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Warten nervt!

Ich möchte den Thread nochmal hochholen, weil sich seither einiges entwickelt hat und ich wieder sehr unsicher bin, wie ich weitermachen möchte.

Ich habe mich vor ca. 3 Wochen mit der Vermieterin bei der Wohnung getroffen, sie war (wie immer) sehr im Stress und hat sich nicht so richtig Zeit genommen. Dann zeigte sie mir in der Küche, dass dort plötzlich ein Wasserschaden in der Decke ist (der war vorher definitiv nicht da). Sie meinte O-Ton "Katastrophe Katastrophe" und malte sich Horrorszenarien aus. Ich bin noch ruhig geblieben, es muss ja erstmal eine Fachmeinung her. Da ich aus meiner Wohnung raus muss, habe ich vorgeschlagen, dass ich eventuell auch einziehen könnte wenn die Küche erstmal nicht nutzbar ist, z.B. mit einer etwas geminderten Miete (Küche nicht nutzbar und Baustelle). Das war für sie ein rotes Tuch. Sie reagierte sehr aufgeregt und wiederholte 3 mal, dass das nicht in Frage kommt, dann lässt sie es lieber leer stehen und sucht jemand anderen. Ich hab mich danach richtig mies gefühlt und ihr noch eine Nachricht hinterher geschrieben, dass ich nicht der Wert den Wohnung in Frage stellen wollte. (Offensichtlich triggert die Frau mich brutal, sonst hätte ich nicht solche unangebrachten Schuldgefühle).

Nach weiteren 5 Tagen kam dann eine längere Nachricht von ihr, dass es wohl eine längere Baustelle wird und sie mich bittet, eine andere Wohnung zu suchen, um ihr und mir Stress zu ersparen. Die Logik verstehe ich auch nicht, aber okay... Wir haben ja eigentlich einen Mietvertrag.

In der Zwischenzeit bin ich bei jemandem untergekommen, der im gleichen Gebäude arbeitet wie ich und ein Zimmer frei hatte. Seine Mitbewohnerin war gerade ausgezogen. Dort bin ich also als Notlösung erstmal rein. Nun ist das eine echt schöne Wohnung, mit Garten und Blick über die Stadt und in die Landschaft, nah am Wald. Das Zimmer kostet mich natürlich auch weniger als eine eigene Wohnung. Mit dem Mitbewohner komme ich bisher (es sind ja erst 6 Tage) auch ganz gut klar. Er ist schon speziell, etwas aufgekratzter Typ, quatscht gern über sich, aber ich glaube im Grunde in Ordnung. Er ist auch viel auf der Arbeit und ich hab die Wohnung oft für mich. Er hat auch einen zuckersüßen Kater, den ich schon in's Herz geschlossen habe. Seitens meines Mitbewohners könnte ich auch langfristig bleiben.
Meiner Vermieterin habe ich trotzdem geschrieben, das sich erstmal wo untergekommen bin und weiterhin Interesse hätte, in ihre Wohnung einzuziehen, wenn alles behoben ist. Ich hab dann eine Woche nichts mehr von ihr gehört. Heute hat sie mir geschrieben, dass die Ursache des Schadens jetzt klar ist und ob wir heute telefonieren wollen. Jetzt muss ich mich entscheiden. Dort noch einziehen. Alle Leute mit denen ich spreche sagen, dass bei Ihnen die Alarmglocken klingen bei der Frau. Mir gehts nach dem Kontakt mit ihr auch oft schlecht. Mein Therapeut sagt, ich soll doch dran bleiben wenn ich jetzt eine schöne Wöhnung gefunden habe. Aber wenn man mal im Netz Geschichten ließt von Mietern, die zwar schöne Wohnungen haben aber Horror-Vermieter... da hilft einem die schöne Wohnung auch nichts.

Da das Einzugsdatum, das im Vertrag steht sicher nicht mehr zu Stande kommt, hätte ich ein Recht außerordentlich zu kündigen. Ich dachte schon, vielleicht war der Wasserschaden Glück im Unglück? Andererseits, was wenn der Mitbewohner hier sich auch als ungut herausstellt? Am Sonntag, als ich von einem größeren Ausflug abends "nach Hause" gefahren bin, hatte ich jedenfalls nach langer Zeit zum ersten Mal wieder das Gefühl, mich auf daheim zu freuen.

Ich hab die letzten 1,5 Jahre so viele schlechte Erfahrungen gemacht, ich habe Angst eine falsche Entscheidung zu treffen und ich vertraue meiner Einschätzung nicht. Ich habe kein gutes Händchen für Menschen.

Danke für eure Zeit.

Ich würde die Wohnung behalten, bei der du bereits den Mietvertrag unterschrieben hast. Dass der Neubezug jetzt verschoben ist, war abzusehen bei dem Schaden, du kannst ja dann die Miete um die Woche oder eben länger dann kürzen für den Monat.

Wenn dir jetzt auch das WG-Zimmer reicht und du mit dem Mitbewohner super auskommst, obwohl man das nach einer Woche aus meiner Sicht nicht sagen kann, dann kannst du die andere Wohnung auch kündigen.

Ich würde an deiner Stelle mal überlegen, was dir wichtig ist.

Bis jetzt sehe ich bei deiner Vermieterin nicht den Horror. Sie ist dafür zuständig, den Wasserschaden zu beheben und die Wohnung war noch leer, weil du noch nicht eingezogen bist. Dass man den Einzug nach der Reparatur nicht einfach 2 Wochen später machen könnte, erschließt sich mir nicht.

Ich sage mal so: es gibt immer irgendwas, was einem als Mieter nicht passt. Ich finde auch nicht toll, dass ich mir wegen Handwerker einen Tag freinehmen muss und die jetzt das Dach und Dachboden direkt über meiner Wohnung 4 Wochen gemacht haben. Aber das ist normaler Alltag.

Niemand kann dir die Entscheidung abnehmen, aber ich finde, du siehst bei der neuen Wohnung und der Vermieterin ein bisschen zu schwarz.
 

Hallo Gelöscht 130622,

schau mal hier: Warten nervt!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich würde in dem WG-Zimmer bleiben. Bei dieser unzuverlässigen Vermieterin hätte ich Bauchschmerzen.

Ist geklärt, wo der Wasserschaden herkommt? Könnte sowas nochmal auftreten? Hat sie den Schaden ordentlich beseitigen lassen oder nur "drübergepinselt"?

Und wie soll die Kommunikation in Zukunft aussehen?
 
Ich würde in dem WG-Zimmer bleiben. Bei dieser unzuverlässigen Vermieterin hätte ich Bauchschmerzen.

Ist geklärt, wo der Wasserschaden herkommt? Könnte sowas nochmal auftreten? Hat sie den Schaden ordentlich beseitigen lassen oder nur "drübergepinselt"?

Und wie soll die Kommunikation in Zukunft aussehen?
Danke für deine Antwort. Ja, Bauchschmerzen ist das richtige Wort. Ich werde in der Wohnung nur einen Untermietvertrag haben, mit 3 Monaten Kündigungsfrist. Das hat wohl damit zu tun, dass es als Einfamilienhaus eingetragen ist. Das heißt ich habe keinen ausreichenden Schutz und bei der ersten Unstimmigkeit hat sie mir sofort gedroht, dann eben jemand anderen zu suchen. Daraus resultiert, dass ich sehr unterwürfig werde, auf meine Rechte verzichte und mich anpasse, was mir garnicht gut tut.

Ich denke, sie wird den Schaden fachgerecht beheben, aber nicht für mich, sondern für das Haus. Es ist ihr Elternhaus, das ist ihr wichtig. Meine Anliegen hat sie bisher nicht sehr ernst genommen.

Und wie soll die Kommunikation in Zukunft aussehen. Gute Frage. Bei dem Gedanken anzusprechen, dass ich mir mehr Zuverlässigkeit wünsche, weiß ich jetzt schon, dass sie vermutlich angefressen reagiere würde.

Mein Mitbewohner hier hat mein Zimmer top hergerichtet bevor ich kam, geputzt und mir Platz gemacht. Er hat sich Zeit genommen mir alles zu erklären und spricht mit mir ab, wenn er mal Besuch hat. Er hat mir die Nachbarn vorgestellt und die Kosten ins Detail transparent offengelegt. Wir teilen alle Mietkosten durch 2, er zockt mich nicht ab. Erreichbar ist er auch wenn was ist.
 
Danke für deine Antwort. Ja, Bauchschmerzen ist das richtige Wort. Ich werde in der Wohnung nur einen Untermietvertrag haben, mit 3 Monaten Kündigungsfrist. Das hat wohl damit zu tun, dass es als Einfamilienhaus eingetragen ist. Das heißt ich habe keinen ausreichenden Schutz und bei der ersten Unstimmigkeit hat sie mir sofort gedroht, dann eben jemand anderen zu suchen. Daraus resultiert, dass ich sehr unterwürfig werde, auf meine Rechte verzichte und mich anpasse, was mir garnicht gut tut.

Ich denke, sie wird den Schaden fachgerecht beheben, aber nicht für mich, sondern für das Haus. Es ist ihr Elternhaus, das ist ihr wichtig. Meine Anliegen hat sie bisher nicht sehr ernst genommen.

Und wie soll die Kommunikation in Zukunft aussehen. Gute Frage. Bei dem Gedanken anzusprechen, dass ich mir mehr Zuverlässigkeit wünsche, weiß ich jetzt schon, dass sie vermutlich angefressen reagiere würde.

Mein Mitbewohner hier hat mein Zimmer top hergerichtet bevor ich kam, geputzt und mir Platz gemacht. Er hat sich Zeit genommen mir alles zu erklären und spricht mit mir ab, wenn er mal Besuch hat. Er hat mir die Nachbarn vorgestellt und die Kosten ins Detail transparent offengelegt. Wir teilen alle Mietkosten durch 2, er zockt mich nicht ab. Erreichbar ist er auch wenn was ist.

Es ging doch konkret um den Wasserschaden. Was hat das mit Drohen zu tun? Wie gesagt, so ein Schaden kann passieren und dann mietet man 2 Wochen später und zieht die Miete für den Monat ab. Warum wirst du unterwürfig? Entweder du akzeptierst das, oder du nimmst die Wohnung nicht.

Welches Anliegen hat sie nicht ernst genommen? Du siehst das extrem einseitig und ich denke mal, sie wird kein Problem damit haben, wenn du nicht einziehst. Ich halte dich für mindestens genauso umständlich und anstrengend im Umgang wie die Vermieterin.

So kommuniziert man ja auch nicht. Zuverlässigkeit von beiden Seiten ist selbstverständlich und das oberlehrerhaft anzumerken, bevor man da überhaupt noch gar nicht drin ist, wäre komplett daneben.

Sie ist doch zuverlässig. Sie hat sich gemeldet wegen Mietvertag, nur du hast halt auch einen vagen Termin ausgemacht, anstatt konkret eine Uhrzeit vorzuschlagen.

Es kommt doch darauf an, ob du lieber eine Wohnung willst, oder die scheinbar jetzt bequeme WG vorziehst.
 
Ich würde nicht bei der Vermieterin einziehen, wenn du jetzt erstmal keinen Druck hast.

Dieses "kommste heut nicht kommste morgen" Verhalten ist für mich persönlich ein rotes Tuch. Ich sehe null Verbindlichkeit und null Proaktivität ihrerseits, vermutlich müsstest du ihr mit allem ewig hinterherlaufen und sie wäre dann noch genervt.

Ein Mietverhältnis umfasst Rechte und Pflichten beiderseits, und in meinen Augen sollten beide Parteien bemüht sein, auch jeweils die Interessen des anderen zu berücksichtigen.

Bei einem unterschriebenen Vertrag ist sie in der Pflicht, das vermietete Objekt in einem bewohnbaren Zustand zur Verfügung zu stellen, notfalls eben mit Mietminderung. Einfach zu sagen, ach nee doch nicht, dann lass ich das lieber leerstehen, ist unlauter und auch menschlich total daneben. Sie weiß, dass du deine alte Wohnung nicht mehr hast.

Ich an deiner Stelle würde definitiv erstmal in der WG bleiben und von dort aus in Ruhe etwas suchen (wenn du das dann noch möchtest).
 
Ich würde nicht bei der Vermieterin einziehen, wenn du jetzt erstmal keinen Druck hast.

Dieses "kommste heut nicht kommste morgen" Verhalten ist für mich persönlich ein rotes Tuch. Ich sehe null Verbindlichkeit und null Proaktivität ihrerseits, vermutlich müsstest du ihr mit allem ewig hinterherlaufen und sie wäre dann noch genervt.

Ein Mietverhältnis umfasst Rechte und Pflichten beiderseits, und in meinen Augen sollten beide Parteien bemüht sein, auch jeweils die Interessen des anderen zu berücksichtigen.

Bei einem unterschriebenen Vertrag ist sie in der Pflicht, das vermietete Objekt in einem bewohnbaren Zustand zur Verfügung zu stellen, notfalls eben mit Mietminderung. Einfach zu sagen, ach nee doch nicht, dann lass ich das lieber leerstehen, ist unlauter und auch menschlich total daneben. Sie weiß, dass du deine alte Wohnung nicht mehr hast.

Ich an deiner Stelle würde definitiv erstmal in der WG bleiben und von dort aus in Ruhe etwas suchen (wenn du das dann noch möchtest).

Wir wissen nicht, wie das Gespräch gelaufen ist. Sie kann gesagt haben, dass erst jemand einziehen soll, nachdem der Schaden behoben ist. Das finde ich komplett legitim. Wie das hier angekommen ist, wie alles sehr einseitig, das sieht man ja.
 
Wir wissen nicht, wie das Gespräch gelaufen ist. Sie kann gesagt haben, dass erst jemand einziehen soll, nachdem der Schaden behoben ist. Das finde ich komplett legitim. Wie das hier angekommen ist, wie alles sehr einseitig, das sieht man ja.
Ich finde das nicht legitim, denn wenn es einen unterschriebenen Mietvertrag gibt, hat der Mieter nunmal Anspruch auf den entsprechenden Wohnraum. Wenn die Vermieterin den nicht zur Verfügung stellen kann, muss sie für Abhilfe sorgen, aber nicht auf Kosten des Mieters.
 
Ich finde das nicht legitim, denn wenn es einen unterschriebenen Mietvertrag gibt, hat der Mieter nunmal Anspruch auf den entsprechenden Wohnraum. Wenn die Vermieterin den nicht zur Verfügung stellen kann, muss sie für Abhilfe sorgen, aber nicht auf Kosten des Mieters.

Natürlich ist das legitim. Wie gesagt, man mindert dann die Miete, weil sich der Einzug wegen eines Wasserschadens um 2 Wochen verschiebt. Als ob es sowas nicht geben würde. Es wird nicht auf Kosten des Mieters für Abhilfe gesorgt, die Anmietung verschiebt sich. Man kann es auch übertreiben, aber wenn man schon so dünnhäutig unterwegs ist, dann sollte man die bequeme Lösung annehmen. Bis dann auch in der WG was passiert, was nicht gefällt.
 
Ich würde nicht bei der Vermieterin einziehen, wenn du jetzt erstmal keinen Druck hast.

Dieses "kommste heut nicht kommste morgen" Verhalten ist für mich persönlich ein rotes Tuch. Ich sehe null Verbindlichkeit und null Proaktivität ihrerseits, vermutlich müsstest du ihr mit allem ewig hinterherlaufen und sie wäre dann noch genervt.

Ein Mietverhältnis umfasst Rechte und Pflichten beiderseits, und in meinen Augen sollten beide Parteien bemüht sein, auch jeweils die Interessen des anderen zu berücksichtigen.

Bei einem unterschriebenen Vertrag ist sie in der Pflicht, das vermietete Objekt in einem bewohnbaren Zustand zur Verfügung zu stellen, notfalls eben mit Mietminderung. Einfach zu sagen, ach nee doch nicht, dann lass ich das lieber leerstehen, ist unlauter und auch menschlich total daneben. Sie weiß, dass du deine alte Wohnung nicht mehr hast.

Ich an deiner Stelle würde definitiv erstmal in der WG bleiben und von dort aus in Ruhe etwas suchen (wenn du das dann noch möchtest).
Danke für deinen sachlichen Beitrag. Und eben so einen Vermieter wünsche ich mir. Korrekt, sachlich und einigermaßen verlässlich. Mit ihr ist alles immer eine riesen Aufregung. Weiterhin sagt sie, sie könnte die Wohnung auch viel teurer reinstellen. Ich habe die Wohnung beim letzten Besuch ausgemessen, es waren 63 qm für 900 € kalt. So wenig ist das garnicht.

Es gibt noch andere schöne Wohnungen. Das ist es nicht wert. Nun muss ich mir nur noch überlegen, wie ich ihr das am besten mitteile. Gleich mit einem Kündigungsschreiben? In ihrer letzten Nachricht klang sie jetzt wieder so, als würde sie mich doch gerne einziehen lassen wollen. Jetzt wo die Ursache herausgefunden und ein zeitlicher Rahmen klar ist, beruhigt sie sich vermutlich und will doch nicht noch jemand neues suchen müssen.
 

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