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Warum passiert das immer nur mir?

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Du hörst dich an wie ein damaliger DDR-Bürger, der durch das Westfernsehen, in dem immer alles eitel Sonnenschein war und sich am Ende alle Probleme auf wundersame Weise gelöst haben, eine völlig falsche Vorstellung von der Bundesrepublik bekommen hat.

Ich kenne etliche, die genau diesen Lebensstil haben.
 
Ja, meine Güte, dann leide halt darunter. Dann bist du halt der ärmste Mensch auf der Welt, und deine Familie ist die ärmste Familie auf der Welt.

Ich empfinde ich als undankbar.

Du hast eine beherrschbare chronische Krankheit, an der man nicht stirbt. Du lebst in einem Land, das für dich und deine Familie sorgt. Du sprichst unsere Sprache bewunderswert perfekt und hast alle Türen offen.

Und nun meinst du wegen Bauchschmerzen sterben zu müssen und weil irgendein entfernter Verwandter irgendein Problem hat?

Noch mal: Dieser Problem ist nicht deins.
 
Du hast eine völlig verzerrte Sicht.

Ich bin hier geboren, habe nie eine "Weltreise" gemacht, hatte ewig lange nur ein ÖPNV-Ticket und kein Auto, und habe mir das Studium finanziert, in dem ich im Zoo bei 30 Grad im Maskottchen-Kostüm gesteckt habe.

Du wirst immer jemanden finden, auf den du neidisch sein kannst. Aber warum?

Aber auch hier hat es nicht jeder leicht. Die meisten eher nicht.

Was das mit der Familie angeht: Du schreibst, du müsstest sterben. Wegen der Probleme DEINES NEFFEN? Wegen immer neuer Probleme irgendwelcher Familienmitglieder?

Geht es denn irgendwem sonst deswegen auch so schlecht? Macht ihr alle wegen allem so ein Theater?

Und dann meinst du, das sei gut so?

Lös dich davon, die Probleme anderer Leute zu deinen zu machen.

Und lös dich davon, die paar Prozent, denen wirklich alles zufliegt zu beneiden. Leb mit dem, was du hast.

Prognose: Das, was dich krank macht, wirst du nie ändern. Also wirst du nie gesund.

Du kannst nicht das Leid deiner ganzen Großfamilie tragen. Du kannst ja kaum dein eigenes tragen. Versuch es weiter, und du zerbrichst.

Würde ich nicht versuchen zu helfen, würde ich mich noch schlechter fühlen.
Ich mag ihn und fühle mich mitverantwortlich.

Prognose: Ich kann Dinge ändern. Ich habe Dinge geändert. Ich habe vieles geschafft, was andere für unmöglich gehalten haben.

Ich muss auch darüber reden, weil ich sonst sterbe. Ich fühle mich sterbenskrank. Ich bin fast noch ein Kind. Früher habe ich alles nur in mich reingefressen, aber ich bin auch noch ein Kind. Ich sterbe sonst.
 
Würde ich nicht versuchen zu helfen, würde ich mich noch schlechter fühlen.

Noch schlechter als zehnmal das Wort "sterben" in drei Sätzen. Faszinierend.

Es ist dein Leben. Mach es dir gerne selbst kaputt, weil du in einem völlig verqueren Bild von Verantwortung gefangen bist, kombiniert mit merkwürdigem Neid auf andere und deren gar so leichtes Leben.

Ich bin hier raus, ist ja fürchterlich.
 
Würde ich nicht versuchen zu helfen, würde ich mich noch schlechter fühlen.
Ich mag ihn und fühle mich mitverantwortlich.

Prognose: Ich kann Dinge ändern. Ich habe Dinge geändert. Ich habe vieles geschafft, was andere für unmöglich gehalten haben.

Ich muss auch darüber reden, weil ich sonst sterbe. Ich fühle mich sterbenskrank. Ich bin fast noch ein Kind. Früher habe ich alles nur in mich reingefressen, aber ich bin auch noch ein Kind. Ich sterbe sonst.

Was musst du denn konkret tun? Kann das außer dir niemand tun?
 
Ich bin stark und überwinden Hindernisse, aber immer wenn man ein Hindernis überwunden hat, kommt das nächste Hindernis. Ich sterbe. Die Hindernisse sind nicht so groß, aber es sind immer so viele. Ich sterbe, wenn mich nicht jemand tröstet.
Das geht bei mir auch schon lange so, von daher kann ich sehr gut nachempfinden. Man hat dann irgendwann das Gefühl, daran zu sterben, weil einem die Kraft fehlt.
Fühle dich getröstet...
Vielleicht hast du etwas, was das ausgleicht? Irgendetwas positives?
Ich wünsche dir viel Kraft, aber versuch auch auszuruhen.
 
Das geht bei mir auch schon lange so, von daher kann ich sehr gut nachempfinden. Man hat dann irgendwann das Gefühl, daran zu sterben, weil einem die Kraft fehlt.
Fühle dich getröstet...
Vielleicht hast du etwas, was das ausgleicht? Irgendetwas positives?
Ich wünsche dir viel Kraft, aber versuch auch auszuruhen.

Fühl dich auch getröstet 🤗
Man hat das Gefühl, dass einem die Kraft fehlt. Ganz genau.

Ich habe auch positives im Leben, aber ich weiß nicht wie lang noch. Ich werde wohl einige Dinge, die mir viel geben, aufgeben müssen; wegen Geld.

Das wird hart. Ich schaffe das!

Ich wollte doch eigentlich nur reden und schon muss ich mich rechtfertigen, weil ich „sterben“ geschrieben habe.
 
Das musst du nicht, es ist dein momentanes Gefühl, weil du dich völlig kaputt und überfordert fühlst und dein Körper zeigt es dir ja auch: Mit Schmerzen.

Das wollte ich sagen. Genau das. Manchmal kann ich meine Gefühle nicht gut in Worte fassen.
Ich fühle mich völlig kaputt und überfordert und denke dass ich sterbe, wenn ich nicht darüber reden darf.
 
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