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Verzwickte Situation in der Erbengemeinschaft

Mir geht es nicht nur ums Geld! Ich möchte Transparenz und Klarheit in allen Angelegenheiten! Mehr nicht!
Was soll denn diese Aussage mit dem Hilfeforum? Ich bin einfach auf der Suche nach Hilfe und Unterstützung oder Ideen was ich noch machen könnte um die Situation zu entschärfen. Hier muss niemand für mich Partei ergreifen!
Klingt für mich als möchtest du Absolution und jemanden der dir sagt "alles richtig gemacht. Bist ein toller Mensch der sich für Oma krumgemacht hat und jetzt um ihr großes Erbe gebracht wird von ihrem bösen Sohn". Aus deiner Geschichte kann man das eben glauben, oder auch nicht. Deine / eure Anwältin glaubt es oder nicht - im Kern geht es dir / euch um den Fakt was dir / euch an Geld zusteht. Und du / ihr glaubt das moralisch rechtfertigen zu können über "aber wir sind doch eine Familie". Für dein Gewissen suchst du jetzt jemand der dir das bestätigt und jemand anderen "schuldig" spricht und für dich / euch Partei ergreift. Was für einen Rat möchtest du haben? just my #2cents
 
Es wird dir nicht helfen, aber wenn es um Erbschaften geht, haben sich schon ganz viele Familien komplett zerstritten. Auch Geschwister, die sich bis zu dem Zeitpunkt eigentlich recht gut verstanden haben. Selbst bei Familien, wo nichts oder kaum was zu vererben ist, gibt es deswegen Zoff, einfach weil zu viele individuelle Gefühlle involviert sind.
 
Jetzt hab ich grade gelesen, dass dein Vater vor deinem Opa gestorben ist. Das bedeutet zum Zeitpunkt des Todes deines Opas waren nur deine Oma und dein Onkel als Erben da. Meines Wissens nach hat deine Mutter dann sogar gar keine Ansprüche. Das wäre nur der Fall gewesen, wenn dein Opa vor deinem Vater gestorben wäre. Bist du dir sicher, dass deiner Mutter überhaupt etwas vom Haus zusteht?
 
Jetzt hab ich grade gelesen, dass dein Vater vor deinem Opa gestorben ist. Das bedeutet zum Zeitpunkt des Todes deines Opas waren nur deine Oma und dein Onkel als Erben da. Meines Wissens nach hat deine Mutter dann sogar gar keine Ansprüche. Das wäre nur der Fall gewesen, wenn dein Opa vor deinem Vater gestorben wäre. Bist du dir sicher, dass deiner Mutter überhaupt etwas vom Haus zusteht?

Ja meiner Mutter steht was zu! Die Anwältin hat ja alle Unterlagen! Meine Oma und mein Opa gehörte das Haus jeweils zu 50 - 50. Nach dem Tod meines Opas gehen die Anteile die meinem Vater zugestanden hätten automatisch an meine Mutter, da dort ja ein Testament vorliegt und dies greift nun.
 
Klingt für mich als möchtest du Absolution und jemanden der dir sagt "alles richtig gemacht. Bist ein toller Mensch der sich für Oma krumgemacht hat und jetzt um ihr großes Erbe gebracht wird von ihrem bösen Sohn". Aus deiner Geschichte kann man das eben glauben, oder auch nicht. Deine / eure Anwältin glaubt es oder nicht - im Kern geht es dir / euch um den Fakt was dir / euch an Geld zusteht. Und du / ihr glaubt das moralisch rechtfertigen zu können über "aber wir sind doch eine Familie". Für dein Gewissen suchst du jetzt jemand der dir das bestätigt und jemand anderen "schuldig" spricht und für dich / euch Partei ergreift. Was für einen Rat möchtest du haben? just my #2cents

Dann ist das halt deine Meinung. Kein Wunder das mache Leute gehämmt sind hier nach Hilfe zu fragen ... bei solchen Antworten ...

Für mich muss niemand Partei ergreifen, noch muss mir jemand sagen wie toll ich bin oder mich bestärken. Ich war einfach nur auf der Suche nach Ratschläge. Schade, dass das so falsch rübergekommen ist ...
 
Ja meiner Mutter steht was zu! Die Anwältin hat ja alle Unterlagen! Meine Oma und mein Opa gehörte das Haus jeweils zu 50 - 50. Nach dem Tod meines Opas gehen die Anteile die meinem Vater zugestanden hätten automatisch an meine Mutter, da dort ja ein Testament vorliegt und dies greift nun.

Achso. Ich hatte es anders im Kopf. Aber ich bin auch kein Anwalt.
 
Mit Generalvollmacht kann der Sohn das Haus nicht verkaufen.
Die Oma, der das Haus gehört, soll den Maklervertrag unterschreiben und dem Makler den Schlüssel für die Besichtigungen geben. Deine Mutter soll sich da komplett raushalten. Die Oma ist geschäftsfähig und kann schalten und walten wie sie will und das soll sie auch tun., zumal sie sich euch gegenüber komisch verhält. Was geht das Haus Euch überhaupt an? Sie will sich nicht in die Karten gucken lassen und ihr Sohn ist ihr anscheinend lieber als die Tochter.

Damit Geld nicht zweckentfremdet wird, wäre eine Kontovollmacht sinnvoll, die beinhaltet, daß der Weisungsbefugte nur mit beiderseitiger Unterschrift agieren kann.

Du und Deine Mutter sollen sich da komplett raushalten und zurückziehen. Ich würde gar nichts mehr für die Alte machen. Soll der Sohn machen was er will.

Du redest von Anteilen und vom Erben. Letztlich kannst Du du abhaken, da das für Plege und Co. draufgeht.

Was soll das mit dem Anwalt? Die Person lebt noch und kann machen mit ihrem Haus, was sie will. Ihr verbrennt Geld ohne Ende und bleibt auf den Kosten sitzen. Anwaltskosten beim Haus gehen locker in den Bereich von 20000-30000 Euro.

Sind noch Schulden auf dem Haus, um welchen Betrag gehts hier überhaupt?

Ich kann Dir gleich sagen, daß ein Haus, was gestern noch 500000 Marktwert hatte, heute nur noch 300000 bringt, dank Habeck. In strukturschwachen Gegenden will niemand mehr ein Haus, da kriegt man die Buden fast geschenkt.

Ihr macht Euch zu viele Gedanken über ungelegte Eier. Mit dem Anwalt war nicht gut, da das einen Keil zwischen Euch treibt. Was sollen Bruder und Omi von Euch nun halten? Die sehen Euch als Erbschleicher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sag dazu nur eins: Gehen 2 Augen zu, gehen 4 Augen auf.
Es ist eigentlich immer überall das Gleiche.
Zu Lebzeiten versprechen die potenziellen Erben man würde sich schon einigen und wenn der Verwandte dann gestorben ist, geht das große Chaos los, alle liegen sich in den Haaren, plötzlich melden sich aus allen Ecken und Enden Menschen, die sich 20 Jahren nicht für die Person interessiert haben und die Einzigen, die davon wirklich reich werden sind die Anwälte.
Hätte ich es in der Familie nicht schon erlebt, ich würde es nicht schreiben.
Es ist immer das gleiche Schema. Menschen, die sich im stillen einigen kannst du an der Hand abzählen.

Zum Thema Anwalt: Laut Rechtsprechung ist eine gütige Einigung immer das oberste Ziel. Die gibt es aber selten, daher verdienen sich Anwälte oft eine goldene Nase, da sich diese Auseinandersetzungen nicht selten über Jahre ziehen. Eine Bekannte aus unserem Dorf hat jetzt noch mit dem Anwalt zu tun und die Mutter ist seit über 2 Jahren tot. Irgendwie wird das Konto der Mutter aber nicht frei gegeben, da es ungeklärte Dinge gibt.

Ganz mies wird es, wenn man im Haus eben noch drinnen wohnt. Genauer gesagt erbst du aber eh nichts. Das läuft alles über deine Mutter.

Nun müsst ihr wissen, dass ICH der jenige war, der in den letzten Monaten so viel für meiner Oma gemacht habe: Umzug, sie moralisch unterstützt, Einkäufe, neue Brille, neuer Rollator usw. viele Dinge ich auch in SEINEM Aufgabenbereich als Sohn gelegen hätten - aber das wird gut und gerne mal ignoriert.
Das ehrt dich, ist aber für Testamentsentscheidungen und alles kommende völlig unrelevant.

Mich wundert auch irgendwie, dass dich da so sehr involvierst, denn theoretisch geht es nur deine Mutter und deinen Onkel etwas an.
In deinem Fall denke ich allerdings auch, dass euch die Großeltern nicht viel gutes hinterlassen haben.
Wenn die Oma jetzt noch hin und her laviert kann das nicht gut werden.

Viele Rechtsstellen raten dazu sich gütig zu einigen. Nicht umsonst wird Erbrecht von vielen Rechtsschutzversicherungen nicht umfasst.
 
Und wie gesagt, ich würde mich da tunlichst raushalten. Das geht am meisten nur deine Oma und dann deine Mutter und deinen Onkel was an.
Jeder, der sich da noch mehr einmischt heizt die Fronten nur auf und erschwert die Sache noch mehr.

Stell dir mal vor, am Ende sitzen noch 3 Kinder von jedem mit am Tisch und die Sache heizt sich immer mehr auf. Lass die das unter sich klären. Das ist nicht dein Ding.
Du kannst das klären, wenn deine Geschwister und du als Erben übrig sind.
 

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