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Warten nervt!

Hallo Northern Light,

schau mal hier: Warten nervt!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Das heißt ich habe keinen ausreichenden Schutz und bei der ersten Unstimmigkeit hat sie mir sofort gedroht, dann eben jemand anderen zu suchen
Schon wegen der Drohung, würde ich vom Mietvertrag zurücktreten.
Du müsstest zu allem Ja und Amen sagen, damit bloß keine Unstimmigkeiten entstehen.
Sonst droht dir die Kündigung.
Da ist Ärger schon vorprogrammiert.
Sei froh, dass der Schaden vor deinem Einzug passiert ist. So bleibt dir eine, vermutlich, unangenehme Vermieterin erspart.
Du hast jetzt erstmal eine Bleibe.
Wenn dir das WG Leben doch nicht gefällt, kannst du immer noch nach einer anderen Wohnung schauen.
 
Schon wegen der Drohung, würde ich vom Mietvertrag zurücktreten.
Du müsstest zu allem Ja und Amen sagen, damit bloß keine Unstimmigkeiten entstehen.
Sonst droht dir die Kündigung.
Da ist Ärger schon vorprogrammiert.
Sei froh, dass der Schaden vor deinem Einzug passiert ist. So bleibt dir eine, vermutlich, unangenehme Vermieterin erspart.
Du hast jetzt erstmal eine Bleibe.
Wenn dir das WG Leben doch nicht gefällt, kannst du immer noch nach einer anderen Wohnung schauen.
Danke! Ja so ist es. Ich dachte auch schon, der Wasserschaden war die Feuerprobe und ich sollte rennen. Es wäre auch ein großer Aufwand dort einzuziehen. Es gibt keine Küche, keinen Internetanschluss, ich müsste alles von 0 einrichten. Dann wieder ausziehen ist voll der Stress. Bei meinem Mitbewohner ist es bequem, wenn es dort nicht so doll läuft, hab ich keine Küche einbauen lassen usw. Der Auszug ist viel unkomplizierter. Außerdem zahle ich 400 € weniger Miete im Monat als in der Wohnung alleine. Auch nicht schlecht. Lohnt sich auf jeden Fall es auszuprobieren.

Nochmal ein Beispiel, gerade hab ich meinen Mitbewohner angesprochen, dass wir auch noch einen Untermietvertrag machen müssen . Er ist auch im Stress zur Zeit mit seiner Firma. Seine Reaktion: "ja stimmt, das müssen wir noch machen. Tret mir auf die Füße." Er nimmt mir die Angst ihm auf die Nerven zu gehen, obwohl er im Stress ist.

Also die Entscheidung ist gefallen. Heute trete ich in den Mieterschutzbund ein und lasse mich beraten, damit ich weiß was meine Rechte sind, falls die Vermieterin Ärger macht bei der Kündigung des Mietvertrags.
 
Ich möchte den Thread nochmal hochholen, weil sich seither einiges entwickelt hat und ich wieder sehr unsicher bin, wie ich weitermachen möchte.

Ich habe mich vor ca. 3 Wochen mit der Vermieterin bei der Wohnung getroffen, sie war (wie immer) sehr im Stress und hat sich nicht so richtig Zeit genommen. Dann zeigte sie mir in der Küche, dass dort plötzlich ein Wasserschaden in der Decke ist (der war vorher definitiv nicht da). Sie meinte O-Ton "Katastrophe Katastrophe" und malte sich Horrorszenarien aus. Ich bin noch ruhig geblieben, es muss ja erstmal eine Fachmeinung her. Da ich aus meiner Wohnung raus muss, habe ich vorgeschlagen, dass ich eventuell auch einziehen könnte wenn die Küche erstmal nicht nutzbar ist, z.B. mit einer etwas geminderten Miete (Küche nicht nutzbar und Baustelle). Das war für sie ein rotes Tuch. Sie reagierte sehr aufgeregt und wiederholte 3 mal, dass das nicht in Frage kommt, dann lässt sie es lieber leer stehen und sucht jemand anderen. Ich hab mich danach richtig mies gefühlt und ihr noch eine Nachricht hinterher geschrieben, dass ich nicht den Wert der Wohnung in Frage stellen wollte. (Offensichtlich triggert die Frau mich brutal, sonst hätte ich nicht solche unangebrachten Schuldgefühle).

Nach weiteren 5 Tagen kam dann eine längere Nachricht von ihr, dass es wohl eine längere Baustelle wird und sie mich bittet, eine andere Wohnung zu suchen, um ihr und mir Stress zu ersparen. Die Logik verstehe ich auch nicht, aber okay... Wir haben ja eigentlich einen Mietvertrag.

In der Zwischenzeit bin ich bei jemandem untergekommen, der im gleichen Gebäude arbeitet wie ich und ein Zimmer frei hatte. Seine Mitbewohnerin war gerade ausgezogen. Dort bin ich also als Notlösung erstmal rein. Nun ist das eine echt schöne Wohnung, mit Garten und Blick über die Stadt und in die Landschaft, nah am Wald. Das Zimmer kostet mich natürlich auch weniger als eine eigene Wohnung. Mit dem Mitbewohner komme ich bisher (es sind ja erst 6 Tage) auch ganz gut klar. Er ist schon speziell, etwas aufgekratzter Typ, quatscht gern über sich, aber ich glaube im Grunde in Ordnung. Er ist auch viel auf der Arbeit und ich hab die Wohnung oft für mich. Er hat auch einen zuckersüßen Kater, den ich schon in's Herz geschlossen habe. Seitens meines Mitbewohners könnte ich auch langfristig bleiben.
Meiner Vermieterin habe ich trotzdem geschrieben, dass ich erstmal wo untergekommen bin und weiterhin Interesse hätte, in ihre Wohnung einzuziehen, wenn alles behoben ist. Ich hab dann eine Woche nichts mehr von ihr gehört. Heute hat sie mir geschrieben, dass die Ursache des Schadens jetzt klar ist und ob wir heute telefonieren wollen. Jetzt muss ich mich entscheiden. Dort doch noch einziehen?? Alle Leute mit denen ich spreche sagen, dass bei Ihnen die Alarmglocken klingeln bei der Frau. Mir gehts nach dem Kontakt mit ihr auch oft schlecht. Mein Therapeut sagt, ich soll doch dran bleiben, wenn ich jetzt eine schöne Wohnung gefunden habe. Aber wenn man mal im Netz Geschichten ließt von Mietern, die zwar schöne Wohnungen haben aber Horror-Vermieter... da hilft einem die schöne Wohnung auch nichts.

Da das Einzugsdatum, das im Vertrag steht sicher nicht mehr zu Stande kommt, hätte ich ein Recht außerordentlich zu kündigen. Ich dachte schon, vielleicht war der Wasserschaden Glück im Unglück? Andererseits, was wenn der Mitbewohner hier sich auch als ungut herausstellt? Am Sonntag, als ich von einem größeren Ausflug abends "nach Hause" gefahren bin, hatte ich jedenfalls nach langer Zeit zum ersten Mal wieder das Gefühl, mich auf daheim zu freuen.

Ich hab die letzten 1,5 Jahre so viele schlechte Erfahrungen gemacht, ich habe Angst eine falsche Entscheidung zu treffen und ich vertraue meiner Einschätzung nicht. Ich habe kein gutes Händchen für Menschen.

Danke für eure Zeit.
Hi. Ich hab ja hier im Thread schon einmal bemerkt, dass ich darin eine weitere anhaltende Katastrophe sehe, auch weil selber erlebt. Und Du hast im Netz zahlreiche andere entsprechende Berichte gelesen. Mehr kann ich dazu wirklich nicht sagen.
 
Ob deine Fälle @FLoki979 so auf andere zu übertragen sind möchte ich bezweifeln, die Gründe dafür aber auch nicht weiter ausführen. Nur soviel: Auch wenn du, liebe @hirnundherz innerlich aufgewühlt bist, bleibst du nach außen zumindest entspannt.

Trotzdem würde ich nach deinen Schilderungen wohl auch das Zimmer der Wohnung vorziehen. Wir selber vermieten auch eine ELW in unserem Einfamilienhaus und "genießen" das Wissen um unser Sonderkündigungsrecht. Natürlich möchten wir von dem keinen Gebrauch machen müssen, denn jeder Umzug ist ja auch für den Vermieter mit Aufwand verbunden und macht das Mietobjekt nicht besser. Trotzdem müssen wir dadurch nicht alles hinnehmen und haben auch schon mal einen Mieter rausgesetzt, der sich so überhaupt nicht um seine Verpflichtungen kümmerte und z.B. seinen Vorgarten völlig verwildern ließ. Das Unkraut stand einen Meter hoch, die Zierpflanzen sah man gar nicht mehr. Der Gesamteindruck unseres Hauses litt darunter. Nach zig erfolglosen Aufforderungen durfte sich der junge Mann dann etwas Neues suchen. Gedroht hätten wir mit diesem Sonderkündigungsrecht allerdings nie, und das ist auch der Punkt, der mich als Mieterin zurückschrecken ließe. Du bist ihrer Willkür ausgeliefert, sie legt sehr egozentrische Maßstäbe an, und wenn ihr etwas querschießt musst du raus. Sie muss dafür übrigens noch nicht einmal einen Grund nennen.

Sie scheint sich auch nicht wirklich in dich einfühlen zu wollen. Begriffen hatte sie zwar schon, dass du mit dem schriftlichen Mietvertrag Sicherheit haben wolltest, am Ende war ihr deine Zappelphase aber doch Latte. Und dass ihr Hüh und Hott durch den Wasserschaden dich wieder in Unsicherheit stürzte, war ihr wohl auch egal. Sonst wäre sie ja auf deinen Kompromissvorschlag eingegangen. Solch einer Willkür würde ich mich nicht aussetzen wollen.

Ich würde daher auch das Zimmer vorziehen und dann vielleicht aus einer ganz entspannten Situation heraus weiter nach einer Wohnung suchen, bei der die Rahmenparameter einschließlich des Vermieters besser passen.
 
Hallo @FLoki979 Und @Pfefferminzdrops

Danke nochmal für eure Rückmeldungen und auch für die Perspektive des Vermieters. Zum Vorgarten: Ich hatte ihr sogar proaktiv angeboten, mich an der Arbeit im Vorgarten (oder anderen Aufgaben, die um's Haus anfallen) mitzukümmern. Erstens macht es mir auch Spaß und zweitens hab ich einfach gemerkt, dass sie viel um die Ohren hat. Erst hat sie sich darüber auch gefreut und das bejaht, dann hatte ich wieder den Eindruck, sie fühlt sich bedrängt. Egal, das ist nun eh passé.

Ich habe in der Zwischenzeit beim Mieterschutzbund angerufen und der Herr von der Rechtsberatung meinte nach meinen Schilderungen "Ich wollte Sie nicht unterbrechen, aber schon zu Anfang dachte ich: Lassen Sie es." Er äußerte sich sehr klar, dass es der Vermieterin schlichtweg nicht zusteht, eine Mietminderung zu verweigern, als könnte sie sich aussuchen, welche Gesetze für sie gelten und welche nicht.

Der Vermieterin habe ich meine Entscheidung mitgeteilt. Sie meinte das sei bedauerlich, aber angesichts des Schadens wohl folgerichtig. Die Sanierung wird wohl einige Monate dauern und, dass ich zurücktrete wäre entlastend für ihren Sanierungsstress.

Ich hatte mich leider etwas in die Wohnung (und die herrliche Ruhe mit Blick auf Wald) verliebt und hatte die Hoffnung, dass ich nach dem ersten Hickhack einfach meine Ruhe habe. So oft hat man nun auch nicht mit den Vermietern zu tun. Aber falls dann doch mal Probleme auftauchen, ist das ganze Zuhause wieder in der Schwebe.

Wisst ihr was mich sehr irritiert ist, dass mein aktueller Therapeut mich so anders beraten hatte. Er meinte Vermieter hören das Wort "Mietminderung" nicht gerne, und wir könnten versuchen ohne diese Formulierung auskommen. Ich habe mich davon leiten lassen. Jetzt denke ich aber: Tut mir Leid, wenn sie das Wort nicht gerne hört, aber so ist es nun mal. Ich höre manche Dinge auch nicht gerne, aber muss damit leben. Als Mieterin auf Eierschalen gehen?

Seltsam. Nächste Baustelle. Der Therapeut. Das ist nämlich nicht die einzige Sache, die mich bereits stutzig gemacht hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu Therapeuten, da kann ich aus meinen ca. 20 Jahren Therapien nur sagen, nö, ich treffe meine Entscheidungen selber. Wäre ich nach den Aussagen von Therapeuten & Ärzten in den ersten Jahren gegangen, wäre ich jetzt mutterseelenallein. Mein Partner und ich wussten besser, wie es zwischen uns steht, und das hat sich bewahrheitet. Therapeuten sollen nicht umsonst wenig oder gar keine Ratschläge geben.
 
Ich hab mich damals auch in meine jetzige Wohnung verliebt und leider auch die Warnhinweise ignoriert. Jetzt sitz ich hier seit 10 Jahren fest, und davon will ich min. schon seit 6 Jahren raus. Hab viel Ärger wegen gar nichts mit dem Vermieter gehabt. Z.B. fiel mal an einem Freitagnachmittag die Heizung aus und ich hatte dem Vermieter eine Email geschickt. Der rief wütend an, ob ich mal auf die Uhrzeit geguckt hab (es war freitag nachmittag!) und hat mich total fertig gemacht. Als wenn ich mir das ausgesucht hätte, wann die Heizung kaputt geht! Und danach hackte er auch öfters auf mich rum.

Manchmal sollte man auf sein Bauchgefühl hören.

Ein Therapeut ist jetzt auch nicht unbedingt ein Fachmann für Mietrecht und Wohnungen. Da würde ich auch nur bedingt drauf hören und mich lieber an den Fachmann vom Mieterschutzbund halten. Der kennt sich besser in der Materie aus.
 

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