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Warten nervt!

Wisst ihr was mich sehr irritiert ist, dass mein aktueller Therapeut mich so anders beraten hatte. Er meinte Vermieter hören das Wort "Mietminderung" nicht gerne, und wir könnten versuchen ohne diese Formulierung auskommen.
Naja, von einem Therapeuten eine Beratung in Mietsachen zu bekommen ist ja auch nicht dessen Kerngeschäft. Dass der dazu überhaupt eine mietfachliche Einschätzung abgegeben hat finde ich mindestens seltsam. Allerdings hätte ich dem wohl auch nicht en détail vom Vorfall erzählt.
Seltsam. Nächste Baustelle. Der Therapeut. Das ist nämlich nicht die einzige Sache, die mich bereits stutzig gemacht hat.
Magst du berichten, was dich noch irritiert hat? Ich finde den deduktiven Schluss Einzelner, die schlechte Erfahrungen mit Therapeuten gemacht haben, wenig zielführend und würde mich davon nicht beeinflussen lassen, sofern es nicht auch in deinem Fall stichhaltige Gründe gibt.
 
A

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Re: Warten nervt!
Hallo hirnundherz,

schau mal hier:
Warten nervt!. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Der Vermieterin habe ich meine Entscheidung mitgeteilt. Sie meinte das sei bedauerlich, aber angesichts des Schadens wohl folgerichtig. Die Sanierung wird wohl einige Monate dauern und, dass ich zurücktrete wäre entlastend für ihren Sanierungsstress.
Hast du das auch schriftlich, dass ihr im gegenseitigen Einvernehmen den Vertrag annulliert habt? Nicht, dass sie noch (so unzuverlässig und unglaubwürdig sie sich bisher verhalten hat) von dir eine schriftliche Kündigung und die Miete für die Kündigungsfrist verlangt. Auch wenn ich das nicht glaube, würde ich bei dieser Person auf Nummer sicher gehen.

Du bist nochmal mit einem blauen Auge davongekommen. Deine innere Stimme hat ganze Arbeit geleistet und dich immer misstrauischer werden lassen. Höre stets auf diese Stimme. Wenn sie dich zweifeln lässt hat das einen guten Grund, wie du soeben erfahren durftest.

Ich bin schon gespannt, was du über die Therapeuten-Baustelle zu sagen hast.
 
Ich habe mit meinem Therapeuten darüber gesprochen, da es in dem Fall ja nicht nur um Mietrecht geht , sondern auch um zwischenmenschliche Aspekte, z. B. Gefühle von Abhängigkeit, Durchsetzungsfähigkeit, Umgang mit Menschen und Neurosen (eigene und die der anderen). Er kennt sich mit Vermietung sicherlich nur bedingt aus, mit Menschen aber (so denke ich) gut. Zu verstehen, wie eine Vermieterin tickt und das zum eigenen Vorteil zu nutzen, ist ja schon keine schlechte Idee. Wenn ich z. B. merke, es ist ihr Elternhaus und es tut ihr gut eine positive Rückmeldung dazu zu hören, bin ich bereit das zu tun und auszusprechen, dass mir die Wohnung sehr gefällt und ich sorgsam damit umgehen werde. Auch bin ich bereit, besonders transparent zu sein, sodass ihre Sorge um ihr Elternhaus etwas abgefangen wird. Ich bin allerdings nicht dazu bereit, von meinem Recht auf Mietminderung zurückzutreten im Falle von Baumaßnahmen oder ihr ganzes inneres Drama um ihr Elternhaus abzubekommen.

@FLoki979 Entscheidung selbst treffen ist wirklich wichtig, das stimmt. Mein aktueller Therapeut mischt sich meiner Meinung nach zu stark ein.

@Pfefferminzdrops Ein weiteres Beispiel wäre das Ende der letzten Stunde. Wir haben 5 Minuten später angefangen und haben etwas überzogen. Er meinte dann sehr plötzlich "Oh wir sind ja schon über der Zeit." Ich antwortete sachlich, dass wir auch etwas später angefangen haben (ich wollte damit nur erklären, warum ich noch geredet habe, nicht einfordern, dass wir weiter machen sollten) und er sagte darauf recht gereizt "Das nehme ich nicht so genau. Bitte nicht die Minuten zählen. Sie bekommen schon genug von mir, keine Sorge."
Vor allem der letzte Teil hat mich ähnlich schlecht fühlen lassen, wie die scharfe Reaktion der Vermieterin auf meinen Vorschlag der zweitweisen Mietminderung wegen der Baustelle.
Und dann frage ich mich: Ist er vielleicht ähnlich drauf und nimmt er deshalb die Vermieterin in Schutz?

Ich habe auch schon sehr positive Erfahrungen mit Therapie gemacht und würde nicht von einem Therapeuten auf alles schließen.
 
Und dann frage ich mich: Ist er vielleicht ähnlich drauf und nimmt er deshalb die Vermieterin in Schutz?
Ich sehe da ehrlich gesagt keinen Zusammenhang zwischen den beiden. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass dich die Art der beiden unangenehm hat fühlen lassen.

Der Nachsatz, du solltest keine Sorge haben, zu wenig Zeit von ihm zu bekommen, war einfach unnötig und für einen Therapeuten auch ein Stückweit blöde. Dein Hinweis war im Grunde gerechtfertigt (aber auch nicht wirklich nötig) und wenn er es nicht so genau nähme, dann hätte er sicherlich auch nicht darauf verweisen müssen, schon über der Zeit zu sein. So führt er seinen eigenen Spruch ad absurdum.

Mit dieser Konrinthenkackerei ist aber niemandem gedient - weder dir noch ihm. Ich finde, dass du schon auch manchmal nickelig reagierst und dein Motiv dann zu relativieren versuchst ("ich wollte ja nur..."). Ich hätte seinen Ausspruch auch unpassend und unangenehm empfunden. Allerdings denke ich, dass es wichtige Dinge gibt und vor allem da es Therapeuten nicht wie Sand am Meer gibt, man auch mal 5 gerade sein lassen kann. Solange Verspätungen nicht an der Tagesordnung sind hätte ich mir deinen Spruch auch gekniffen.

Das Problem bei Therapien ist ja, dass man einerseits sehr genau schauen muss auf das, was passiert ist, sich dadurch aber schnell in unwesentlichen Kleinigkeiten verliert, weil man eben alles seziert. Vielleicht versuchst du mal, dich wieder auf das Wesentliche zu fokussieren. Und wenn es menschlich mit euch beiden nicht harmoniert, dann vielleicht doch auch einen anderen, passenderen Therapeuten zu finden.
 
Danke für die Antwort, aber ich glaube ich bleibe hier lieber bei dem Thema Vermieterin und Wohnung. Das kommt sonst alles etwas durcheinander und das Therapeutenthema möchte ich auch erstmal einfach in der Therapie besprechen.

@Houston Montag schicke ich ihr den Auflösungsvertrag. Mich beschäftigt noch, dass ich dort schon Küchenmöbel habe und nun Unkosten, da ich diese nochmal abholen muss (Sprinter mieten, Leute organisieren, usw.) Eigentlich müsste ihre Versicherung die Kosten übernehmen, da die Wohnung nicht bezugsfertig war. Aber davor das anzusprechen graust's mir schon.
 
Vor allem der letzte Teil hat mich ähnlich schlecht fühlen lassen, wie die scharfe Reaktion der Vermieterin auf meinen Vorschlag der zweitweisen Mietminderung wegen der Baustelle.
Und dann frage ich mich: Ist er vielleicht ähnlich drauf und nimmt er deshalb die Vermieterin in Schutz?
Ich sehe auch keinen Zusammenhang mit der Vermieterin, aber ich sehe mangelndes Durchsetzungsvermögen deinerseits. Wenn dich die fehlenden 5 Minuten stören, dann solltest du das auch deutlich ansprechen. Ob das nun kleinlich sein mag oder nicht tut nichts zur Sache. Dich stört es, dann sprich es aus und lass dich nicht von einer flapsigen Bemerkung einschüchtern, insbesondere wenn es um einen Therapeuten geht. Sprich ihm gegenüber dieses Beispiel das nächste Mal an: "Ihre Bemerkung hat mich verletzt und ich habe mich so und so gefühlt. Ich habe mich gefragt warum Sie die Vermieterin in Schutz nehmen, bla. Und die 5 Minuten mögen für Sie ein Klacks sein, aber mich haben sie 15 Euro gekostet."

Du hast ein gutes Gefühl für Recht und Gerechtigkeit, aber durchsetzen kannst du dich nur schwer. Das solltest du mit einem Therapeuten angehen.
 
Aber davor das anzusprechen graust's mir schon.
Sind die Kosten verschmerzbar, dann lass es gut sein. Das ist den Ärger nicht wert. Willst du deine Unkosten trotzdem vergütet haben, dann solltest du es nicht nur ansprechen, sondern höflich aber bestimmt sagen was Sache ist. "Ich nehme an Ihre Versicherung wird meine Unkosten wegen der Küchenmöbel übernehmen. Wo sind sie denn versichert, damit ich denen eine Kostenzusammenstellung schicken kann?" (Ich weiss sehr wohl, dass man das so nicht macht. Es geht hier mehr um die Aussage zwischen den Zeilen. Immer noch besser als: "Eigentlich müssten Sie meine Unkosten übernehmen, schliesslich ist es Ihre Schuld..."
 
Ich finde es gut, dass du dich für das WG-Zimmer entschieden hast. Mit der Vermieterin wärst du in der Wohnung bestimmt nicht glücklich geworden.
 
Ich habe mit meinem Therapeuten darüber gesprochen, da es in dem Fall ja nicht nur um Mietrecht geht , sondern auch um zwischenmenschliche Aspekte, z. B. Gefühle von Abhängigkeit, Durchsetzungsfähigkeit, Umgang mit Menschen und Neurosen (eigene und die der anderen). Er kennt sich mit Vermietung sicherlich nur bedingt aus, mit Menschen aber (so denke ich) gut. Zu verstehen, wie eine Vermieterin tickt und das zum eigenen Vorteil zu nutzen, ist ja schon keine schlechte Idee. Wenn ich z. B. merke, es ist ihr Elternhaus und es tut ihr gut eine positive Rückmeldung dazu zu hören, bin ich bereit das zu tun und auszusprechen, dass mir die Wohnung sehr gefällt und ich sorgsam damit umgehen werde. Auch bin ich bereit, besonders transparent zu sein, sodass ihre Sorge um ihr Elternhaus etwas abgefangen wird. Ich bin allerdings nicht dazu bereit, von meinem Recht auf Mietminderung zurückzutreten im Falle von Baumaßnahmen oder ihr ganzes inneres Drama um ihr Elternhaus abzubekommen.

@FLoki979 Entscheidung selbst treffen ist wirklich wichtig, das stimmt. Mein aktueller Therapeut mischt sich meiner Meinung nach zu stark ein.

@Pfefferminzdrops Ein weiteres Beispiel wäre das Ende der letzten Stunde. Wir haben 5 Minuten später angefangen und haben etwas überzogen. Er meinte dann sehr plötzlich "Oh wir sind ja schon über der Zeit." Ich antwortete sachlich, dass wir auch etwas später angefangen haben (ich wollte damit nur erklären, warum ich noch geredet habe, nicht einfordern, dass wir weiter machen sollten) und er sagte darauf recht gereizt "Das nehme ich nicht so genau. Bitte nicht die Minuten zählen. Sie bekommen schon genug von mir, keine Sorge."
Vor allem der letzte Teil hat mich ähnlich schlecht fühlen lassen, wie die scharfe Reaktion der Vermieterin auf meinen Vorschlag der zweitweisen Mietminderung wegen der Baustelle.
Und dann frage ich mich: Ist er vielleicht ähnlich drauf und nimmt er deshalb die Vermieterin in Schutz?

Ich habe auch schon sehr positive Erfahrungen mit Therapie gemacht und würde nicht von einem Therapeuten auf alles schließen.

Ich finde du hängst wirklich alles auf die Goldwaage, jede Bemerkung kommt bei dir negativ an. Das ist für dich und andere extrem anstrengend.

Das mit der Vermieterin ist geklärt und solltest du abhaken. Du machst dir viel zu viel Gedanken.

Das mit dem Therapeuten war eine vollkommen harmlose Situation. Du betonst, du hast sachlich geantwortet. Ich gehe davon aus, er hat es auch selbst gewusst, dass ihr später angefangen habt. Aber es geht ja nicht um die Uhrzeit, sondern um die Substanz eines Gespräches.

Warum sagst du deinem Therapeut nicht, dass er sich angeblich zu viel einmischt? Oder verstehst du das nur so?
 

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