, mein Leben positiv oder, wenn ich es lieber nenne: freundlicher zu betrachten.
Viele Dinge gehen nicht (mehr), und das zu akzeptieren, tut oft weh.
Und dann nerven mich diese ewigen positiven Sprüche wie verrückt.

Aber, wie viele hier schon schrieben, es gibt ja noch so viele andere Dinge!
Ich habe mal ein Interview mit jemandem gehört, der sehr im Zen lebt (Meister oder Schüler, ich weiß es nicht mehr.)
und der sagte, auf die Frage hin, was das Leben leichter macht:
Dankbarkeit und Akzeptanz.

Die Akzeptanz, dass wir manches nicht ändern können, so sehr wir es uns auch wünschen.
Das Gegenteil von Akzeptanz ist, wie gegen Windmühlen anzukämpfen,es kostet dich wahnsinnig viel Energie, lässt dich kraftlos und traurig werden, am Ende sogar verbittert.

Und Dankbarkeit?
Es ist nicht möglich, Angst, Verzweiflung oder zu Verdruss gleichzeitig mit Dankbarkeit zu empfinden.
@Ostwind hat sehr schön die kleinen Dinge beschrieben, für die er dankbar ist.
und ich bin sicher, jeder hat solche Dinge, man muss nur hinschauen.
Bei mir ist es z.B. die Ruhe, die entsteht, wenn draußen Schnee fällt, meinen Hund bei mir zu haben, schöne ästhetische Dinge anzuschauen ,wie z.B. Blumen.

Und für dich gibt es auch sowas, da wage ich mal zu sagen,:da bin ich sicher.
Spiele mal mit deinen Sinnen, probiere aus, gibt es vielleicht einen Geruch, den du gerne magst, oder eine Farbe? Dann umgib dich damit! (nur so als Anregung)

Wieso ist es schlecht zu akzeptieren, dass es vielleicht nie besser wird? Dass, man keine Möglichkeiten mehr hat, und der Zug abgefahren ist?
Das ist nicht per se schlecht! Der "Trick" ist, dass nach der Akzeptanz nicht das Resignieren, sonder das Loslassen kommt:
ich kann es nicht ändern, niemand kann es für mich ändern.
Es steht fest. Es steht da wie ein riesiger Felsbrocken.
Der bleibt da auch stehen.
Aber weißt du, was du machen kannst?
Du kannst um den Felsbrocken herum gehen und gucken, was dahinter ist.
Und sehr wahrscheinlich ist das mehr, als du gerade denkst.
😊
 
Spiele mal mit deinen Sinnen, probiere aus, gibt es vielleicht einen Geruch, den du gerne magst, oder eine Farbe? Dann umgib dich damit! (nur so als Anregung)

Wenn ich über eine Waldlichtung gehe in die die Sonne rein scheint, dann genieße ich den Geruch von Harz, Farnen, Himbeerblüten ...... oder wenn der Landwirt sein Heu wendet oder einfährt ....... oh dieser Geruch ! Abend´s den Sternenhimmel bestaunen (was auf Korsika viel besser geht) oh man 😲 wow.
Das feuchte Laub im Wald wenn die Sonne drauf scheint. Der Geruch von heranziehendem Regen. Der Geruch von Frost oder Schnee. Abend´s ins Bett steigen das sonnen-oder frost-getrockenet ist. Einfach geil. Das Lachen der spielenden Kinder auf der Wiese unten. Wenn Miezi mit der Pfote kommt und signalisiert, laß mich mal auf deinen Schoß.
 
Zuletzt bearbeitet:
das ist es.
diese zwei kleinen Wörter.

Lieber Pessimist, ich hadere auch oft, in schlechten Phasen manchmal sogar täglich damit, mein Leben positiv oder, wenn ich es lieber nenne: freundlicher zu betrachten.
Viele Dinge gehen nicht (mehr), und das zu akzeptieren, tut oft weh.
Und dann nerven mich diese ewigen positiven Sprüche wie verrückt.

Aber, wie viele hier schon schrieben, es gibt ja noch so viele andere Dinge!
Ich habe mal ein Interview mit jemandem gehört, der sehr im Zen lebt (Meister oder Schüler, ich weiß es nicht mehr.)
und der sagte, auf die Frage hin, was das Leben leichter macht:
Dankbarkeit und Akzeptanz.

Die Akzeptanz, dass wir manches nicht ändern können, so sehr wir es uns auch wünschen.
Das Gegenteil von Akzeptanz ist, wie gegen Windmühlen anzukämpfen,es kostet dich wahnsinnig viel Energie, lässt dich kraftlos und traurig werden, am Ende sogar verbittert.

Und Dankbarkeit?
Es ist nicht möglich, Angst, Verzweiflung oder zu Verdruss gleichzeitig mit Dankbarkeit zu empfinden.
@Ostwind hat sehr schön die kleinen Dinge beschrieben, für die er dankbar ist.
und ich bin sicher, jeder hat solche Dinge, man muss nur hinschauen.
Bei mir ist es z.B. die Ruhe, die entsteht, wenn draußen Schnee fällt, meinen Hund bei mir zu haben, schöne ästhetische Dinge anzuschauen ,wie z.B. Blumen.

Und für dich gibt es auch sowas, da wage ich mal zu sagen,:da bin ich sicher.
Spiele mal mit deinen Sinnen, probiere aus, gibt es vielleicht einen Geruch, den du gerne magst, oder eine Farbe? Dann umgib dich damit! (nur so als Anregung)


Das ist nicht per se schlecht! Der "Trick" ist, dass nach der Akzeptanz nicht das Resignieren, sonder das Loslassen kommt:
ich kann es nicht ändern, niemand kann es für mich ändern.
Es steht fest. Es steht da wie ein riesiger Felsbrocken.
Der bleibt da auch stehen.
Aber weißt du, was du machen kannst?
Du kannst um den Felsbrocken herum gehen und gucken, was dahinter ist.
Und sehr wahrscheinlich ist das mehr, als du gerade denkst.
😊

Du denkst also ich soll aufgeben im Leben, und einfach nur noch dahivegetieren, oder wie soll ich das verstehen?
 
Wenn ich über eine Waldlichtung gehe in die die Sonne rein scheint, dann genieße ich den Geruch von Harz, Farnen, Himbeerblüten ...... oder wenn der Landwirt sein Heu wendet oder einfährt ....... oh dieser Geruch ! Abend´s den Sternenhimmel bestaunen (was auf Korsika viel besser geht) oh man 😲 wow.
Das feuchte Laub im Wald wenn die Sonne drauf scheint. Der Geruch von heranziehendem Regen. Der Geruch von Frost oder Schnee. Abend´s ins Bett steigen das sonnen-oder frost-getrockenet ist. Einfach geil. Das Lachen der spielenden Kinder auf der Wiese unten. Wenn Miezi mit der Pfote kommt und signalisiert, laß mich mal auf deinen Schoß.

Aha, das ändert nix daran, dass man ohne vernünftige Arbeit als Untermensch gilt in dieser Gesellschaft, und dass, ohne Geld nix los ist.

Warum könnt ihr nicht einfach zu geben, dass manchmal eben die Dinge blöd sind? Anstatt sich einzureden, nein eigentlich ist es gut?
Kommt ihr nicht damit klar nicht immer glücklich zu sein, oder was?

Müsst ihr euch ständig Glück einreden?
 
Ich musste auch irgend wann damit klar kommen, dass einiges nicht mehr spontan geht, oder manches einfach alles über den Haufen wirft, besonders wenn die Bandscheibe mich außer Gefecht setzt, oder halt die dauerschmerzen wegen Fibromyalgie, macht mich halt auch zum Teil unbeweglicher, oder es ist einfach dann schmerzhaft, auch das Treppensteigen ist keine Freude. Dann eben noch die Psychischen Faktoren und ich versuche auch wenn ich immer wieder durch dies außer Gefecht gesetzt werde, trotzdem mich für andere Sachen zu interessieren und ich versuche so gut ich kann, mit zu machen was geht und die Natur ist eben schon auch was gutes für die Seele. Es ist schwierig und es gibt auch oft Baustellen, doch man kann sich trotzdem weiterentwickeln wenn man sich die Zeit nimmt und schaut was möglich ist, nur solltest du dich tatsächlich zuerst Befreien und deine Situation annehmen, du kannst dich immer wieder neu erfinden, besonders dann, wenn du das Gefühl hast es gibt nichts mehr für dich, dann hast du bereits die Grundlage dafür. Es gibt auch im kleineren viele Möglichkeiten.
 
Du willst doch offensichtlich nichts ändern. Jeder kann an seinem Leben was ändern. Nur jammern bringt dir nichts.
 
@DerPessimist

Kannst du dir nicht irgendein Hobby suchen, was dich erfüllt? Geht das körperlich? Oder geht das nicht? Manchmal liegen beispielsweise Dinge von anderen Leuten herum und daraus könnte man etwas machen. Gehe z. B. mal in den Supermarkt und gucke, was es dort gibt, dort gibt es vielleicht etwas für dich, woraus du etwas machen könntest. Oder guckt mal bei dir zu Hause, wenn du mit anderen dort leben solltest, dort gibt es vielleicht dann auch etwas von Interesse.
 
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