Angenommen, man ist bereits länger zusammen, wohnt sogar zusammen, ist finanziell abgesichert und im ,,richtigen‘‘ Alter und der Mann hat keine Gründe, die gegen eine Heirat sprechen (zerrüttetes Elternhaus mit Scheidungskrieg, selbst geschieden, ist gegen das Konzept Ehe)- was sind Gründe, dass vom Mann in der Hinsicht auch nach vielen Jahren Beziehung nichts kommt?
Naheliegend wäre für mich, dass es doch nicht so passt wie es scheint, ohne das an etwas bestimmtes festmachen zu können = das Gefühl sagt - nein.
Committen, diesen Begriff im Zusammenhang mit Partnerschaft/he zu verwenden, dass wirkt auf mich befremdlich/technokratisch, wie ein Verwaltungsakt. Als gäbe es ein cooles Projekt, dass die Festplatte Herz dauerhaft in Höchstform bringen würde. Mit der Software - Wolke 7.0 - bis an das Ende der Welt.
😎
Ich bin Oldschool. Für mich ist die Ehe der i-Punkt der gemeinsamen Liebe. Dennoch empfinde ich die Ehe als ein Auslaufmodell. Eine Eingetragene Partnerschaft erfüllt das doch auch. Ansonsten nur mit Ehevertrag.
Wenn es aber nur um die Unterschrift geht, darum dass man ein Zeichen nach außen hat, dann würde ich sagen, verlobt Euch doch bis ans Lebensende. Im Ernst!
Wenn man die Pro und/oder Kontrahaltung desjenigen nicht kennt, den man heiraten möchte, dann finde ich das signifikant.
Wenn Du schlecht damit klarkommst, dass Deine Flamme sich nicht mit der Ehe identifizieren kann, dann heißt das noch lange nicht, dass man weniger liebt. Darauf läuft es vermutlich hinaus.
Rational betrachtet, wäre es schon wegen der Scheidungsrate unsinnig. Die Möglichkeit das das Projekt Ehe scheitert oder nicht, steht bei 50/50. Das ist eine ganz miese Quote, damit ein gutes Gegenargument.
Kurzum:
Heiraten, nur weil man das so macht, wenn schon alles stimmig
scheint, halt ich für eine blöde Idee. Für beide Seiten!
Einen Garantieschein gibt es für nichts.
Viel Glück