Hallo ihr Lieben! 🙂
@ Emilie: Hmm, möglich, dass ich mich täusche, aber ich meine, mal gehört zu haben, die Vorbereitungsphase im Sommer begänne etwa 1-2 Wochen vor Schuljahresbeginn. Je nachdem, in welchem Bundesland du wohnst, halte ich es also für gut möglich, dass sie bei euch schon begonnen haben. Und auch, falls es nicht ihr Auto gewesen sein sollte (wobei ich deinem Auge eigentlich schon traue, bestimmt war sie es 😉), hat man als Lehrer ja generell auch in den Ferien zu tun. In den Sommerferien etwas weniger als sonst, aber dennoch ... Das ist wohl ein seeehr stressiger Beruf, ich bewundere jeden, der ihn erfolgreich meistern kann. Hast du vor, Lehramt zu studieren, Emilie, oder las ich das falsch? 🙂
Deine Zurückhaltung wegen des kleinen Geschenks kann ich gut nachvollziehen, ebenso auch deinen Ärger hinterher. Bei meiner ersten Lehrerin habe ich mich das auch überhaupt nicht getraut, ich erinnere mich sogar an eine oder zwei Situationen, in denen ich bewusst etwas abweisend war, damit sie bloß keinen Verdacht schöpfen würde (... und hinterher machte ich ihr ein Geständnis. Toll. 😀) Zum Abschied bekam sie aber tatsächlich eine Kleinigkeit von mir, da sprang ich über meinen Schatten, und sie freute sich sehr darüber. Und im letzten Jahr verteilte ich einmal Gebäck an Freunde und reichte ihr auch etwas, worauf sie sich total lieb bedankte (wobei ich nicht weiß, ob das schon als Geschenk zu sehen ist 😉). Ich glaube aber, dass sie viel mehr von Schülern nie annehmen würde; schließlich ist sie immer extrem bedacht darauf, sich absolut korrekt zu verhalten.
Bei meiner zweiten Lehrerin war ich seltsamerweise komplett anders. Kurz vor Weihnachten schenkte ich ihr mit einer Freundin Schokolade. Eine eher kleine Geste natürlich, aber sie war sehr überrascht, da sie sonst unter Schülern sehr unbeliebt ist und solche Dinge daher vermutlich eher selten bei ihr vorkommen. So. Und von da an übertrieb ich es vielleicht ein bisschen ^^ An Valentinstag bekam sie eine rote Rose von einer anderen Freundin und mir, zu späteren Zeitpunkten (etwa ihrem Geburtstag) immer wieder eine Kleinigkeit und hin und wieder mutmachende Worte, für die sie sich sehr oft bei mir bedankt hat, mit der Begründung, sie würden ihr Kraft geben, wenn es ihr schlecht ginge. Das berührt mich natürlich sehr.
Sie betont mittlerweile – obwohl sie bisher jedes Geschenk von mir annahm – dass ich ihr nichts schenken muss und sie ein schlechtes Gewissen bekommt. Daher schränke ich das Schenken ein und wenn, dann bin ich zu persönlicheren, selbstgemachten Dingen übergegangen.
Erstaunlich finde ich, dass sie trotz aller Auffälligkeiten (vor allem der roten Rose, mittlerweile ist sie mir fast peinlich!) nie "Verdacht" zu schöpfen schien. Streng genommen gibt es natürlich nichts zu befürchten, da ich sie nicht auf romantische Weise liebe, aber mein Verhalten deutet wohl manchmal darauf hin, oder?
So, puh, so lang sollte der Absatz nie werden! Verzeih, ich hoffe, ich habe dich oder euch nicht zu sehr damit gelangweilt 😀
Ach ja: Es gibt einen besonders engagierten Lehrer an meiner Schule, den ich hin und wieder beim Vorübergehen sah, wie er das Gelände nach 20 Uhr verließ. Mir ist es also ebenso ein Rätsel, was manche Lehrer dort so spät noch treiben 😀 18 Uhr geht aber fast noch, da ist bei uns sogar teils noch Unterricht, bei dir nicht? Wobei, es sind ja Ferien, da ist 18 Uhr durchaus spät ...
Wie auch immer. 😉
Dein letzter Satz gefiel mir sehr gut, danke dafür! :blume:
In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine gute Nacht 🙂