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wachsende Intoleranz und (Nicht-) Religion

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Nicht die Religion, sondern Vertreter der katholischen Kirche meinen das Recht inne zu haben anderen ihr Menschenrecht abzusprechen.
Vertreter hin oder her. Am Ende tut eine Religion gar nichts, es sind immer nur die Vertreter derselben. Man spricht sich Heilig und alles ist wieder gut. Man hätte ja alles falsch interpretiert. War doch alles ganz anderst gemeint. 🙄

Und das @Nordrheiner hat nun aber so gar nichts mit Religion zu tun, sondern das ist menschenverachtend. Wer sich dagegen wehrt, der kämpft um sein Menschenrecht, das bei uns durch das Grundgesetz verbrieft ist.

Was ist jetzt daran intolerant? Oder wer ist hier intolerant?

Na ja... wenn ich mich hinter meine Religion stelle, nur um nicht als Intolerant bezeichnet zu werden, dann ist das ein ziemlich billiger Versuch die Leute zu täuschen.
Die kath. Kirche sieht sich als Hüter von Moral und Ethik. Wer sich hinter sie stellt, scheint sich als unangreifbar zu betrachten. Es folgen immer die Gleichen Argumentationen. + Pauschalkeulen und blutrünstiges Zeug (ausgekrazte Augen, weil gesündigt etc.).
In welcher Religion wiederholt sich dieses Schema nicht?

Es geht doch nur um Macht und Übermacht über die Menschheit. Jede Religion möchte ein Stück vom großen Kuchen ab haben. Dabei ist es NUR der Mensch, der seine eigene Religion dazu benutzt - andere für sich zu manipulieren. Mit allen erdenklichen Mittel. Vorwiegend mit Angst. Fegefeuer, Teufel, Hölle usw...
Und nur weil die Katholische durch ihr Weltweites und erbarmungsloses missioniere, heute die meisten Anhänger hat, meinen wenige das Recht über alle und alles für sich gepachtet zu haben? lol...

Mir ist schon klar das es nicht alle sind, aber am Ende heist es auch, die bösen Atheisten. DASS kümmert dann auch keinen dieser noblen Herrschaften. Wozu differenzieren? Die Atheisten sind eh nur minderwertig.
Da sind doch die Homosexuellen Menschen noch weniger wert. Schließlich möchte man doch nur differzieren können. Diskriminierung und Kriminalisierung - plakatiert als Meinungsfreiheit. 🙄

Ich finde es ziemlich grottig, was man sich als Vetreter eine Minderheit alles gefallen lassen muss, nur weil sie in irgendwelchen Statuten nicht vergesehen sind. Und wenn jemand meint, er oder sie müsse die lange und ausführende Hand seiner Religion/seines Glaubens sein, dann wird das geschehen was immer geschiet. Die persönliche Willkür. Schließlich will man ja nur das Beste für die Menschheit. Bingo.
 
Ich wollte hier nur mal eines klarstellen. Nicht die Religion an sich ist böse, im Gegenteil. Glaube kann Menschen viel Kraft geben. Böse sind diejenigen, die an der Spitze von Religionsgemeinschaften meinen, bestimmte Gruppen von Menschen ins Abseits stellen zu dürfen, weil die Religion das ja hergibt.
 
Ich wollte hier nur mal eines klarstellen. Nicht die Religion an sich ist böse, im Gegenteil. Glaube kann Menschen viel Kraft geben. Böse sind diejenigen, die an der Spitze von Religionsgemeinschaften meinen, bestimmte Gruppen von Menschen ins Abseits stellen zu dürfen, weil die Religion das ja hergibt.

Genau deswegen gibt es soviel Terror und Kriege.
 
Nicht die Religion, sondern Vertreter der katholischen Kirche meinen das Recht inne zu haben anderen ihr Menschenrecht abzusprechen.


So kann es nicht sein! Das wäre paradox. Ich bin kein Rechtsexperte, aber denkt doch mal nach: Die Menschenrechte spricht der Staat seinen Bürgern zu, damit haben diese Staats-Bürger diese Rechte. Diese Rechte gelten innerhalb des Staates, und sicher aller anderen, denn schließlich ist man Staatsbürger, solange man das bleibt. Die Rechtslage ist damit eindeutig, es handelt sich um eine weltliche Angelegenheit.

Soweit ich weiß gibt es ein anscheinendes Problem im Vatikan-Staat, der diese Menschenrechts-Deklarierungen nicht unterzeichnet bisher. Das hat einen Grund, denn die angenommene Grund-Rechtsform dort ist das sogenannte göttliche Naturrecht, welches höher eingestuft wird als andere Grundrechtsformen. Einfach kann man dieses Grund-Recht mit den 10 Geboten (Moses, altes Testament) umschreiben.

Da die Menschenrechts-Formulierungen übergeordnet zu verstehen sind, kann der Vatikan-Staat das nicht mal eben unterzeichnen, denn damit würde man quasi den ältesten Kern der Religion denen von Menschen gemachten Gesetzen unterstellen. Das Verhalten der Kirche ist also selbst verständlich zu verstehen.

Das bedeutet jedoch nicht das die Kirche andere Rechtsformen als unwirksam "verleugnen" kann, denn das wäre dann paradox und ist auch sicher in unserer Welt in der Praxis nicht findbar. Das es an den Übergängen (Zonen) vereinzelte Schwierigkeitsfälle geben muss, beschreibt sich von selbst, so wie man das überall findet, wo fremde Staatsbürger mit Gesetzen, von uns aus gesehen im Ausland zu tun haben.

Grüße,
peace
 
Zuletzt bearbeitet:
Da z.Bsp. ich nicht nur in eine Gruppe in der Minderhet passe, sondern mich gleich in mehreren einreihen kann, müsste mich - in den Augen mancher - doch eigentlich glatt ein Blitz beim schei.... treffen... so ein riesen "Fehler" wie ich bin. 😀 Wobei halt...in genau den selben Augen ist ja meistens Gott unser aller Schöpfer...also muss man mich ja dann doch eigentlich lieb haben, auch wenn er bei mir was verbockt hat. 🙂
 
So kann es nicht sein! Das wäre paradox. Ich bin kein Rechtsexperte, aber denkt doch mal nach: Die Menschenrechte spricht der Staat seinen Bürgern zu, damit haben diese Staats-Bürger diese Rechte. Diese Rechte gelten innerhalb des Staates, und sicher aller anderen, denn schließlich ist man Staatsbürger, solange man das bleibt. Die Rechtslage ist damit eindeutig, es handelt sich um eine weltliche Angelegenheit.

Soweit ich weiß gibt es ein anscheinendes Problem im Vatikan-Staat, der diese Menschenrechts-Deklarierungen nicht unterzeichnet bisher. Das hat einen Grund, denn die angenommene Grund-Rechtsform dort ist das sogenannte göttliche Naturrecht, welches höher eingestuft wird als andere Grundrechtsformen. Einfach kann man dieses Grund-Recht mit den 10 Geboten (Moses, altes Testament) umschreiben.

Da die Menschenrechts-Formulierungen übergeordnet zu verstehen sind, kann der Vatikan-Staat das nicht mal eben unterzeichnen, denn damit würde man quasi den ältesten Kern der Religion dem von Menschen gemachten Gesetzen unterstellen. Das Verhalten der Kirche ist also selbst verständlich zu verstehen.

Das bedeutet jedoch nicht das die Kirche andere Rechtsformen als unwirksam "verleugnen" kann, denn das wäre dann paradox und ist auch sicher in unserer Welt in der Praxis nicht findbar. Das es an den Übergängen (Zonen) vereinzelte Schwierigkeitsfälle geben muss, beschreibt sich von selbst, so wie man das überall findet, wo fremde Staatsbürger mit Gesetzen, von uns aus gesehen im Ausland zu tun haben.

Grüße,
peace

Wie jetzt? Wieso kann das nicht sein? Das passiert doch, dass Vertreter der katholischen Kirche in dem Fall Homosexuellen Rechte, Menschenrechte absprechen.

Es ist noch gar nicht sooo lange her, da waren das die Hexen...

Da war halt dann Pech, wenn man bei irgend jemandem in Ungnade gefallen war und man der Hexerei oder der Buhlerei mit dem Teufel bezichtigt wurde. Die Folterungen haben ja immer zu Geständnissen geführt, wie praktisch. 🙄
 
Wenn mich heute eine gute Fee fragen würde, was ich mir wünsche, dann wünsche ich mir, das ich Frieden leben kann. Keiner der mich wegen meiner Liebe zu Frauen als minderwertig ansieht und mir nicht die "Liebe zum Tod" assistiert.

Ich habe schon soviel Mist in meinem Leben durch, das ich dankbar bin dieses Gefühl noch empfinden kann.
 
Ja und weil Religion gerne missbraucht wird um ganz andere Interessen unters Volk zu bringen. [...]
Ja da liegt der "Hase im Pfeffer". Als ob sich jemand sein schwaches, gekränktes(?) Ego, via Religion generierend aufbauen möchte. Dafür scheinen selbst konstruierte Feindbilder geradezu die beste Wahl zu sein. Man meint es ja nur gut. Dafür ist man sich für nichts zu schade. Das ist doch Hochverrat an der eigenen Religion und am Glauben selbst.
 
So kann es nicht sein! Das wäre paradox. Ich bin kein Rechtsexperte, aber denkt doch mal nach: Die Menschenrechte spricht der Staat seinen Bürgern zu, damit haben diese Staats-Bürger diese Rechte. Diese Rechte gelten innerhalb des Staates, und sicher aller anderen, denn schließlich ist man Staatsbürger, solange man das bleibt. Die Rechtslage ist damit eindeutig, es handelt sich um eine weltliche Angelegenheit.[...]

Die Kath. Kirche ist der doch der Staat im Staat. Und wer regiert? CDU/CSU. Ist das keiner Interessenskonflikt?
Das was in der Kirche passiert, siehe Missbrauch.... DASS ist außerhlab des deutschen Rechts.
Der Papst selbst hat zwar die Homosexualität innerhalb seiner Kirche erlaubt, aber sie dürfen ihre Sexualität nicht ausleben! DAS ist ein Garant für was? So werden Menschen in die kriminelle Ecke gestellt. Nur weil sie sich lieben!
Soweit ich mich erinnere, hat auch die kath. Kirche die Menschrechte verbrieft anerkannt.
 
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