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Verliebt in meine lehrerin

Ja, schwieriges Thema.
Ich finde aber, dass man als Lehrer konsequent sein sollte. Also, wenn man Grenzen setzt, sollte man diese frühzeitig setzen. Wenn man sich zuerst auf die Kontaktversuche von Seiten der Schülerin einlässt und zulässt, dass sich eine emotionale Bindung entwickelt, dann muss man sich doch darüber im Klaren sein, dass die Schülerin nach dem Abschluss am Ball bleibt. Und erst im Nachhinein abzublocken und den Kontakt zu verweigern ist ein No-Go, finde ich.
finde ich eigentlich auch, weil ich eine gewisse weitsicht voraussetze. ist halt aus schülerinnensicht so. ich denke, dass das mit der unterschätzung dieser doch sehr intensiven gefühlen von liebe/verehrung/begehren/was da alles mitspielt einhergeht. weiss nicht, ob es daran liegt, dass man halt doch nicht ganz ernst genommen wird und es dann erst zu spät bewusst wird, was man da losgetreten hat. trotzdem, gerade wenn es dann auf eine gleiche ebene kommen soll ("freundschaft"), sind viele von einem kontaktabbruch enttäuscht/wütend und begeben sich wieder in die untergeordnete, geschützte und vorwurfsvolle rolle. gleichzeitig will man aber als erwachsene, eigenständige, nicht-mehr-schülerin person wahrgenommen werden. das kann ja nicht funktionieren. ich weiss nicht, ob jemand diesen konflikt kennt.

@fliederflieder: findest du? ich denke, man kann bei diesem thema langfristig sehr viel über sich, über seine wünsche und verhaltensweisen lernen. ging mir jedenfalls so. der ganze schmerz hatte auch was gutes, und ich bezeichne mich nicht als masochist.
 
@ someday: Danke für die Antwort 🙂
Jap, ich denke, man muss so was eher locker nehmen und sollte nicht zu sehr "klammern". Zudem hatte ich meine Lehrerin ja auch 3 wundervolle Jahre lang im Unterricht, diese Erinnerungen kann mir sowieso keiner mehr nehmen. Und wer weiß, was die Zukunft noch bringt 😉
 
Stimmt, ich denke insbesondere bei dieser komplizierten Konstellation braucht es einiges an Zeit, Geduld und Herzblut, bis sich so etwas wie eine Freundschaft entwickeln kann.
Die Frage ist aber auch, ob die Lehrerin unsere Erwartungen überhaupt erfüllen kann. Egal was sie tut, ist es nicht immer so, dass man immer ein kleines Stückchen mehr will, als das, was man gerade hat? Als ich meine anfangs im Unterricht hatte, hab ich mir gesagt, ich will nicht nur eine von all ihren Schülern sein und ich will ein gutes Schüler/Lehrer Verhältnis aufbauen. Doch als ich das dann geschafft hatte, hat es mir natürlich nicht gereicht... Und ist das nicht ein Teufelskreis, der schon zum Scheitern verurteilt ist?
Hat man nicht ganz andere Erwartungen an den Kontakt/ die Freundschaft, als es die Lehrerin hat? Tut man sich im Endeffekt nicht nur selbst weh, wenn man den Kontakt aufrecht erhält, aber immer wieder enttäuscht wird, da sie sich nicht so häufig meldet, wie man es sich wünscht usw.
Es kann sein, dass ich falsch liege und ihr das ganz anders seht, aber diese Gedanken kamen mir beim Lesen der letzten Beiträge.

Ich muss aber zugeben, dass ich mir selbst auch nicht vorstellen kann den Kontakt abzubrechen, auch wenn es langfristig vielleicht für mich selbst das Beste wäre. Ich habe mir aber vorgenommen meine Erwartungen runterzuschrauben...aber es ist schwierig.
 
Hi Gast,

ich denke nicht, dass einen so etwas zwingend unglücklich machen muss.
Früher war ich viel öfter enttäuscht von meiner ehemaligen Lehrerin als jetzt. Ich hatte wohl unrealistisch hohe Erwartungen an sie; inzwischen habe ich die runtergeschraubt und bin einfach froh, sie in meinem Leben zu haben. Natürlich hoffe ich, dass der Kontakt sich hält und vlt. sogar im Laufe der Jahre etwas intensiver wird. Den Kontakt zu ihr ganz abzubrechen käme für mich nicht in Frage, da sie mir einfach sehr wichtig ist und ich das Gefühl habe, ihr in vielem vertrauen zu können.

So, noch was andres:
Ich habe ja schon mal von meiner "neuen" Lehrerin berichtet, die sich rasch zu meiner Lieblingslehrerin entwickelte. Heute habe ich aber irgendwie gemerkt, wie wenig wir zueinander passen. Damit meine ich nicht, dass wir als Paar nicht zueinander passen würden, sondern einfach so, als Menschen.
Sie ist komplett anders als ich, sieht man mal von den Fächern ab, die sie unterrichtet, die finde ich nämlich alle sehr interessant!
Aber ansonsten haben wir nicht nur keine Gemeinsamkeiten, wir unterscheiden uns wohl auch ganz stark in unserem Denken und unserer Sicht der Welt. Sie will immer das Neueste haben (und hat es auch), ich hingegen brauche nur ein gutes Buch, um glücklich zu sein, und bin nicht so materialistisch. Zudem zählt sie zu den Menschen, die sich kopfüber in jedes Abenteuer stürzen; sie ist sehr selbstbewusst und wohl auch von sich überzeugt.
Ich bin eigentlich schüchtern, kann aber sehr gut mit Menschen reden, dennoch zweifle ich oft an mir und denke auch sehr viel über mein Leben, das Leben im Allgemeinen usw. nach. Und ich habe einfach das Gefühl, wenn ich ihr anvertrauen würde, wie es manchmal in mir aussieht, würde sie gar nicht richtig verstehen, was ich meine :/
Deshalb stimmt es mich gerade nachdenklich, warum ich trotz allem diese Gefühle für sie habe. Sie ist zu mir aber meistens sehr freundlich, lobt mich oft, vlt. ist es ja das?
Ich weiß nicht, mit meiner alten Lehrerin hatte ich mehr gemeinsam, auch was Wertvorstellungen und Haltung zu gewissen Themen betraf...

lg
anythingbutme
 

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