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wachsende Intoleranz und (Nicht-) Religion

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Du musst dich nicht immer persönlich angesprochen fühlen arktur.

Deine letzten Beiträgen über Atheisten / Ungläubige klangen halt sehr verallgemeinert, und meine Familie gehört zu den Ungläubigen. Mir ging es darum zu widersprechen, dass alle oder nahezu alle Atheisten sich gleich verhalten würden, weil es sich um eine sehr diverse Gruppe von Menschen handelt.

Meinen persönlichen Fall aus der Familie habe ich herangezogen als Beispiel, dass nicht alle Atheisten am Ende zu Gottgläubigen werden.
 
Und Arktur, wie kannst du für deinen gestorbenen Vater oder Grossvater sprechen?

Wie kannst du dann andererseits für alle Atheisten und Ungläubigen sprechen, die du noch viel weniger kennst, als ich meinen Vater und Großvater kannte?

Im Prinzip können wir dann jedem Menschen alles und nichts unterstellen, weil niemand wirklich weiß, was er oder sie denkt.
 
Unter Aberglaube verstehe ich eine Denke, die sich im Gegensatz zur alltäglichen Erfahrung befindet.

Da man Gott aber nicht verifizieren kann, fällt die Möglichkeit weg, ihn mit der Alltagserfahrung zu vergleichen 😉. Die Aussage "Ich glaube an Gott" ist also ganz anders zu beurteilen als die Aussage "Ich kann fliegen.".


Unter Segen verstehe ich eine Art Wunsch. Ich wünsche anderen Menschen, dass sie sich moralisch voll entwickeln und das Gute tun werden und dadurch auch ein entsprechend positives Feedback eines hoffentlich existierenden Gottes erhalten. Dieser Segen beruht auf der Hoffnung, dass Gott ist.

So ein Segen ist implizit in der Denke jedes religiösen Menschen. Daher würde ich dieses Segensverständnis als nicht notwendige Erbauung einstufen. Kann nicht schaden, ist in mancherlei Hinsicht nützlich, aber eben nicht notwendig.

Wenn Segen allerdings als Wundermittel verstanden wird (dieses Auto wird nicht verunglücken; dieses Haus wird nie abbrennen etc.), dann ist dies total abzulehnen. Es ist bereits fraglich, Dinge zu segnen. Aber Einfluss auf den Gang der Dinge nehmen zu wollen, ist unsinniger Schabernack. Da muss man (wohl vor allem der katholischen Kirche) einen dicken Vorwurf machen.


Nun noch zum "Beten kurz vor dem Ableben":
Ich denke auch, dass sich die meisten Menschen kurz vor ihrem Tode nicht ändern im Hinblick auf ihren Glauben. Würde auch nicht viel bringen, auf dem Totenbett ein anderer Mensch werden zu wollen 😉.

Ich sehe aber schon eine Parallele bei Menschen in Lebensnot. Wenn sich Menschen bedrängt fühlen, dann sehen sie viel eher die Möglichkeit einer übergeordneten Macht und erhoffen sich Hilfe. Hier zeigt sich dann ganz gut, dass sich im Prinzip in jedem Menschen so etwas wie ein verborgener Gottesglaube regt.
 
Außer das es ein paar Gläubigen gut tut zu glauben. Was aber mit Wahrheit nichts zu tun hat. Mir tut auch ein Stück Käsekuchen gut, aber deswegen glaube ich nicht an Käse-Kobolde.
 
Unter Aberglaube verstehe ich eine Denke, die sich im Gegensatz zur alltäglichen Erfahrung befindet.

Da man Gott aber nicht verifizieren kann, fällt die Möglichkeit weg, ihn mit der Alltagserfahrung zu vergleichen 😉. Die Aussage "Ich glaube an Gott" ist also ganz anders zu beurteilen als die Aussage "Ich kann fliegen.".

Diese Erklärung habe ich nicht verstanden.

Es geht auch nicht nur darum ob man an Gott glaubt, sondern das man dem Aberglauben verfallen ist, dieser Gott bringt mein Leben auf die Reihe. Das ist auch entgegen einer alltäglichen Erfahrung.
 
Unter Aberglaube verstehe ich eine Denke, die sich im Gegensatz zur alltäglichen Erfahrung befindet.

Da man Gott aber nicht verifizieren kann, fällt die Möglichkeit weg, ihn mit der Alltagserfahrung zu vergleichen 😉. Die Aussage "Ich glaube an Gott" ist also ganz anders zu beurteilen als die Aussage "Ich kann fliegen.".

Wobei ich den Satz "ich kann fliegen" nicht als Aberglaube bezeichnen würde. Aberglaube ist meines Erachtens eher, sich z.B. ein Amulett umzuhängen, mit der Hoffnung, dadurch unangenehme Schicksalsschläge abzuwenden.

Naja, und im Christentum gibt es da beispielsweise die Christophorusplaketten, Christophorusstatuen, denen meines Wissens auch eine gewisse Beschützerwirkung nachgesagt wird.

Also, ich kann mir nicht helfen, aus meiner Ungläubigensichtweise sieht das gar nicht so unterschiedlich aus.
 
Wie kannst du dann andererseits für alle Atheisten und Ungläubigen sprechen, die du noch viel weniger kennst, als ich meinen Vater und Großvater kannte?

Im Prinzip können wir dann jedem Menschen alles und nichts unterstellen, weil niemand wirklich weiß, was er oder sie denkt.

Arktur, wenn du ordentlich gelesen hättest, so habe ich nirgendwo ALLE geschrieben, sondern "so manche".

Und ja, ich kenne genausowenig wie du die letzten Gedanken deiner lieben Verstorbenen.

Ich habe ihnen auch nichts in den Mund gelegt.
 
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