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Warum schlagen Eltern ihre Kinder?

  • Starter*in Starter*in Sonnja
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    eltern
Solche Meinungen, dass nur Eltern zum Thema Ahnung haben finde ich unangemessen. Es gibt sehr viele Menschen, die keine eigenen Kinder haben aber viel mehr Ahnung von Kindern haben als so manche Eltern und wenn man mit solchen Schoten anfängt, dass nur Eltern Ahnung hätten müsste man auch anfangen alle Lehrer, alle Erzieher etc., die keine eigenen Kinder haben aus dem Dienst zu entlassen etc...

Ich denke es geht hier weniger um die Ahnung die man von Kindern hat also theoretisch, sondern um die Praxis.

Es geht um das nachfühlen können wann Eltern kurz davor sind auch mal auszuflippen.
Menschen die keine Kinder haben, können z.B. es nicht nachvollziehen/nachfühlen, wie es ist wenn einen das Kind bis aufs Blut reizt mit irgendwelchen Dingen, als Menschen die ebenfalls Eltern sind.
Sie kennen die Konfliktsituationen Eltern - Kind aus eigener Erfahrung,
dass man als Elternteil teilweise echt an seine Grenzen kommt wenn die Kinder nur auf Provokation aus sind was nun mal gehäuft auch in der Pubertät auftritt oder eben der ewige Trotz in der Trotzphase.

Meine Schwiegermutter hat immer den tollen Spruch gebracht, da musst du mal ruhiger werden, wenn ich völligst fix und durch war nach einem Tag an dem sich meine beiden Kinder ständig in den Haaren lagen.
Sie selber hatte aber nur ein Kind und verfügt daher über keinerlei praktischer Erfahrung wie es ist wenn man zwei Kinder hat von daher ist der Spruch leicht gesagt und irgendwann habe ich begonnen ihn zu ignorieren eben darum weil sie in der Richtung nicht aus Erfahrung sprechen kann.
 
ich finde, das klingt bei Dir ein bisschen nach Dressur, Tyra.

Aber es liegt sich am unterschiedlichen Menschenbild. Für mich sind Kinder keine kleinen Raubtiere, sondern Menschen.
Und die müssen nicht dressiert und erpresst werden, sondern auf ihrem Lebensweg begleitet werden.

Im Übrigen gebe ich Lumi Recht. es ist etwas anderes, ein eigenes Kind in der trotzphase oder Pubertät zu haben oder das Kind nur mal für ein paar Stunden zu haben.
Zum einen verhalten sich Kinder in anderer Umgebung immer anders als daheim. Zum zweiten ist es auch leichter, auf die Bedürfnisse eines Kindes eizugehen, wenn man das nur stundenweise hat und WEIß, dass man es wieder loswird. Viel schwieriger, wenn man das ganze im Dauereinsatz hat UND ja nebenbei noch seinen Haushalt und sonstige Dinge managen muss, was ja der Lehrer oder Babysitter oder sonstige Betreuer in der Regel nicht muss.

Ist doch vollkommen logisch, dass ich es mit einem querelen Schüler in der Regel viel leichter habe, als die Eltern.
 
@ Sori, wenn du aufmerksamer gelesen hättest wüsstest du, das es nicht um Dressur geht...du willst offenbar mal wieder so einiges missverstehen und ich werde auf deine unangemessenen Kommentare nicht mehr eingehen.
Was sind Menschen biologisch gesehen? Von der Gebissform und dem Verhalten her? Raubtiere, die in sozialen Gemeinschaften leben...ich habe da ein sehr aufgeklärtes und wissenschaftliches Menschenbild und gerade deshalb ggf. viele Erfolge in der Erziehung z.b. von sogenannten schwererziehbaren Kids gehabt?? Probleme gab es in Familien in denen ein naives Menschenbild vorherrschte und die Eltern dachten Kinder oder Menschen seien von Natur aus gut (= Idealismus) und Sozialverhalten würde von alleine entstehen etc.

Ich wüsste haargenau, dass ich meine Kinder niemals schlagen würde und da ich keine habe und keine haben werde könnte auch niemand das Gegenteil beweisen und damit ist die Sache an sich geklärt. 😉

Ich habe in der Vergangenheit auch mal den Haushalt anderer Leute Freundin, jobmäßig) komplett geschmissen (neben Studium, eigenem Haushalt) und weiss was Dauereinsatz an Kraft kostet und wie man das am besten managt...aber es stimmt es ist eine andere Herangehensweise..etwas gelassener und man hat mehr Übersicht als die manchmal überforderten Eltern...die jedoch oft überfordert sind weil sie kein stimmiges Grundkonzept haben..ich bin ein gesund egoistischer Mensch, der es sich gerne bequem einrichtet in ein funktionierendes Erziehungskonzept z.b. in das man sich reinlehnen kann und die Kids ebenfalls, jeder weiss woran er ist und das bringt schon ein stückweit Entspannung...das ist jetzt keine reine Theorie, sondern ich habe das in meiner Bertungsarbeit einige Male erfolgreich in die Praxis umgesetzt und konnte damit einigen Familien helfen.

Ich habe früher Kinder in ihrem Zuhause betreut, also daheim in ihrem Revier und an sich verhalten sie sich ggü anderen zunächst anders als ggü den Eltern, folgen zunächst, aber dann gibt es immer sone Art Integrationsphase in der sie antesten und die Rangordnung klären...nach einigen Tagen wird oft der Aufstand geprobt...mal mehr, mal weniger, je nach Charakter des Kindes.
 
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Du selbst sprachst von Dressur- was anderes sind diese Belohungs-Sanktions-Strukturen nämlich nicht - der typisch pawlowsche Hund...
*g* ich reduziere den Menschen halt nicht auf sein Gebiß 😉 - die meisten, die ich so kenne fallen halt doch eher durch Intelligenz und Sprachvermögen auf.
Hab aber jetzt keine Lust auf diese Spielchen, meine Kids waren aber schwerer erziehbarer als Deine und ich schon mehr geleistet... Hab ich nicht nötig.
Wenn Du wissenschaftlich aufgeklärt bist, ist dir ja sicher bekannt, dass mehrere Erziehungsmodelle und auch mehrere Menschenbilder gibt, die zunächst einmal völlig gleichwertig sind. Mein ist halt anders als Dein und der nächste User hat wieder ne andere vorstellung.

Damit dass sich kinder bei fremden anders verhalten, meinte ich nicht unbedingt, dass sie nur positiv sind. Sie sind einfach anders. in beide Richtungen. Da sind plötzlich die sonst chaotischsten kinder diejenigen, die anderswo als erste den tisch abräumen und daheim höfliche Kids testen bei ihrem Lehrer mal die neu erlernten schimpfworte. Das ist normal. es sind ja auch verschiedene rollen und verschiedene Erwartungen. Von meiner Mutter erwarte ich einfach anderes als von meiner oma oder von meiner Patentante.

Nochmals mit dem schlagen. Ich bin absolut gegen Gewalt und ich werde alles dafür tun, dass meine Kinder später gewaltfrei erzogen werden. Aber ich bin nur ein Mensch (Raubtier? 😀), der eben auch seine Fehler halt und nicht perfekt ist. Somit werde ich mich hüten, hier irgendwelche Garantien abzugeben.
 
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natürlich reduziere ich den Menschen nicht nur auf sein Gebiß, aber viele Menschen vergessen halt, dass sie nix Besonderes sind, sondern ein Teil der Natur, nichts was darüber steht oder sie besser macht als Tiere. Tier ist für mich kein abwertender Begriff, sondern einfach ne Klassifikation.

Für mich bemisst sich der Wert eines Erziehungsmodells an dem Maß seines Erfolgs und Funktionalität..ich interessiere mich halt für diese Themen und bastle mir aus verschiedenen Theorien so meine eigene Sache...wie das glaube ich jeder tut außer denen denen es eher darum geht Kinder aus Prestigegründen od.ä. zu haben, die sich aber nicht wirklich für ihre Kinder als Person interessieren.
Völlig gleichwertig würde ich Erziehungsmodelle nicht bezeichnen..es gibt da überall bessere und schlechtere Modelle und sogar welche die Scheisse sind wie das Modell der antiautoritären Erziehung z.B...
Und es gibt Menschenbilder und Naturauffassungen, die scheisse und haarsträubend sind, z.B das der Zeugen Jehovas oder anderer Sekten, Scientologen, z.T in einigen Punkten das Christentum oder fundamentalistische Glaubensrichtungen etc. Und es gibt Menschenbilder, die ungünstig und in einigen Punkten auch ein wenig gefährlich sind wie das des deutschen Idealismus, der das allgemeinvölkische Menschenbild (leider) bis heute stark mitgeprägt hat demzufolge der Mensch sowas wie die Spitze einer evolutionären Kette darstellt und der Mensch aus der Natur rausragt und sich über sie hinausentwickelt hat, eher Kulturwesen ist, dass bereits alles drauf hat als Naturwesen und der Mensch ist von Natur aus gut etc......Folge dieses Bildes: Hybris, massive Naturzerstörung...und zu wenig Investment in bessere Erziehungssysteme...
Daher kann ich mich auf keinen Fall deiner Meinung anschliessen, dass alle Menschenbilder gleichwertig sein sollten..so tolerant wäre ich da nun doch nicht und würde erstmal genau hinschauen wie ein Menschenbild im Einzelnen so aussieht.
DAS vollkommen realistische Menschenbild können wir eh nicht erkennen..kein Mensch kann das, denn wir alle agieren mit einem blinden Fleck auch in Bezug auf die Selbstbeobachtung und uns allen entgeht immer ein Teil dessen was wir sind und was uns ausmacht. Das einzige was wir machen können ist lebenslang fleißig Aspekte sammeln und versuchen ein einigermaßen funktionierendes Potpourri zusammenzustellen....Meines ist ne Mischung aus anthroposophischen, wissenschaftlichen (biologischen, psycholog. anthropol. etc.) und auf Erfahrung und Praxis bestehenden Ansichten und Menschenbildern und ich denke schon, dass die Wissenschaft den Horizont ein wenig erweitern kann und zwar soweit, dass man ganz gut mit der Natur des Menschen (wie auch immer sie bis ins Einzelste aufallen möge) zurecht kommen kann.

Ich denke schon dass Bildung und ein gewisses Maß an wissenschaftlicher Aufgeklärtheit in der Erziehung wichtig sind. Dazu muss man auf gar keinen Fall nen Doktortitel haben, sondern einfach ein wenig Interesse haben und hier und dort mal ein wenig rumlesen oder mit anderen diskutieren...das reicht an sich oft schon.

Grundsätzlich hast du irgendwie eine ungünstige ANTI-Haltung und missverstehst einiges..auch aus der Wissenschaft...es geht hier zwar um eine Art Konditionierung aber bei Menschen läuft das schon etwas anders ab als bei Tieren, zwar sehr ähnlich aber mit kleinen Unterschieden...bei Menschen nennt man das Prinzip z.B Erziehung...in dem Wort ziehen steckt ja schon drin, dass das was mit Formung zu tun hat, die z.T auch ne gewisse Konditionierung ist. Z.B Schlafrituale sind ja auch sone Art Konditionierung...wenn das Abendlied gesungen wird wissen ganz kleine Kinder Bescheid und werden fast automatisch müde...(jedenfalls in den meisten Fällen...Ausnahmen bestätigen die Regel). Ne gewisse Struktur (= hier: das Abendlied) hat auf den Menschen also nen gewissen erwünschten Effekt....was soll daran denn so schlimm sein und warum wertest du das so ab? Es geht ja nicht darum kleine Kinder per Glöckchen zum Sabbern zu bringen...sondern eher um andere Sachen und klar hat JEDES Erziehungsmodell auch Belohnungs-Sanktionsstrukturen...denn sonst würde es nicht funktionieren.....Wenn das so wäre und alle Menschen von Natur aus koopererativ und lieb und moralisch und gerecht etc. wären könnten wir die Gesetze und Strafen für Regelverstösse (im Maximalfall: Verbrechen) ja abschaffen. Menschen sind von Natur aus sozial angelegt, aber diese Fähigkeiten müssen natürlich auch weiter gefördert und gefordert werden und wie die Soziobiologen festgestellt haben funktionieren wir egoistisch wobei einige (Dawkins, dem ich kritisch ggü stehe) dabei sogar soweit gehen von egoistischen Genen zu sprechen und wie die recht brutale und gewaltgeprägte Menschheitsgeschichte zeigt sind Menschen weissgott keine Kuscheltiere, die ganz ohne Regeln und Strafsysteme auskommen.
Oder denkst du ala Zeugen Jehovas das der Tag und das Paradies auf Erden kommen wird da alle Menschen friedlich vereint mit allen Naturwesen Seite an Seite leben?? Träum weiter!

In Familien wo keine oder zu wenig Struktur da ist ist das für die Kids ganz schrecklich, sie leiden genauso wie die Erwachsenen darunter, denn sie wurden alleingelassen und schweben im regellosen anarchistischen Raum und wissen nicht wo vorne und hinten ist, haben keine Orientierung und das macht sie aggressiv und aufmüpfig. Damit meine ich nicht die gelegentlich auftauchenden Trotzphasen, die ja eher Testphasen sind aber in eine Dauerphase übergehen, wenn die Eltern da nix gegenhalten können und auch keine ausreichende Basisstruktur da ist.
Kinder, die niemanden haben der ihnen zeigt, wo es langeht und was richtig oder falsch und gut oder schlecht ist, sind verloren und verhalten sich auch so. Aggressives Verhalten (Sachen kaputtmachen etc.) ist ein Schrei nach Grenzen und Regeln. KInder finden Regeln an sich nicht schlimm...zeigen meiner Erfahrung nach durchaus Einsicht zur Notwendigkeit...meine kleine Nichte schluckt ohne weiteres eine Bestrafung mit Fernsehverbot...noch...macht da kein Gezeter oder Geschrei oder jammert lange rum, sondern zeigt Einsicht und fügt sich da...was mit einem gewissen Grundvertrauen zu tun hat dass ihre Eltern (oder Tante) gerecht ist und nicht willkürlich straft od.ä..sondern dass das Hand und Fuß hat.

Ich denke grundsätzlich ist das Menschenbild ein wichtiger Punkt. Für mich sind Menschen keine Wesen die über der Natur stehen, sondern mitten drin und den gleichen Gesetzen und Funktionsschemata folgen wie andere Tiere. Auf dieser Basis erzieht man ja auch...nur auf ein klein wenig ndere Art und Weise wie einen pawlowschen Hund, der ja nur ein Experiment war um nach diesen Funktionsschemata zu fahnden.. und diese Fahnung passierte nur aus einem einzigen Grund: um zu gucken wie die Natur und auch ein stückweit Tiere und Menschen funktionieren...dabei geht es letztlich darum zu versuchen die Natur allgemein und auch die unsozialisierte Natur des Menschen ausreichend zu beherrschen, denn ganz ohne Strukturen (z.B einen Staat mit Gesetzen und Polizei, Legislative, Judikative und Exekutive) herrscht mit hoher Wahrscheinlichkeit Anarchie und Mord und Totschlag, Chaos. Das gleiche gilt im Kleinen für Familien...auch dort herrscht Anarchie und Chaos wenn Kinder regieren und die Eltern nicht in der Lage sind beherrscht ein wenig zu herrschen um "den Laden" am Funktionieren zu halten. Menschen sind soziale Wesen und unsere Gesellschaft ist hierarchisch strukturiert, sprich es gibt immer und so ziemlich überall Chefs, Leute die bestimmen wie es läuft und andere die folgen. Das gleiche Prinzip herrscht in Familien..entweder die Eltern haben für eine gewisse Zeit das Sagen oder die Kids, womit die jedoch oft reichlich überfordert sind und es dann ausartet, Chaos ausbricht. Kinder die in ihrer Kindheit nicht lernen auch zu folgen und sich einzufügen werden es im Leben, ggf. im Beruf schwer haben. Auch dort gibt es Belohungs- und Bestrafungsstrukturen: wer gut funktioniert hat Erfolg und kommt an Kohle ran, wer nicht fliegt raus und ist arm.

In der Familie ist es dann gut, Kinder auf diese Realitäten vorzubereiten und ihnen das Ursache-Wirkung-Schema zu vermitteln...Belohnung ist ja an sich nichts anderes als Positiverstärkung...indem sich ein Kind erwartungsgemäß verhält wird es belohnt, verhält es sich gegen die Regeln kommt es zu Sanktionen..ohne eine solche Struktur gäbe es keinen Lerneffekt.
Sogar in Märchen gibt es ja dieses Belohnungs-Sanktionschema..vgl. u.a. Glücksmarie und Pechmarie etc. Ob man will oder nicht, ich denke diese Struktur ist ein Anthropologikum oder auch ein Naturgesetz..wer sich wider die Regeln der Natur verhält stirbt, wer sich daran hält überlebt und manchmal sogar glücklich 😉 Übertragen auf unsere Kultur haben nur die Erfolg, die sich auch hier an die Spielregeln und Gesetze halten, diejenigen die zu aufmüpfig sind werden scheitern. Regeltrainierte Kinder haben es im Leben einfach leichter und wer sein Kind wirklich liebt, der setzt auch Grenzen und fordert und fördert anstatt zu verwöhnen.
Auf jeden Fall ist es ein evolutionärer und auch gesellschaftlicher Vorteil die Regeln zu kennen und zu wissen worauf es im Leben und auch in der Kindererziehung ankommt.
 
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Hallo sonnja.
Der Grund liegt in der Seele. Dort sind alle Neigungen gespeichert - gute wie schlechte. Und da wo die Liebe fehlt, kann unter gewissen Umständen Gewalt zum Ausdruck kommen. Das geschieht immer dann, wenn sich jemand einer Situation hilflos gegenübersteht und er keine andere Reaktion mehr äußern kann. Sie haben oft selbst keine Liebe erfahren und können sie deshalb auch nicht weitergeben. Therapie wäre: Sie wahre Liebe erfahren lassen, so seltsam das auch klingen mag. Liebe Grüße
hermann
 
Ne Frage bzgl der Rechtssprechung:
Ab wann verjährt denn Misshandlung Schutzbefohlener? Und Beweise habe ich auch kaum wie so oft bei häuslicher Gewalt...Außer halt meiner Aussage, aber heißt es dann nicht "Aussage gegen Aussage" und somit "Im Zweifel für den Angeklagten"?
 
@ Sonnja: Verjährungsfrist läuft glaube ich ab dem 18 Lebensjahr...und geht bis zu 10 Jahren..aber so genau weiss ich das nicht, du kannst das mal googlen oder kurz bei einem Anwalt erfragen.
Das hier habe ich gefunden:
Kinderschreie-Rechtliches. Fragen und Antworten zu den Gesetzen rund um Kindesmissbrauch
man unterscheidet da aber zivilrechtliches und strafrechtliches..bei Strafrechtlichem liegen die Verjährungsfristen anders

das habe ich noch gefunden:
http://www.hilferuf.de/forum/gewalt/36295-vater-anzeigen-wegen-koerperverletzung.html

Aussage gegen Aussage: na und? Du kannst es dir leichter machen indem du in Therapie warst oder gehst und dich auf Trauma behandeln läßt und ein Psychologe ein Gewalttrauma bestätigt. Und/oder einen guten Anwalt einschaltest.
Wer würde vor Gericht gehen, wenn nix gewesen wäre? An sich ist der Gang alleine schon ein Pluspunkt an Glaubwürdigkeit..es sei denn man ist derart durchgekachelt und macht einen derart schlechten Eindruck dass einem niemand glaubt..was aber extrem selten ist.

Tyra
 
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Die spirituellen Hintergründe bei gewalttätigen Eltern - und es ist die Seele, vielleicht nur ein Teil davon - wüsste ich auch gerne, dark. "Behindert" durch eigenes Erleben von Gewalt ? Martin Luther hat erzählt, dass er wegen einer Nuss, die er genommen hatte ohne zu fragen, von seiner Mutter blutig geschlagen wurde, und es in seiner eigenen Familie eher fröhlich zugegangen ist. Manche Kinder/Jugendliche scheinen aber auch zu Gewalttätigkeiten zu neigen, obwohl die nicht aus der Erziehung und dem familiären Umfeld stammen. Da mag man sich auch nach dem spirituellen Hintergund fragen.

Mich interessiert aber auch, wie ihr emotionale Vernachlässigung anstelle von physischer Gewalt werten würdet. Wenn sich die Eltern überhaupt nicht um ihre Kinder kümmern, Härte des Existenzkampfs an sich, oder Gleichgültigkeit - was auch immer. Liebesentzug, Gleichgültigkeit etc. ist psychische Gewalt, finde ich. Auch, das beide Extreme etwa gleich schlimme Folgen haben können - nur gegen Vernachlässigung gibts keine Gesetze.

Peter
 
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