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Warum schlagen Eltern ihre Kinder?

  • Starter*in Starter*in Sonnja
  • Datum Start Datum Start
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    eltern
Keine Ahnung ob das jetzt hier dazu gehört, aber ich finde die Kids von heute sind einfach viel zu sehr verwöhnt. Es ist ja schon zu viel verlangt einen Teller abzuräumen, oder den Müll in den Mülleimer zu werfen. Geschweige denn von wirklicher Hilfe. Ganz ehrlich: Mir persönlich hängts ganz schön zum Halse raus.


Jap genau dann werfen sie dir schon Kinderarbeit vor die ja auch verboten ist 😉.
 
Jap genau dann werfen sie dir schon Kinderarbeit vor die ja auch verboten ist 😉.

Ja, man muss schon sehr genau aufpassen.

Gewusst, dass es eine bodenlose Frechheit ist, wenn Lehrer Hausaufgaben aufgeben?

Ach......und das elternliche Vorleben fällt mir grad noch ein. Kann ja nur von mir sprechen, aber die Worte bitte und danke haben für mich ne große Bedeutung und werden auch oft in Gebrauch genommen. Fruchtet leider nicht - stattdessen höre ich Ausdrücke die mich fast erstarren lassen. Die darf ich öffentlich nicht schreiben, sonst lande ich öhm......🙄
 
Wenn die gesamte Erziehung schief läuft,weil den Eltern
"die Hände gebunden" sind ,der Sprössling mit dem Jugendamt droht
und auf die falsche Bahn gerät , dann gibt es ja "Erziehungslager",
in denen mit den Jugendlichen all das gemacht wird,was den Eltern
verboten wird.
Anschreien und sinnlos arbeiten lassen,Holzstämme durch die Gegend
schleppen, bis zum Zusammenbruch.
 
Ja, man muss schon sehr genau aufpassen.

Gewusst, dass es eine bodenlose Frechheit ist, wenn Lehrer Hausaufgaben aufgeben?

Ach......und das elternliche Vorleben fällt mir grad noch ein. Kann ja nur von mir sprechen, aber die Worte bitte und danke haben für mich ne große Bedeutung und werden auch oft in Gebrauch genommen. Fruchtet leider nicht - stattdessen höre ich Ausdrücke die mich fast erstarren lassen. Die darf ich öffentlich nicht schreiben, sonst lande ich öhm......🙄


Ist ja schön und gut, dass die Kinder so gut über ihre Rechte aufgeklärt sind, mit Sicherheit ist das auch nicht falsch.
Aber da wo über Rechte aufgeklärt wird sollte auch über die Pflichten aufgeklärt werden, aber das wird schnell vergessen.
 
Ist ja schön und gut, dass die Kinder so gut über ihre Rechte aufgeklärt sind, mit Sicherheit ist das auch nicht falsch.
Aber da wo über Rechte aufgeklärt wird sollte auch über die Pflichten aufgeklärt werden, aber das wird schnell vergessen.

Ist das auf mich gemünzt? Hab ich was falsch gemacht?

Ich kläre auf, ich "begründe" sogar. Ab und an fruchtet es , aber das hält nie lange an.
 
Ist das auf mich gemünzt? Hab ich was falsch gemacht?

Ich kläre auf, ich "begründe" sogar. Ab und an fruchtet es , aber das hält nie lange an.


Nene ist nicht auf die gemünzt um Gottes Willen.

Es war allgemein und für alle Kinder auf das gemünzt was wir vorher geschrieben hatten, dass man schon genau aufpassen muss wenn man sie um Mithilfe im Haushalt bittet 😉

Sie wissen sehr gut Bescheid was wir alles nicht dürfen, aber wissen eben nicht Bescheid, dass sie auch gewisse Pflichten haben oder wollen es zumindest nicht wissen.

Sorry war vielleicht ein wenig unglücklich mit dem Zitat 🙂
 
Wenn die gesamte Erziehung schief läuft,weil den Eltern
"die Hände gebunden" sind ,der Sprössling mit dem Jugendamt droht
und auf die falsche Bahn gerät , dann gibt es ja "Erziehungslager",
in denen mit den Jugendlichen all das gemacht wird,was den Eltern
verboten wird.
Anschreien und sinnlos arbeiten lassen,Holzstämme durch die Gegend
schleppen, bis zum Zusammenbruch.

ha ha ha genau! habe das selbst bei bekannten erlebt. aber generell bin ich sowieso der meinung, dass es 3erlei schlagen gibt.

1. die lust am schlagen (die perversen), weil sie gefallen an der machtausübung haben

2. überzeugung vom erziehungsstil der körperlichen züchtigung

3. im affekt einen patsch/klaps zurück, weil z.b. das kind zum wiederholten mal auf den herd langen will, gefährlichen blödsinn macht, der mama was auf die nase gehauen hat wegen trotzanfall etc.

den 3. punkt finde ich persönlich wichtig. dem kind zeigen "aua, das tut weh, hier ist die grenze erreicht" ...

ich bin mit punkt 2 und punkt 3 aufgewachsen und es ist ok. hat mich nicht gekillt. punkt 2 hätten sie sich verkneifen können, aber ok (kam nicht allzu oft vor). für punkt 3 hatte ich sogar als kind verständnis.
 
Klingt ehrlich gesagt ausschließlich nach überforderter Mami.
Was kann das Kind dafür?

Ooohjaaa, auch Mütter sind Menschen! Und nicht jeder Mensch hat Nerven aus Stahl. Letztendlich sind wir aber BEIDE gestärkt aus der Situation rausgekommen. Es gibt halt Kämpfe die müssen gekämpft werden. Kinder wollen sich auch reiben und glaub ja nicht, dass Kinder sich mit "gespielten" Grenzen abgeben. Die haben ein ganz feines Näschen und tausend Antennen und reagieren oftmals erst, wenn Muttern fix und alle ist. So sinse halt, die Kids.

Haben die hier anwesenden Mütter nicht mitgekriegt, dass soziale Defizite zu 99 Prozent ANERZOGEN sind?

99% ist etwas übertrieben. Kinder kommen schon mit völlig unterschiedlichen Charaktären auf die Welt. Früher dachte ich auch, dass ALLES anerzogen ist und Muttern an Allem schuld ist.
Falsch gedacht! Jedes Kind ist anders.
Mein Sohn, so dickschädelig wie er ist, kam schon mit einer großen sozialen Kompetenz auf die Welt. Und wenn jetzt Jemand denkt, dass dickschädelig und sozial kompetent nicht geht - es geht, ich habe den lebendigen Beweis.
Mit 8 Jahren kümmerte er sich über eine Stunde um eine Verkäuferin der es nicht gut ging und sich dem Chef aber nicht anvertrauen konnte. Mein Sohn suchte nach Lösungen, fand aber keine und so hat er sich einfach zu ihr gesetzt, weil er "sie nicht alleine lassen wollte". So was kommt von Herzen und kann man nicht anerziehen!
Meine Tochter hätte es nicht gekratzt. Jeder ist anders.
 
Ich finde es nicht gut und bis zu einem gewissen Grad unfair immer alles den Eltern in die Schuhe zu schieben. Wie oft kommt es denn vor, dass sich andere in die Erziehung einmischen? Da verbietet die Mutter am Geburtstag dem Kind ein 8. Stück Kuchen zu essen, weil sie weiss, dass es davon Bauchweh kriegt. Und dann kommt die Tante daher, gibt dem Kind ein Stück Kuchen, weil es das weinen anfängt und meint: "Aber er hat doch heute Geburtstag, da darf er das doch mal!" Und nun? Auch die Schuld der Mutter, weil sie dem Kind nicht gleich den Teller wieder entreisst, um nicht als schlechte, böse Mami dazustehen?

Die Erziehung wird den Eltern immer mehr aus der Hand genommen. Es wird immer nur verboten und gesagt, was sie nicht dürfen. Aber niemand bringt den Eltern bei, was und wie sie noch erziehen sollen. Heraus kommen überforderte Eltern, die ständig von allen Seiten nieder gemacht werden und Kinder, die weder moralische Werte, noch Anstand und Höflichkeit gelernt haben. Das trifft bei weitem nicht auf alle Familien zu. Aber angesichts der steigenden Jugengewalt und -kriminalität muss man sich doch fragen, ob das wirklich der richtige Weg ist.
 
ich stimme eher zu 99% oder sagen wir 98%...also grundsätzlich ist die Erziehung und Sozialisation ein ganz ganz wichtiger Punkt und viele Eltern (aber auch Schulen oder die Gesellschaft insgesamt) gehen damit ein wenig zu unbewusst und larifari um.

Klar haben Kinder unterschiedliche Charaktere..ein Beispiel: ggf ist jedes dritte Kind sensibler und verletzlicher als andere Kinder. Ich bin mit zwei Schwester in einer Familie aufgewachsen, in der die Eltern, insbesondere der Vater gewalttätig waren...ich und meine jüngere Schwester wurden stärker durch den familiären Stress und Kriegszustand (aber nicht aus Spass, sondern um zu überleben) und die mittlere ist irgendwann psychisch total in die Knie gegangen...also wird das Ganze wohl zum Glücksspiel wenn Muttis die bei gewalttätigen Kerlen bleiben wollen ihre Kinder mit ins Spiel bringen??

Der Charakter von Kinder mag unterschiedlich sein aber soziale Kompetenzen und Sozialverhalten sind erlernt...da ich in einer unnormalen Familie aufwuchs in der das Prinzip: Krieg aller gegen alle herrschte musste ich mich jahrelang, an sich bis heute noch selber umerziehen und mir selber beibringen was moralisch o.k. ist und was nicht und wie ein angemessenes Sozialverhalten aussieht. Die Erstsozialisation war scheisse und ich musste diese Scheisse erstmal wegräumen...das laste ich schon meiner Mutter an, denn an sich hatten wir Kinder damals bereits unsere Koffer gepackt und ne Wohnung gesucht, aber sie ist im letzten Moment mit Selbstmorddrohung ausbebüxt und hat uns erpresst zu bleiben...gut dass die Verachtung ggü meiner Mutter so groß war und der Wille auf gar keinen Fall so zu werden wie sie...ich vermute jedoch, dass viele da oft resignieren und sich einfach in diese Tradition reinfallen lassen..denn Auflehnung kostet schon einiges an Kraft...

Sehr vielen (ich denke den meisten) wird nicht bewusst, dass sie in einer ungünstigen Realität leben und sie grenzen sich nicht kritisch genug ab und bleiben einer ungünstigen Tradition verhaftet, die sie erlebt, erlitten und erlernt haben.
Ein Soziologe hat die Macht der Geschichte (in Privatform die Geschichte der Kindheit) mit dem Buchtitel: Der Tote packt den Lebenden ausgedrückt...daher mein Rat: macht keine dummen Geschichten und seht zu, dass ihr euer Nest reinhaltet von Mistkerlen, die euren Charakter und den euerer Kinder versauen bzw. ggf die verletzlicheren Kinder für immer zerstören...ganz abgebrühte Muttis denken sich dann ggf: ok. nur die Stärksten überleben...ich hab ja drei Kinder, dann kann ich für meinen Stecher ruhig eins über die Klinge springen lassen? Tja mit einem solchen Kalkül sind die Mütter durchaus und voll und ganz natürlich menschlich...denn die Natur führt ja dieses Schema, was man Selektion (Auswahl der Stärksten, survival of the fittest) nennt und offenbar reproduzieren einige Muttis das recht fleißig..da bei ihnen die Moral am pennen ist...und sie irgendwie anders kalkulieren und irgendwo für sich einen Vorteil sehen nicht zu gehen, sondern einen schlechten Kerl weiter zu dulden...Mütter in Naturform ohne ausreichende Moral...da sie diese mit hoher Wahrscheinlichkeit selber nicht erlernt haben.

Vom Charakter her sind Menschen unterschiedlich und einige haben ggf. von Geburt aus eine größere Affinität zur sozialen Anpassung als andere, aber ich denke damit diese Grundtendenz wachsen und gedeihen kann braucht sie eine weitgehend intakte Umgebung und Förderung. Ich denke grundsätzlich hat JEDER Mensch in sich soziale Fähigkeiten und weiss intuitiv gut und böse zu unterscheiden..aber sowas kann im Laufe einer ungünstigen Sozialisation auch wieder verkümmern.

Tyra
 

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