Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Verliebt in meine lehrerin

A

Anzeige

Re: Verliebt in meine lehrerin
Es gibt für uns Lehrer kein Gesetz, in dem steht, dass man sich nicht privat mit Schülern treffen darf.
Aber, es wird von Seiten der Kollegen nicht gerne gesehen. Auch die anderen Schüler denken, dass diese Schüler bevorzugt werden. Und das will ich als Lehrer nicht. Freunde hab ich im Privatleben und das sind keine Freunde, die ich bewerte.

Als Lehrer ist man immer schnell "knapp am Abgrund". Versteht ihr?

Wir müssen uns vieles 2x überlegen.

Geschenke als Lehrer darf man nicht annehmen, wenn sie über einem bestimmten Betrag liegen. Das steht auch im Gesetz.
 
Es gibt für uns Lehrer kein Gesetz, in dem steht, dass man sich nicht privat mit Schülern treffen darf.
Aber, es wird von Seiten der Kollegen nicht gerne gesehen. Auch die anderen Schüler denken, dass diese Schüler bevorzugt werden. Und das will ich als Lehrer nicht. Freunde hab ich im Privatleben und das sind keine Freunde, die ich bewerte.

Als Lehrer ist man immer schnell "knapp am Abgrund". Versteht ihr?

Wir müssen uns vieles 2x überlegen.

Geschenke als Lehrer darf man nicht annehmen, wenn sie über einem bestimmten Betrag liegen. Das steht auch im Gesetz.
das sehe ich ähnlich. solche treffen ausserhalb der schulzeit ohne schulischen kontext können schnell böses blut geben. das ist für beide ziemlich unlustig. in anderen berufen muss man sich vieles auch 2x überlegen, das bringt die verantwortung mit sich und ist in den meisten bereichen teil des lohns. "knapp am abgrund", ist dem so? oder hat das damit zu tun, wie gut man von schulleitung und kollegium gestärkt/akzeptiert wird, wie gut die rückendeckung ist?
es geht ja auch darum, den kontakt (ich schreibs jetzt mal so allgemein, ohne begriffsfestlegung) nach der schule aufrecht zu halten, da fällt ja dieser "schützende" rahmen weg. vermutlich sind die meisten lehrer so, wie du es beschreibst, aber x-geschichten, die auch hier zu finden sind, sprechen andere worte. ich denke, dass es je nach typ lehrer eine gewisse portion mut braucht, wenn man den willen voraussetzt.
 
Aber nach Ende der Schulzeit sind Kontakte (in welcher Form auch immer) doch viel eher möglich, oder?
Dann besteht schließlich kein Abhängigkeitsverhältnis mehr, man muss sich nicht mehr um Objektivität bemühen usw.
Da können dem Lehrer doch eigentlich keine Vorwürfe mehr gemacht werden oder siehst du das anders?
 
wenn der lehrer diese freundschaft will dadurch dass er sich zum schüler angezogen fühlt, kann man das schon trennen . ein schulisches und eben ein privates verhältins haben. das geht doch niemanden etwaas an. besonders möglich ist das, wenn es um studenten und professoren geht..
andere sache ist, wenn der lehrer nicht will.

meine lehrerin schwärmte vergangene woche so von meiner künstlerischen leistung bei ihr.
hab große seelenschmerzen.
 
Meine Lehrerin hat es ja nur deshalb abgelehnt, den Kontakt zu halten, weil sie das eben bei ehemaligen Schülern nie tut. Und ich war, als ich sie dann nicht mehr hatte, schon fast Mitte 20. Und sie ist auch nicht soo viel älter. Vielleicht so 10 Jahre älter. Das ist schwer bei ihr zu schätzen.

Hatte sie in der Ausbildung. Und ich verstehe halt nicht, wieso man das dann so verdammt eng sehen muss. Wir ham uns echt gut verstanden, sie hat mich sehr unterstützt. Von Liebe war nie die Rede. Bin mir auch sehr sicher, dass sie im Prinzip nichts dagegen hätte, den Kontakt zu halten. Warum ist es dann noch so ein großes Problem, dass ich ihre ehemalige Schülerin bin?
Sie kennt mich halt auch so gut, dass sie weiß, dass ich nicht einfach Privates von ihr weitertratschen würde, sodass das vielleicht dann Schüler erfahren könnten, die sie gerade unterrichtet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Ninja,

das, was du da beschreibst, kenne ich aus eigener Erfahrung... MEine Lehrerin und ich haben zwar noch Kontakt, doch der ist von ihrer Seite aus leider unregelmäßig. Wir haben uns auch immer miteinander unterhalten, hatten oft eine ähnliche Einstellung zu einem Thema, mochten ähnliche Bücher usw.

Ich habe wirklich gehofft, dass unser ehemaliges Schüler-Lehrer-Verhältnis einer echten Freundschaft nicht im Wege steht. Anscheinend ist es aber doch so.
Klar kann ich verstehen, dass sie auch noch ein Privatleben hat, dass sie von Schülern - auch ehemaligen - fernhalten möchte. Aber wäre denn ein Treffen außerhalb meiner ehemaligen Schule, wo man einfach mal Neuigkeiten austauscht und z.B über Bücher quatscht, wirklich so schlimm?
Darüber mache ich mir manchmal natürlich so meine Gedanken. Versuche aber auch, es nicht zu schwer zu nehmen. Ich kann sie ja nicht dazu zwingen, was zu tun, wenn sie das nicht möchte oder sich dabei unwohl fühlt. Ganz aufgeben möchte ich den Kontakt dann aber auch wieder nicht, weil sie zu den wenigen Personen zählt, denen ich vertrauen kann und die mich wirklich gut kennen.
 
Euren Erfahrungen zufolge ist es dann wahrscheinlich doch so, dass private Kontakte von Seiten der Lehrerin oftmals nicht gewünscht sind. Ich frage mich, ob das wirklich mit einem persönlichen Desinteresse zu tun hat oder die Lehrerin vielmehr Angst vor Vorwürfen oder Gerüchten hat, die im Kollegium schnell entstehen können, wenn es "rauskommt", dass sie sich privat mit einer Schülerin trifft.
Mich würde es interessieren, ob es nicht trotzdem auch Fälle gibt, in denen das Hierarchiegefälle und die Schüler-Lehrer Rollen aufgelöst wurden und eine mehr oder weniger gleichwertige Freundschaft entstanden ist. Es spricht doch eigentlich nichts dagegen, sich insbesondere nach Ende der Schulzeit mal auf einen Kaffee zu treffen und über dieses und jenes zu quatschen, das ist schließlich keine Verabredung zum Candlelight-Dinner 😀
Ich finde die Situation aber auch aus Schülersicht schwierig... man will den Kontakt nicht abbrechen lassen bzw. man will versuchen, ihn zu intensivieren, aber andererseits darf man auch nicht zu aufdringlich werden oder die Lehrerin zu etwas zwingen, das sie nicht möchte.
 
Das würde mich eben auch interessieren, ob da Freundschaften o.Ä. entstanden sind.

Bei uns war es halt echt so, dass wir schon eine ganz gute Basis hatten. Und sich, da bin ich mir sicher, keiner vom anderen bedrängt gefühlt hat oder so. Deshalb find ich ihre Reaktion einfach ein übertrieben.

Vielleicht kann sich dazu doch die Lehrerin noch mal zu Wort melden.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben