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Verzweifelt und am Ende der Kräfte

Was mein größtes Problem ist ist die körperliche Erschöpfung. Was kann man selbst dagegen tun?
Das war bei mir auch ganz schlimm.
Mir war extrem schwindlig und hatte Herzrasen.
Übelkeit, müde, null Kraft.
Das ist nicht bei jedem so ausgeprägt, Depression hat viele Gesichter.
Bei mir war es jedenfalls so, das ich das Gefühl hatte, mein Körper verweigert komplett den Dienst.
Mir hat das damals kein Mensch geglaubt.....reiss dich zusammen, du willst bloss nicht, wenn du nur rumliegst, kann es dir ja nicht besser gehen, usw.
Du kannst da nichts selbst tun, bei mir haben nur die Medikamente geholfen und das hat lange gedauert. Und die Gegenwart von Menschen, denen es ähnlich ging, was in der Klinik der Fall war.
Da bekam man Verständnis und Beistand, war raus aus dem realen Leben mit all seinen Anforderungen. Ja und als die Depression sich besserte, kam auch das körperliche zurück.
Aber nur sehr langsam.
 
ich habe weder eine abgeschlossene Ausbildung noch ein abgeschlossenes Studium und ich bin psychisch krank.
Es ist natürlich schlimm, wenn man mitkriegt, dass es dir so schlecht geht und nichts dazu beitragen kann, wie zb anwesend sein und dich versorgen, dich begleiten, dich coachen, unterstützen. Das bräuchtest du.

Eine abgeschlossene Ausbildung gabs Jahrtausende für fast niemanden und trotzdem wurde überlebt.
 
💖 Du selbst zu sein, in einer Welt, die dich ständig anders haben möchte, ist deine grösste Errungenschaft 💖

Das steht bei dir drunter Luisa.

Als ich depressiv war, war ich nicht ich selbst. Ich wandle in vielen Mokassins und erfahre am eigenen Leib unterschiedlichste Zeiten.

Liebe(r) TE- komm gut wieder zurück zu dir selbst.
 
💖 Du selbst zu sein, in einer Welt, die dich ständig anders haben möchte, ist deine grösste Errungenschaft 💖

Das steht bei dir drunter Luisa.

Als ich depressiv war, war ich nicht ich selbst. Ich wandle in vielen Mokassins und erfahre am eigenen Leib unterschiedlichste Zeiten.
Verzeihung? 😉
Warum zitierst du jetzt meine Signatur? Stehe gerade etwas auf dem Schlauch.....
Aber es stimmt, in der Depression ist man nicht man selbst.
Man ist eigentlich garnichts, ausser einem starren Angstbündel.
Schwach, elend, lebensuntauglich.
Eins werde ich nie vergessen, das hat mich fast zu Tode erschreckt, auch jetzt im Nachhinein noch.
Beim Anblick meiner beiden Kinder habe ich gedacht, wer ist das überhaupt?
Ich habe nichts gefühlt für sie, rein garnichts.
Das war das Schlimmste überhaupt, denn normalerweise bin ich eine gute, fürsorgliche Mutter.
 
Verzeihung? 😉
Warum zitierst du jetzt meine Signatur? Stehe gerade etwas auf dem Schlauch.....
Aber es stimmt, in der Depression ist man nicht man selbst.
Man ist eigentlich garnichts, ausser einem starren Angstbündel.
Schwach, elend, lebensuntauglich.
Eins werde ich nie vergessen, das hat mich fast zu Tode erschreckt, auch jetzt im Nachhinein noch.
Beim Anblick meiner beiden Kinder habe ich gedacht, wer ist das überhaupt?
Ich habe nichts gefühlt für sie, rein garnichts.
Das war das Schlimmste überhaupt, denn normalerweise bin ich eine gute, fürsorgliche Mutter.
Das letzte, den Zustand, Abwesenheit von Gefühlen, kenne ich nur teilweise, sowas stumpfes, und Gefühle kommen nicht so hoch oder an mich ran. Da bei mir die Depressionen immer mittelschwer diagnostiziert waren, würd ich jetzt mal den Unterschied so vermuten, bei Dir die totale Abwesenheit von Gefühlen, dass das dann bei der schweren Depression so ist?
 
Warum zitierst du jetzt meine Signatur? Stehe gerade etwas auf dem Schlauch.....

ICH lebe auf, mag mich, mag mein Leben, wenn ich das ausleben kann, wofür ich von meiner Art her gebaut bin.
Man kann da schon recht entfernt von dem sein, was man echt benötigt, um zu fühlen: so gehts mir gut, wenn ich das und jenes mach, hab, tu.

Lieber TE, was wäre das bei dir? Wieso gehts dir so schlecht, was würde dir gut tun? Wwas fehlt dir? Was vermisst du?
 
Da bei mir die Depressionen immer mittelschwer diagnostiziert waren, würd ich jetzt mal den Unterschied so vermuten, bei Dir die totale Abwesenheit von Gefühlen, dass das dann bei der schweren Depression so ist?
Ja genau, war eine Schwere Depression.
Das war aber das 1.Mal, das es bei mir auftrat und hat ewig gedauert, ehe es diagnostiziert wurde.
Da ich so schlimme körperliche Symptome hatte, wurde erst alles körperliche gecheckt.
Von Gehirn-CT über Herz- Ultraschall, alle möglichen EKG s.
Seitdem bin ich ständig in Behandlung und die Medis verhindern, das es je wieder so schlimm wird.
Möge Gott verhüten 😨
 
Es gibt igendwie nichts in meinem Leben weshalb ich weiter kämpfen möchte. Alles ist bedeutungslos geworden. Wie habt ihr die Kraft gefunden weiterzumachen?
 
Es gibt igendwie nichts in meinem Leben weshalb ich weiter kämpfen möchte. Alles ist bedeutungslos geworden. Wie habt ihr die Kraft gefunden weiterzumachen?
Wie...
am wirklich besten hat es mir geholfen, medikamentös eingestellt zu werden.
Und dann meine letzte traumatische Erfahrung hat etwas gravierend in meinem Leben verändert. Mein Partner wäre fast gestorben. Danach musste ich nie mehr überlegen, ob oder nicht unser Weg zusammen geht, so ungefähr. Und ich habe mich ihm verpflichtet. Leicht ist das aber trotzdem auch nicht... und noch was
Versteckter Text, Trigger-Gefahr:
es ist wirklich garnicht leicht zu sterben, sondern sehr sehr schwer...
 

@Rxtr


Wenn du keine Kraft mehr hast, kannst du es auch mal mit Fasten probieren, wenn du das willst. Das habe ich auch schon mal gemacht und habe in der Zeit auch reichlich Wasser getrunken. Erst war es hart und dann ging es mir irgendwie ganz ok und dann war es wieder zu hart und dann war Schluss. Drei Tage war das. Nebenbei musste ich auch noch arbeiten. ;-)
Es gibt igendwie nichts in meinem Leben weshalb ich weiter kämpfen möchte. Alles ist bedeutungslos geworden. Wie habt ihr die Kraft gefunden weiterzumachen?

Wie man die Kraft findet weiterzumachen? Klingt bestimmt schwer für dich, aber ich würde sagen: Einfach machen, auch wenn du dich nicht so gut fühlen magst! Mit Hoffnung, dass es dir seelisch besser geht, solltest du da aber schon an die Sache rangehen... oder mit einer andere Begründung: Hier kommt noch ein Partner für dich vorbei z. B. irgendwann, deine Chancen steigen...

Zum Beispiel einfach mal einen Spaziergang wagen und gucken wie es ist und wenn es ganz ok war öfters wiederholen. Oder einfach mal (gute) Sportschuhe anziehen und eine Runde kurz laufen oder schnell gehen und dann wieder aufhören und vielleicht wiederholen falls es in Ordnung war. Die Leute gucken dich auch nicht blöd an und sind mit ihren Leben beschäftigt, keine Sorge! Und wenn doch mal ein blöder Kommentar oder dergleichen kommen sollte, denke dir einfach, dass der Mensch selbst mit sich ein Problem haben kann.
 
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