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Warum gibt es Mobbing?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 124757
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Jeder mag es, wenn andere tun, was man will.

Nein, nicht jeder, ganz bestimmt nicht. Ich mag Menschen mit eigenem Kopf und eigener Meinung, die mir auch mal Grenzen setzen und sich von mir nicht bestimmen lassen.

ich denke, dass Mobbing viel auch mit eigener Unsicherheit zu tun hat - sowohl beim Opfer als auch beim Täter. Denn Mobber sind meistens, denke ich, Herdentiere, die in Gruppen stark sind und Mitläufer sind, aber alleine sich nicht trauen würden, zu mobben. Oder aber es sind vielleicht auch manchmal sehr dominante Personen, die es genießen, andere nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen.

Manche weiden sich an der Angst des Gemobbten und fühlen sich stark, wenn andere "schwach" sind.
 

Oft werden Leute gemobbt, welche sensibler, lieber und nicht so fröhlich wirken.
Die Mobber benutzen ihr Opfer als Ventil für ihre Aggressionen, um sich in der Gruppe
aufzublasen, Macht auszuleben und um nicht selber von Anderen gemobbt zu werden.

Mobbing gab es in der DDR und BRD .

Viele Mobber sind psychisch gestörte Leute, welche teilweise auch gewalttätige Eltern hatten.

Es ist wichtig, dass Mobbing Opfer lernen sich wehren können...dafür gibt es viele Tipps im Internet.

Mobbing ist ein häufiger Grund für Selbstmord.

In der Tierwelt wird viel gemobbt.
 
Dass es in der DDR kein Mobbing, gab, wage ich doch sehr zu bezweifeln. Das dürfte an einer verklärten "Ostalgie" liegen. In jeder Gemeinschaft, egal in welcher, gibt es Gruppenbildung und Ausgrenzung.

Wie gesagt, bei mir in der Schule hatte das nichts mit Ausländerfeindlichkeit oder ähnlichem zu tun. Eindeutig waren betroffen die kindlichen, nicht so selbstbewussten Mitschüler, die man im besten Fall bemitleiden oder belächeln konnte. Ich kann jetzt nicht sagen, ob sich jemand besonders in der Gruppe hervorgetan hat, die gemobbt hat. Aber es waren auch nicht definitiv alle, die mitgemacht haben. Natürlich war es einfacher, sich der Gruppe anzuschließen, wer möchte sich denn schon mit einer Gruppe Mitschüler anlegen.
 
Ich bin in der DDR geboren und aufgewachsen. Mobbing gab und kannten wir nicht. Vielleicht mag es daran gelegen haben, das wir vom Kindergarten an auf das WIR erzogen wurden. Auch während der Schulzeit stand die Klassengemeinschaft im Fokus und weniger der Einzelne. Später im Beruf war es die Leistung des ganzen Kollektivs, die zählte. Die Stärkeren zogen die Schwächeren mit durch, sie waren keine Ausenseiter sondern Teil der Gemeinschaft. Uns wurde ein Gemeinschaftsdenken anerzogen - was im Rückblick eine gute Strategie war, obwohl es gerade auch dieses Gemeinschaftsdenkenn war, welches die DDR zum Fall brachte. Begünstigend war natürlich der Umstand, das wir frei von Sozialängsten waren. Wir mussten nicht um unseren Job bangen. Der Lebensunterhalt wie Miete, Strom, Lebensmittelpreise waren stabil und günstig. Die Fixkostent betrug meist weniger wie 10 Prozent vom Einkommen. Krankenhausaufenthalte, Medikamente, Kindergärten und Bildung waren Kostenfrei. Soziale Absicherung ist ein wesentlicher Teil menschlicher Bedürfnisse welche in dem Sinn auch die Menschen formen.
Mobbing ist ein gesellschaftliches Problem - gezüchtet durch Umstände, die so manchen zu radikalen Maßnahmen nötigt, um sich behaupten zu können - sie wissen einfach keinen anderen Weg, um sich das zu holen nach dem sie gieren - Beachtung, Aufmerksamkeit, Anerkennung und Macht. Es ist echt traurig, das der Druck, der durch Mangel an Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen entsteht, andere Menschen als Ablass-Ventil missbraucht.
Wieder eine Lobeshymne auf die DRR.
Meine Informationsquelle ist meine Frau, die in der DDR groß geworden ist und deren Verwandtschaft, die weitgehend in Ostdeutschland wohnen.
Cousinen von ihr haben massiv Mobbing zu DDR-Zeiten erlebt, gerade auch durch Lehrer. Wenig sportlich und ein paar nicht politisch konforme Sätze und du hattes nicht viel zu lachen.
Ähnliches auch im Berufsleben. Fast du angepasst und Systemkonform gab es wenig Probleme. Anders wenn du anders gedacht hast.
Ganz neu für mich ist auch, dass das allgemeine Konsumniveau in der DDR mit dem Westen mithalten konnte.
Bildung war kostenfrei in der DDR, wie jetzt weitgehend auch. Nur durfte man oftmals nicht die Ausbildung machen, die man wollte. Zum Abitur wurden nur wenige, ausgewählte Schüler zugelassen.
OK, das Niveau in den Schulen war allgemein gut, insbesondere in den Naturwissenschaften, wenn nicht diese permanente politische Propaganda gewesen wäre.
Es hat schon seine Gründe, warum 1989 dieser Teil von D untergegangen ist.
 

Oft werden Leute gemobbt, welche sensibler, lieber und nicht so fröhlich wirken.
Die Mobber benutzen ihr Opfer als Ventil für ihre Aggressionen, um sich in der Gruppe
aufzublasen, Macht auszuleben und um nicht selber von Anderen gemobbt zu werden.

Mobbing gab es in der DDR und BRD .

Viele Mobber sind psychisch gestörte Leute, welche teilweise auch gewalttätige Eltern hatten.

Es ist wichtig, dass Mobbing Opfer lernen sich wehren können...dafür gibt es viele Tipps im Internet.

Mobbing ist ein häufiger Grund für Selbstmord.

In der Tierwelt wird viel gemobbt.

Ich glaube tatsächlich auch dass viele Mobber nicht unbedingt psychisch gestört sind. Und das sage ich nicht weil ich selbst gemobbt habe sondern gemobbt wurde. Das waren gut gestellte populäre Schüler.

Mit dem Begriff Narzissmus (das ist jetzt nicht auf den zitierten Post bezogen) muss man aufpassen, es wird sehr vieles schnell als Narzissmus bezeichnet, dabei ist die narzisstische Persönlichkeitsstörung nicht so häufig, narzisstische Züge sind natürlich was anderes, die haben alle Menschen in unterschiedlich starker Ausprägung.
 
Ich bin in der DDR geboren und aufgewachsen. Mobbing gab und kannten wir nicht. Vielleicht mag es daran gelegen haben, das wir vom Kindergarten an auf das WIR erzogen wurden. Auch während der Schulzeit stand die Klassengemeinschaft im Fokus und weniger der Einzelne. Später im Beruf war es die Leistung des ganzen Kollektivs, die zählte. Die Stärkeren zogen die Schwächeren mit durch, sie waren keine Ausenseiter sondern Teil der Gemeinschaft. Uns wurde ein Gemeinschaftsdenken anerzogen - was im Rückblick eine gute Strategie war, obwohl es gerade auch dieses Gemeinschaftsdenkenn war, welches die DDR zum Fall brachte. Begünstigend war natürlich der Umstand, das wir frei von Sozialängsten waren. Wir mussten nicht um unseren Job bangen. Der Lebensunterhalt wie Miete, Strom, Lebensmittelpreise waren stabil und günstig. Die Fixkostent betrug meist weniger wie 10 Prozent vom Einkommen. Krankenhausaufenthalte, Medikamente, Kindergärten und Bildung waren Kostenfrei. Soziale Absicherung ist ein wesentlicher Teil menschlicher Bedürfnisse welche in dem Sinn auch die Menschen formen.
Mobbing ist ein gesellschaftliches Problem - gezüchtet durch Umstände, die so manchen zu radikalen Maßnahmen nötigt, um sich behaupten zu können - sie wissen einfach keinen anderen Weg, um sich das zu holen nach dem sie gieren - Beachtung, Aufmerksamkeit, Anerkennung und Macht. Es ist echt traurig, das der Druck, der durch Mangel an Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen entsteht, andere Menschen als Ablass-Ventil missbraucht.
In der DDR gab es kein Mobbing?
Es gab sogar sogar staatlich gelenktes Mobbing, wobei das Mobbing durch die Stasi, in Jugendwerkhöfe und in der NVA nur die Spitze dessen waren.
 
Im soziologischen Sinne beschreibt Mobbing oder Mobben psychische Gewalt, die durch das wiederholte und regelmäßige, vorwiegend seelische Schikanieren, Quälen und Verletzen[1] eines einzelnen Menschen durch eine beliebige Art von Gruppe oder Einzelperson definiert ist. Zu den typischen Mobbinghandlungen gehören u. a. Demütigungen, Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen, Zuweisung sinnloser Aufgaben und anderweitiger Machtmissbrauch, Gewaltandrohung, soziale Exklusion oder eine fortgesetzte, unangemessene Kritik an einer natürlichen Person oder ihrem Tun,[2] die einer Tyrannei bzw. einem unmenschlich-rücksichtslosen Umgang gleichkommt.

Mobbing kann z. B. erfolgen in der Familie, in einer Peergroup, in der Schule, am Arbeitsplatz, in Vereinen, in Wohneinrichtungen (Heimen) oder Gefängnissen,[3] in Wohnumfeldern (Nachbarschaften) oder im Internet (Cyber-Mobbing).

Die gesundheitlich-ökonomischen Aspekte und Folgeschäden von Mobbing gelten als enorm und sorgen alleine in der deutschen Wirtschaft für jährliche Ausfälle in Milliardenhöhe.[4] Gerade im Gegensatz zur im westlichen Kulturkreis weitgehend tabuisierten physischen Gewalt, wird verbale Gewalt und Mobbing weniger ernstgenommen, und nimmt auch im populärgültigen Diskurs nur eine untergeordnete Rolle ein.



Ich denke, dass im Zweifelsfall jeder für sich selbst entscheidet, ob es für ihn Mobbing ist oder noch "normales Verhalten" von leuten, die einen nicht so mögen und die dann vielleicht mal aggressiv oder unfreundlich sind.
 
Passend zum Thema bin ich vorhin auf diesen Artikel gestoßen:

Ich finde ihn aber sehr schlecht, vor allem diese Aussage:
"Mobbing bedeutet für die betroffenen Eltern deshalb auch, die eigene Hilflosigkeit ertragen zu müssen."
Was für ein Schwachsinn!
 

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