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wachsende Intoleranz und (Nicht-) Religion

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Oh doch, ich erinnere mich gut, wie bösartig du da wurdest.

Ich bringe das mit den Männern immer wieder mal bei Rock an, wenn er wie in dem Fall von Venezuela, nicht mal weiss, wer da regiert, aber die Kirche gleich mal verantwortlich macht.

Hättest du dich nicht gleich so auf mich getürzt, wäre unser Dialog auch nach 2 Sätzen beendet gewesen.

Aber was ging hier schon ab an Glaubensthreads, die mich die ersten Jahre so verletzt haben, dass ich aus dem Forum musste.
So schlimme fundamentalistische Atheisten wie hier habe ich noch niocht im RL getroffen.

Sektierer aber persönlich auch nicht, wie hier.


In jedem Fall lasse ich mir nicht meinen Glauben von irgendwelchen Atheosten schlechtreden.
Fasst euch an eure Nase was Toleranz angeht!

Ich habe keinen Papst und keinen Kardinal und keinen Bischof gewählt,

was bitte kann ein anderer Glaubender oder ich für deren Entscheidungen?

Du hast meine Tolleranzschwelle arg überschritten. Ich stehe auch dazu. Ich bin nicht die Männer, so einfach ist das. Da ich ein Mann bin, habe ich in Deinen Augen automatisch Täterpotential. DAS hast Du mich wissen lassen. Das ist also nicht fundamentalistisch?

Ich habe zu keiner Zeit DEINEN persönlichen Glauben, oder den eines Anderen, schlechtgeredet! DAS würde ich nie machen!

Unter den Männer von den Du geredet hast, sind auch welche die vollig normal und okay sind. Auch die hast Du mit Deine Pauschalkeule erledigt! Einfach so.

Ich rede immer noch von der Institution Kirche, nicht von Deinem persönlichen Glauben!!! Wenn Du meinst undiffernziert drauf haken zu müssen, dann Lebe auch mit der Konsequenz. Mich haben Deine Worte verletzt, auch wenn Du Dir das nicht vorstellen kannst.

Sorry... Ich will das nicht noch weiter aufwärmen.
 
Du, und auch xeclipse waren da anscheinend noch nicht im Forum, die, die länger hier sind, erinnern sich gewiss an die Glaubensthread von damals.

Ach so, das erklärt die Sache natürlich. Deinen Vorwurf hatte ich so verstanden, dass aktuelle Beiträge gemeint seien. Deine Formulierung im Präsens "ist das wirklich ein Benehmen unter aller Sau" hatte mich das vermuten lassen.

Es geht also um frühere Vorfälle. Ist ja nicht unwichtig, das zu betonen, damit sich hier niemand auf den Schlips getreten fühlt, der gar nicht gemeint war.
 
Ach so, das erklärt die Sache natürlich. Deinen Vorwurf hatte ich so verstanden, dass aktuelle Beiträge gemeint seien. Es geht also um frühere Vorfälle.
Ja.
Und das waren keine "Vorfälle", sondern diese Glaubensthreads standen immer ganz oben, unerträglich, wenn es einem schlechtging und man dort las.
 
Ja.
Und das waren keine "Vorfälle", sondern diese Glaubensthreads standen immer ganz oben, unerträglich, wenn es einem schlechtging und man dort las.

Trotzdem finde ich es wichtig, drauf hinzuweisen, dass es sich nicht um aktuelle Beiträge handelt. Mir zumindest geht es nämlich sonst oft so, dass ich anfange zu grübeln, was ich da wohl versehentlich Fundamentalistisches von mir gegeben haben könnte.
 
warum stehen menschenrechte über religiösen rechten? weil sie allen menschen frieden zugestehen. sich religiöse rechte dagegen immer nur auf eine beschränkte gruppe beziehen.

Vielleicht wäre es besser, Du würdest fragen "warum Menschenrechte über religiösen Rechten stehen sollten?", denn diese Menschenrechte, von denen allgemein öfters gesprochen wird, gibt es so umfassend nicht. Die Frage der Gültigkeit hängt davon ab, in welchem Land "Du" lebst.

wir leben im jahr 2018. wir werten menschen nicht mehr danach, welcher religion sie angehören. jeder mensch ist wertvoll, weil er mensch ist. und freie religionsausübung kann immer nur im rahmen der menschenrechte stattfinden.

Zustimmung

und solange es christen gibt, die homosexuellen gegenüber sagen, sie sind krank, gegen die natur und für gott weniger wert, verletzen sie die würde eines menschen.

Das kann ich gut verstehen. Auch lehne ich ab, den Menschen "mir gegenüber" auch nur ansatzweise zu bewerten, den Wert dieses Menschen zu bestimmen. Das trenne ich von Handlungen, Denkweisen, Einstellungen. Es gibt Christen, die mit ihren Äusserungen verletzen. Im Islam ist es anscheinend noch drastischer, radikaler. Wenn es sich um verletzende Christen handelt, schäme ich mich für sie.

Mir ist daran gelegen, mit dem Menschen über seine grundsätzliche Einstellung zu Gott zu reden. Aus der Qualität der Beziehung zu Gott ergibt sich das Leben, sei es in christlicher Art (in einer guten Mensch-Gott-Beziehung) oder auf unchristlicher Art (in einer schlechten Mensch-Gott-Beziehung). Als Christ muß ich den anderen Menschen nicht besser machen. Das ist nicht meine Aufgabe, das könnte ich auch nicht. Da will ich auch lieber vor meiner Türe kehren. Eine gute Beziehung zu Gott erachte ich als einen Gewinn. Was dazu gehört...das ist mein Thema.

Jedoch möchte ich im Sinne dieses Fadens allgemein auf folgendes aufmerksam machen: Aus meiner Sicht hat Gott dem Menschen eine hohe Würde gegeben, auch Dir. Du bist für Ihn wertvoll, was Du z.B. an Gaben und Fähigkeiten bei Dir findest. "Einer wertlosen Person gibt Gott keine wertvollen Gaben an die Hand." Was der Mensch daraus macht, entscheidet, ob er seiner Würde entsprechend lebt oder nicht. Würde und Wert können abgesprochen und verneint werden, würdelos behandelt werden, nicht jedoch genommen.

Toleranz auch gegenüber anders denkenden Menschen ist für mich zunächst eine Frage der Erkenntnis und nicht etwaiger Rechte.

Toleranz ist nur möglich, wenn es auch Toleranzgrenzen gibt. Um diese auszuloten bedarf es ebenfalls guter Erkenntnis.

immer wieder vorgeführt zu werden als "widernatürlich" verletzt die würde eines menschen dramatisch. und wo verletzungen passieren, ist eine grenze. manche menschen wissen das von allein, wenigen muss man das offensichtlich erst mitteilen.

Passiert Dir das in Deinem persönlichen Lebensumfeld?

wenn die katholische kirche in die verantwortung für die untaten der vergangenheit genommen wird, dann sehe ich nicht, dass die würde eines einzelnen menschen verletzt wird. verantwortung übernehmen, sich den folgen stellen, ist in meiner welt ganz normal. gerade auch darum, weil es offensichtlich ist, dass sich ohne verantwortung nichts verändert. das gleiche allmachtsdenken von früher (ewig-gestrig) verletzt auch heute immer noch die würde einzelner menschen. ist das im sinn von jesus christus? gibt es in der bibel eine stelle, an der er gegen die menschenrechte verstößt?

Das mit der Verantwortung übernehmen für "Untaten der Vergangenheit" ist schwierig. Wenn ich auch eine klare Äusserung zur Vergangenheit im Moment nicht kenne, so kenne ich doch klare Äusserungen des Papstes zur Gegenwart - und das ist für mich schon viel wert.

Dazu folgendes Zitat: "Papst Franziskus hat sich gegen eine moralische Verurteilung von Homosexuellen in der katholischen Kirche gewandt. In seiner Zeit als Erzbischof von Buenos Aires habe er Briefe von Homosexuellen bekommen, die sich von der Kirche verurteilt fühlten, sagte er in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview : "Aber das will die Kirche nicht", so Franziskus. Es dürfe keine "spirituelle Einmischung in das persönliche Leben geben".
Die Religion habe zwar das Recht, "die eigene Überzeugung im Dienst am Menschen auszudrücken"; Gott habe die Menschen in der Schöpfung jedoch "frei" gemacht, sagte Franziskus in dem Gespräch, das die deutsche Jesuiten-Zeitschrift "Stimmen der Zeit" veröffentlichte. Das Interview führte der Chefredakteur der italienischen Zeitschrift des Ordens "Civilta Cattolica", Antonio Spadaro. Es wurde in mehreren Publikationsorganen des Ordens veröffentlicht. Franziskus ist selbst Jesuit. Zugleich bekräftigte der Papst seine Treue zur Morallehre der katholischen Kirche: Ihre Ansichten seien hinreichend bekannt, "und ich bin ein Sohn der Kirche", sagte er. Man müsse "nicht endlos davon sprechen". Franziskus warnte vor einer einseitigen Fixierung auf moralische Fragen: "Wir können uns nicht nur mit der Frage um Abtreibung befassen, mit homosexuellen Ehen, mit Verhütungsmethoden." Die katholische Kirche müsse sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren; dies sei die Glaubensverkündigung."

Ich denke, daß oft einseitig die Vergangenheit in den Vordergrund gerückt und dabei die Gegenwart übersehen wird. Gerade dem letzten Absatz stimme ich besonders zu, auch wenn ich kein Katholik bin.

Die kath. Kirche besteht nicht nur aus hochintelligenten und ethisch im tiefen Glauben verwurzelten Menschen, sondern auch aus Menschen, die unchristliches, dummes Zeug reden. Solchen Äusserungen widerspreche ich, besonders hier im Forum, wenn ich das bemerke. Was mir fehlt, ist der Widerspruch homosexueller Menschen, wenn aus ihren Reihen "dummes Zeug" oder verletzende Beiträge kommen.

Wer auf Menschenrechte pocht, den Frieden will, sollte nicht darauf warten, dass die anderen anfangen.

Deinen heutigen Beitrage zur Toleranz empfinde ich so, als ob Du sagen wolltest: "Die anderen sollen anfangen... erst dann mache ich mit."

LG, Nordrheiner

PS. Das obige Zitat ist entnommen aus: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/papst-kirche-verurteilt-keine-homosexuellen

 
Vielleicht wäre es besser, Du würdest fragen "warum Menschenrechte über religiösen Rechten stehen sollten?", denn diese Menschenrechte, von denen allgemein öfters gesprochen wird, gibt es so umfassend nicht. Die Frage der Gültigkeit hängt davon ab, in welchem Land "Du" lebst.
Wäre es nicht klüger und einfacher, wenn Du uns belegst, warum Menschenrechte nicht über den religiösen Rechten stehen soll(t)en.
Denn Du scheinst ja Dein Antwort längst gefunden zu haben.
 
Wie jetzt? Wieso kann das nicht sein? Das passiert doch, dass Vertreter der katholischen Kirche in dem Fall Homosexuellen Rechte, Menschenrechte absprechen.

Es ist noch gar nicht sooo lange her, da waren das die Hexen...

Da war halt dann Pech, wenn man bei irgend jemandem in Ungnade gefallen war und man der Hexerei oder der Buhlerei mit dem Teufel bezichtigt wurde. Die Folterungen haben ja immer zu Geständnissen geführt, wie praktisch. 🙄

Mit Deiner pauschalen Meinung bewegst Du Dich in der Vergangenheit, im Mittelalter, auf einseitigem Gleis. Wenn Du eine ausgewogene Meinung zur kath. Kirche möchtest, dann nimm bitte auch die Stimmen wahr, die eine ganz andere Sprache sprechen, als Du hier darstellst.

Papst: Kirche verurteilt keine Homosexuellen - katholisch.de
 
Mich wundert dabei ein wenig, dass manche Gläubige ohne Bedenken andere Menschen als "widernatürlich" oder "krank" bezeichnen, ohne zu bemerken, wie verletzend das ist, während sie umgekehrt sehr empfindlich auf Kritik gegenüber ihrem Glauben reagieren.
Naja wundern tut mich das nicht mehr (ich kann mir ungefähr vorstellen, wie der Gedankengang ddahinter aussehen könnte. Erschrecken tut es mich aber schon. ich glaube, da steckt viel Angst dahinter: wer Angst hat, kann andere Ansichten nicht zulassen.

Da überseht ihr, dass es mehr Gläubige gibt, die still glauben, die nicht missioneren, und sich genauso gefreut haben über die Ehe für alle.

Aber auch dann darf man seinem Glauben hier von den Atheisten hier lächerlich machen lassen,

Und gerade hier, in einem Hilferufforum, ist das wirklcih ein Benehmen unter aller sau,

den Menschen, denen der Glaube hilft zum Leben, rücksichtslos seine eigene Meinung von rosa Elefanten etc,. immer wieder reinzudrücken,

den Glauben immer wieder lächerlich machen,

wissend, wie verletzend das ist.
Genau, das ist leider die andere Seite der Medaille. da sit schon auch was dran: Man braucht als Glaubender manchmal schon ein dickes Fell und muss sich mitunter blöde Sprüche anhören. Ich finde beides verwerflich: Homos blöde Sprüche reinzudrück, wie auch friedlich glaubenden blöde Sprüche reinzudrücken. Man darf halt echt nicht den Fehler machen, dass man sagt: Naja, die anderen haben es auch getan, also darf ich auch man die guten manieren über Bord werfen: Man darf NICHT!
 
Wäre es nicht klüger und einfacher, wenn Du uns belegst, warum Menschenrechte nicht über den religiösen Rechten stehen soll(t)en.
Denn Du scheinst ja Dein Antwort längst gefunden zu haben.

Warum sollte ich das tun? Vermutlich hast Du mich so verstanden, dass Menschenrechte nicht über den religiösen Rechten stehen sollten. Aber das habe ich n.m.Verständnis nicht ausgedrückt oder ausdrücken wollen.
 
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