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Verliebt in meine lehrerin

Hallo ihr Lieben!
Puh ... nach den letzten ereignisreichen Schulwochen und der darauffolgenden Zeit, die es brauchte, um diese gedanklich komplett zu verarbeiten, schaue ich in diesen Thread und stelle erfreut fest, dass ihr hier in letzter Zeit sehr aktiv wart 🙂 Ich habe inzwischen wohl das Meiste nachgelesen und werde nach und nach versuchen, auf das von euch Geschriebene einzugehen; da das ziemlich viel ist, hoffe ich, ihr seid mir nicht böse, wenn ich einiges vergesse.

@ 83Hanna: Es wurde schon oft geschrieben, aber auch ich muss an dieser Stelle feststellen, wie schön es ist, mal wieder eine Lehrerin hier im Thread zu haben! Von mir also auch ein (deutlich verspätetes) Willkommen!! 😀
Ich schließe mich den anderen an und finde deine Idee gut, das Unterrichtsgespräch im Rahmen der Diskussion über das Drama grob in die Richtung zu lenken und zu schauen, wie es sich entwickelt. Auch ich finde, dass du die Schülerin vorsichtig ansprechen und ihr zu verstehen geben kannst, dass sie keine Angst (z.B vor falschen Antworten?) haben muss und sich bei Problemen auch an dich wenden kann.
Eine Sache möchte ich noch hinzufügen: Für den Fall, dass sie tatsächlich auf dich zukommen sollte, um dir ihre eventuellen Gefühle für dich zu gestehen, solltest du meiner Meinung nach am besten erstmal auf Distanz zu ihr gehen, indem du ihr freundlich zu verstehen gibst, dass sie sich ihrer Gefühle zwar nicht schämen muss, du ihr aber die Möglichkeit geben möchtest, Abstand zu gewinnen. Im Unterricht würde ich mir auf keinen Fall etwas anmerken lassen, sondern mich ihr gegenüber so verhalten wie auch vorher und ansonsten natürlich auch freundlich zu ihr sein. Was ich meine, ist, dass du ihr keine "Hoffnung" geben solltest, denn ich zumindest kann versichern, dass diese ziemlich schnell entstehende Hoffnung, die immer wieder aufkeimt, mich persönlich langfristig mehr verletzte als die klaren Signale meiner Lehrerin, dass all meine Hoffnungen vergeblich waren.
Falls dich deine Schülerin also auf ihre Gefühle ansprechen sollte, ist es natürlich wichtig, sich auszusprechen. Ich rate dir aber unbedingt, das Gespräch nicht unter vier Augen zu führen, sondern eine dritte Person mit einzubeziehen, wie, falls vorhanden, einen Schulsozialarbeiter. Ansonsten eine weitere Lehrperson, die die Schülerin im Idealfall nicht unterrichtet (weil es, und da spreche ich wieder aus eigener Erfahrung, peinlich und qualvoll werden kann, auch in den Unterricht jener anderen Lehrperson zu gehen). Du weißt schließlich nicht, wie sie reagiert; und wenn du keine Zeugen hast, könnte sie als verletzte und verliebte Schülerin durchaus böse Gerüchte verbreiten. Man weiß ja nie. Klingt vielleicht ein bisschen hart, halte ich aber für notwendig. Meine Lehrerin verhielt sich damals ziemlich genau so (antwortete mir in einem Antwortbrief freundlich, aber distanziert auf mein Geständnis, brach unseren recht neu entstandenen außerunterrichtlichen Kontakt ab, suchte das Gespräch mit mir und einer dritten Person, ignorierte mich ein Jahr fast vollkommen). Es tat sehr weh, aber ich bin ihr inzwischen dankbar dafür, denn obgleich ich natürlich von Anfang an wusste, wie unwahrscheinlich es sein würde, dass sie meine Gefühle erwiderte, führten so manches Wort und manches Lächeln, unter rosaroter Brillensicht auf die Goldwaage gelegt, manchmal zu einem leichten Aufkeimen erwähnter Hoffnung. Hätte sie sich damals in irgendeiner Form widersprüchlich verhalten, wäre das, im Nachhinein gesehen, für mich deutlich schlimmer gewesen, so kann ich jedoch, ohne dass meine Gefühle für sie je nachgelassen hätten, das Ganze mit einer gewissen Distanz betrachten und lasse mich kaum mehr dadurch verletzen.

Inzwischen scheint es bei mir übrigens so zu sein, dass meine Lehrerin sich mir gegenüber beinahe wieder normal verhält. Sie grüßt mich normal, lächelt mich sogar an (was sie sehr lange komplett eingestellt hatte) und obwohl sie sich noch immer etwas zurückhaltender im Umgang mit mir verhält als bei anderen Schülern, kommt sie manchmal auch von sich aus auf mich zu. 🙂

@Emilie:
Ihr müsstet mich mal beobachten, wenn ich fast jede Stunde den Posteingang öffne...
Fast jede Stunde? Das kann ich definitiv toppen 😀 Ich hatte meiner Lehrerin (nicht die, von der ich vorhin schrieb; mit dieser zweiten Lehrerin, für die ich rein platonische Gefühle hege, habe ich eigentlich recht viel Kontakt) vor etwa einer Woche gemailt und auch sie hat mir nicht darauf geantwortet. Das bereitet mir inzwischen etwas Sorge, da ich mich etwas blöd und missverständlich ausgedrückt hatte und nun befürchte, im Bezug auf Gefühle für sie zu deutlich geworden zu sein. Ich habe also wirklich Angst und hoffe, sie wird noch darauf antworten, weil mir das zeigen würde, dass es wohl weniger "schlimm" war als momentan befürchtet. Kurz zuvor – auch schon in diesen Ferien – hatten wir einander jeweils ein Mal geschrieben, da kam ihre Antwort auch schon innerhalb weniger Stunden.
In den letzten Sommerferien hatte ich ihr auch mal gemailt und da brauchte sie tatsächlich sechs Wochen für die Antwort, weil sie, wie sie schrieb, sich einfach mal eine Auszeit von allem Schulischen nehmen wollte. Vielleicht tut deine Lehrerin also dasselbe und meldet sich nach den Ferien – oder sie ist wirklich für ein paar Wochen im Urlaub und schreibt dir danach 🙂 Keine Sorge; deine Entscheidung, ihr nicht nochmals zu schreiben, finde ich übrigens sehr gut!

Viele Grüße an euch alle!
Strawberry 🙂
 
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Re: Verliebt in meine lehrerin
Danke sehr für eure Antworten 🙂

Stimmt, wir Schüler interpretieren oft viel zu viel in die kleinen Gesten der Lehrer - einfach, weil wir die Hoffnung doch noch nicht aufgeben möchten und uns darum lieber an einem Lächeln festhalten wollen. Auch, wenn wir wissen, dass wir eben nur die "nette Bekanntschaft" für Einige sind. Manchmal wünscht man sich dann, dass man mit diesen Personen gleich so gut reden kann, dass man ihnen die geheimsten Gefühle anvertrauen könnte. Und, dass diese Einen immer verstehen. Dass man eben nicht gleich nach dem Abitur vergessen wird. Aber klar: Bei jeden Funken Hoffnung, die die Lehrer uns geben, werden wir mehr verletzt. Nun ja, das Leben ist kein Wunschkonzert und das habe ich vor längerer Zeit schon akzeptiert.

@Strawberry.28: Sehr weise Worte, die du sprichst. Mich freut es, dass sich deine Lehrerin dir gegenüber wieder normal verhält und auf dich zugeht. Ich gönne es dir von ganzem Herzen 🙂
Okay, mittlerweile sehe ich auch mehrmals in der Stunde in meinen Posteingang. Fast jede Stunde ist im Moment auch untertrieben. Mit wie vielen Malen toppst du mich, Strawberry.28? ;-) Ich drücke dir die Daumen, dass sie sich bei dir meldet. Habe selbst schon daran gedacht, dass sie mir eventuell nach den Ferien antwortet. Da muss sie ja zwangsläufig wieder ihre Mails checken, wenn sie dies bis jetzt noch nicht getan hätte. Nun ist es mir (fast) egal, wann sie mir antwortet. Ich würde mich halt erstmal freuen, wenn sie mir überhaupt antwortet. Das ist mir jetzt viel mehr wert...

Ich finde, es ist schrecklich schwer, zu warten. Wie gesagt, man sieht dauernd in seinen Posteingang. Letzte Nacht habe ich zusätzlich wieder von ihr geträumt. Träumt ihr ebenfalls von euren Lehrerinnen? Wenn ja, wie oft und, fühlen sich diese Treffen im Traum für euch real an? Was träumt ihr mit ihr? (Darauf müsst ihr nicht antworten, wenn ihr nicht wollt ;-)). Ich mache im Traum keine Sachen, die ich nicht auch im wahren Leben machen würde. Für mich sind die Situationen sehr realistisch und ich merke währenddessen auch nie, dass es sich um einen Traum handelt.

Ach, ehe ich es vergesse: Strawberry.28, sagst du uns Bescheid, wenn du eine Antwort von der zweiten Lehrerin bekommst? 🙂
 
@Mandabelle: ich stimme dir zu, dass man als Schüler gerne das Verhalten de Lehrerin überinterpretiert und sich falsche Hoffnungen macht. Auch ich setze mich schon seit Langem mit diesem Thema auseinander - wieso klappt es bei manchen, eine Freundschaft aufzubauen und bei manchen nicht? Liegt es an der Grundeinstellung der Lehrerin ("Schüler bleiben Schüler"), an der "Hartnäckigkeit" der Schülerin, am Verhältnis während der Schulzeit? Wahrscheinlich tragen diese Aspekte alle ihren teil dazu bei, ob es funktioniert oder nicht. Ich habe ja viel Kontakt zu meiner Lehrerin (also auch private Treffen etc) aber ich zweifle manchmal auch daran, dass ich ihr genauso viel bedeute, wie sie mir. Sie hat mir auch gesagt, dass es ungewöhnlich ist,so intensiven Kontakt zu ehemaligen Schülern zu pflegen und dass sie sowas eigentlich auch noch nie hatte - waren die Schüler vor mir einfach nicht daran interessiert oder war sie nicht interessiert, weil sie sich mit niemand anders so gut verstanden hat? Wäre ein anderer Schüler, der sich genauso viel Mühe gegeben hätte, zum gleichen Ziel gekommen, wie ich? Weil sie diese Erfahrung interessant findet und sich vielleicht auch geschmeichelt fühlt, dass eine so viel jüngere Person an ihr interessiert ist? Oder geht es ihr wirklich um mich? Das würde ich auch gerne wissen.
Ich hatte mit meiner Lehrerin schon tolle Gespräche, ich weiß auch viel Privates von ihr, wir reden auch über Probleme - beide Seiten. Ob man von Freundschaft sprechen kann, ich weiß es nicht. Freundschaft ist so ein großes Wort. Wir sind definitiv auf einer Wellenlänge und verbringen gerne Zeit miteinander. Ob das aber den Altersunterschied und die Tatsache, dass wir mal im Abhängigkeitsverhältnis standen, aufwiegen kann? Wahrscheinlich muss ich der Sache auch noch Zeit geben (bin erst seit einem Jahr aus der Schule raus) und mich damit glücklich schätzen, wie es ist.
Was ich aber sagen wollte ist, dass es auf jeden Fall auch Schüler gibt, die wirklich etwas Besonderes für die Lehrerin sind und bei denen es dann auch klappt mit dem in Kontakt bleiben. Natürlich muss man sich dafür auch bemühen, den Kontakt aufrechtzuerhalten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Lehrer von sich aus zumindest am Anfang nicht melden, das heißt, man selbst muss ihr schon etwas "hinterherlaufen" und ihr zeigen, dass es einem ernst ist und man das nicht einfach mal so in der Abschiedssentimentalität gesagt hat.
Soweit zu mir.
Eine Freundin von mir hat sich zu Schulzeiten auch sehr gut mit einer Lehrerin verstanden und wäre gerne mit ihr in Kontakt geblieben. Es gingen auch ein paar Mails hin und her und sogar eine Verabredung zum Kaffee war drin. Doch irgendwann schrieb die Lehrerin nicht mehr zurück, woraufhin meine Freundin sich auch nicht mehr meldete, weil sie zu stolz war, ihr nachzulaufen. Wir haben oft darüber geredet, was der Grund war: hatte die Lehrerin plötzlich das Interesse verloren, hat meine Freundin zu schnell aufgegeben oder war die Beziehung von vorneherein nicht so intensiv wie bei mir und meiner Lehrerin?
Im Endeffekt kann man über das Ganze wahrscheinlich nur spekulieren.
liebe grüße
melina
 
Träumt ihr ebenfalls von euren Lehrerinnen? Wenn ja, wie oft und, fühlen sich diese Treffen im Traum für euch real an? Was träumt ihr mit ihr? (Darauf müsst ihr nicht antworten, wenn ihr nicht wollt ;-)). Ich mache im Traum keine Sachen, die ich nicht auch im wahren Leben machen würde. Für mich sind die Situationen sehr realistisch und ich merke währenddessen auch nie, dass es sich um einen Traum handelt.

Ja, ich träume gelegentlich von meiner Lehrerin 🙂 Ich glaube, es kommt etwa alle zwei Wochen vor, manchmal vielleicht etwas seltener. Meistens sind die Situationen ziemlich "real", ich habe z.B. von Unterrichtsstunden mit ihr geträumt oder von Gesprächen innerhalb der Schule. Ab und zu sind natürlich weniger realistische Träume dabei, die z.B. in unserer Freizeit stattfinden. Einmal träumte ich auch, dass meine Lehrerin richtig gemein zu mir ist und dass ich deshalb total traurig war. Zum Glück ist dieser Traum nicht Wirklichkeit geworden 😉
Und: Obwohl ich meine Lehrerin körperlich durchaus attraktiv finde und auf Frauen stehe, habe ich nie solche Träume, in denen sie vorkommt. Liegt möglicherweise daran, dass ich akzeptiere, dass eine Bekanntschaft/Freundschaft mit ihr das einzig Realistische ist und niemals mehr zwischen uns passieren wird (eine Beziehung mit ihr könnte ich mir auch überhaupt nicht vorstellen!).
Aber natürlich führen meine Träume von ihr mir schon vor Augen, dass ich gewissermaßen sehr auf sie fixiert bin, was ich noch besser in den Griff kriegen sollte. Mal sehen, wie sich alles entwickelt, wenn ich in einem Jahr fertig mit der Schule bin...
 
@ Emilie: Erstmal vielen Dank! 🙂
Hmm, wie oft ich in meinen Mails nachschaue, ist wohl tagesformabhängig, aber es gibt durchaus Tage, an denen ich (die ich per App auf meinem Handy sehr schnell und bequem nachschauen kann 😀), alle drei Minuten nachsehe 😱 Inzwischen bin ich allerdings an einem Punkt, wo ich "nur" noch alle 15 bis 20 Minuten nachschaue. Es ist mir gerade ein bisschen peinlich, zugeben zu müssen, dass ich momentan so oft in meinen Posteingang schaue ^^
Das Warten empfinde ich als so schrecklich wie du. Ich frage mich die ganze Zeit, ob sie meine Nachricht wohl bereits gelesen hat und einfach nicht antworten möchte oder ob sie sich die Auszeit wirklich konsequent nimmt und Urlaub macht. Ich gönne ihr ihre Ferien natürlich sehr! Sie hat es, wie sie mir immer wieder zu verstehen gibt, in der Schule auch alles andere als leicht und leidet sehr darunter ...

Also, ich träume auch immer wieder von meinen Lehrerinnen (meistens aber von "Lehrerin 1"). Hinterher kann ich mich an diese Träume leider kaum je erinnern, aber wenn, dann war ich mit ihr in ganz unterschiedlichen Situationen, meist aber in der Schule. Mal haben wir zum Beispiel eine Vertretungsstunde gemeinsam und alles ist genau wie früher, als sie mich wirklich noch unterrichtete *-* Genauso oft träume ich aber von vergangenen Situationen, die so oder ähnlich tatsächlich geschehen sind. Hach, ja, ich freue mich über jeden Traum mit ihr, und auch über die Minuten danach, zwischen Schlaf und Wachsein, wenn man noch glaubt, das alles wäre wirklich (oder aber tatsächlich "wieder") geschehen.

Sollte meine Lehrerin mir tatsächlich auf die Mail antworten, werde ich euch selbstverständlich Bescheid geben, Emilie. Du auch? 🙂

@ Melina Jolie:
Ich denke auch, dass alle von dir angesprochenen Punkte letztlich eine Rolle spielen, wenn es darum geht, nach der Schulzeit den Kontakt zu einer Lehrerin zu halten. Am wichtigsten ist, denke ich mir, aber das Verhältnis während der Schulzeit. Gab es tatsächlich schöne gemeinsame Erinnerungen, die auch die Lehrerin als solche empfindet, und lernen Schüler und Lehrer sich gegenseitig (!) auch als Menschen kennen und nicht nur in ihrer Rolle, die sie zwangsläufig im Unterricht annehmen, besteht meiner Meinung nach durchaus eine realistische Chance. Erschwert natürlich, wenn die Lehrerin eigentlich die von dir erwähnte Grundeinstellung hat ("Schüler bleiben Schüler"). Als Schüler dran zu bleiben, vor allem in der Anfangszeit, ist wohl auch sehr wichtig. Ich war bisher noch nicht in einer solchen Situation, weshalb ich das Thema momentan bloß theoretisch angehen kann.
Auch ich hoffe sehr, zu meiner Lehrerin 2 (ich finde diese Nummerierung ziemlich bescheuert, vielleicht fällt mir mal etwas Schöneres ein ...) den Kontakt nach der Schulzeit halten zu können. Die Grundvoraussetzungen sind, denke ich, durchaus gegeben. Wir haben miteinander bisher nie offen über unsere Probleme gesprochen, aber sie deutet manchmal relativ offen bestimmte Dinge an (auch wenn diese in der Regel zugegebenermaßen mit ihrem Beruf zu tun haben). Auch, wenn sie mich zweifellos noch als ihre Schülerin sieht, haben wir bereits ein ziemlich gutes Verhältnis zueinander. Wenn sie mich in den Pausen sieht, kommt sie meistens auf mich zu und beginnt unsere Gespräche von sich aus. Sie bedankt sich auch oft für mein Verständnis für sie und sagte mir neulich, sie hätte wirklich den Eindruck, dass ich sie verstehe. Und so weiter, und so fort.

@ all:
Was mich noch interessieren würde: Nehmen oder nahmen eure Lehrerinnen eigentlich Geschenke von euch an? Und wenn ja, wie sehr nutzt ihr das? 😉 Vermutlich wurde diese Frage schon unendlich oft gestellt, pardon ...

Einen schönen Tag wünscht euch
Die Ferienhasserin Strawberry 😉
 
Interessant, was ihr von euren Lehrerinnen träumt. Ich träume sehr oft, dass ich meine einfach nur umarme. Oder meinen Kopf auf ihre Schulter lege. Anscheinend suche ich nach Geborgenheit oder Verständnis. Und ich kenne diese Augenblicke nur zu gut, wenn man gerade aufgewacht ist und noch an die letzten Erinnerungen des Traumes denkt. Finde ich sehr schön!

@Strawberry.28: Das muss dir nicht peinlich sein. Ich ertappe mich im Moment auch ständig, wie ich in den Posteingang schaue :-D. Das ist, glaube ich, aber normal. Ich frage mich auch, ob sie meine Nachricht schon gelesen hat. Was sie wohl darüber denkt und vielmehr noch, was sie gerade macht. Ich warte nun bis zum Ferienende (ebenfalls eine Ferienhasserin, wie du ;-)). Zum Glück ist das Ende ihrer Ferien nicht auch mein Ende. Uni fängt später an als die Schule. Und natürlich sage auch ich Bescheid, wenn sie mir geschrieben hat. Ihr werdet es sofort wissen ;-) Und die Ferien gönne ich ihr auch wirklich - sie gibt sich so wundervoll Mühe bei ihrem Beruf und macht so viel (manchmal zu viel).

Wisst ihr, ich würde sie einfach unglaublich gerne wiedersehen. Oder zumindest einfach nur mit ihr reden. Aber einfach zu einem Kaffee einladen oder ihr meine Nummer geben, das ist vielleicht ein bisschen zu aufdringlich. Nun ja, ich warte fleißig weiter. Ist ja "nur" noch bis zum 20. August.
 
Hallo an alle!
Ich lese hier seit einer Weile im Stillen mit und habe beschlossen mich jetzt auch mal zu melden, um mir ein bisschen Rat einzuholen. Ehrlich gesagt wusste ich einfach nicht, mit wem ich das sonst besprechen kann und ein paar hier scheinen ähnliche Probleme zu haben.
Es geht dabei um meine ehemalige Deutschlehrerin und mich. Ich war/bin nicht in sie verliebt, habe sie aber in den kurzen 8 Monaten in denen ich sie hatte sehr lieb gewonnen. Wir sind uns vom Typ her sehr ähnlich, teilen den gleichen Geschmack und haben uns dadurch immer gut verstanden gehabt. Am Ende meiner Schulzeit (ich habe vor kurzem mein Abitur in Bayern gemacht) hat sie mir eine Kleinigkeit geschenkt, ebenso wie ich ihr.
Ich hatte sie dann gefragt, ob sie mit mir in Kontakt bleiben möchte, sie hat Ja gesagt und mir ihre private E-Mail-Adresse gegeben. Ich habe ihr dann auch vor zwei Tagen gemailt gehabt. Geantwortet hat sie dann auch ziemlich schnell, allerdings knapp und eher distanziert, wobei sie meinte ich solle mich doch irgendwann mal wieder melden. Von den Schülern ihrer Klasse hört man, dass sie Schüler privat meidet etc. und ich zweifle momentan, ob sie wirklich mit mir in Kontakt bleiben möchte aka mein Problem. Ich möchte mit ihr in Kontakt bleiben, vielleicht sogar eine Freundschaft aufbauen, weiß aber nicht, ob sie das auch möchte oder nur aus Höflichkeit o.Ä. gesagt hat, dass ich ihr schreiben soll.
Ich weiß nicht welchen Rat ich mir erhoffe, aber ein paar Gedanke/andere Perspektiven wären nett.

LG
B.
 
Hallo B.,

willkommen im Forum erstmal 🙂

Also, ich stehe mit einer ehemaligen Lehrerin von mir (in die ich übrigens verliebt war) auch noch in Mailkontakt. Wenn sie zurückschreibt, dann zwar freundlich, und ab und zu verrät sie auch etwas Privates über sich, aber eine richtige Freundschaft hat sich da auch nicht entwickelt. Inzwischen glaube ich kaum noch daran, dass dies je passieren wird, möchte aber trotzdem gerne mit ihr in Kontakt bleiben, da ich sie sehr nett finde und wissen möchte, wie es ihr geht.

Du hast also zwar eine Chance darauf, dass eine Freundschaft entsteht, aber ich glaube, in vielen Fällen bleibt es bei eigentlich recht oberflächlichem Kontakt per Mail.

Generell ist es bei E-Mails ja schwierig, festzustellen, wie jemand etwas Geschriebenes nun wirklich meint. Vielleicht möchte deine ehemalige Lehrerin nicht gleich den Eindruck erwecken, Ex-Schülern ihr ganzes Privatleben anzuvertrauen. Möglicherweise muss sie erst noch mehr Vertrauen zu dir aufbauen. Gut möglich, dass sie fürchtet, zu offen zu wirken, und deshalb eher knapp und distanziert auf deine Mail geantwortet hat.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass sie momentan Stress hat. Vielleicht antwortet sie dir auf zukünftige Mails also doch noch ausführlicher.

Wenn sie dir geschrieben hat, du sollest dich "irgendwann mal wieder melden", klingt das für mich aber ehrlich gesagt nicht so, als sei sie auf eine richtige Freundschaft mit dir erpicht. Eher klingt es so, als fände sie es ganz schön, ab und zu von dir auf dem Laufenden gehalten zu werden, ohne dass der Kontakt dabei richtig eng wird.

An deiner Stelle würde ich ein paar Wochen abwarten und ihr erst dann wieder mailen, auch wenn es dir bestimmt schwer fällt. Vielleicht ist ihre nächste Antwort ja etwas zugänglicher und weniger knapp und distanziert.

Ich möchte dich aber auch darum bitten, dir nicht zu große Hoffnungen zu machen - ich habe mir den Mailkontakt zwischen meiner ehemaligen Lehrerin und mir anfangs zugegebenermaßen auch anders vorgestellt als er es nun tatsächlich ist. In diesem Fall musst du dir dann überlegen, ob das für dich okay ist oder du ihr lieber nicht mehr schreibst, falls die Enttäuschung ansonsten zu groß sein sollte.
 
Hallo Earthling,

Danke für die Rückmeldung und das Willkommen. 🙂

Ich weiß, dass ich mir viel erhoffe und nicht erwarten darf, dass sich daraus eine Freundschaft entwickelt. Darüber habe ich lange nachgedacht und beschlossen trotzdem mit ihr den Kontakt zu halten. So oder so ist sie mir ans Herz gewachsen und freue mich schon wenn ich hin und wieder höre, dass es ihr gut geht. Das reicht mir und das ist in Ordnung.
Eine engere Beziehung müssen schon beide wollen, damit die ganze Geschichte funktioniert. ;-)

Gestresst war/ist sie tatsächlich - das hat sie mir geschrieben. Daher werde ich ihr erst ein paar Wochen nach den Sommerferien wieder schreiben. Stimmt, ein bisschen schwer fällt es mir, aber ich hoffe hauptsächlich, dass sie sich gut erholt.
Sie meinte auch (als ich sie um Kontakt gebeten habe), dass ich sie mal besuchen soll. Vielleicht wäre das eine bessere Option?

Wörtlich hatte sie geschrieben: "Hat mich gefreut von dir zu hören. Liebe Grüße und schöne Sommerferien. Schreib mir mal wieder."
Ist wahrscheinlich nicht ganz das Selbe wie ich solle mich irgendwann mal wieder melden. Ich reagiere nur etwas sensible...

Vermutlich wird man einfach sehen müssen, wie sich das ganze entwickelt. Erzwingen kann ich nichts, aber ich wünsche es mir.

Danke, dass du deine eigenen Erfahrungen geteilt hast. Es ist immer gut sich eine zweite Meinung einzuholen.

Liebe Grüße
B.
 
Ich denke, im Sommer wollen die meisten Lehrer auch einfach mal abschalten und Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden verbringen. Wenn man nun als Schüler oder Ex-Schüler im Sommer der Lehrerin schreibt, erinnert diese das ja irgendwie auch wieder an Schulalltag, Hektik, den oft fordernden Beruf. Möglich also, dass sie jetzt erst mal ein paar Wochen im Kreise ihrer Lieben Kraft tanken und sich entspannen will und anschließend bereit ist, mehr Kontakt zuzulassen. Wenn sie dir sogar einen Besuch bei ihr vorgeschlagen hat, sieht die Sache natürlich auch wieder ein bisschen anders aus. Dann scheint sie schon ein gewisses Interesse an dir als Mensch zu haben und das mit dem Kontakt nicht nur so dahingesagt zu haben.

Warte also erst mal ab und mach dich nicht verrückt 🙂
 

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