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Warum passiert das immer nur mir?

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Du meinst immer, dich für alles rechtfertigen zu müssen.

Sieh dir einfach mal deinen Nutzernamen an.

Es wird dir ein wenig das Köpfchen getätschelt und dann geht es in die nächste Runde. So absehbar.
 
Du meinst immer, dich für alles rechtfertigen zu müssen.

Sieh dir einfach mal deinen Nutzernamen an.

Es wird dir ein wenig das Köpfchen getätschelt und dann geht es in die nächste Runde. So absehbar.

Mein Nutzername hat einen anderen Hintergrund. Der tut hier nichts zur Sache.

Ich bin nicht immer stark. Das stimmt. Ich kann hart sein. Ich kann stark sein. Ich kann meine Gefühle unterdrücken, aber nicht immer.

Manchmal muss ich reden. Sonst sterbe ich.

Ich rede und dann geht es in die nächste Runde. Was ist denn daran so schlimm?
 
Ist es denn so schwer zu verstehen,dass jemand einfach nur mal schreibt,weil er gerade mal unten ist und ein bisschen Mitgefühl braucht,sich mal ausk...zen möchte?
Ich bin nicht immer stark. Das stimmt. Ich kann hart sein. Ich kann stark sein. Ich kann meine Gefühle unterdrücken, aber nicht immer.
Keiner ist immer stark.
Aber du hast Kraft in dir ,das ist gut!
Du kannst sie wieder hervorholen!
Eine große Familie kann Probleme bedeuten,man unterstützt,wird aber auch oft unterstützt,im Idealfall zumindest.
Das mit den Gefühlen unterdrücken,ist nicht gut,das musst du vermeiden,weil sie sonst ausbrechen oder zum Beispiel psychosomatische Beschwerden auslösen können.
 
Nichts, wenn einem eine Fahrt im Karussel gleichbedeutend ist mit einer Reise.

Du verletzt meine Gefühle. Lass das.

Ich habe nicht bei null gestartet, sondern bei minus.
Ich habe den Realschulabschluss gemacht, einen Beruf erlernt, Geld gespart. Ich war immer für meine Familie da. Ich war für meine Freundin da, ich war für meine Freunde da.

Ich habe nie etwas kriminelles oder schlimmes gemacht.

Ich halt meine Versprechen. Ich schütz meine Familie so gut ich kann.

Hör bitte auf, meine Gefühle zu verletzen. Du musst meine Threads nicht lesen.
 
Ich bin hier raus, ist ja fürchterlich
Bei der empathielosigkeit auch besser.

@BinNichtWertlos

Das Gefühl was du hast wird eine Mischung aus psychischer und physischer zerschlagenheit sein. Wenn man sich komplett überfordert fühlt, Probleme lösen will aber irgendwie kommen immer mehr dazu,macht sich das am Körper bemerkbar.

Somatoforme Störung.

Ich wache zb. Jede Nacht von Schmerzen auf und kaum Schmerzmittel helfen weil es die psyche ist. Du musst versuchen den Streß zu reduzieren. Die Schmerzen kann man mit Schmerzmitteln versuchen zu behandeln in Verbindung mit mehr Ruhe. Rede ruhig mal mit einem Arzt drüber. Hab ich auch gemacht und bin seit Jahren endlich richtig eingestellt. (medikamentöse Schmerzmittel) aber an der psyche muss auch gearbeitet werden.

Einfach mal Pausen machen. Sich wieder auftanken. Man darf sich auch mal zurück ziehen.

Es tut mir leid zu lesen das du das Gefühl hast zu sterben wegen der ganzen Probleme. Vielleicht findest du jemanden der ähnliches durch macht oder generell einfach mal zuhört.
 
Ich glaube aber, dass ich an Kummer fast sterben werde
Ich sterbe, wenn mich nicht jemand tröstet

Und so geht das weiter, x-mal.
Nein, du stirbst nicht.
Doch du dramatisierst, steigerst dich rein.
Wozu soll das gut sein? Weshalb tust du das, welchen Nutzen erfüllt das?
Was macht das mit dir?

Wir haben immer Pech

Nein. Niemand hat IMMER nur Pech.
Ist es Pech, dass sich hier Menschen finden, die einen deiner Threads nach dem anderen lesen und versuchen, dir irgendwie Denkanstöße zu geben oder dir virtuell das Händchen halten, Umarmungen schicken whatever?

Ist es Pech, dass ihr euch als Familie habt, miteinander reden und lachen könnt?

Ist es Pech, unbeschwert nach draußen gehen zu können, die Sonne genießen zu können, ohne an irgendwelche Gefahren denken zu müssen?

Und diese Liste ließe sich schier endlos fortsetzen!

Deine Wahrnehmung ist völlig verzerrt.

Mein Neffe, der Sohn einer meiner Schwestern und damit auch meine Schwester. Es ist nicht so ein schlimmes Problem. Es ist einfach zu viel. Ich hab ihn gern.

In meiner großen Familie hat immer irgendwer irgendein Problem und es sind so viele Probleme. Unser Leben ist sehr schlecht, denn wir waren mal sehr wohlhabend und angesehen, vor dem Bürgerkrieg in meinem Heimatland. Das haben wir verloren.

Wir müssen uns abstrampeln seitdem. Ich finde es nicht fair.

Ich finde es es nicht fair, dass wir uns abstrampeln müssen und alle schauen auf uns herab. Ich sterbe, wenn mich nicht jemand tröstet und ich immer nur stark sein muss.

Wo steht, das Leben müsse fair sein?
Wie fair ist es, dass du hier sein kannst, während jemand anderes starb?
Diese Denkweise führt nirgendwohin!

Du findest es unfair, dich abstrampeln zu müssen? Tja, willkommen im Erwachsenenleben von Milliarden von Menschen!

Es findet sich immer jemand, der auf einen herabsieht. Na und? Das ist einfach so, erzählt etwas über diesen Menschen, jedoch nichts über mich! Ich denke mir eben meinen Teil und meide solche geistigen und emotionalen Tiefflieger.

Was bringt dir dein rückwärts gerichtetes denken, der früher vorhandene und jetzt verlorene Wohlstand?
Lebe im Jetzt und gestalte aktiv deine Zukunft!
Das wäre deutlich sinnvoller.

In deinem Fall hieße das vorrangig, arbeite an deinen psychischen Problemen. Hart. Streng dich an.
Therapie ist nicht hingehen, berieseln lassen, reden, heimgehen, warten auf nächste Stunde. Das kann nichts verändern. Therapie ist harte, unbequrme Arbeit, am meisten zwischen den Terminen. Nur so ist schrittweises Vorankommen möglich.

Was sind deine Ziele im Leben, was würdest du gerne erreichen?
Was davon ist realistisch erreichbar?
Wie?
Womit kannst du heute beginnen?

Ich meinte damit, dass ich dadurch, dass mir immer diese Dinge passieren, so schnell aufwachsen musste.
Ich bin eigentlich noch fast ein Kind. Andere Leute in meinem Alter haben keine Sorgen.

Andere in meinem Alter studieren, lassen sich das von ihren Eltern finanzieren, kriegen von den Eltern die Weltreise und das Auto finanziert.

Wie alt bist du?
Meiner Tochter wäre mit 15 nicht eingefallen, sich noch fast als Kind zu empfinden, sie sah sich als junge, fast erwachsene Frau und genau das war sie.
Und sie war dabei, ihr Leben immer mehr in die Hand zu nehmen, sich langsam abzunabeln und selbständig zu werden.

Ich musste viel zu früh Verantwortung für kleine Geschwister übernehmen, mich, eben volljährig, mit vielen rechtlichen Themen befassen, Gesetze studieren, um meine Situation vollständig zu erfassen und nach Wegen zu suchen, sie positiv zu verändern. Musste mich mit Anwälten herumschlagen, einen Prozess anstoßen.
Wie hätte ich das schaffen wollen, hätte ich mich in die hilflose Kindchenrolle fallen lassen?

Ja, ich war erschöpft. Überfordert. Weinte. Schimpfte. Schlief, stand auf, und führte meine Kämpfe weiter. Was sonst?

Kommt man derart ans Limit wie du - und ich kam dahin - gibt es nur einen sinnvollen Weg: sich aktiv Hilfe suchen.
Bist du in therapeutischer Behandlung?
Mit Zielsetzung?
Gibt es Fortschritte?
Oder wäre ein Wechsel angezeigt?
...

Würde ich nicht versuchen zu helfen, würde ich mich noch schlechter fühlen.

Warum?

Und:
In erster Linie hast du die Verantwortung, dich um dich und deine Probleme (und davon gibt es ja reichlich) zu kümmern!
Also lenke dich nicht mit Problemchen und Problemen anderer Menschen davon ab.

Noch schlechter als zehnmal das Wort "sterben" in drei Sätzen. Faszinierend.

Es ist dein Leben. Mach es dir gerne selbst kaputt, weil du in einem völlig verqueren Bild von Verantwortung gefangen bist, kombiniert mit merkwürdigem Neid auf andere und deren gar so leichtes Leben.

Das ist hart formuliert, aber manchmal ist genau das sinnvoller als Zuckerguß und Weichspüler.
Runde um Runde jammern, Runde um Runde Zuspruch einfordern, nur um nichts zu ändern und wieder Runde um Runde zu jammern...das ist Stillstand.
So kommst du nirgendwohin, weder wirst du gesünder noch zufriedener noch reicher.
Man kann sich schon mal fallen lassen und in der Scheixxe baden. Aber dann sollte man aufstehen, duschen, und einen Plan ausarbeiten.
Und dann in die Hände spucken und das angehen.

Was musst du denn konkret tun? Kann das außer dir niemand tun?
In meiner Familie gibt es viele Belastungen und jeder ist überlastet. Jeder tut etwas, aber trotzdem ist jeder überlastet.

Das beantwortet nicht Geißblatts Frage.

Ich werde wohl einige Dinge, die mir viel geben, aufgeben müssen; wegen Geld.

Was an Materiellem ist so wichtig?
Ich denke, du hast viel wichtigere Probleme. Und löst du die nicht, wirst du kaum beruflich vorankommen und das finanzielle Level anheben können.

Ich wollte doch eigentlich nur reden und schon muss ich mich rechtfertigen, weil ich „sterben“ geschrieben habe.

Weil du dramatisierst.
Wenn du reden willst, weshalb schreibst du dann davon, zu sterben?
Du stirbst nicht, und wenn du das weißt, was soll diese Aussage?
Was möchtest du damit erreichen?

Das wollte ich sagen. Genau das. Manchmal kann ich meine Gefühle nicht gut in Worte fassen.
Ich fühle mich völlig kaputt und überfordert und denke dass ich sterbe, wenn ich nicht darüber reden darf.

Wieso denkst du, dass du stirbst?
Denkst du das wirklich, glaubst du das?
Oder weißt du, dass du nicht sterben wirst, auch wenn du dich schrecklich fühlst?

Diese Übertreibungen helfen dir nicht, im Gegenteil. Du könntest versuchen, bei deinen Gedanken einen Realitätscheck durchzuführen und dich und dein Denken so wieder ein wenig in geordnete Bahnen lenken.

Manchmal muss ich reden. Sonst sterbe ich.

Das ist Blödsinn.
Versuche das gesünder zu formulieren.
So schadest du dir.

Ich rede und dann geht es in die nächste Runde. Was ist denn daran so schlimm?

Für mich: nichts.
Für dich: alles.
Du verschwendest dein Leben auf diese Weise, hältst dich gefangen in diesem Jammertal, nimmst dir so selbst jede Chance.
Deine Entscheidung, die du triffst. Mit allen dazugehörigen Konsequenzen.
Du hast ebenso die Wahl, dich anders zu entscheiden.
 
Ist es denn so schwer zu verstehen,dass jemand einfach nur mal schreibt,weil er gerade mal unten ist und ein bisschen Mitgefühl braucht,sich mal ausk...zen möchte?

Das ist sehr verständlich.
Doch ich halte es nicht für hilfreich, das Runde um Runde zu unterstützen und befeuern, indem man das Erwartete abliefert.
Das hilft nicht, um diese Abwärtsspirale verlasden zu können.
 
Ich habe nicht bei null gestartet, sondern bei minus.
Ich habe den Realschulabschluss gemacht, einen Beruf erlernt, Geld gespart.

Na also!
Sag ich doch, IMMER Pech gibt's nicht.

Ich war immer für meine Familie da. Ich war für meine Freundin da, ich war für meine Freunde da.

Immer. Schon wieder.
Das ist nicht gut.
Dir fehlt gesundes Mittelmaß.
Es ist niemandem damit geholfen, wenn du dich aufopfern willst.
Mit diesem Thema der Aufopferung könntest du dich beschäftigen. Den Egoismus daran erforschen, welchen Nutzen du daraus ziehst.
Google mal, es sollten sich Artikel dazu finden lassen.
Du könntest dir einen neuen Blickwinkel darauf erarbeiten und verstehen, dass das nicht rundum positiv ist.

Ich habe nie etwas kriminelles oder schlimmes gemacht.

Was eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

Ich schütz meine Familie so gut ich kann.

Bedenklich, wenn das Ausmaße wie bei dir annimmt. Deine kulturelle Prägung tut da nichts für dich und deine Gesundheit.
 
Danke, @Ausnahmsweise

Diejenigen, die mir hier mangelnde Empathie vorwerfen, drehen das Karussel aus falsch verstandenem Familiensinn und völlig verzerrter Wahrnehmung der Welt, in dem er sitzt.

Ich bin hier nun wirklich weg. Aber ich lass dir was da.

Du benimmst dich wie ein Kleinkind. Bist du auf meinen Hinweis darauf, dass die Allermeisten hier auch hart kämpfen müssen, eingegangen? Nein. Es passt nicht in deine Weltsicht, in der du das arme Opfer bist, immer und in allen Lebenslagen.

Du fühlst dich aufgrund deiner kulturellen Prägung für jeden Pups verantwortlich, der in deiner Familie geschieht, bist dem aber nicht ansatzweise gewachsen.

Was meinst du, wie ist das für mich, wenn du mir als hier geborenem letztlich ein leichtes Leben unterstellst? Das ich nicht hatte und nicht habe. Magst du meine Sorgen mal einen Tag übernehmen? Oder lieber doch dir weiter in die Belange deines Neffen reinsteigern?

Lass dir hier gerne weiter das Bäuchlein tätscheln, vielleicht klappt es dann auch mit dem Stuhlgang. Press dir beide Hände auf die Ohren, wenn jemand dich wecken will. Werte alles als Verletzung und alles als Übergriff.

Hier steht ein Heer von Leuten, die dir die Welt da draußen in Watte packen. Nur, dass das gar nicht bringt.
 
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