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Versicherungen, Bausparvertrag und sonstiges Erwachsenenzeug

Auf meine Frage magst Du lieber nicht antworten, warum nicht?

Wofür denn? "Peinlich" hast du doch ins Spiel gebracht. Das was du "peinlich" findest, sehe ich ebenfalls anders. Von daher ist es mühselig, uns gegenseitig Peinlichkeiten aus den Rippen zu leiern. Was soll das bringen? 😕

Wir sind gegensätzlicher Meinung und gut ist.
Du zahlst eben brav jahrzehntelang eine Haftpflichtversicherung, und ich eben nicht. Ist doch wie es jeder haben mag. 🙂
 
Ich hatte doch auf der vorigen Seite geschrieben, dass ich eine Privathaftpflicht, besonders in Verbindung mit Schäden gegen mich als wünschenswert betrachte und mich dahingehend informieren werde.

Was möchtest du noch? 😕
 
Ich habe eine Privathaftpflicht, aber nicht deswegen weil ich Angst habe, ich könnte mich ansonsten ruinieren. Das wäre ja nicht so schlimm, das wäre ja nur mein eigenes Problem.

Ich habe sie nur deswegen, weil ich Angst habe, ich könnte jemanden anderen ruinieren. Dann nämlich, wer der andere einen Riesenschaden hat und es von mir nichts zu holen gibt. Das Ding kostet 50 EUR im Jahr, es ist doch völlig egal ob man diese 50 EUR im Jahr spart. Nach 30 Jahren sind das sagenhafte 1500 EUR. Toll. Wenn das eigene Lebensglück daran hängt, ob man nach 30 Jahren 1500 EUR mehr oder weniger hat, dann hat man sowieso ein paar Sachen falsch gemacht.
 
ich zitiere mal aus der zeitung FOKUS:
"Aber auch aus ganz trivialen Alltagssituationen können sich existenzvernichtende Dramen entwickeln, wenn man keine Haftpflichtversicherung hat. So zum Beispiel im Fall zweier Zweitklässler, die vor ihrem Elternhaus Fangen spielten und dabei einen Radfahrer übersahen. Der Mann stürzte, schlug mit dem Kopf auf den Asphalt und fiel ins Koma. Die Kosten seiner Behandlung und die Schmerzensgeldforderungen summierten sich auf fast zwei Millionen Euro."

*hust*
Zwei tobende Kinder würde ich niemals als eine "triviale Alltagssituation" bezeichnen. Also bei zwei Kindern hätte ich auch längst eine Familienhaftpflicht. Aber..., lasst mich kurz nachdenken...,nein, auch das schlägt bei mir Fehl. 😉

Was wir jetzt schon alles hatten: Fahrräder, Mietwohnung, Einkaufstüten, jetzt Kinder.
Bitte um mehr interessante Beispiele. Ihr fangt mich bestimmt noch. 🙂
 
Es ist ja auch nicht völlig abwegig, dass man mal selbst Schäden verursacht.
Wenn man möbliert wohnt z.B., sollte man das schon haben. Vielen Leute, die so wohnen, wird das auch angeraten...
ich habe bis vor einem Dreivierteljahr bspw. nur möbliert gewohnt, weil ich mir keine Möbel leisten konnte und z.T. noch weniger Einkommen hatte als jetzt.

Dass das hier so dargestellt wird, als ob einem Jahrzehntelang nie was passieren würde, kann ich mir gar nicht vorstellen.
 
Wenn man Krankenversicherungen oder Restschuldversicherung z. b bei Kreditkauf abschließt , kann ich nur raten einen Gesundheitscheck zu machen zu lassen, ob es verlangt wird oder nicht .. Denn wenn da mal etwas fällig wird, holen sich die Versicherungen Auskünfte bei den Ärzten und drehen es so , das diese nicht zahlen müssen . So ging es mir. Habe ein Auto gekauft , dazu empfahl mir der Autoverkäufer eine Restschuldversicherung. Aber ohne Nachfragen über Gesundheitszustand usw. Also er wollte nur Profit machen. Wie ich diese Versicherung dann brauchte , holte man sich alles von den Ärzten ein und wollte nicht zahlen.. So habe ich diese Restschuldversicherung gekündigt und sämtliche gezahlten Beträge zurück erhalten . Habe denen erklärt wie es gelaufen ist mit dem Autoverkäufer und somit war alles kein Problem ..

Bei Abschluss einer RKV ist die Abfrage der Gesundheitsdaten gar nicht Bedingung, insofern kann dabei etwas nicht stimmen. Vielleicht war die Versicherung unseriös ?

Hier wäre dann wieder eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll gewesen, da die diesen Fall geprüft hätte.

Normalerweise werden die RKV gerne zur Absicherung abgeschlossen, da die oft mitangebotene Risikolebensversicherung grundsätzlich nur MIT Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden kann. Das können aber viele Kunden nicht, da sie krankheitsbedingt hohe Zuschläge hätten oder nicht versicherbar sind.


Janina
 
Es ist ja auch nicht völlig abwegig, dass man mal selbst Schäden verursacht.
Wenn man möbliert wohnt z.B., sollte man das schon haben. Vielen Leute, die so wohnen, wird das auch angeraten...
ich habe bis vor einem Dreivierteljahr bspw. nur möbliert gewohnt, weil ich mir keine Möbel leisten konnte und z.T. noch weniger Einkommen hatte als jetzt.

Dass das hier so dargestellt wird, als ob einem Jahrzehntelang nie was passieren würde, kann ich mir gar nicht vorstellen.

Ich habe noch nie möbliert gewohnt. Liegt man dann auf einem 1500 Euro Sofa? Also unseres hat nur 250 Euro gekostet. Was daran übrigens kaputt gehen sollte, ist mir schleierhaft. Das schaffen noch nicht mal unsere drei Katzen. Und einen Ravioli Fleck behandele ich mit Wasser und einem Lappen.

Ich finde es immer interessant, das gerade Leute die sich zu Zeiten irgendwelcher Lebensphasen kaum das Brot über Nacht leisten können, dann aber immer bis zum Anschlag überversichert sind. Zieht man die Hälfte deiner Versicherungsprämien ab, hättest du Geld genug gehabt, nicht möbliert wohnen zu müssen. Es gibt eben zu viele Versicherungen die man bedient ohne das sie wirklich gebraucht werden. Wahrscheinlich hast du sogar eine Glasversicherung für den Wohnzimmerschrank?!
 
Stimmt , viele Menschen sind überversichert , aber auch viele Menschen sind unterversichert oder garnicht versichert.

Letztendlich kann man sich aber auch beraten lassen. Das wiederum sollte man nicht von der Versicherung machen lassen , die wollen ja schließlich was verkaufen, sondern von einer neutralen Stelle , z.B : Verbrauherschutz etc.

Passieren kann nämlich immer mal was , meistens dann , wenn man nicht damit rechnet. Von daher den goldenen Mittelweg gehen das was nötig ist , sollte abgedeckt sein und andersrum die Preise sollten verglichen werden und unnötiges oder doppelt versichertes gestrichen werden.

Sich garnicht zu versichern , halte ich für unvernünftig.
 
Ich habe noch nie möbliert gewohnt. Liegt man dann auf einem 1500 Euro Sofa? Also unseres hat nur 250 Euro gekostet. Was daran übrigens kaputt gehen sollte, ist mir schleierhaft. Das schaffen noch nicht mal unsere drei Katzen. Und einen Ravioli Fleck behandele ich mit Wasser und einem Lappen.

Ich finde es immer interessant, das gerade Leute die sich zu Zeiten irgendwelcher Lebensphasen kaum das Brot über Nacht leisten können, dann aber immer bis zum Anschlag überversichert sind. Zieht man die Hälfte deiner Versicherungsprämien ab, hättest du Geld genug gehabt, nicht möbliert wohnen zu müssen. Es gibt eben zu viele Versicherungen die man bedient ohne das sie wirklich gebraucht werden. Wahrscheinlich hast du sogar eine Glasversicherung für den Wohnzimmerschrank?!


ich zahle 3 Euro im Monat für die Haftpflicht. 😀

Ich kann jetzt auch nur möbliert wohnen, weil ich die Möbel überwiegend geschenkt bekommen habe oder nur eine ganz geringe Gebühr zahlen musste.
(aber ich habe eine "unmöblierte Wohnung angemietet".

Jahrelang habe ich von 600 Euro BAföG und geringem Zuverdienst gelebt.
Ich konnte mir in HH nichts Anderes leisten als Studentenwohnheim, WGs - und die sind nun mal i.d.R. möbliert.
Die meisten, die ich so kenne, die studiert haben, können sich das nicht alles auf einmal holen. Leider musste ich auf Grund diverser ungünstiger Umstände auch mehrfach umziehen - da weißt du nun auch, wo mein übrig gebliebenes Geld abgeblieben ist.

Wenn man sich ne Wohnung einrichtet und mehr Ansprüche hat, als dass alles geschenkt oder zu nem günstigen Preis auf Flohmärkten verkauft wird, der muss nun mal schon mehrere 1000 Euro für die Einrichtung rechnen. Alleine, was Küchen kosten.
Für mich käme das nicht in Frage, ne Wohnung ohne Einbauküche zu nehmen...

Ich verdiene jetzt im Referendariat netto 970 Euro. Ist auf 1,5 Jahre. Kann in dem Beruf leider nicht weiter arbeiten und werde erst mal ALG II beziehen, muss mir aber die Fortbildung finanzieren, damit ich beruflich noch mal anderweitig Fuß fassen kann. Ich werde noch ziemlich lange nicht besonders viel Geld haben.
Gerade wenn ich dann "Selbstständige" bin.

So nach und nach tausche ich mal das eine oder andere Möbelstück aus.
Ich habe jetzt bspw. mir auch mal einen Bürostuhl gekauft und die vorhandenen Küchenstühle ausgetauscht.

Dann musste ich so und so viel in die Uni-Materialien, in die Referendariats-Materialien usw. investieren. Ich habe alleine bei der Steuer für das vergangene Jahr ca. 1200 Euro eingereicht. Laptop, Drucker, Druckerpatronen, Papier, Folien, Folienstifte, diverse Bücher... dazu meinen Krankenversicherungsbeitrag von dem gesamten Jahr.
Da ich aber nicht viel Steuern gezahlt habe, ist natürlich auch nicht viel dabei rumgekommen.

Viele Leute haben das nun mal nicht, dass sie zum Arbeiten noch Geld mitbringen müssen. Das wird bei uns quasi vorausgesetzt, dass man sich das alles anschafft. Die meisten Schulen stellen ja nichts mehr.
So viel zum Thema "warum kein Geld"?

Ich bin nicht über-versichert. Meiner Meinung nach habe ich das Nötigste.
Und wegen der Zahnversicherung: ich werde wahrscheinlich mir so viel machen lassen müssen, dass die es noch bereuen, mich aufgenommen zu haben. Schon jetzt bin ich bei ca. 2400, was die für mich bereits bezahlt haben.
Und das nach noch nicht mal 6 Jahren.
Es kommt ja noch einiges hinzu.
Glaubst du allen Ernstes, ich kann diese ganzen 1000en von Euros, die da auf mich zukommen, aus eigener Tasche zahlen?
Das hat ja jetzt mit den Prämien nichts zu tun.
Ich zahle 20 Euro jeden Monat bei der Zahnzusatz... wenn du dir aber mal anschaust, was ich da bereits bekommen habe?
Mehrmals pro Jahr PZR, Kronen, Brücken, Füllungen, Aufbissschiene...
Du zahlst Unsummen, wenn du das ohne Versicherung machst. Da wird dir Zeba vielleicht was zu erzählen können.
Ich sehe das nicht ein, dass ich mich für die Zähne so verschulde.
Und mit Verlaub, ich kenne jemanden, der wegen der Zähne 8000 Euro Schulden hat.

Schulden habe ich so auch noch genug. Wenn manche von euch wüssten, was ich für Schulden habe, wäre das für viele ein Suizid-Grund. Mir ist es egal, da ich bereits was davon selbst abbezahlt habe und es irgendwann richtig abbezahlen kann.
Bloß wird es noch ein wenig dauern.
Erst mal Nachhilfe-Selbstständigkeit, dann Lerntherapie und wenn ich gut genug verdiene, Abbezahlung der Schulden und Heilpraktiker-Ausbildung.
Aber offen gestanden ist es mir egal, ob ich da nun mal 30 Euro im Jahr für Versicherungen bezahle.
Ich kann es in meinem Fall einschätzen, dass die mir was bringen.

Diese Schulden sind hauptrangig BAföG- und Studienkreditschulden, im Übrigen! - nur mal so nebenbei bemerkt.
 
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